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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Donnerstag, September 15, 2005

Berlin - was sonst noch war

Am letzten Wochenende im August fand in Berlin nicht nur die Lange Nacht der Museen statt, sondern es war auch offener Tag der Bundesregierung.

Von Kunst und Museen hatte ich bereits erzählt, außerdem lauschten wir im Berliner Dom noch einem herrlichen Chor. Diese Musik in so faszinierender Umgebung sowie die Broschüre über die Tournee von Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble brachte uns auch auf die Idee, Karten für deren im November stattfindendes Konzert in der St. Agneskirche in Köln zu kaufen.

Es gibt zwar im Oktober auch ein Konzert im Berliner Dom, aber das paßte leider zeitlich nicht.

Im Kanzleramt

Am nächsten Tag ging es direkt zum Bundeskanzleramt. Dieses Gebäude hat mich schon von außen immer mächtig fasziniert - nun wollte ich es mir mal von innen anstehen. Das Gebäude ist innen ausgesprochen schlicht eingerichtet, einziger, aber außergewöhnlicher Blickfang ist das Gebäude selbst. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, daß ich - wäre ich Kanzlerin - hier auch nicht gerne wieder ausziehen würde.

Kanzleramt

Den Blick auf die nicht weniger imposante Rückseite konnten wir schon ein paar Wochen vorher während einer ausgedehnten Spreefahrt bei herrlichem Sonnenschein genießen. Ich möchte an dieser Stelle die ca. 3-stündigen Spreefahrten wärmstens empfehlen, da die Ausflugsboote hier nicht nur traurig rund um die Museumsinsel in der Spree dümpeln, sondern die Berliner Innenstadt einmal großzügig umschifft wird und einem Ausblicke geboten werden, die man bei einem Stadtbummel nicht so ohne weiteres zu sehen bekommt.

Kanzleramt

So, gerade noch rechtzeitig vor dem nächsten Kurztripp (London) fertig geworden...

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Donnerstag, September 01, 2005

Kunstwertke aus Berlin

Nicht nur aufgrund der Langen Nacht der Museen stand unser letztes Wochenende in Berlin ganz im Zeichen von Kunst und Kultur, sondern auch weil unsere Wohnung dringend neuer Farbtupfer bedurfte.

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Okay, das erste Bild, das wir erstanden haben, ist nicht wirklich groß, aber nicht jeder hat Platz (und Geld), um sich einen ausgewachsenen Rubens ins Wohnzimmer zu hängen. Das Kunstkaufhaus bietet für solche Fälle ausgefallene Kunst im Hosentaschenformat.

Kunstkaufhaus Ost

Kunstwert

Auch nicht gerade klassische Gemälde, aber dennoch ansehnliche Kunstwerke fanden wir im Lumas, einer Galerie in Mitte, deren Konzept darin besteht, Fotokunst zu einem erschwinglichen Preis zu verkaufen. Bereits zweimal waren wir um das schließlich erstandene Bild herumgeschlichen, bevor wir endlich zugriffen - wirklich gelernt haben wir aus unseren Erfahrungen auf der Artfair offensichtlich nicht.

Volker Schrank/Kuba

bildbeschreibung
(Bildausschnitt)

Das netteste Erlebnis hatten wir aber bei Evelin, einer jungen Berliner Künstlerin. Evelin waren wir mehr zufällig in ihrem kleinen Atelier in der Lychener Straße (Prenzlauer Berg) über den Weg gelaufen, sie lud uns aber prompt zu ihrer Ausstellung am selben Abend in einem kleinen Café ein. Als Daniel und ich abends in dem Café ankamen, hatte ich den Eindruck, wir waren Evelins einzige 'echte' Gäste, also keine Freunde, Bekannte oder Verwandte. Schade eigentlich. Umso größer war aber ihre Begeisterung, als wir uns schließlich für eines ihrer Bilder entschieden:
Ihr wollt ein Bild kaufen? Wirklich? Das ist ja super. Toll. Super!
Um bei einem unserer nächsten Berlinbesuche wieder bei ihr vorbeischauen zu können, gab sie uns gleich ihre Telefonnummer:
Die Öffnungszeiten sind ganz blöd, ich schreib Euch einfach meine Telefonnumer auf.
...
Oder ist das jetzt blöd?
Bei soviel echter Freude hätte ich am liebsten gleich noch ein weiteres Bild gekauft.

Evelin
bildbeschreibung

Bei der Langen Nacht der Museen waren wir schließlich auch noch, es reichte gerade für einen Blick ins Pergamonmuseum und eine Führung durch die Brücke-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie (letzter Tag).

Aber das hat sich gelohnt!

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Montag, August 29, 2005

Berlin, Berlin

Lange Zeit war das Blog doch eher ruhig - aber das hatte seinen Grund:
Zuerst der erste Berlin-Trip im Juli, dann direkt danach Piemont, dann der Kirchentag mit unseren Pilgern und zum Abschluß das letzte Wochenende wieder in Berlin.

Da die beiden Berlin-Ausflüge den Rest so schön einrahmen, beginne ich jetzt mal mit dem ersten Teil einer auf drei Teilen angelegten Serie, dem "Daggi und Daniel - Berlinguide".

Teil 1 beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema - Essen -wo waren wir denn die letzten Male essen in Berlin?

Naan
Einfacher Inder, viele Studis. Billiges Essen, optimal für eine schnelle Mahlzeit beim Shoppen. War schon schlechter da, war schon mal besser, immer noch solide, wenn man für wenig Geld etwas Aktzeptables essen will.

Konnopke
Junkfood. Touristisch. Currywurst. Trotzdem lecker, manchmal. Bin aber Quartalscurrywurstesser - wenn in Berlin, dann hier.

Aigner
Lecker. Klassisch lecker. Ich bin hier öfters geschäftlich und finde das Konzept sehr schön: klassische Gerichte in guter Qualität, bodenständige Atmosphäre (im positiven Sinn), fühle mich hier aber fast zu - wie soll ich sagen - jung wäre falsch, zuwenig gesetzt. Dagmar gefällt es auch sehr, das Essen ist immer gut. Das nächste Mal gehen wir aber ins Alte Zollhaus.

Drei
Lecker. Definitiv nicht bodenständig, das Publikum ist aber manchmal zu sehr "Mitte/new economy" für mich. Fusionfood ("californischen-panasiatisch"), ist ja gerade modern (siehe Publikum), war aber bisher immer ein "no-brainer": reingehen, bestellen und es schmeckt.

Fischers Fritz
Auch lecker. Aber steif. Ganz anderes Publikum als im Drei, old economy - very old. Edelrestaurant im Regent, normalerweise kein Thema für uns, aber das Mittagsmenu für 30/40 Euro machte uns dann doch neugierig. Das Fischers Fritz versucht, sich als bestes Fischrestaurant der Stadt zu etablieren. Das Niveau der Speisen war excellent, der Fisch super, das Ambiente allerdings sehr gediegen. Sehr. So habe ich zum ersten Mal ein Tischkehrblech in Aktion gesehen. Die Vorspeisen waren nicht so unser Ding, die Hauptspeisen sehr gut, die Nachspeisen waren göttlich - Daggi hat nur noch verzückt gestrahlt - sowohl beim Nachspeisen ameuse geule als auch bei der eigentlichen Nachspeise, der Käse war sehr gut sortiert. Dafür sind wir definitiv noch zuwenig gesetzt.

Maultäschle
Ein Tipp von restaur.antville: Schwäbisch/türkische Kost in Berlin. Ideal für Exilschwaben (wie uns), die mal wieder Maultaschen oder Linsen essen wollen.

Bio-Linsensuppe beim Kanzler
Passend zum Maultäschle haben wir dann im Park des Kanzleramts (Tag der offenen Tür) 4 Wochen nach dem Besuch im Maultäschle eine Bio-Linsensuppe gegessen. War jetzt keine klassische Linsensuppe, hat uns aber gut geschmeckt und uns für die Rückfahrt gestärkt.

Die nächsten Tage dann die Folgen:
Kunst in Berlin sowie
Aktivitäten in Berlin.

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Samstag, Juli 30, 2005

Urlaub, Teil II

Berlin war super, wir waren sogar auf einer Spreefahrt.

Unser Sonnendeck der nächsten zwei Wochen:

Cascina Grassi

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Sonntag, Juli 18, 2004

Und wieder mal Berlin

Unser letzter Berlinbesuch darf natürlich nicht unkommentiert bleiben. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, daß wir eine herrliche Zeit im Sorat am Spreebogen hatten - Zimmer mit Spreeblick und dann dieses gigantisch-üppige Frühstücksbüffet!

Sorat am Spreebogen

Nachdem wir Samstagnachmittag in Berlin ankamen, bummelten wir erst noch etwas ziellos durch die Stadt bis wir abends zum Essen im Miro einkehrten. Davon hatte ich schon bei unserem letzten Besuch geschrieben, eine Website konnte ich leider nicht finden. Anschließend sahen wir uns in der Kulturbrauerei den Film Muxmäuschenstill an. Schräger Film, der uns aber beiden gut gefallen hat. Mist, jetzt wollte ich bei Anke nachkucken, hab gerade keine Lust, viel über den Film zu schreiben, aber da fehlt der Film noch in der Kinoecke. Wird hoffentlich bald nachgeholt!

Sonntag waren wir im Zoo - kein Witz, das Wetter war fast alle Tage ganz okay. Im Zoo haben wir uns die beiden Pandabären YanYan und BaoBao angesehen, von deren Fortpflanzungsunlust schon einiges in der Presse zu lesen war. Die wollten sich aber nicht einmal richtig fotografieren lassen!

Pandabaeren

Sehenswert waren auch noch die Raubtierfütterung und das Aquarium. Hab mir hinterher von verschiedenen Personen sagen lassen, wir hätten uns die Flußpferde ansehen müssen. Machen wir beim nächsten Besuch.

Abends haben wir dann - einem wiederbelebten Grundsatz folgend - ein neues Restaurant ausprobiert. In Berlin gibt es so viele gute Restaurants, daß man kaum eins zweimal aufsuchen sollte. So probierten wir im Restaurant Drei californisch-panasiatische Küche - und waren wirklich hellauf begeistert (auch von dem zuvorkommenden Service). Dagegen war das westafrikanische Restaurant von Montag weniger die Rede wert, war aber einfach auch nicht unser Geschmack. Von der Shoppingtour hatte ich ja bereits erzählt :-)

Während Daniel Dienstag und Mittwoch arbeiten mußte, verbrachte ich die letzten beiden Tage mit Besuchen bei Verwandten und Freunden.

Und hier in Köln? - Genießen wir gerade den 4. Regenguß des Tages *grrrr*

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Freitag, Juli 16, 2004

Berlinbesuch

Meine lieben Kollegen hatten vor unserem Berlinbesuch noch Wetten abgeschlossen, daß ich mindestens ein paar neue Schuhe kaufen würde. Alles böswillige Unterstellungen, die ich natürlich sofort zurückwies. Ich wollte dieses Mal nichts kaufen und schon gar keine Schuhe, die müßten mir schon wirklich über den Weg laufen. In Berlin besuchten wir den Konk am Helmholtzplatz (der anscheinend total gefährlich ist, aber das ist eine andere Geschichte). Beim Konk kann man unter anderem tollen Schmuck kaufen und da sich mein kleines Patenkind Ohrringe zum Geburtstag gewünscht hatte, mußte ich da unbedingt hin. Natürlich fand ich auch für mich einen Ring und ein paar Ohrringe. Da hatten meine Kollegen die Wette schon fast gewonnen. Aber bei den Schuhen wollte ich hartnäckig bleiben; die drei schicken Paare beim Eisdieler in der Kastanienallee probierte ich erst gar nicht an.

Daniel dagegen brauchte unbedingt neue Schuhe. Schließlich fanden wir ein richtig cooles Paar adidas-Sneaker. Gab's aber leider in keinem Schuhgeschäft in seiner Größe. Als wir zu guter Letzt auch im adidas-Store nicht fündig wurden, fragte ich die Verkäuferin, ob es diesen Schuh - der mir ausgesprochen gut gefiel - eigentlich auch in kleineren Größen für Damen gäbe. Ich wollte einfach nur ein bißchen Smalltalk machen. Ich sagte nix von Anprobieren, Kaufen oder dergleichen. Die Verkäuferin fragte mich sofort nach meiner Schuhgröße. Hätte ich nicht antworten sollen? Hätte ich sie einfach ignorieren sollen, als sie mit dem Paar in meiner Größe ankam? Wäre das nicht ziemlich unhöflich gewesen, wo ihr doch offensichtlich soviel daran lag, daß ich die Schuhe mal anprobierte?

Die Schuhe paßten mir wie angegossen. Genau in dem Moment, als ich völlig lustlos und unbeteiligt vor dem großen Spiegel auf- und abging, das serviceorientierte Gesicht der freundlichen Verkäuferin total ignorierend, denn ich WOLLTE ja nicht kaufen, aber was sollte ich denn tun...also genau in dem Moment kam Daniel vorbei und sagte: 'Die sehen ja toll aus, nimm die mit.'

Ganz ehrlich: Hatte ich überhaupt eine Wahl?

Adidas Chile 62

Daniel hat die gleichen Schuhe noch in weiß bekommen, vielleicht...mmmmh....einen kleinen Tick weniger schön als meine, aber immer noch sehr schick :-) Und bis zum Wochenende gibt's noch ein paar Infos mehr zu unserem Berlinaufenthalt.

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Sonntag, April 18, 2004

Ansonsten noch die Kurzfassung zum restlichen Wochenende:

Gestern waren wir nochmal in Köln ein wenig Shoppen, die letzten Geburtstagsgeschenke organisieren für nächstes Wochenende, etwas zum Anziehen kaufen, essengehen, abends ins Kino - Starsky & Hutch, lustiger Klamauk, Ben Stiller und Owen Wilson hatten mir schon in Zoolander zusammen gut gefallen. Ausgesprochen komisch fand ich die Szene mit dem Pferd in der Garage, aber nein, will nix verraten, selber kucken.

Heute ist Extreme-Couching angesagt, bin nämlich ausnahmsweise und seit langem mal wieder erkältet.

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Und nun folgt der bereits versprochene Hotelvergleich zwischen dem Hotel Bleibtreu und dem Ritz-Carlton in Berlin:

Hotel BleibtreuRitz-CarltonErgebnis
EmpfangSehr freundlich, wie man es bei einem solchen Hotel eigentlich auch erwartet.Auch wenn man uns wahrscheinlich auf den 1. Blick nicht für Gäste des Hauses erkannte, waren alle Mitarbeiter ausgesprochen zuvorkommend. Die nette Dame an der Rezeption hatte Daniel dann allerdings mit einem anderen - wohl vermögenderen - Herrn Bott verwechselt und wollte uns gleich ein Clubzimmer anbieten. Da sollte sie wohl zukünftig besser noch nach dem Vornamen fragen, aber wir hätten uns sicher nicht beschwert :-)Hier schlage ich Gleichstand vor, denn auch wenn das Ritz-Carlton für seinen exzellenten Service bekannt ist, kann man dem Personal aus dem Bleibtreu Unfreundlichkeit sicherlich nicht nachsagen.
Extra-Service Das Bleibtreu bietet kostenlos Getränke in der Minibar an, die zudem auch noch am 2. Tag wieder frisch aufgefüllt wurde. Das Gepäck wurde vom Personal direkt aufs Zimmer gebracht, darum brauchten wir uns nicht zu kümmern. Gleich nach unserer Ankunft bekamen wir ein kleines Osterpräsent gebracht mit verschiedenen Schokoladeneiern. Während wir uns den Tag über in Berlin vergnügten, wurde abends unser Zimmer bettfein gemacht: Vorhänge zugezogen, Bettdecken aufgedeckt, Pantoffeln bereitgestellt, das Fernsehprogramm des Tages aufgeschlagen und eine Karte mit dem Wetterbericht des morgigen Tages bereitgelegt. Am nächsten Morgen war noch die Fußbodenheizung im Badezimmer aufgedreht.Hut ab, hier hat das Ritz eindeutig einen enormen Vorsprung in Punkto Service erzielt.
ZimmergrößeDie war hier doch eher bescheiden, viel Platz zum Laufen gab es hier nicht.Nicht ganz so groß wie unser eigenes Schlafzimmer zuhause, aber der Raum war schon sehr großzügig geschnitten.Hier war das Ritz-Carlton klar im Vorteil, wobei wir sicher noch nicht einmal eins der größten Zimmer hatten. Zu gern hätte ich mal die Suiten gesehen *träum*
BadezimmerGroßzügig geschnitten, in verschiedenen Blautönen gefliest, schöne Badewanne aus weißen Mosaikfliesen, Edelstahlarmaturen. Außerdem: Tageslichtbad mit hohen Fenstern! Ein Bad, wie es mir auch für Zuhause sehr gut gefallen würde.Luxus pur: Dusche und Toilette waren durch Milchglasscheiben vom Badezimmer getrennt, zwei Waschbecken, eine große, komfortable Badewanne mit Nackenrolle, teure Toilettenartikel, ein beleuchteter Schminkspiegel, Fußbodenheizung, cremefarbener Marmor, Spiegel in der Dusche, zwei Bademäntel, flauschige Badezimmerteppich, große, weiche Handtücher.....ich könnte hier jetzt sogar vom weichen Klopapier und der schicken Toilettenbürste schwärmen, aber das geht wohl zu weit.Schade, aber bei dem Gegner hatte das Bleibtreu kaum eine Chance. Trotzdem, die großen Fenster bleiben ein Pluspunkt. Schließlich ist es nicht zu verachten, wenn schon morgens beim Duschen die Sonne ins Zimmer lacht.
Ausstattung Hübsche, individuelle Einrichtung mit allem, was für einen angenehmen Hotelaufenthalt notwendig ist. Sicher sehr schön im Sommer ist der kleine Innenhof, der mit Pflanzen begrünt ist und wo man bei schönem Wetter auch draußen sitzen kann.Das ganze Hotel ist im sogenannten Belle-Epoque-Stil gehalten, alles sehr gediegen und stilvoll, aber sicher nicht die Art Einrichtung, die wir von Zuhause gewöhnt sind.Meiner Meinung nach Gleichstand. Was einem besser gefällt ist ja auch immer Geschmackssache.
SchokoladeJeder bekam eins dieser superleckeren Sawade-Nugateier, hübsch dekoriert auf einem Kressebett. Einziger Nachteil war, daß dadurch die Eier etwas naßgeworden waren.Hier bekam jeder ein Täfelchen Valrhona-Schokolade auf den Nachttisch gelegt, da blieben sie natürlich trocken.Auch wenn Valrhona-Schokolade sicherlich edler ist: Diese Nugateier waren soooo lecker! Und die Deko mit der Kresse fand ich schon recht originell. Höchste Punktzahl für das Bleibtreu

Unser Fazit: Für einen dickeren Geldbeutel empfehlen wir auf jeden Fall das Ritz-Carlton, da hier sämtliche Annehmlichkeiten leider noch einmal extra bezahlt werden müssen. Mit dem nötigen Kleingeld tut einem das natürlich nicht weh, fällt wahrscheinlich nicht einmal auf. War bei uns aber leider nicht so, daher ist unsere Empfehlung für 'Normalsterbliche' das Bleibtreu in der Bleibtreustraße.

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Montag, April 12, 2004

Okay, das mit dem Moma hat gestern doch nicht mehr geklappt, da wir noch zum Essen einkehrten und es anschließend zu spät wurde. Die üppige Warteschlange mit eingerechnet, wären wir wahrscheinlich nach 22.00 Uhr erst im Museum gewesen. Aber das leckere Essen im Miro (Raumer Straße 29, Prenzlauer Berg, Tel.: 030 44733013) war es wert, ihm etwas mehr Zeit zu widmen. Besonders zu empfehlen ist der anatolische Vorspeisenteller. Daniel bemerkte übrigens schon am 1. Abend im 12 Aposteln meine kleine Macke, bei leckerem Essen gelegentlich ein leises 'Hmmm' von mir zu geben. Im Miro sagten wir das dann beide ziemlich häufig. Auf meiner persönliche Beurteilungsskala verdient dieses Restaurant auf jeden Fall die höchste Punktzahl von 5 Hmmms :-)

Es war schon recht spät, als wir unser schönes Zimmer im Ritz-Carlton betraten. Wohlwollend stellten wir fest, daß die Vorhänge bereits zugezogen waren, das Bett schon aufgedeckt, die Pantoffeln bereit standen und das Fernsehprogramm des Tages sowie der Wetterbericht für morgen bereit lagen. Nicht zu vergessen die obligatorische Schokolade auf dem Nachttisch, dieses Mal die etwas edlere Variante von Valrhona. Die Badewanne lud zum Baden ein; wir verzichteten allerdings auf das Cleopatrabad, da es noch einmal 100 Euro extra gekostet hätte. An die üppigen Decken und Kissen in unserem Kingsizebed hätten wir uns aber schon gewöhnen können, die waren extrem flauschig. Bei der Menge an Knoblauch und Zwiebeln, die wir zu uns genommen hatten, fragte ich mich nur, ob das Zimmer am nächsten Morgen wohl immer noch nach Vanille duften würde...

Motto des Tages: Ein satter Löwe ist zahmer als ein hungriges Lamm.

Und wir haben ausgezeichnet geschlafen!

Zufriedener Daniel

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Sonntag, April 11, 2004

Lifebericht aus dem Ritz-Carlton in Berlin:

Aber gestern waren wir ja noch im Hotel Bleibtreu. Nach einem feinen Frühstücksbuffet machten wir uns auf zum Shoppen, gehört ja zum Standardprogramm in Berlin. Dieses Mal waren wir allerdings nicht ganz so erfolgreich wie sonst, aber trotzdem möchte ich zwei Boutiquen erwähnen, die uns bei unserer gestrigen Shoppingtour besonders auffielen. Die eine davon war Hasipop in der Oderberger Straße, wo wir zwar keine Klamotten kauften, aber drei ausgefallene Bilder für unser Treppenhaus. Dabei fiel uns übrigens auf, daß sich die Kastanienallee (Querstraße zur Oderberger Straße) im letzten halben Jahr ganz gut gemacht hat und man hier mittlerweile richtig cool einkaufen kann. Und im Hasipop bekamen wir sogar Gummibärchen geschenkt *freu*.

Der zweite Laden heißt KONK und befindet sich ganz in der Nähe in der Raumer Straße 36. Das war genau mein Laden zum Einkaufen. Zwar leider auch nicht wegen der Klamotten. Obwohl mir einige Stücke ausgesprochen gut gefielen, waren sie leider alle nicht kompatibel mit meiner Figur :-( Aber immerhin habe ich einige tolle Schmuckstücke erworben. Vor allem aber ist der Laden aus meiner Sicht erwähnenswert, weil die netten Besitzerinnen einem richtig Lust auf Shoppen machen und einen ungestört stöbern lassen. Sehr angenehme Atmosphäre!

Abends schauten wir uns (endlich!) Lost in Translation im Kino in der Kulturbrauerei an, ein sehr schöner Film, der schon lange auf dem Programm stand.

Zum Abschluß gab es noch vietnamesische Küche bei Monsieur Vuong, der wohl zu den etwas hipperen Restaurants in Berlin gehört, aber leider stellten wir bei der Gelegenheit fest, daß vietnamesisch echt nicht so unser Geschmack ist.

Heute verließen wir unser schickes Hotel und wechselten - oha! - ins Ritz-Carlton :-) Ein direkter Hotelvergleich folgt noch, sobald ich wieder zuhause bin. Heute machten wir nun auch mal die schon lange geplante Spree-Rundfahrt, da wir herrliches Frühlingswetter hatten. Anschließend bummelten wir durch Berlin-Mitte, besuchten die Synagoge in der Oranienburger Staße sowie den jüdischen Friedhof. Nachdem wir uns die Füße plattgelaufen hatten, erkundeten wir unser kleines Reich im Ritz-Carlton, bestaunten das luxuriöse Badezimmer (ohne uns darüber Gedanken zu machen, ob unsere Zimmernachbarn unsere Entzückungsrufe hören konnten), es folgte ein ausgiebiges Probeliegen in unserem superweichen, extragroßen Kingsizebed und nachdem wir noch die drei Schoko-Ostereier verdrückt hatten, machten wir uns auf den Weg zum MOMA.

Fortsetzung folgt!

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Freitag, April 09, 2004

Freitags gibt es immer den Bericht aus Berlin :-)

Nachdem wir immerhin ein kleines bißchen ausschlafen konnten, fuhren wir morgens um kurz vor 11.00 Uhr mit dem ICE nach Berlin, Daniels Hotelgutschein im Hotel Bleibtreu einzulösen. Als wir am Nachmittag dort ankamen, waren wir beide erst einmal völlig begeistert: Ein sehr liebevoll und individuell gestaltetes Hotel, zentral in der Nähe des Kudamm gelegen und trotzdem sehr ruhig. Dazu gehören ein kleines Frühstücksdeli und ein hübscher Blumenladen. Ich erinnere mich, als ich abends um 22.00 Uhr das Zimmer reservieren wollte, war ich ganz irritiert, daß der Mann mich bat, in fünf Minuten nochmal anzurufen. Er sei gerade im Blumenladen.

Kurze Beschreibung: Unser Zimmer liegt im hinteren Bereich des Hotels mit Blick zum Hinterhof, also schön ruhig, klein, aber hübsch und geschmackvoll eingerichtet, das Badezimmer durch eine breite Schiebetür abgetrennt, sehr schick mit Mosaikfliesen und viel Edelstahl. Außerdem gibt es eine kostenlose Minibar und mittels Fernbedienung dimmbare Lichter. Und das Beste: Für jeden lag ein ausgesprochen leckeres Nugat-Schokoladen-Ei der Firma Sawade bereit. Ja genau, sie LAGEN, denn lange haben sich diese beiden Schokoeier nicht gehalten :-) Um heute nicht zu viele Kalorien zu uns zu nehmen, haben wir uns das bereitgestellte Obst für morgen aufgehoben.

Nachdem wir das Zimmer gebührend bestaunt haben, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Vorher nutzten wir die Gelegenheit, uns die Bleibtreustraße genauer anzusehen, die wohl nicht zu Unrecht als eine der schönsten Einkaufsstraßen von Berlin bezeichnet wird. Boutiquen, kleine Läden und Restaurants genau nach unserem Geschmack.

In der Stadt machten wir einen kurzen Abstecher in die Gedächtniskirche. Das letzte Mal war ich glaube ich vor 15 Jahren dort, deutlich weniger Touristen, aber man darf natürlich nicht vergessen, daß Ostern ist. Mir gefällt die Kirche durch die angenehme Atmosphäre und das bläuliche Licht im Inneren ausgesprochen gut.

Leider konnten wir im Interconti keine VIP-Karten mehr für die MOMA-Ausstellung erhalten; der Andrang schien über Ostern nochmal deutlich größer zu sein als sonst schon. Nun werden wir uns eben so in die lange Schlange einreihen. Aber das MOMA steht erst am Sonntag auf dem Programm. Einen kurzen Blick warfen wir noch auf das neue Ritz-Carlton am Potsdamer Platz, wo wir die Nacht von Sonntag auf Montag verbringen werden.

Zum Abschluß des Tages hatten wir bereits vor unserer Abreise einen Tisch im 12 Apostel, was sich aufgrund des massiven Andrangs auf jeden Fall empfiehlt. Diese Erfahrung hatten wir bei unserem letzten Berlinbesuch gemacht. Grund dafür dürfte wohl das leckere Essen (Tomatencremesuppe, Frühlingssalat mit Entenbrust, Pizza und gefüllte Gnocci) und die Riesenportionen (alles XXL) sein. Eher peinlich war nur das schwäbische Paar am Nebentisch, die sich irgendwie mit ihrer Bestellung nicht einigen konnten, ständig rummäkelten und sich den Rest des Abends dann mehr oder weniger anschwiegen. In solchen Situationen möchte ich immer ganz gerne verschweigen, daß ich auch Schwabe bin *g*

Aber auf jeden Fall bin ich jetzt mal froh, daß mein Daniel diesen Hotelgutschein gewonnen hat *freu*

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