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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Szenen einer Beziehung

Dienstag, April 28, 2009

Bon Voyage

Daggi und Daniel sind mit einem nagelneuen, leider nur gemieteten A4 TDI unterwegs mit drei ihrer Nichten und Neffen im Fond. Es läuft natürlich Musik, Deichkind, Peter Fox etc..., aber meistens hört man sowieso nichts, weil die Zwerge dauernd plappern, bis irgendwann der Jüngste vom sanften Brummen des Motors in einen tiefen Schlaf fällt. Da wird es ganz still im Auto, man hört nur noch die Musik, die zwei wachen Kinder lauschen mit großen Augen.

Bis sich plötzlich Daggi und Daniel irritiert ansehen und daraufhin Daniel in stillschweigendem Einverständnis auf englischsprachige Musik wechselt.

Mir war bis dahin noch nie so richtig bewußt aufgefallen, wie wenig kindertauglich die Musiktexte sind, die wir hören...

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Montag, April 27, 2009

Beziehungsdialog - ein Rundungsfehler

Daniel: Alles okay?
Daggi: Hmmja.
Daniel: Komm sag schon, ich merke doch, wenn etwas nicht stimmt. Schließlich kenne ich Dich jetzt schon seit 8 Jahren.
Daggi: Es sind 10.

Ups.

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Montag, Oktober 06, 2008

Beziehungsdialog

Anläßlich seines Geburtstags hatte ich einen Kuchen für Daniel gebacken, einen Marmorkuchen, das hatte er sich gewünscht. Nach verschiedenen mißglückten Versuchen in der Vergangenheit wollte ich es doch nochmal versuchen. Mit verheerenden Folgen.

Daniel: Bei meiner Mutter ist der Schokoladenteil immer viel dunkler.
Daggi: Ist doch nicht so schlimm, Hauptsache er schmeckt.

Kurze Gesprächspause.

Daniel: Naja, wenn ich ehrlich bin schmeckt der Marmorkuchen meiner Mutter aber besser.

Sehr lange Gesprächspause.

----
Auch wenn es sicher der letzte Kuchen war, den ich für Daniel gebacken habe, habe ich seine Mutter trotzdem nach ihrem Rezept gefragt. Nur so rein vorsorglich, man weiß ja nie.

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Donnerstag, September 04, 2008

Balken und Splitter

Nach dem Essen räumt Daniel den Tisch ab, während Daggi sich an den Laptop setzt.

Daniel: Du brauchst mir nicht zu helfen.
Daggi: Komm, ich hab vorhin die Küche aufgeräumt.
Daniel: Und ich hab sie dafür schmutzig gemacht.

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Sonntag, August 03, 2008

Ein Jahr später

Daggi: Findest Du eigentlich, dass sich etwas geändert hat seit unserer Hochzeit?

Daniel: Ja, Du petzst öfter bei meiner Mutter.

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Freitag, Juli 18, 2008

Die Kunst der Ungeschicklichkeit

Kürzlich holte ich mit Daniel Getränke aus dem Keller. Daniel nahm sich den schweren Colakasten, ich griff zu der leichteren Sprudelkiste.

Bereits auf dem untersten Treppenabsatz stolperte ich über meine eigenen Füße, schlug dabei mit dem Fuß gegen die Stufe, knallte die Sprudelkiste vor mir auf den Boden, stürzte anschließend über die Kiste und fiel zu guter Letzt noch sehr unsanft auf meine rechte Hand.

Daniel war so entsetzt, dass er mir sofort die Kiste aus der Hand nahm und mir anschließend sogar verbot, den Plastikmüll in den Keller zu tragen.

An beiden Oberschenkeln habe ich nun vier große blaue Flecken und mein Handgelenk ist ein wenig lädiert. Aber auch wenn ich große Opfer bringen mußte, die Kunst des Ungeschicktanstellens hat sich mal wieder bewährt.

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Montag, Juli 07, 2008

Sie so, er so - ein kleiner Exkurs über männliche und weibliche Kommunikation

Summerjam 2008, entspannte Atmosphäre, wir hatten das ja schon beschrieben. Daggi und Daniel sitzen unter einem Baum und lauschen der Musik. Eine junge Frau kommt auf die beiden zu.

Sie: Excuse me?
Daggi: Jep?
Sie: Do you speak english?
Daggi: Yes.
Sie: Do you know what time it is?
Ein kurzer Blick auf die Uhr.
Daggi: Ten past four.
Sie: Thanks!

Etwas später, ähnliche Szenerie, da die Musik schneller geworden ist, stehen Daggi und Daniel mittlerweile, um zu tanzen, um sie herum jede Menge anderer tanzender Leute. Ein junger Mann vor ihnen dreht sich zu Daniel um und tippt wortlos auf sein linkes Handgelenk. Daniel hält ihm daraufhin sein linkes Handgelenk entgegen, damit der andere Mann einen Blick auf seine Uhr werfen kann. Dieser widerum hebt kurz die Hand zum Gruß und dreht sich wieder um. Wortlos. Alle tanzen weiter.

Ich kenne Daniel ja nun mittlerweile schon einige Jahre, aber von solchen Unterhaltungen Dialogen Gesprächen Szenen bin ich trotzdem immer wieder aufs Neue fasziniert. Gerade um Sprachschwierigkeiten zu vermeiden, ist diese Form der Kommunikation absolut empfehlenswert.

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Sonntag, Juni 15, 2008

Beziehungsdialog

Im Großen und Ganzen bin ich ja sehr zufrieden mit der Wahl meines Ehemannes. Es gibt nur ganz wenige klitzekleine Ausnahmen, in denen ich mich frage, wen ich da eigentlich geheiratet habe.

Daggi packt ein amazon-Paket aus und schaut sich die neuen Bücher der Reihe nach an.

Daggi: Rincewind, der Zauberer ..... wie bist Du denn auf dieses Buch gekommen?
Daniel: Ich wollte schon immer mal etwas von der Scheibenwelt lesen.*

---
* Ich muß allerdings zugeben, dass ich mittlerweile auch schon mehr als 800 Seiten über Rincewind und die Scheibenwelt gelesen habe....

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Sonntag, Juni 08, 2008

Beziehungsdialog

Nach über sieben gemeinsamen Jahren erkenne ich mittlerweile sehr schnell, wenn Daniel nicht zu einem Gespräch aufgelegt ist.

Daniel sitzt vor dem Laptop.

Daggi: Was liest Du denn?
Daniel: Das Internet.

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Samstag, Januar 05, 2008

Der kleine Unterschied

Daggi ärgert sich unheimlich.

Daggi: Mann, das geht mir echt auf die Eier.

Daniel: ... stöcke!

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Freitag, Dezember 21, 2007

Advent, Advent

Wie schon verschiedentlich erwähnt, ist Daniel kein begeisterter Weihnachtskartenschreiber. Entsprechend angespannt war im Hause Bott die Stimmung, als wir mit der Schreiberei begannen.

Daggi: Du hast die ganzen schönen Karten für Dich genommen!
Daniel: Dafür hast Du alle Weihnachtsmarken auf Deine Umschläge geklebt!

Nachdem Daniel mit den ersten Karten fertig ist, zückt er sein Adreßbuch.

Daggi: Tsss, wie antiquiert. Ich hab alle meine Adressen in meinem Ipod.

Kurze Stille, in der Daniel gedankenverloren in seinem Adreßbuch blättert und Daggi auf ihren Ipod schaut.

Daggi: Oh Mist, mein Ipod ist abgestürzt.

Und Daniel blättert weiter in seinem Adreßbuch, ein breites Grinsen im Gesicht.

---
Das Grinsen wurde später übrigens noch breiter, als ich V. anrufen wollte, um zu sagen dass ich später komme. Ich hatte mein Mobiltelefon zuhause vergessen und mangels Telefonnummer half mir auch Daniels Telefon nicht weiter...

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Mittwoch, Dezember 19, 2007

Raum ist in der kleinsten Hütte

aber wie groß unser Wohnzimmer ist, habe ich gerade erst wieder festgestellt, als wir auf unser neues Sofa gewartet haben.

So sah das Wohnzimer ohne Sofa aus:

bildbeschreibung

und so mit dem neuen Sofa (das ist immerhin 3 m lang und die Recamiere ist 1,60 m breit..):

bildbeschreibung

Das Sofa bedeutet aber auch eine erneute Bewährungsprobe für unsere frische Ehe:

Wem gehört die Ecke, wer darf dort wann für wie lange sitzen und für welche Vergehen (trifft ja sowieso meistens mich) bekommt man Eckenverbot...

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Sonntag, Dezember 16, 2007

Der gute Wille zählt

Vor kurzem war ich drei Tage auf einem Seminar. Um mir die Trennung ein wenig zu versüßen und mir eine kleine Freude zu machen, packte mir Daniel am Abend vorher heimlich einige leckere Süßigkeiten in meinen Notebookrucksack.

Leider hatte er nicht bemerkt, dass ich noch ausreichend Platz in meinem Koffer hatte und daher kurzentschlossen mein Notebook im Koffer verstaute.

Irgendwann muß auch Daniel den leeren Rucksack im Wohnzimmer entdeckt haben, denn bis ich wieder nach Hause kam, fehlte plötzlich ein Teil der Schokolade....

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Donnerstag, Dezember 06, 2007

Nerdic by nature

Bin ich eigentlich die einzige hier, deren Mann wirklich alles im Internet googelt, sogar wie man Granatäpfel aufschneidet?

Tsss.

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Mittwoch, Oktober 24, 2007

Die Qual der Wahl

Daniel hat Daggi die neueste Ausgabe der Elle mitgebracht - mit zwei Sonderheften für Schmuck und Accessoires.

Daggi: Hast Du Dir das gut überlegt? Ich werde die Hefte durchblättern und bei allen Schmuckstücken, die mir gefallen, ein Kreuzchen machen. Dann weißt Du, was ich mir wünsche.

Daniel: Wenn ich mir den Playboy kaufen würde, dürfte ich dann auch Kreuzchen machen?

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Donnerstag, Oktober 18, 2007

Teil 3 eines nicht ganz ernst gemeinten Beziehungstests

Gestern haben Daniel und ich per Colorado-Beziehungstest bescheinigt bekommen, dass wir eigentlich gar nicht zusammenpassen. Aber so schnell geben wir uns natürlich nicht geschlagen und eine Scheidung wäre ja auch teuer.

Also haben wir uns heute am Phantasia-Beziehungstest versucht. Wirklich zufriedenstellend ist das Ergebnis allerdings auch nicht.

Daniel:

bildbeschreibung

Daggi:

bildbeschreibung

Nun bleibt uns nur noch die Hoffnung, dass auch die althergebrachten Maßeinheiten wie Brötchenhälften (Daggi obere Hälfte/Daniel untere) und Tortenstücke (Daggi Rand/Daniel Mitte) eine gewisse Aussagekraft haben.

Vorsorglich werde ich mich aber mal nach empfehlenswerten Paartherapeuten umhören...

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Mittwoch, Oktober 17, 2007

Gegensätze ziehen sich an oder Teil 2 eines nicht ganz ernst gemeinten Beziehungstests

Alexander hat Recht. Ob ein Partner wirklich gut zu einem paßt, muß man an ganz alltäglichen Dingen testen; Aussehen und Charakter stehen erst an 2. Stelle.

Frisch verheiratet haben auch wir den Colorada-Beziehungstest gemacht - mit ernüchterndem Resultat:

Daniels Colorado-Ergebnis:

bildbeschreibung

Daggis Colorado-Ergebnis:

bildbeschreibung

Immerhin sind wir weitgehend überschneidungsfrei in den Bereichen 'geht so' und 'lecker'.

Aber was machen wir jetzt mit all der Lakritze?

Ist das nicht eigentlich ein Hinweis, dass der Colorado-Test nichts taugt?

Lesen Sie morgen hier in diesem Blog: Der Phantasia-Beziehungstest!

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Freitag, Oktober 12, 2007

Der Egoload-Test - ein nicht ganz ernstgemeinter Beziehungstest

Daniels Ergebnis: Analytischer Denker
  • Muster, Prinzipien und Strukturen erfasst er mit seinem scharfen Verstand schnell und umfassend .... ihm geht es nicht unbedingt darum, diese in praktische Handlungen umzusetzen oder seine Überlegungen mit anderen zu teilen.
  • Alltagsbelange interessieren den analytischen Denker wenig.
  • Auf andere wirkt er daher manchmal arrogant oder snobistisch.
  • Inkompetente Zeitgenossen haben es bei ihm nicht leicht.
  • Verblüfft einen durch seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe und seinen knochentrockenen Humor.
  • Ständige gesellschaftliche Verpflichtungen gehen ihm schnell auf die Nerven.
  • Weiter lesenswert...
AD

Daggis Ergebnis:
Lässiger Macher
  • Der lässige Macher ist ein freundlicher und fröhlicher Mensch.
  • Gewandt, beredt, geistreich und charmant ....
  • Er ist pragmatisch, realistisch und lebt gern ganz im Hier und Jetzt.
  • Auch im Beruf liebt er es, wenn es richtig rund geht.
  • Als Freund ist der lässige Macher ein großzügiger, hilfsbereiter Mensch.
  • Langeweile oder Beziehungsroutine dagegen erträgt er kaum.
AD

Laut dem Ergebnis passen Daniel und ich eigentlich gar nicht gut zusammen, aber das seh ich natürlich ganz anders. Was soll mir bei folgender typischen Eigenschaft von Daniel auch schon groß passieren?

Freundschaften schließt der analytische Denker nur langsam, dafür halten sie meist ein Leben lang. Der analytische Denker ist, wenn er sich erst einmal für einen Menschen entschieden hat, ein treuer und zuverlässiger Partner.

Und könnte ich überhaupt ein größeres Kompliment bekommen als hiermit?

Die analytischen Denker sind die anspruchsvollsten Typen und selten bereit, sich mit dem Zweitbesten zufrieden zu geben.

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Montag, Oktober 08, 2007

Jugend forscht

Gestern half Daniel beim Kochen, er rührte das Kartoffelpüree mit dem Elektromixer. Während Daggi selber am Herd stand, konnte sie aus den Augenwinkeln heraus beobachten, wie Daniel ganz langsam den laufenden Mixer aus dem Topf zog.

Daggi: Sag mal, kannst Du mir erklären, was Du da machst? Möchtest Du das Püree von den Fliesen abkratzen?

Daniel: Ich wollte nur mal ausprobieren, wann es spritzt...

Ich hatte eigentlich gedacht, diese Experiemtierphase hätte er längst hinter sich.

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Samstag, Juli 14, 2007

Sitz

Wenn man in unserem Schlafzimmer Daggis Stimme hört, die laut "Sitz" ruft.....

...dann ist das nicht ein zu diskretes Detail aus unserem vorhehelichem Leben, sondern Daggi versucht, ihr Schäferhundwelpen (mit dem selten doofen Namen "Hund") bei Nintendogs zu trainieren.

[Update] Jetzt ist gerade "Gib Pfote" angesagt. Wechselweise mit "Sitz" und "Hund". Ich hoffe, dass unsere Nachbarn tolerant oder taub sind.

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Sonntag, Juni 17, 2007

Urlaub

Liebe 1.23 Milliarden Internetnutzer 5 Besucher, die hier per Google aufschlagen:

Mal ganz unter uns - wir heiraten. Trotz aller gegenteiligen Ratschläge. Nach unserem Urlaub. Das wird kein Spass für mich (lest die Ratschläge oder die Beziehungsdialoge).

Aber hier die gute Nachricht: Ihr könnt mein Leid mindern.

Bringt diese Frau zum Lachen, indem Ihr unsere Amazon-Hochzeitsliste leerkauft. Ansonsten besteht (für mich) die Gefahr, dass Dagmar am Hochzeitstag diesen Gesichtsausdruck hat und das will doch niemand, oder?

bildbeschreibung
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Disclaimer: Liebe (wenige) geladene Gäste, das obige gilt natürlich (wie schon in der Einladung geschrieben) nicht für Euch, sondern nur für die restlichen 1.229.999.973 Internetnutzer :-)

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Donnerstag, Juni 14, 2007

Vorsicht

Als ich gestern Kollegen erzählte, dass ich heiraten werde, wurde mir sofort die Düsseldorfer Tabelle, ein Ehevertrag und äußerste Vorsicht nahegelegt.

Zuerst habe ich diese Vorschläge als unbegründet abgewiesen, dann wurde ich aber doch nachdenklich.

Hatte ich doch beim letzten Besuch in Dagmars alten Kinderzimmer ihre Undercover-Ausbildung als Hütchenspielerin entdeckt.


bildbeschreibung

Jetzt bin ich ehrlich gesagt doch etwas beunruhigt.

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Samstag, Juni 09, 2007

Phantomschmerz

Mittlerweile wurden wir schon verschiedentlich gefragt, was wir uns zur Hochzeit wünschen. Nun, was wünscht man sich, wenn man eigentlich schon alles hat so anspruchslos ist wie wir :-) Die typische Aussteuer kommt bei uns nicht mehr in Frage, das 24-teilige Festtagsservice brauchen wir nicht. Ein neues Sofa wäre toll, aber der eine oder andere möchte doch lieber etwas Individuelles schenken, anstatt sich mit einem Geldbetrag an etwas Großem zu beteiligen.

Also zogen Daniel und ich kürzlich abends los, um eine Hochzeitsgeschenkliste zu erstellen. In solchen Dingen ausgesprochen unerfahren ließen wir uns sehr ausführlich von dem freundlichen Mann vom Hochzeitsservice eines großen Kölner Warenhauses beraten.

Wir bekamen von ihm die Aufgabe, alles was wir auf der Geschenkliste haben wollten, in einen Einkaufswagen zu packen, jeweils an der Kasse einscannen zu lassen, die potentiellen Geschenke mit einem Nummernaufkleber zu versehen und anschließend mit Waren und Kassenbons wieder zu ihm zu kommen.

Das klang einfach.

Vorsichtshalber erklärte uns der nette Mann das Prozedere gleich zweimal, aber weil alles so einfach war, hörten wir ihm beide gar nicht mehr richtig zu, sondern waren in Gedanken schon bei all den schönen Dingen, die wir gleich in unseren Einkaufwagen legen würden.

Als der freundliche Berater fertig war, zogen wir los. Aber während wir Ware für Ware in unseren Einkaufswagen legten und uns dabei von Stockwerk zu Stockwerk in einen regelrechten Kaufrausch steigerten, verlor leider nicht nur ich, sondern auch mein sonst so besonnener Daniel die erteilte Aufgabe sehr schnell aus dem Blick.

Das hatte zur Folge, dass wir anschließend zwar guter Dinge und mit vollem Einkaufswagen wieder bei dem Mann vom Geschenkeservice auftauchten, aber weder hatten wir ein einziges der von uns ausgesuchten Teile an einer Kasse einscannen lassen noch hatten wir die uns extra dafür ausgehändigten Etiketten auf die Waren geklebt. Vor lauter Begeisterung hatten wir das völlig vergessen.

Wir kamen uns beide ein bißchen dämlich vor, dass wir eine so leichte Aufgabe so schlecht gemeistert hatten.

Interessant war dabei, wie problemlos wir mit unserem vollbepackten Einkaufswagen ohne zu bezahlen den Einkaufsbereich verlassen konnten. Eigentlich hätten wir jedesmal durch den Fahrstuhl über den Parkplatz direkt zur Tür hinaus gehen können, ohne dass uns jemand aufgehalten hätte. Nur einmal sprang überhaupt das Signal am Eingang an, aber die einzigen, die sich daraufhin erschrocken umdrehten, waren Daniel und ich.

Aber wir hatten ja nicht vor, irgendetwas unbezahlt zu entwenden, wir wollten lediglich eine Geschenkeliste erstellen lassen. Das haben wir zu guter Letzt auch mit Hilfe der sehr geduldigen Mitarbeiter vom Geschenkeservice geschafft.

Und hatten auch noch eine Menge Spaß dabei.

Als wir abends nach Hause kamen, hatte ich aber trotzdem den Eindruck, das irgendetwas nicht ganz in Ordnung ist. Nach kurzem Überlegen kam ich darauf, was mich beschäftigte: Ich hatte zwar offensichtlich eine ausgiebige Einkaufstour hinter mir, aber keine einzige vollbepackte Einkaufstüte mit nach Hause gebracht.

Ein ganz unbekanntes Gefühl.
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Eine weitere Geschenkeliste von Daniel und mir gibt es bei Amazon. Der Geschenkeservice bei besagtem Warenhaus ist übrigens deshalb so cool, weil man die Liste in allen Filialen abrufen und vor Ort einkaufen kann.

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Dienstag, Juni 05, 2007

Auf Worte folgen Taten

Vorher:
bildbeschreibung

Nachher:
bildbeschreibung

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Sonntag, Juni 03, 2007

Ganz neue Erkenntnisse

Kürzlich sagte Daniel mit einem Blick auf meine schon etwas abgetragenen Sneakers zu mir:
Für die müssen wir bald mal einen Ersatz kaufen.
Ich glaube, ich habe meinen Traummann gefunden.

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Montag, Mai 28, 2007

Ihn hat keiner gefragt

Beim Ausfüllen der Formulare fragt der Standesbeamte Daggi, welchen Namen sie künftig führen möchte.

Daggi:
'Bott!'
Nach kurzem Überlegen ergänzt Daniel:
'Ich auch.'

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Freitag, Mai 25, 2007

Es gibt etwas zu feiern

Daniel und ich haben beschlossen, dass wir heiraten möchten. Früher dachte ich ja immer, heiraten muß ich nicht. Reicht doch, wenn man sich liebt. Aber irgendwann in all den Jahren, die ich nun mit Daniel zusammen bin, kam mir langsam der Gedanke: 'Doch, diesen komischen Kauz, der immer krümelt, morgens ständig grantig ist und ein ganz merkwürdiges Verhältnis zu seiner Zeitung pflegt - den möchte ich heiraten.'

Gesagt, beschlossen und verkündet, nun brauchten wir nur noch eine passende Lokation. Dabei bekamen wir auf unsere Anfragen manchmal auch derartige Antworten:
Guten Tag FW haben wir nur eine wohl 4 Bett Zimmer ein Kleinen Saal auch aber für ein detailliertes Angebot 2 übn mit HP inkl. 1* 5Gang Kosten 179 euro pro Erw. Kaffee mit Kuchen ab 5,50 hängt ab 1 2 3 Stück Sektempfang ab 14,90 0.7l Flasche Kinder zahlen einen Essens Pauschale nach alter. Ab 2 Übn. auf Zimmer der Eltern Frei.
Mit freundlichen Grüßen
Fam. ***** und Mitarbeiter

Dieser Mail kommt von:
Erlebnishotel ****
Aha.

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Samstag, April 28, 2007

Rechtfertigungswahn

Ich bin ja der festen Meinung, dass Daggi viel zu viele Schuhe besitzt, aber sie streitet das jedesmal vehement ab. Dafür findet sie auch immer wieder neue Argumente.

Daggi: Sag mal, als Du meine Schuhe gezählt hast, hast du da zwischen aktiven und passiven Schuhen unterschieden?

Natürlich nicht!

Mein Fehler.

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Freitag, April 20, 2007

Mein neuer iPod

Aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grund ist es Tradition, Bilder ins Internet zu stellen, die man beim Auspacken eines iPods macht.

bildbeschreibung

Natürlich habe ich dies bei meinem iPod-Shuffle berücksichtigt und jetzt komme ich endlich auch dazu, die Bilder meines gewonnenen (vielen Dank nochmal an Thilo und mysniper) iPods ins Netz zu stellen. Sollte sich jemand darüber wundern, dass man keine Bilder von mir sehen kann, wie ich den iPod auspacke, so hat das 2 Gründe:

1. Daggi war etwas verstimmt, daß nicht sie den Ipod gewonnen hat.
2. Daggi war sehr erfreut, daß das Paket an sie adressiert war, obwohl ich den iPod gewonnen habe. Daher hat sie das Paket geöffnet und den Inhalt als ihr Eigentum erklärt.

bildbeschreibung

Das erklärt auch den späten Zeitpunkt des Blogeintrags - wir kämpfen immer noch um das Besitzrecht.
--
Kann nicht weiterbloggen. Muß Daggi hauen und Ihr den iPod wegnehmen.

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Montag, April 16, 2007

Was Daniel alles kann - oder auch nicht

Daggi und Daniel sind bei ihrem Patenkind zur Kommunionsfeier eingeladen. In der Kirche werden zahlreiche Kinderlieder gesungen, unter anderem auch ein sehr schönes Lied mit der Bezeichnung Kindermutmachlied. Da Daniel das Lied gefällt, singt er außergewöhnlich laut mit.

Daggi: Ein sehr schönes Lied. Aber singen kannst Du es nicht.
Daniel: Ich kann keins der Lieder singen.
Daggi: Aber dieses kannst Du besonders gut nicht singen.

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Mittwoch, November 29, 2006

Die Sache mit dem grünen Daumen

Daß ich Daniels Stachelpalme nicht mag, hat ich ja bereits ausführlich geschildert. Nichtsdestotrotz blieb es an mir hängen, die mittlerweile wild wuchernde Pflanze endlich zurückzuschneiden und wieder in Form zu bringen.

Wirklich geglückt ist mir das allerdings nicht. Nachdem ich erst überhaupt nicht wußte, wo ich eigentlich anfangen sollte, konnte ich irgendwann nicht mehr aufhören.

Rest der Stachelpalme

Von der Pflanze ist nicht viel übriggeblieben. Was wohl Daniel dazu sagen wird...?

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Samstag, November 25, 2006

Letzte Woche war ich drei Tage wegen eines Workshops nicht zuhause. In der Zeit hatte Daniel tatsächlich angefangen, Weihnachtskarten zu schreiben.*

Ich glaube, er hat mich vermißt :-)
---
* Wegen unseres Urlaubs dieses Jahr schon ein wenig früher.

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Montag, November 20, 2006

Das verflixte 7. 6. Jahr

Daß mein Daniel ein Schussel ist, hat er mir schon des öfteren bewiesen. Daß sich die insgesamt doch bewährte Arbeitsteilung von strategischen Aufgaben
(= Daniel: Wir müßten mal...)
und operativer Tätigkeit
(= Daggi: Ich erledige das...)
dabei manchmal zu meinem Nachteil auswirkt, war mir auch nicht wirklich neu. Gestern hat mir Daniel aber zusätzlich noch gezeigt, wie ungeschickt er sich in solchen Momenten verhalten kann.

Folgende Situation:
Daniel saß auf dem Sofa, die gesamten Zeitungen der letzten Wochen hatte er liebevoll um sich herumdrapiert, die ungelesenen Teile auf dem Sofa, die bereits gelesenen auf dem Fußboden. Ebenfalls auf dem Fußboden zwischen all dem Altpapier standen einige leere und noch volle Sprudelflaschen, die er brauchte, um seinen enormen Wasserbedarf während der Zeitungslektüre jederzeit stillen zu können, ohne dabei aufstehen zu müssen.

Es war klar, was irgendwann passieren mußte.

Daniel stand vom Sofa auf und stolperte dabei über eine der Sprudelflaschen, natürlich nicht über eine leere, sondern über eine noch fast volle, die - diesem Ansturm nicht gewachsen - sofort mit lautem Knall auf den Fliesen zerbrach. Während sich der gesamte Inhalt in Sekundenschnelle unter Sofa, Couchtisch und um den Teppich herum verteilte, verharrte Daniel - noch im Aufstehen begriffen - regungslos mitten in der Bewegung und schaute mit entsetztem Gesicht auf die Bescherung, die er angerichtet hatte.

Daggi: Ist das jetzt wieder eine dieser 'Oh, oh, oh Daggi....!'-Momente, in denen ich ganz schnell etwas tun soll?

Daniel: Ähm....ich kann nicht. Ich glaube, eine Glasscherbe liegt auf meinem Fuß, an der schneide ich mich sonst...

Als Daniel die immer größer werdende Zornesfalte auf meiner Stirn entdeckte, entschloß er sich doch ganz schnell, mit mir gemeinsam das Desaster auf dem Fußboden zu beseitigen. Sein Arbeitseifer hielt zwar nicht allzu lange an, aber schließlich konnte er ja auch nichts dafür, daß er gerade jetzt so unglaublich dringend auf Toilette mußte. Letztendlich war das ja genau der Grund gewesen, warum er ursprünglich aufstehen wollte.

Wir waren fast fertig, als Daniel doch noch eine Scherbe unter dem Sofa zu erkennen glaubte und versuchte, sie mit dem Besen hervorzuholen. Mittendrin brach er sein Vorhaben aber wieder ab, ließ die vermeintliche Glasscherbe liegen und sagte:
Ach, ist ja gar keine Scherbe. Nur eine Salamischeibe.
Wir sind jetzt seit sechs Jahren zusammen. Manche von Daniels Macken sind mir erst im Laufe der letzten Jahre so richtig bewußt geworden und manchmal frage ich mich, was er noch für mich bereit hält.

Ich werde das einfach noch ein paar Jahre weiter testen.

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Samstag, November 18, 2006

Es blühen die Neurosen

Daggi und Daniel unterhalten sich angeregt beim Essen. Mittendrin steht Daniel auf, ohne aber mit dem Reden aufzuhören, holt sich ein Messer aus der Küche, läßt die Schublade wie üblich einen 2cm-breiten Spalt offen und setzt sich wieder.

Daraufhin beginnt Daggi zu reden, steht dabei auf, geht redend in die Küche, schließt dort die Schublade und setzt sich wieder.

Daniel: Du bist jetzt echt aufgestanden, um die Schublade zu schließen?
Daggi: Öhm.....ja.

Okay, ich geb ja zu, das ist echt schon monkmäßig.

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Freitag, Oktober 13, 2006

Romantik war einmal...

Daniel und ich sind im November seit sechs Jahren zusammen, so daß wir an diesem besonderen Tag richtig schön essen gehen möchten. Da die Entscheidung für unsere Beziehung damals aber nicht so ganz trennscharf an einem Tag gefällt wurde, war die Überlegung, an welchem Tag wir nun einen Tisch reservieren.

Daniel: Am Montag.
Daggi: Hast Du diesen Tag am schönsten in Erinnerung?
Daniel: Nein, aber für den Tag haben wir einen Gutschein fürs taku.

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Dienstag, Oktober 10, 2006

Beziehungsdialog*

Daniel: Ich habe bei Amazon ein paar Bücher bestellt.
Daggi: Das hast Du mir gar nicht gesagt.
Daniel: Muß ich doch auch nicht.
Daggi: Doch, schließlich bezahlst Du mit gemeinsamem Geld.
Daniel: Aber wenn ich es Dir erzähle, ist es doch keine Überraschung mehr für Dich.
Daggi: Ach und so ist das okay? Dann kaufe ICH mir ein schickes Kleid. Bist Du überrascht?
Daniel: Ja - wenn Du reinpaßt.
---
* Aus aktuellem Anlaß ist dieser Beziehungsdialog Thorsten N. gewidmet.

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Mittwoch, Juli 05, 2006

Gehirnjogging

Daniel hat für seinenmeinenunseren den Nintendo DS ein neues Spiel gekauft, Dr. Kawashimas Gehirnjogging. Mit diesem Spiel kann man die Leistungsfähigkeit seines Gehirns trainieren, indem man täglich Rechenaufgaben löst, Gedächtnisübungen macht und mit Texten arbeitet. Die Ergebnisse kann man dann jeden Tag unter seinem eigenen Profil ablegen und somit verfolgen, wie man sich im Verlauf der Zeit verbessert hat.

Tolle Sache, das Spiel macht richtig Spaß, da man automatisch immer noch einen Tick schneller, besser, genauer sein möchte als am Tag davor. Ich mußte das auch gleich ausprobieren und meine erste persönliche Bestzeit abspeichern.

Richtig sympathisch wurde mir das Spiel aber erst, als Daniel nach mir am ersten Tag seine Übungen durchführte.

Sein Ergebnis lautete:

Besser als Daniel

Das nenn ich mal eine faire Bewertung. Highscorerennen bei Meteos ist da doch nur noch Schnee von gestern.

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Montag, Juli 03, 2006

WM-Kollaps

Ich war gerade im Badezimmer, es lief Musik und ich putzte mir die Zähne, als mich ein lautstarkes BOOOOM! aus dem Arbeitszimmer aufhorchen ließ, so laut, daß es sogar den Subwoofer im Bad übertönte.

Was war das denn?

Und wieder, gleich mehrmals hintereinander: BOOOOM! BOOOOOOOOM!!!!

Ist Daniel nun völlig ausgetickt? Was sollen denn die Nachbarn denken?

Vorsichtig öffnete ich die Tür, hörte wie Daniel lachte und Mist! rief.

Ach so, Daniel telefonierte, sicher mit Tobi. Aber warum mußte er immer wieder in einer Höllenlautstärke BOOOOOOOM!!! in den Hörer rufen? Dem armen Tobi war sicher schon längst das Trommelfell geplatzt. Der Sache mußte ich auf den Grund gehen.

Ein paar Sekunden später war ich schlauer - und saß selber am Telefon, lachte, schimpfte So ein Mist! und rief BOOOOOM!!!! so laut ich konnte.

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Montag, Juni 26, 2006

Männerlogik

Daniel: Ich war fleißig und hab aufgeräumt!
Daggi: Du hast ja vorher auch fleißig alles unordentlich gemacht.

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Sonntag, Juni 18, 2006

Endlich Sonne...

Kürzlich spazierten Daniel und ich bei herrlichem Sonnenschein durch den Rheinpark. Immer wieder begegneten wir dabei jungen Damen in kurzen Röckchen und weit ausgeschnittenen Oberteilen.

Daniel: Gefällt mir!
Daggi: Was!?
Daniel: Ehem... der Sommer...

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Samstag, April 08, 2006

Sie immer wieder überraschen können - unbezahlbar!

Daniel ist wieder aus Berlin zurück, aber die Sache mit dem Verhauen habe ich doch lieber vorerst verschoben.

Weil er mir nämlich so viele schöne Sachen aus Berlin mitgebracht hat.

Einen neuen Deckel für meine Tausche-Tasche...

Tausche-Tasche

...Berge leckerer Schokolade - besonders von Hamann (Tipp von evelin)...

Schokovariationen

...und dazu nicht nur ein Paar Ohrringe vom Konk...

Ohrringe vom Konk

...sondern gleich zwei!*

Ohrringe vom Konk

----
* Beide Ohrringe von Tatty Devine

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Sonntag, März 26, 2006

Skandal!

Lara Croft

Hab Daniel mit Lara Croft im Bett erwischt!

Das gibt Aerger...

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Montag, März 13, 2006

Persönliches Stimmungsbaromether

Samstagabend traf ich mich mit Daniel in der PastaBar, um vor der anschließenden Lesung von Robert Gernhardt noch eine Kleinigkeit zu essen.

Eine Kleinigkeit war es allerdings nicht, was ich nachher auf dem Teller hatte, sondern eine ausreichende Portion zu kleinen Preisen, Fettucine mit Gorgonzolasoße, man konnte außerdem noch weitere Zutaten (z. B. Putenbrust, Mais...) in beliebigen Kombinationen ordern, außerdem natürlich jede Pastasorte mit jeder Soßenart variieren.

Die kleinen Kerzen gaben ein angenehm gedämpftes Licht, die Bedienung war ausgesprochen sympathisch und der dampfende Nudelteller genau das richtige für mich bei diesem Hundewetter, das ich durch die großen Frontscheibe gut beobachten konnte. Eisig kalt sah das Schneetreiben draußen aus, aber drinnen war es angenehm warm und gemütlich. Im Hintergrund lief in dezenter Lautstärke Musik, die eine Unterhaltung nicht störte. Dennoch schwiegen Daniel und ich beide, aber es war kein angespanntes Schweigen, sondern eher ein sehr harmonisches Schweigen, in dem wir beide friedlich unseren Gedanken nachhingen und unsere Pasta aßen. Ich hatte eine lustige Stunde bei V. verbracht und mir vorher noch die Schuhe bei Prego gekauft, die ich Freitagabend dort im Schaufenster entdeckt hatte. Außerdem hatte ich eine kleine Überraschung für mein Patenkind besorgt, das uns im Juni ganz alleine besuchen wird, zwar noch eine ganze Weile hin bis Juni, aber ich freute mich einfach schon sehr darauf.

Insgesamt ein kleiner, perfekter Moment für mich, in dem ich keinen Gedanken an später oder an die Arbeit verschwendete oder über irgendwelche kleinen Alltagssorgen nachdachte, sondern einfach nur das Gefühl hatte, daß alles gut war.

Aber wie merkt man mir das eigentlich an?

Daggi:
Sag mal, Du schaust mich dauernd mit so einem breiten Grinsen an. Ist irgendwas?
Daniel:
Och, eigentlich nicht. Du summst nur schon die ganze Zeit laut zur Musik mit.
Ups.

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Freitag, März 03, 2006

Appetitlicher Beziehungsdialog

Daggi und Daniel sitzen im Curry-Cologne, mit dem Essen sind sie längst fertig und Daniel hat auch seine Cola bereits ausgetrunken. Daggi trinkt immer wieder winzige Schlückchen mit dem Strohhalm aus ihrer Bionadeflasche, während sie erzählt, was so den ganzen Tag über passiert ist.

Daggi:
Sorry, daß ich hier so langsam an meiner Bionade nippe.
Daniel:
Kein Problem, wir haben ja noch genügend Zeit. Sieh nur zu, daß Du nicht mehr in die Flasche reinsabberst als Du raussaugst.

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Montag, Februar 13, 2006

Das (fast) perfekte Paar

Daniel und ich wollten heute nach der Arbeit noch ein paar Kleinigkeiten auf der Hauptstraße einkaufen. Daniel beim Metzger, ich beim Bäcker und danach wollten wir uns im Minimal wieder treffen.

Nun war ich schon nach sehr kurzer Zeit mit meinem Part fertig, weshalb ich gleich weiter zum Minimal ging. Da ich mit Daniel so schnell noch nicht rechnen konnte, machte ich mich direkt daran, die notwendigen Dinge fürs Abendessen einzukaufen. Anschließend bezahlte ich an der Kasse, ohne daß Daniel mir über den Weg lief, verließ den Supermarkt und wartete draußen vor der Tür.

In der Zwischenzeit - ziemlich genau als ich an der Kasse stand - betrat Daniel den Laden. Ohne mal an der Kasse vorbeizuschauen, marschierte er zielstrebig durch die Regalreihen und kaufte ein, während ich frierend und ahnungslos vor der Türe auf ihn wartete.

Immerhin liefen wir uns genau dort wieder in die Arme, beide ziemlich erstaunt, den anderen hier anzutreffen.

Daggi: Wo warst Du?
Daniel: Ich hab eingekauft.
Daggi: Ach sieh an. Ich auch. Milch, einen fettarmen Joghurt und zwei Gläser Gewürzgurken. Einmal die scharfen und einmal mit Balsamico. Und Du?
Daniel: Milch, einen fettarmen Joghurt und zwei Gläser Gewürzgurken. Einmal die scharfen und einmal mit Balsamico.

Daß er noch eine große Schachtel Lindorkugeln eingesteckt hatte, verriet er mir allerdings nicht, da sie eigentlich erst für morgen gedacht war. Zuhause angekommen, war Daniel dann aber ziemlich abgelenkt, denn vor unserer Wohnungstür stand ein großes Paket mit unserem neuen Rechner. Also mußte ich die Einkäufe aufräumen, wobei mir die Pralinenschachtel in die Hände fiel.

In diesem Fall habe ich das Aufräumen der Einkäufe ausnahmsweise mal gerne übernommen....

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Mittwoch, Februar 01, 2006

Was Du nicht willst, daß man Dir tu...

Daniel haßt es, wenn ich ihn vor der Arbeit, vor einem Besuch oder vor einer Veranstaltung immer mehrmals frage, ob mein Make-up in Ordnung ist oder meine Frisur richtig sitzt. Aber die Fragen stelle ich natürlich nicht ganz ohne Grund, da es mir durchaus schon passiert ist, daß ich morgens mit nur einem geschminkten Auge losgezogen bin. Irgendetwas hatte mich in meinem morgendlichen Aufwachablauf gestört und mich davon abgehalten, mein Programm Schritt für Schritt bis zum Ende zu durchlaufen.

Allerdings ist mir etwas Ähnliches nicht mehr passiert, seit ich mit Daniel zusammenlebe und er versichert mir auch immer wieder, daß ich ihm solche Fragen nicht zu stellen brauche.

Daniel: Ich sag Dir schon, wenn irgendetwas an Deinem Aussehen nicht in Ordnung ist.

So richtig traute ich ihm ja nie und fragte daher trotzdem jedesmal aufs Neue.

Mittlerweile kenne ich auch den Grund dafür. Ich glaube, ich bin immer von meinem eigenen Verhalten ausgegangen. Das wurde mir kürzlich bewußt, als Daniel sich bei mir beschwerte, er hätte den ganzen Tag sein T-Shirt falsch herum getragen. Aber nicht nur so verkehrt herum, daß er die Vorderseite des T-Shirts auf dem Rücken trug, sondern er hatte auch noch die Innenseite nach außen verdreht. Der Waschzettel war also vorne unter seinem Kinn deutlich zu sehen gewesen - den ganzen Tag über.

Und ich hatte es leider überhaupt nicht bemerkt...

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Sonntag, Januar 29, 2006

Beziehungsdialog

Daniel neigt dazu, mich immer wieder ungefragt mit Zeitungsartikeln zu versorgen, die ich unbedingt lesen soll. Grundsätzlich finde ich das ja sehr aufmerksam von ihm, erspart es mir doch die Zeit, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Allerdings macht er das am liebsten, wenn ich gerade in einem Buch schmökere oder eine Modezeitschrift durchblättere.

Daniel: Schau mal, heute kam die neue Brand Eins. Und aus der Zeitung habe ich auch noch ein paar interessante Artikel für Dich rausgelegt.

Nun kommt es ja durchaus auch vor, daß seine ausgewählten Artikel spontan mein Interesse wecken, auch wenn sie mich beim Lesen eines spannenden Buchs stören. Also nahm ich mir die Brand Eins und begann darin zu lesen, während Daniel vor dem Fernseher saß und gebannt das Handballspiel Deutschland-Slowakei verfolgte.

Daggi: Hör mal Daniel, in der Brand Eins steht, daß man als....
Daniel: Wieso liest Du die Zeitschrift nicht einfach nur, anstatt darüber zu reden?
Daggi: Wenn Du mir interessante Artikel zum Lesen gibst, möchte ich auch mit Dir darüber diskutieren.
Daniel: Vielleicht liest Du jetzt gerade besser die Vogue...!

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Freitag, Dezember 23, 2005

Macht der Gewohnheit

Daniel hat sich für meinen Geschmack in Indien viel zu schnell daran gewöhnt, daß ständig jemand hinter ihm herräumt.

Jetzt muß ich ihm beibringen, daß er zu Hause nur einen Diener hat. Und der arbeitet tagsüber.

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Montag, Dezember 05, 2005

Männer - die wahren Helden

Daniel hat sich im Fitnessstudio den Oberschenkel an einem Eisenholm angestoßen. Ich will jetzt nicht die Gelegenheit nutzen, mich über seine unglaubliche Schusseligkeit lustig zu machen (wobei ich mich schon frage, wie er das immer schafft, erst vor zwei Tagen hat er sich den Fuß im Crosstrainer eingeklemmt).

Nein, ich habe ein ganz anderes Problem.

Seit einer halben Stunde versuche ich Daniel verzweifelt klar zu machen, daß noch keiner an einem blauen Fleck gestorben ist. Und daß auch er daran nicht sterben wird.

Jetzt liegt er im Wohnzimmer mit einem Kühlkissen* auf dem Sofa und siecht leise jammernd vor sich hin.

Und mir gehen langsam die Argumente aus...

-----
*An dieser Stelle möchte ich anmerken, daß ich erst im Besitz eines Kühlkissens bin, seit ich mit Daniel zusammen lebe.

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Freitag, Dezember 02, 2005

Daniels größte ebay-Panne

Daniel hat bei ebay diese Büste von Tschaikowski ersteigert. Sie sollte auf einem kleinen Sockel hinter dem Sessel in unserem Wohnzimmer stehen.

Eigentlich.

Tschaikowski

Was ist an der Größenangabe "75 X 49 cm" so mißverständlich?

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Sonntag, November 27, 2005

Beziehungsdialog auf einer Bahnfahrt nach München

Daggi: Welche Sitzplätze haben wir?
Daniel: 91 und 93, Wagen 31.
Daggi: Das ist Wagen 31.
Daniel: Das ist Wagen 32.
Daggi: Nein, 31. Da vorne steht es doch.
Daniel: Nein, es ist Wagen 32.

Einer der schon sitzenden Passagiere nickt Daggi zu: Das ist Wagen 31.
Daggi: Vielen Dank. Daniel, das ist doch 31.
Ein zweiter Passagier zu Daniel: Ja, das stimmt. Das ist Wagen 31.

Daniel nimmt das nur sehr widerwillig zur Kenntnis.

****

Daggi und Daniel haben in Wagen 31 ihre Plätze mit der Nummer 91 und 93 eingenommen.

Ein weiterer Passagier: Entschuldigung, aber ich habe diesen Platz reserviert.
Daniel: Also ist das doch Wagen 32!
Daggi: Welche Sitznummer haben Sie denn?
Passagier schaut auf seine Reservierung: Oh, Entschuldigung, meiner ist die 99.

Danach hat Daniel endgültig aufgegeben.

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Donnerstag, November 17, 2005

Von Männern und Frauen

Einkaufen Daggi
1,5 Stunden im FCUK, gefühlte tausend Klamotten anprobiert, Größe falsch, Farbe unvorteilhaft, Knopf gerissen, Sitz zu schlecht, Hintern zu breit, Verkäuferin bietet Daniel einen Stuhl an, geht aber nicht, der ist mit Daggis Klamotten vollgepackt. Am Ende hat Daniel eine Tagesausgabe der Süddeutschen vollständig durchgelesen.

Daggis Ausbeute: 1 Hose, 1 Rock

Einkaufen Daniel
Noch 15 Minuten bis Ladenschluß.

Daniels Ausbeute: 3 Pullis

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Samstag, Juli 23, 2005

Mein Problem, Dein Problem

Kürzlich beim Friseur:

Daggi: Sag mal, wieso sind meine Haare eigentlich immer nach einem Besuch bei Euch so weich, aber nie, wenn ich sie zuhause wasche?

D.: Das liegt daran, daß sie frisch gefärbt, geschnitten und ausgiebig gepflegt werden.

Daggi: Aber wieso hält das immer nur einen Tag?

D.: Tja, das ist einfach so. Leidest Du darunter?

Daggi: Ich nicht, aber Daniel, wenn ich ihm deswegen die Ohren vollheule.

D.: Du solltest seine Probleme nicht zu Deinen machen.

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Dienstag, Juli 19, 2005

Ernsthafte Beziehungskrise
Lieber Dr. Sommer,

ich fürchte ich muß mich bei Dir mal über meinen nichtsnutzigen Lebensgefährten Daniel ausheulen.

Gestern abend nach der Arbeit mußten wir noch ein wenig einkaufen. Ich ging zum Obsthändler, Daniel weiter zum Supermarkt. Aber kannst Du Dir vorstellen, was ich zwischen zwei Sträuchern hindurch im Schaufenster des Supermarktes ganz versteckt in der Ecke sehen mußte, als ich nach meinem Einkauf in Richtung Supermarkt schlenderte? Stand da doch tatsächlich Daniel und verdrückte klammheimlich ein Duplo! Ohne mir etwas davon abzugeben!

Danach trabte er mit unschuldigster Miene zur Türe heraus als wäre nichts gewesen. Erst als ich ihn erbost zur Rede stellte, fing er mit allen möglichen Ausflüchen an. Er müßte nochmal zurück zu einem anderen Supermarkt, weil er nicht alles bekommen hätte und hätte sich deswegen vorher stärken müssen. Und dann radelte er ganz schnell mit seinem Rad davon.

Als ich nun allein mit vollbepacktem Rucksack, unhandlichem Fahrradkorb voller Gemüse und meiner eigenen Tasche nach Hause trottete, wurde mir erst bewußt, wer hier eigentlich eine Stärkung nötig gehabt hätte.

Als ich Daniel zuhause fragte, ob er außer diesem Duplo eigentlich noch andere Duplos ohne mich gegessen hätte, fragte er mich doch tatsächlich, ob sich die Frage nur auf Duplos beziehen würde oder auch auf Pick-ups.

Ich glaube, Daniel betrügt mich. Er schickt mich zum Joggen, um heimlich alleine Duplos zu essen.

Was soll ich tun?

Bin sehr unglücklich und hoffe, Du kannst helfen.

Trauriger Gruß,
Daggi

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Dienstag, Juli 12, 2005

Beziehungsdialog zu später Stunde

Es ist Nacht, Daggi und Daniel liegen im Bett, Daniel sehr unruhig.

Daggi: Über was grübelst Du?
Daniel: Über Halo.
Daggi: Wenn Du schon mitten in der Nacht grübeln mußt, dann bitte über etwas Sinnvolles. Beruf, Beziehung, Finanzen oder so etwas.

Daniel: OK, frag nochmal.

Daggi: Über was grübelst Du?
Daniel: Über den Weltfrieden.

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Montag, Juli 11, 2005

Wehret den Anfängen

Heute abend hat es hier in Dellbrück ziemlich heftig geschüttet. Da ich gerade in der Küche das Abendessen vorbereitete, fragte ich Daniel, ob die Balkontüre im Schlafzimmer geschlossen sei. Daniels Antwort lautete:
Alles in Ordnung.
Erst nachdem es schon eine ganze Weile recht ordentlich in unser Schlafzimmer geregnet hatte, bemerkte Daniel, daß es bei starkem Wind nicht ausreicht, die Balkontüre nur anzulehnen.

Meine Eltern im sonnigen Süden hat der Regenguß schon gestern abend heimgesucht. Mein Vater bekam den Auftrag, in der Garage nachzuschauen, ob der Kellerschacht eventuell verstopft sei. Die Antwort meines Vaters lautete:
Alles in Ordnung.
Da mein Vater seinen Job wohl ähnlich gründlich erfüllt hatte wie Daniel, verbrachten meine Eltern den Rest des Abends damit, im Keller Wasser zu schöpfen.

Jetzt weiß ich nicht, was ich mit Daniel machen soll. Ich kann mir ja etwa ausmalen, wie es sein wird, wenn wir erst einmal 40 Jahre verheiratet sind.

Naja, aber heute Nacht darf er noch hier übernachten. Weil es so arg regnet.

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Mittwoch, Juni 22, 2005

Zuviel der Worte

Daniel ist heute schon den zweiten Abend in Folge mit Geschäftskollegen in Köln unterwegs. Ohne mich. Die letzten Tage hatten wir daher nur wenig Zeit, miteinander zu reden. Dazu kommt noch, daß meine Abteilung momentan aufgrund der Urlaubszeit ziemlich verwaist ist, kaum Besprechungen stattfinden und ich auch sonst selten Gelegenheit zum Quatschen habe.

Pro Tag stehen einer Frau ca. 7.000 Worte zur Verfügung. Mittlerweile leide ich unter einem massiven Wortüberhang von mindestens 1.049 Worten. Aber morgen abend treffe ich mich mit Heike zum Essen.

Die Arme.

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Sonntag, Juni 19, 2005

Beziehungsdialog - Nettigkeiten nach dem Joggen

Daggi: Himmel ist mir warm, mein Kopf ist ziemlich rot, oder?
Daniel: Hmm, ich sehe nicht genau, wo Dein T-Shirt aufhört...

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Donnerstag, Juni 02, 2005

Es gibt zahlreiche Gründe, warum ich Daniel liebe und bewundere. Einer davon ist, daß er es fertig bringt, die harmlose Frage eines CallCenter-Mitarbeiters nach unserer Faxnummer folgendermaßen zu beantworten:
"Das Faxgerät ist eine Technologie, deren Lebenszyklus schon längst abgeschlossen ist."
Morgen bin ich übrigens wieder mit ihm im Ländle unterwegs.

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Sonntag, Mai 22, 2005

Mir ist Daniel mit all seinen Schrullen und Macken ja mittlerweile durchaus an Herz gewachsen. Lediglich an seine Krümel-Klecker-Schrulle mag ich mich nicht gewöhnen, weshalb ich hier immer noch auf der Suche nach der perfekten Abhilfe bin. Meine letzte Idee schien mir im Nachhinein doch relativ aufwändig.

Aber jetzt habe ich die ideale Lösung gefunden: Ich werde Daniel beim Essen einen Tischstaubsauger um den Hals hängen und auf Dauerbetrieb schalten.

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Donnerstag, Mai 19, 2005

Männer ticken anders

Daniel und ich sehen öfter mal die derzeit im Fernsehen laufenden CSI-Serien. Während in Amerika schon längst eine New Yorker Version gezeigt wird, müssen wir uns hier in Deutschland mit Serien aus Miami und Las Vegas begnügen. Beim gestrigen Vorspann von CSI Las Vegas dachte ich darüber nach, welche der beiden Serien mir eigentlich besser gefällt. Und warum.

Gil aus Las Vegas wirkt auf mich trotz seiner Sturheit und Kautzigkeit total sympathisch. Ganz anders als der coole Horatio aus Miami, der ständig mit Sonnenbrille herumläuft und einfach nur ein unheimlich arrogantes Auftreten hat. Calleigh (M) wirkt im Vergleich zu Catherine (LV) wie ein Mädel und ist in der Regel viel zu nett. Okay, in Miami gibt es Alexx, die sieht natürlich umwerfend aus, während Sara aus Las Vegas dagegen einen recht verbiesterten Eindruck auf mich macht. Aber in Las Vegas haben sie Warrick, mit dem dieser Latinoschnösel Eric ja überhaupt nicht mithalten kann. Und zu guter Letzt wäre da noch Greg (LV), der immer sehr erfrischend wirkt, ganz im Gegensatz zu der überheblichen Yelina (M).

Und überhaupt Miami, Rentnerparadies, in dem immer die Sonne scheint. Bin ich ja sowieso total neidisch drauf.

So ähnlich waren meine Gedanken. Mein Favorit stand fest: CSI Las Vegas.

Ich fragte Daniel, welche Serie ihm besser gefällt.
Daniel: Las Vegas.
Daggi: Nicht wahr, genau das habe ich auch gerade gedacht. Und warum?
Daniel: Weniger Logikfehler.

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Mittwoch, Mai 11, 2005

Der kleine Unterschied

Bei unserem Besuch in Berlin konnte Daniel wieder sehr eindrucksvoll zeigen, wie man auch mit effizienter Kommunikation zum Ziel gelangen kann. Hätte ich die Damen an der Hotelrezeption angesprochen, hätte ich das Gespräch etwa folgendermaßen angefangen:
Hallo, mein Name ist Dagmar Tischer, ich habe ein Zimmer bei Ihnen reserviert.
Daniel dagegen begnügte sich mit einem einzigen Wort:
BOTT!
Den Zimmerschlüssel hat er selbstverständlich bekommen.

Berlin Spree

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Donnerstag, April 14, 2005

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind gewollt

hermann


Mit freundlicher Genehmigung von Karl Bihlmeier, weitere 448 Comics sind auf seiner Homepage zu finden.

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Dienstag, April 12, 2005

Beziehungsproblem - fast gelöst

Da angeblich immer der zu kleine Teller daran schuld ist, daß Daniel beim Essen so unglaublich auf Tisch und Fußboden krümelt, habe ich mir angewöhnt, nur noch große Teller zu benutzen. Nutzt aber alles nichts, er krümelt trotzdem.

Jetzt überlege ich, in unseren runden Eßtisch in die Mitte ein taillengroßes Loch zu sägen und Daniel beim Essen mittenrein zu stecken. Damit könnte ich die Krümelei wenigstens auf den Eßtisch beschränken.

Sollte sich die Erfindung als tauglich erweisen, werde ich darauf ein Patent anmelden. Das nächste Exemplar geht dann an meinen Vater.

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Dienstag, März 29, 2005

Es liegt nicht immer an den Frauen (ein Beziehungsdialog)

Auf dem Weg zum Bahnhof stellt Daggi fest, daß ihre Nase glänzt, sie aber keinen Puder griffbereit hat, um das Problem zu beheben.
Daggi: Mist, ich müßte mir dringend mal die Nase pudern.
Daniel: Kein Problem, kannst Du ja gleich, wenn wir in der Bahnlounge sind.
Daggi: Ja und womit denn, bitte?
Daniel: Wieso fragst Du womit? Was willst Du denn machen?
Daggi: Ich will mir die Nase pudern!
Daniel: Ach so, ich dachte, Du mußt auf Toilette.
Da soll mal einer sagen, Frauen könnten sich nicht klar ausdrücken. Tun sie es doch, versteht sie kein Mann mehr.

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Dienstag, Dezember 21, 2004

Weihnachtlicher Beziehungsdialog

Weihnachtskarten schreiben ist nicht gerade Daniels Lieblingsbeschäftigung.

Daniel: Eine Karte habe ich fertig, macht immer noch vier weitere. *seufz*

Daggi schaut ihm über die Schulter, als er die ersten Zeilen der nächsten Karte zu schreiben beginnt.

Daggi: ...ein trubeliges Jahr geht für Dich und uns zu Ende, Weihnachten steht vor der Tür...(lacht laut auf)

Daniel: Toll, jetzt hab ich auch noch eine Schreibblockade!

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Donnerstag, November 18, 2004

Zur Feier des Tages...

Seit gestern sind Daniel und ich vier Jahre zusammen. Allerdings haftet mir auch nach vier Jahren noch der Makel an, daß ich damals genau einen Tag lang zweigleisig gefahren bin. Tja, aus der Geschichte komme ich natürlich kaum raus, aber ich bin mir sicher, ich hätte es meinem damaligen Freund sofort erzählt, wäre er an dem Abend nur auch bei mir gewesen. Er wohnte jedoch nicht (wie ich damals) in Stuttgart, sondern ca. 100 km entfernt.

Am Tag nach diesem Abend war frühmorgens ein Termin mit meinen Geschwistern für ein gemeinsames Fotoshooting. Zu ihrem 60. Geburtstag sollten meine Eltern ein Foto von allen Kindern mit Partner und Enkeln geschenkt bekommen. Mein damaliger (bzw. zu dem Zeitpunkt schon Ex-) Freund hatte offensichtlich in weiser Voraussicht bereits vorher abgelehnt, sich als einziger Nichteingeheirateter daran zu beteiligen.

Es schien mir an diesem Morgen noch etwas verfrüht, Daniel zum Fotografieren mitzunehmen, also fuhr ich nach genau einer Stunde Schlaf mit dicken Augenringen alleine zu meinen Geschwistern. Im Nachbarort war Skinheadtreffen, was ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht wußte. Prompt geriet ich in eine Polizeikontrolle. Vermutlich wurde ich aufgrund meiner rotgeränderten Augen gebeten, meinen Mazdakombi auf dem Parkplatz abzustellen, damit die Polizisten meinen Kofferraum nach Waffen und Drogen durchsuchen konnten. Als wenn ich sonst keine Sorgen gehabt hätte, ehrlich.

Es gelang mir aber, äußerlich gelassen zu bleiben.

Am vereinbarten Treffpunkt angekommen, war der erste Kommentar meiner Schwester: 'Ich glaube, der Pulli macht Dich blaß!' - Ich weiß jetzt nicht, wie sie in einem roten Pulli aussieht, wenn sie ca. 90 % der Nacht damit verbracht hat, mit einem Mann darüber zu diskutieren, wer nun der bessere Partner ist. Für eine Diskussion schien mir der Zeitpunkt jedoch nicht geeignet.

Das Foto ist damals trotzdem ganz gut geworden, aber nachdem ich jetzt vier Jahre mit Daniel zusammen bin, ist es höchste Zeit für ein neues Bild. Dieses Mal aber bitte mit ihm!

Den gestrigen Abend haben wir bei feinem Essen im Selini in Sülz verbracht; ein Tipp von K & V Weine, deren Geschäftsführer ich damals bei der Hummer-Nummer kennengelernt hatte. Und wie er mir versprochen hatte, war das Essen wirklich ein Genuß!

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Samstag, November 13, 2004

Der wievielte Beziehungsdialog ist das eigentlich?

Daggi steht grübelnd vor ihrem Kleiderschrank mit einem Pullover in der Hand.

Daniel (hilfsbereit): Dazu würde Deine Jeans gut passen.
Daggi (ablehnend): Och nee, da habe ich so einen dicken Hintern drin.
Daniel (ratlos): Ist das denn nicht in allen Hosen der gleiche?

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Montag, Oktober 25, 2004

Warum gibt es eigentlich bei HRS keine Sicherheitsabfragen wie in sämtlichen Microsoft-Programmen? Etwa in der Art: 'Sind Sie sich sicher, daß Sie für den genannten Zeitraum ein Hotel reservieren möchten?'

Dann wäre es nämlich bestimmt nicht passiert, daß wir unser Hotel in Prag für Oktober 2005 buchen!

Immerhin hat Daniel dieses kleine Mißgeschick heute bemerkt, so daß wir noch kurzfristig nach einem anderen Hotel suchen konnten. Damit steht unserem Kurzurlaub in Prag nichts mehr im Weg :-)

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Montag, Oktober 18, 2004

Sinnloser Beziehungsdialog

Daggi sitzt im Wohnzimmer am Klavier, feilt nach über einem Jahr mit Zwangspause immer noch an ihrem Rachmaninoff herum. Daniel kommt rein, schaltet kommentarlos den Fernseher ein und greift nach dem Controller für seine X-Box.

Daggi (erstaunt): Was machst Du da?
Daniel (sich verteidigend): Spielen! - Und Du?
Daggi (schnippisch): Spielen!

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Donnerstag, September 30, 2004

Daniel hat heute Geburtstag, daher habe ich ihm gestern einen Kuchen gebacken. Einen Marmorkuchen. Leider hatte ich kein Rezept griffbereit, aber kein Problem - wozu gibt es das Internet. Also Rezept gesucht, ausgedruckt, eingekauft, heimgelaufen, Butter vergessen, noch einmal eingekauft, Kuchen gebacken.

Da ich arbeiten mußte, hatte ich gestern noch Daniels Geburtstagstisch vorbereitet. Tisch gedeckt, Blumen drauf, Kerze daneben, Geschenke dazu, Geburtstagskarten und in die Mitte kam mein Marmorkuchen. Sah ja lecker aus und roch auch gut (genauer gesagt roch die ganze Wohnung nach Marmorkuchen, eine wirkliche Überraschung war der Kuchen wahrscheinlich nicht mehr).

Als ich Daniel heute im Laufe des Vormittags eine Mail schickte (gratuliert hatte ich natürlich schon), um zu fragen, wie der Kuchen geschmeckt hatte, kam die vielsagende Antwort: 'Der Kuchen? Mußt Du selber mal probieren!'

Das habe ich vorhin dann auch getan, mußte allerdings mit Bestürzung feststellen, daß dies der schlechteste Marmorkuchen war, den ich je gebacken hatte, derart pappig, daß man ihn kaum runterschlucken konnte.

Vielleicht kann man ihn ja mit Ketchup essen...

Und wer jetzt immer noch nicht angerufen und gratuliert hat, bitte hopp hopp ans Telefon!

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Sonntag, September 26, 2004

Beziehungsdialoge - Die Rache :-)

Daniel klaut Daggi was vom Abendessen.

Dagmar: "Daniel, schäm dich, du erstarrst jetzt sofort zur SalzSÄURE"

*lol*

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Beziehungsdialog - es gibt ihn doch noch

Daggi und Daniel sind in der Küche, essen gerade einen kleinen Snack, frische Brötchen mit Schinken, weil es schnell gehen muß wird im Stehen gegessen.

Daggi (ermahnend): Bitte krümel nicht so, ich hab gerade erst die ganze Wohnung gesaugt und heute abend kommt Besuch.
Daniel: Hmmmpf.
Daggi kaut friedlich, schaut aus dem Fenster, träumt vor sich hin.
Daniel (hektisch): Ach, mir fällt gerade was ein.....(läuft mit dem Brötchen in der Hand aus der Küche).

Daggi kaut immer noch friedlich, schaut weiter aus dem Fenster, träumt vor sich hin bis sie plötzlich registriert, daß Daniel mitsamt seinem Brötchen aus der Küche verschwunden ist.

Daggi (erzürnt): Oooch, dieser Schmutzfuß, das gibt's doch nicht, der krümelt mir wieder alles voll...(lauter)...DANIEL! Wo bist Du mit dem Brötchen hin?

Daniel sitzt im Arbeitszimmer vor dem Rechner.

Daniel (schuldbewußt): Waffdem fürm Bröbffem??

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Sonntag, Juni 20, 2004

Beziehungsdialog - mal wieder einer

Daggi und Daniel sind beim Essen. Daggi nimmt ihren Teller und geht zum Herd, überlegt, ob sie noch etwas essen mag. Schaut ratlos-fragend auf ihren Bauch. Daniel beobachtet sie dabei.

Daniel (schmunzelnd): Und? Wegen Überfüllung geschlossen?

Nachdem er mich auch noch beim Fußballtipp beschissen hat, wird zur Strafe heute abend statt Fußball Alexander Klaws - Das große Superstar-Special eingeschalten.

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Donnerstag, Juni 10, 2004

Sätze, die ich beim Joggen nie mehr hören möchte:

- Geht's noch, Daggi?
- Bin ich Dir zu schnell?
- Ich warte oben am Berg auf Dich.

Jawoll. Von niemandem!

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Freitag, April 02, 2004

Aber mir sind trotzdem ein paar Gründe eingefallen :-)

Einer davon ist der wunderschöne Strauß Tulpen, den mir Daniel mitgebracht hat *freu*

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Fehlanzeige! Jetzt sitzt er vor dem Fernseher....

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Da ist doch mal wieder ein Beziehungsdialog fällig....

Daggi ist dabei, die Einkäufe in Küche, Bad und Vorratsschrank zu verstauen. Daniel sitzt vor dem Computer und surft im Internet.

Daggi (vorwurfsvoll): Daniel, Du könntest mich ruhig ein wenig bei der Arbeit unterstützen.
Daniel (klatscht in die Hände): Daggi, Du schaffst das, Daggi, Du schaffst das!

Seitdem grübel ich darüber nach, warum ich eigentlich so an diesem Kerl hänge.

Ha, wahrscheinlich weil er es immer wieder schafft, mich zu überraschen. Bestimmt hat er in der Zwischenzeit Abendbrot gemacht :-)

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Sonntag, Februar 08, 2004

Friday Five - diesmal erst am Sonntag!

1. What's the most daring thing you've ever done?
Von heute auf morgen eine 9-jährige Beziehung beenden, eine neue Beziehung beginnen und nach weniger als einem halben Jahr beschließen, daß ich meinen guten, sicheren Job in Stuttgart aufgebe und mit dieser neuen Beziehung nach Köln ziehe.

2. What one thing would you like to try that your mother/friend/significant other would never approve of?
Es gibt sicherlich viele Dinge, die ich schon getan habe, die aber nicht jedem zu der Zeit so sehr zugesagt haben. Allerdings kommt es eher selten vor, daß ich etwas tue, um meine Mutter/Freunde/wen auch immer zu provozieren, sondern weil ich es in dem Moment für richtig bzw. gut für mich halte.

3. On a scale of 1-10, what's your risk factor? (1=never take risks, 10=it's a lifestyle)
Bin eine Memme. Also etwa 4.

4. What's the best thing that's ever happened to you as a result of being bold/risky?
Das Ergebnis zu Nummer 1: Bin seit über drei Jahren glücklich mit Daniel verbandelt, fühle mich in Köln sehr wohl und will hier momentan nicht mehr weg.

5. ... and what's the worst?
Da frag ich mich ehrlich, warum ich so eine Memme bin, hab nämlich noch keine schlechten Erfahrungen in der Hinsicht gemacht.

(found at FridayFive).

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Donnerstag, Januar 08, 2004

Szenen einer Beziehung

Stück in einem Akt

Es ist 20.00 Uhr, Daggi sitzt im Eßzimmer über einer Porzellanmalerei, Daniel sitzt im Arbeitszimmer, was mangels Türen quasi das Gleiche ist, und arbeitet am Computer. Die einzigen Geräusche sind das KlackKlack der Computertastatur, das KlickKlick der Maus und leise im Hintergrund die Musik von Richard Dorfmeister. Die Atmosphäre wirkt sehr friedlich.

Daggi (wirft einen kurzen Blick aus dem Fenster): Puh Daniel, hörst Du, wie das schüttet?
Daniel (abwesend): Nö!

Daggi beugt sich zurück über ihre Arbeit und die einzigen Geräusche sind wieder das KlackKlack der Computertastatur, das KlickKlick der Maus und leise im Hintergrund die Musik von Richard Dorfmeister.

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Mittwoch, Dezember 17, 2003

Der sinnlose Beziehungsdialog

Daggi fällt beim Tischabdecken ein Porzellan-Eierbecher mit lautem Scheppern auf die Marmorfliesen in der Küche.

Daniel (besorgt): Was war das?
Daggi (beruhigend): Ich hab nur den Eierbecher fallenlassen.
Daniel: Warum hast Du das gemacht?

Und als wäre das nicht genug, fiel mir anschließend auch noch die Butterdose aus der Hand, als ich sie in den Kühlschrank stellen wollte. So eine Sauerei *fluch*

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Donnerstag, November 20, 2003

Kürzlich hatte ich doch erzählt, daß es manchmal Tage gibt, an denen ich wahnsinnig gerne Spaghetti mit Curry-Gewürz-Ketchup esse. Eigentlich ein Lieblingsgericht aus meiner Kindheit, aber auch heute erfüllt das noch ab und zu seinen Zweck.

Mit Daniel bin ich diese Woche genau drei Jahre zusammen (hab ich das eigentlich erwähnt *grübel*). Als wir heute abend zusammen nach Hause fuhren, meinte er plötzlich, daß er heute abend Spaghetti mit Curry-Gewürz-Ketchup essen möchte. Ich war ja wirklich fassungslos. Da muß ich drei Jahre mit ihm zusammen sein, um solche verborgenen Seiten an ihm zu entdecken?!? Brachte richtig frischen Wind in unsere Beziehung. Hab mich gleich nochmal neu in ihn verliebt.

Und jetzt geh ich mal Spaghetti kochen :-)

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Mittwoch, November 19, 2003

Meine Lieblingsdrohung an Daniel:

Daniel! Ich BLOG das!

Ehrlich...wirkt fast immer :-)

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Montag, November 17, 2003

Daniel und ich sind heute seit drei Jahren zusammen. Daniel meint jetzt, er hat es geschafft und hat nach so langer Zeit Narrenfreiheit bei mir. Wenn er so weitermacht, kann er sich für die nächsten drei Jahren jemand anderes suchen, der ihn betüddelt und für ihn putzt :-)

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Sonntag, November 16, 2003

Gerade eben habe ich Daniel gebeten, den Fleck zu entfernen, den er auf unser Sofa gemacht hat. Was immer es auch war - ich will es gar nicht genauer wissen - hat es Daniel geschafft, aus diesem einen großen Fleck fünf kleine zu machen *grrrrrr*

Ich geh mir jetzt einen neuen Mann suchen. Einen, der nicht kleckert und der keinen Dreck macht. Gibt es so etwas? Gleich mal googeln.....!

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Sonntag, November 02, 2003

Daniels 3 Fettnäpfchen:
(in alle innerhalb von weniger als 12 Stunden reingetreten)

1. Teil

Daggi schaut sich auf MTV das neue P.Diddy-Video mit den vielen hübschen Schnitten an.
Daggi (seufzt): Ich sollte abnehmen...!
Etwas später ißt Daggi ein Stück Schokolade.
Daniel (ermahnend): Du wolltest doch 15 kg abnehmen!

Wie kam er nur auf die 15 kg? Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens!

2. Teil

Daniel und Daggi auf der art-fair. Auf einer gelben Couch mit Bananen drauf kann man ein Digitalfoto von sich machen lassen.
Daniel: Willst Du?
Daggi: Nee, meine Frisur sieht heute Scheiße aus.
Daniel: Okay, dann gehen wir.

Meiner Meinung nach hätte er hier heftig dementieren müssen!

3. Teil

Daniel telefoniert mit Tobi. Daggi steht in der Küche und kocht. Tobi erzählt, was es bei ihm gestern Leckeres zu essen gab.
Daniel (gedankenlos): Uns kocht nie jemand etwas Leckeres.

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Morgens nach dem Fruehstueck.

Daggis Platz am Esstisch:

Daggis Platz


Daniels Platz am Esstisch:

Daniels Platz

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Dienstag, Oktober 28, 2003

Sehr netter Abend, Davide im Fischermanns' getroffen, was fuer eine schoene Ueberraschung und dann diesen sehr leckeren Salat gegessen.

Dazu gibt es auch noch einen

Beziehungsdialog XIII

Daggi zieht ihre neuen Dieselpumps an, dazu kurze Soeckchen.

Daggi: Daniel, kann ich so gehen?
Daniel (abwesend): Ja ja...
Daggi: Solche Schuhe traegt man doch heute mit Socken. Noch kurze Hot Pants dazu und der Look waere perfekt.
Daniel (schaut skeptisch): Na ja...!
Daggi: Ja gut, ich meine stilmaessig. Die Beine musst Du Dir natuerlich wegdenken.
Daniel nickt zustimmend. Nach ein paar Sekunden erst registriert Daggi, dass Daniel sie gerade uebel beleidigt hat.
Daggi (aeusserst erbost): ARSCH!
Daniel (grinst): Ja, den auch!

Daggis neue Dieselpumps

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Dienstag, Oktober 21, 2003

Da rief doch gerade tatsaechlich eine Frau bei mir an und fragte, ob sie hier richtig sei bei Daniel Bott und ob dieser Daniel Bott denn beim Koeln-Marathon mitgelaufen sei. Daniel und Marathon?!? - Sorry, aber ich muss mich gerade mal ein bisschen kaputtlachen.

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Donnerstag, Oktober 16, 2003

Beziehungsdialog XII:

Neulich morgens im Schlafzimmer, Daniel ist noch im Bad.
Daggi (steht leise seufzend vor dem Spiegel im Schlafzimmer): Toll, hab echt zugenommen...also das kann ich nicht anziehen.
Zieht sich um. Die gleiche Prozedur wiederholt sich etwa fuenfmal.
Daniel (aus dem dem Bad kommend): Bist Du fertig? Wir muessen los.
Daggi (entschuldigend): Du, wir muessen ein bisschen spaeter fahren. Ich hab echt zugenommen und musste mich ein paar Mal umziehen.
Daniel (verstaendnislos): Und DAS hat geholfen?

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Sonntag, Oktober 12, 2003

Heute waren wir noch einmal im Rahmen der Tour de Menu essen, dieses Mal im Fischermanns am Rathenauplatz, eine Location, die man durchaus auch ausserhalb der Tour de Menu aufsuchen sollte: Das Essen dort ist SEHR, SEHR lecker! Dazu kommen sympathischer Service, schoenes Restaurant mit toller Bar und aeusserst angenehme Musik. Nachdem wir ausgiebig den 'Gemischten Salat mit sensationell marinierten Putenbruststreifen' (der Klassiker unter den Salaten, aber im Fischermanns wirklich aussergewoehnlich gut) gelobt hatten, gab es vom Chef noch eine grosse Portion Erdbeertiramisu, einer Spezialitaet des Hauses, zum Probieren dazu. - Traumhaft! Daniel meinte, ich haette ploetzlich so ein seeliges Grinsen im Gesicht gehabt.

Allerdings war das VOR dem folgenden

Beziehungsdialog XI:

Daniel (laestert ein bisschen ueber das Paar am Nebentisch): Ich glaube, der Typ muss sich ein bisschen vor seinem Maedel wichtig machen.
Daggi (schaut sich fragend um): Maedel? Welches Maedel? Du meinst die aeltere Frau da drueben?
Daniel (tadelnd): Daggi! Nicht jeder hat als Freundin so ein huebsches blondes Maedel......
Daggi (geschmeichelt): Ach Daniel, Du Charmeur!
Daniel (den Satz zu Ende redend): ..... wie die langhaarige Schnitte, die gerade zur Toilette ging!

Da wir uns anschliessend sowieso nichts mehr zu sagen hatten, verliessen wir das Restaurant, als ploetzlich ca. 30 Italiener von der gerade in den Messehallen stattfindenden Anuga wie ein Heuschreckenschwarm einfielen und das doch eher kleine Restaurant okkupierten.

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Dienstag, Oktober 07, 2003

Heute geht es Daniel nicht gut. Eine beginnende Erkaeltung? Daggi hat vorgesorgt:

1. Dicke Daunendecke beziehen,
2. Vitaminsaft zubereiten,
3. Obst aufschneiden,
4. Waermekissen aufheizen,
5. Schlafanzug und Decke mit Waermekissen vorwaermen und
6. Daniel zeitig ins Bett stecken.

Da soll mal noch einer behaupten, Daniel haette es bei mir nicht gut *droh*

Und ich? Ich nutze die Gelegenheit und mache es mir vor dem ungenutzten Rechner gemuetlich :-)

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Sonntag, Oktober 05, 2003

Beziehungsmonolog X

Daggi und Daniel sitzen beim Fruehstueck. Daniel hat beim Baecker eingekauft: Drei Buttermandelweckchen und ein Croissant. Daniel nimmt sich ein Buttermandelweckchen, Daggi greift ebenfalls nach einem Weckchen.

Daniel (Panik im Blick, denkt): Die wird doch jetzt kein Mandelweckchen nehmen, die soll das schrumpelige Croissant essen, die Weckchen waren fuer mich, hat doch gestern schliesslich auch Croissant gegessen, wieso greift sie jetzt nach dem Weckchen? Was mach ich jetzt???

Das alles spielt sich innerhalb von Sekunden ab.

Daniel (lieblich floetend): Schatz, ich hab Dir extra ein Croissant mitgebracht, die magst Du doch so gerne....

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Dienstag, September 30, 2003

Daniel hat heute 30. Geburtstag. Aber aufgrund der Panne an meinem eigenen Geburtstag hatten wir ja beschlossen, erst kommendes Wochenende Geburtstag zu feiern. So sprach auch nichts dagegen, Daniel an seinem - eigentlichen - Geburtstag fuer undiplomatisches Verhalten zu massregeln. Aus gegebenem Anlass gibt es daher heute einen weiteren.....na in diesem Fall eigentlich eher einen

BeziehungsMONOLOG (da Daniels Anteil relativ klein ist).....

Daggi und Daniel beim Shoppen, suchen fuer Daggi eine Hose. Daggi zieht zielsicher die Hose mit der richtigen Groesse heraus, zugegeben recht gross, aber Daggi kennt ja ihre Schenkel sehr gut. Eine durchgestylte Verkaeuferin kommt hinzu und fragt hoeflich, ob sie helfen kann.

Daggi (abweisend): Danke, ich komme schon zurecht.
Daniel (ignorant): Doch, vielleicht wegen der richtigen Groesse....!
Daggi (verdreht die Augen): Ich denke, das hier ist die richtige!
Verkaeuferin: Nein, sicher nicht, die ist viel zu gross, zwei Groessen kleiner sind richtig.
Daggi trabt mit der eine Groesse kleineren Hose in die Kabine, probiert sie an, stellt wie erwartet fest, dass Hose viel zu klein, wartet bis die Verkaeuferin weg ist und schickt Daniel los, die groessere Hose zu holen. Diese passt wie angegossen.

Vor dem Geschaeft:
Daggi (und hier beginnt der Monolog): Lieber Daniel, bitte merke Dir fuer das naechste Mal, dass diese blasierte, magersuechtige Verkaeuferin davon ausgeht, dass fuer jemandem mit meiner Groesse eigentlich eine wesentlich kleinere Hose passen muesste, ich aber besser weiss, wieviel Platz mein Hintern braucht, dann erspar mir bitte auch, dass ich nach dem Anprobieren der Verkaeuferin sagen muss, dass die kleine Hose NATUERLICH nicht gepasst hat und ich doch dieses ZELT nehmen muss. Frag also NIE WIEDER eine Verkaeuferin nach der richtigen Hosengroesse fuer mich *schimpf*
Daniel (unschuldig und alles nur noch schlimmer machend): Ich wollte doch nur *gulp* HELFEN!

Aber weil Daniel heute Geburtstag hat und mir ausserdem so schoene Schuhe geschenkt hat (jaja, eigentlich kriegt der die Geschenke, der Geburtstag hat), konnte ich ihm natuerlich nicht lange boese sein. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann shoppen sie noch heute.

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Sonntag, September 28, 2003

Daniel hat ab sofort eine neue Adresse:
Unter der Severinsbrücke, 1. Pfeiler links

Hab ihn rausgeworfen. Frechheit *schnaub*

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daggi ist auf dem weg zur perfekten schwaebischen hausfrau - um geld zu sparen hat sie heute die waesche ohne waschmittel gewaschen *g*
sie wird halt alt, ueber 30, da spielt das gedaechtniss nicht mehr so mit :-)

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Donnerstag, September 25, 2003

Beziehungsdialog - mal nicht auf Daniels Kosten

Daniel schaut MTV
Daniel (seufzt): Oje, jetzt kommt was, rat mal, wer dieses Lied singt.
Daggi (lauscht den ersten Takten ohne Gesang, dann ueberzeugt): Warte, das kenn ich.....es singt eine Frau!
Daniel (lacht): Elton John!

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Montag, September 08, 2003

Beziehungsdialog IX

Nach dem Abendessen, Daggi ist gerade beim Tischabdecken, Daniel hat sich vorsichtig in Richtung Schreibtisch geschlichen. In der Ecke ist es ganz still.

Daggi (hektisch, weil noch so viel zu erledigen ist): Du sitzt doch jetzt nicht etwa am Computer!
Daniel (unschuldig): Nein, ich stehe.....

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Donnerstag, September 04, 2003

Kuerzlich in der Kantine....(mit Daniel verabredet):

Daniel kommt hektisch in die Kantine, hat viel Stress am Hals, faengt aergerlich an zu erzaehlen.
Daggi hoert sich alles wortlos an, versucht dann zu troesten - erfolglos.
Daniel isst hastig, muss wegen eines kurzfristig eingestellten Termins gleich wieder weg, steht auf und geht.
Daggi bleibt alleine am Tisch sitzen, schaut etwas betreten in die Runde der Kollegen, die an den Tischen um sie herum sitzen.

Garantiert haben die jetzt ALLE gedacht, wir haben uns gestritten! *g*

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Mittwoch, August 20, 2003

Am Montagabend wollte ich mir ein Ei kochen. Kein grosser Act, doch dummerweise passiert es mir gelegentlich, dass ich in Gedanken die falsche Herdplatte einschalte. Wenn ich Glueck habe, kann ich es vertuschen, aber am Montag hat leider Daniel die gluehende Herdplatte entdeckt. Daraufhin hat er mir an jeden Schalter einen Post-it gehaengt. Zwei mit HINTEN und zwei mit VORNE. Das soll mir angeblich helfen, den richtigen Schalter zu finden. Bloed nur, dass diese Post-its auf dem glatten Material nicht kleben. Einer haengt jetzt auf dem Boden an der Tuete fuer den Plastikmuell (die da nur rumliegt, weil sie noch keiner in die Muelltonne geworfen hat), zwei baumeln noch mit letzter Kraft am Griff fuer den Backofen und nur einer klebt noch an seinem urspruenglichen Platz. Woher soll ich denn jetzt wissen, wo ich welche Platte einschalten muss? Ich wuerde ja jetzt gerne ein Bild von den Aufklebern machen, aber unsere Digicam ist immer noch irgendwo bei Zeiss unterwegs.

Ich weigere mich einfach zu kochen!

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