Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

daggi


Aktuell
Archiv
Dagmars Homepage
E-Mail
Impressum

RSS Feed RSS-Feed
Atom-Feed Atom-Feed


Links


Urlaubstipp fürs Piemont


Urlaubstipp für die Provence



Zuletzt gelesen:

Rincewind
Verblendung

Theos Reise
Verdammnis

Amazon Wunschzettel



Creative Commons Lizenzvertrag

Powered By Blogger TM
DAS Blog
GeoURL




Tags
Ameisen
art.fair
Bali
Bangkok
Barcelona
Berlin
Bombay
Dublin
Event
Goa
Indien
Kerala
Litcologne
London
Mumbai
New York
Paris
Piemont
Prag
Reise
Rom
Summerjam
Szenen einer Beziehung

Mittwoch, Juli 09, 2008

Summerjam 2008 - der Rückblick

Schwieriges Thema. Wir hatten den Summerjam letztes Jahr ausgelassen (auch wetterbedingt) und ich war überascht, wie er sich verändert hat - ob das letztes Jahr schon so war, weiss ich nicht.
bildbeschreibung

Erhöhte Eintrittspreise, ein Zelt weniger (das u-Club Zelt, in dem immer mächtig Partystimmung war), deutlich weniger Besucher, professionellere Essensstände, weniger Dixies auf dem Gelände, das zweite Zelt hatte weniger Eingänge - die Stimmung sprang dieses Jahr nicht so über wie die Jahre davor.

Das lag evtl. auch am Line-Up.

Am Freitag war das wirklich gut, wir haben Ziggi, Ce´cile, Lady Saw, Queen Ifrica, Colie Budz und Culcha Candela gehört, beeindruckt haben mich hier aber nur die Frauen (und Culcha hatte eine solide Bühnenshow).

Samstag war für mich der schwächste Tag, evtl. auch getrübt durch den Regen am Abend. Der "heimliche Headliner" Jah Cure war nett, aber nicht mehr, Alpha Blondy ebenso, nur Panteon Rococo haben einigermassen Stimmung aufkommen lassen, die Roots-Fraktion plätscherte so vor sich hin. Vor dem Auftritt von Patrice setzte der Regen ein, wir suchten Schutz im Zelt, in dem (erfreulicherweise) Ragga-Jungle lief, das hat mir den Samstag gerettet, auf Patrice im Regen haben wir dann verzichtet und sind nach Hause, haben also auch Shaggy verpasst (bzw. nichts verpasst, wenn ich die Berichte im Summerjam-Forum richtig deute).

bildbeschreibung

Sonntag hat dann mehr gerockt, Sowohl die Looptroop Rockers als auch Dub Inc., vor allem aber Mono und Nikitaman (waren aber schlechter als vor 2 Jahren) und Shantel (SHANTEL auf dem Summerjam und die Leute tanzten!) waren ein prima Abschluss.

Das mag alles sehr negativ klingen, aber auch mit Blick auf den hohen Eintrittspreis war dieser Summerjam unser bisher schlechtester - wobei man das in Relation sehen muss:
Er war nicht schlecht, aber einfach nicht so mitreissend wie die letzten. Trotz alledem waren es drei sehr entspannte Tage mti guter Musik  und freundlichen, friedlichen Festivalbesuchern. 

Mal sehen, was Summerjam Nr. 24 im Jahr 2009 so mit sich bringt, ich werde es mir nächstes Jahr auf jeden Fall überlegen, ob er sein Eintrittsgeld wert sein wird.

Labels: ,




Montag, Juli 07, 2008

Sie so, er so - ein kleiner Exkurs über männliche und weibliche Kommunikation

Summerjam 2008, entspannte Atmosphäre, wir hatten das ja schon beschrieben. Daggi und Daniel sitzen unter einem Baum und lauschen der Musik. Eine junge Frau kommt auf die beiden zu.

Sie: Excuse me?
Daggi: Jep?
Sie: Do you speak english?
Daggi: Yes.
Sie: Do you know what time it is?
Ein kurzer Blick auf die Uhr.
Daggi: Ten past four.
Sie: Thanks!

Etwas später, ähnliche Szenerie, da die Musik schneller geworden ist, stehen Daggi und Daniel mittlerweile, um zu tanzen, um sie herum jede Menge anderer tanzender Leute. Ein junger Mann vor ihnen dreht sich zu Daniel um und tippt wortlos auf sein linkes Handgelenk. Daniel hält ihm daraufhin sein linkes Handgelenk entgegen, damit der andere Mann einen Blick auf seine Uhr werfen kann. Dieser widerum hebt kurz die Hand zum Gruß und dreht sich wieder um. Wortlos. Alle tanzen weiter.

Ich kenne Daniel ja nun mittlerweile schon einige Jahre, aber von solchen Unterhaltungen Dialogen Gesprächen Szenen bin ich trotzdem immer wieder aufs Neue fasziniert. Gerade um Sprachschwierigkeiten zu vermeiden, ist diese Form der Kommunikation absolut empfehlenswert.

Labels: , ,




Sonntag, Juli 06, 2008

Helden des Einzelhandels

Szenerie: Summerjam 2008, die größte Nicht-Nichtraucherzone Kölns, entspannte Rauchschwaden wabern über das ganze Gelände. Das ganze Gelände? Fast, bis auf einen kleinen Teil der Rudertribüne, auf der wir sitzen (/me straight edged und daher völlig unbeteiligt, anyway) und gerade einen Teller Dal essen. Neben uns, etwas entfernt, sitzen 3 Besucher, ca 45-55, unauffällig gekleidet (keine Dreads, psychedelischen Farben etc... - in den 80ern war der pseudocoole Terminus afaik Stinos), die anscheinend festentschlossen sind,  sich mal was zu gönnen.

Der Entschluss wird in die Tat umgesetzt, als ein für den Summerjam Standard-Kleingewerbehändler die (Tri-)Bühne betritt.

Vorhang auf:

Verkäufer (kontaktanbahnend): Habt Ihr Feuer?
K
äufer: Klar, hier - hast Du auch was zu rauchen?
V: Klar (zieht Zigarette raus, zündet sich diese an)
K: Hat Du auch was Leckeres?*  
V: Was wollt Ihr denn haben?
K: Was Leckeres.
Das ging in der Art noch zwei/dreimal hin und her, dann hatte der Verkäufer genug:

V: Wenn Ihr genau wisst, was Ihr wollt, dann sucht mich und sagt es mir (Abgang).

Zurück blieben entweder drei sehr ungeschickte und erfolglose Zivilfahnder oder drei sehr traurige, auf passivrauchen reduzierte Besucher, während überall um sie herum weiter fröhlich ge- und verkauft wurde und die Sonne hinter der roten Bühne langsam im Rauch unterging.

Moral: Wer unklar kommuniziert behält anschliessend immerhin einen klaren Kopf ;-)

--
*(fremdschämen war angesagt)

Labels:




Dienstag, Juli 25, 2006

bildbeschreibung

Schon eine Weile her, aber immer noch Zeit für einen kurzen Rückblick: Wie war der Summerjam 2006?

* Heiss war es (inkl. zusammenbrechender Wasser-/Toilettenversorgung)
-> dadurch auch staubig:

bildbeschreibung

Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich Staub war und ich es doch merkwürdig fand, dass Saian eine Nebelmaschine auf der Bühne nutzte - den anderen Bands reichte der Nebel aus dem Publikum.

* Entspannt war es - ich finde die Atmosphäre dort immer sehr relaxed (Nebel...), von den Einbrüchen haben wir nichts mitbekommen.

Es gab auch einiges zu sehen, besonders das kleine Mädchen mit der coolen Frisur hat uns gefallen - sie konnte ja auch beobachten, wie die Frisur in 20 Jahren aussehen wird.

bildbeschreibung bildbeschreibung


* Lehrreich war es: Mir war bisher nicht bewusst, dass die heutige Jugend (Alter-Sack Modus) beim Ruf Lighters statt Feuerzeugen die Mobiltelefone schwenkt.

* Lustig war es: Besonders als Nikitamann gegen die Multinationals sang (mit Blick auf das Sponsor Zelt einer global agierenden Zigarettenmarke) und unten der Lagnesemann einen Riesenumsatz erzielte...

* Highlights:

Freitag:
The Galdiators
Tiken Jah Fakoly

Samstag:
Damian Marley

Sonntag:
Apache Indian
Saian Supa Crew (Beatbox galore!)

Summerjam 2007, wir kommen wieder...

Labels: ,




Dienstag, Juli 12, 2005

Summerjam 2005 - Tag 3

bildbeschreibung

Kurzes Fazit des letzten Tages: Am Sonntag haben wir haben 3 definitive CD-Kauftipps gehört/gesehen.

Zuerst Noiseshaper, die am Sonntag mittag einen sehr schönen Auftritt (vor leider zu wenig Publikum) abgeliefert haben, wirklich gut gemachter Dub. In die Platte Rough Out There sollte man zumindest mal reinhören.

Zoe folgte danach, zog das Tempo etwas an, trotzdem relaxte Musik, die man gut hören kann, die Platte Zoeciety wird bei uns bald öfters laufen.

Überaschung des diesjährigen Festivals war für mich Nosliw, den ich davor nicht kannte. Bildungslücke. Zusammen mit Maxim von Rootdown Records hat er mit den besten Auftritt hingelegt, mein persönlicher Favorit (neben Yellowman). Dies nicht nur, weil er Fler/Sido/Bushido gedisst hat, im Duett mit Maxim hat alles gepasst, perfekter Sound mit intelligenten Texten.

Sein Album Mittendrin und seine EP Musik sollte man definitv im Schrank haben.

Fazit:
Nosliw und Yellowman waren meine Highlights des Summerjams 2005.

Labels: ,




Sonntag, Juli 10, 2005

Summerjam - Tag 2

Gestern war ein nahezu perfekter Summerjam-Tag, das Wetter hat mitgespielt, die Bands/Artists waren alle gut.

Für mich waren gestern Yellowman und Barrington Levy die Highlights.

Barrington Levy ist klar, "under mi sensi" ist mir, ebenso wie Dawn Penn gestern, als Ragga Jungle Hymne ab '94 immer wieder über den Weg gelaufen.

Summerjam

Yellowman hat die bisher beste Show abgeliefert. Eine unglaubliche Bühnenpräsenz - irgendetwas zwischen Hochleistungssport und dem Ministry of silly walks, ganz groß!

Die Headliner (gestern Gentleman) haben mich aber nicht so sehr begeistert, evtl. schon zu oft gesehen/gehört. Wir sind gestern dafür ins U-Club-Tent gegangen, war die bessere Wahl.

U-Club

Wer noch mehr über den Summerjam lesen will, findet bei SpOn einen Artikel (via Tobi).

Labels: ,




Samstag, Juli 09, 2005

Summerjam 2005 - Tag 1

Echte Summerjam-Stimmung mochte am Freitag mittag nicht aufkommen, bei der Heimfahrt mit dem Fahrrad hat uns ein Regenschauer erwischt. Das konnte uns aber nicht von der Fahrt an den Fühlinger See abhalten, das Programm war viel zu verlockend und der Regen auch schon wieder abgeflaut.

Überascht waren wir dann vor Ort, so problemlos und schnell sind wir noch nie durch die Kontrollen am Eingang gekommen, mal sehen, ob das heute auch so sein wird.

Dieses Jahr ist mir besonders aufgefallen, dass das Programm einen vor schwere Entscheidungen stellt - gestern war die Wahl z.B. zwischen Dawn Penn und Asian Dub Foundation zu treffen. Klar, das der Veranstalter das machen muss, damit die Menge sich zwischen den Bühnen aufteilt, aber für uns macht es die Planung nicht einfacher.

Am Anfang haben wir uns für Culcha Candela entschieden. War gut, hat mich an die Auftritte von Seeed vor ein paar Jahren erinnert, die haben sich richtig Mühe gegeben, die Stimmung anzuheizen und hatten ein paar Specials zum 20. Summerjam-Geburtstag vorbereitet.

Danach kam der oben angesprochene Konflikt auf uns zu: lieber zu Asian Dub Foundation (ADF), die mich mit ihrem Breakbeats begeistern oder die Dawn Penn, große alte Dame, die mit (No, no, no), you don´t love me einen Klassiker produziert hat, der mir vor ca 12 Jahren schon als Ragga-Jungle-Version (Hörprobe bei Amazon, Lied 4) auf allen Parties begegnet ist. Wir haben das dann salomonisch gelöst, zuerst eine Stunde ADF, danach eine Stunde Dawn Penn, die auf der kleinen Bühne mehr Zuhörer hatte als ADF auf der großen.

Beide waren sehr gut, bei ADF hat es kurz geregnet, was die Stimmung aber nicht beeinträchtigte, Dawn Penn hat eine super Show hingelegt.

Danach noch eine weitere schwere Entscheidung - Seeed oder Israel Vibration. Auch hier haben wir die Zeit wieder geteilt, zuerst Seeed, danach noch kurz Israel Vibration und dann war es auch schon 24 Uhr, der erste Tag war zu Ende.

Seeed war nicht schlecht, war aber auch nix Überaschendes mehr, mich freut, dass sie inzwischen als Headliner auftreten, haben sich wirklich "hochgespielt".

Israel Vibration hat mich beeindruckt. Ich kannte zwar die Musik, aber nicht den Background (haben sich als Kinder in der Polio-Reha kennengelernt), die haben unglaublich auf der Bühne gerockt.

Idylle

Heute dann Tag 2, mit nicht weniger schweren Entscheidungen:
Sergent Garcia vs. Barrington Levy
Patrice vs. Amadou & Mariam vs. Yellowman
Black Uhuru vs. Chuck Fender vs David Rodigan/Pow Wow

Mal sehen, ich werde berichten...

Wer nicht nach Köln reisen konnte/wollte, findet auf der Summerjam-Seite ein paar Livestreams aus dem "Yellow Tent" (DSL/Modem, ab 18 Uhr)

Labels: ,




Montag, Juli 07, 2003

So, heute die versprochenen Zeilen zum diesjaehrigen Summerjam ......

Freitagabend machten wir uns mit Bus und Bahn auf den Weg zum Fuehlinger See. Da war Gorg, unser Besuch aus Stuttgart, noch dabei, der an diesem Abend zum ersten Mal Summerjam-Luft schnuppern konnte (haha, im wahrsten Sinne des Wortes, wo waren eigentlich die aeusserst zahlreichen Polizisten *g*). Auch wenn sie gelegentlich als Kommerzkacke und aehnliches bezeichnet werden, waren doch unter anderem Seeed meine Favouriten. Die Stimmung war ausgelassen und .... ehem.... sehr entspannt. Wenn ich da an das Eminem-Konzert denke, da ging es hier schon voellig anders zu. Warum das Koelner Ordnungsamt so einen Wind macht, ist mir nicht ganz klar. Bei jedem Dorffest haette ich mehr Angst, in eine Schlaegerei mit Betrunkenen zu geraten. Beim Summerjam war es weitgehend friedlich. Interessante Leute, exotisches Essen, tolle Musik, allerdings auch stolze Preise, aber ehrlich, wer hat da etwas anderes erwartet? Selber etwas mitzubringen war zwar erlaubt, vielen aber wahrscheinlich viel zu uncool.

Leider wurde Gorg ueber Nacht krank und musste kurzfristig wieder abreisen. Heike erklaerte sich dann spontan bereit, den Samstag mitzukommen. Sie hatte das Vergnuegen, Sean Paul life auf der Buehne zu .....hoeren *g* Zum Sehen war es wieder viel zu voll und ich leider viel zu klein. Aber die Stimmung vorne in der Menge war genial, da blieb kaum einer ruhig stehen. Mal abgesehen von dem graumelierten ca. 40-jaehrigen, der anfangs eine ganze Weile stocksteif neben uns stand, bis er seinen ersten Joint geraucht hatte. Danach fing er voellig hemmungslos und sehr albern an herumzuhuepfen. Hmm...solche Typen finde ich immer ausgesprochen deprimierend. Er hat sicherlich hinterher in seinem Bekanntenkreis erzaehlt, was fuer ein geniales Event er erlebt haette und dass er voellig aus sich herausgegangen sei. Traurige Gestalt.

Am Sonntag merkte man dann schon, dass die Stimmung etwas ruhiger wurde und sich der Summerjam dem Ende zuneigte. Aber als erwarteter Ueberraschungsgast brachte Gentleman trotzdem noch alle zum Mitsingen, Mitgrooven und Jumpen. Ehrlich, fuer mich ist das nix, da kriegt man nur einen roten Kopf, die Frisur wird strubbelig, man faengt an zu schwitzen und die Klamotten verrutschen :-) Aber toll fand ich es trotzdem! Danach hingen wir noch eine Weile vor der green stage herum, assen afrikanische Gerichte, lagen faul in der Sonne (ja wirklich, die kam am Sonntag auch noch heraus) und beobachteten die Leute um uns herum. Faszinierend fand ich die gerade die kleinen Kinder (jedem Mitarbeiter des Jugendamtes wuerde bei dem Gedanken wahrscheinlich das Herz stehen bleiben), die einen Heidenspass hatten, zu der Musik zu tanzen und in die Haende zu klatschen. Die hatten ihren Spass.

Geraucht wurde natuerlich auch auf diesem Summerjam, die meisten Leute liess die ueberwaeltigende Polizeipraesenz voellig kalt. Aber nach den chaotischen Zustaenden am ersten Tag hatte wohl keiner mehr wirklich Lust auf strenge Kontrollen. Ein Glueck, dass wenigstens Passivrauchen nicht strafbar ist *G*





Labels: ,




Sonntag, Juli 06, 2003

So. Summerjam ist fuer dieses Jahr leider wieder vorbei. Ob er naechstes Jahr ueberhaupt wieder am Fuehlinger See stattfindet? Die Stadt Koeln waere ohne auf jeden Fall ein bisschen weniger attraktiv. Hab wieder viele Eindruecke gesammelt, faszinierende Leute, tolle Musik, buntes Treiben....bin heute leider nur viel zu muede, um alles zu erzaehlen, hole ich morgen in Ruhe nach. Fuer heute gilt: Gemuetlich ausstrecken, die laedierten Fuesse massieren lassen und morgen ganz lang ausschlafen *gaehn*

Labels: ,




Samstag, Juli 05, 2003

Heute erster Summerjam-Tag. Seeed war klasse, hat mir super gefallen. Wie ich festgestellt habe, bin ich gar nicht konzertuntauglich, mir fehlt es nur an der noetigen Groesse. Als wieder mal so ein Schrank vor mir stand, musste ich mit stiller Wehmut an meine Kindergartenzeit denken, als es immer hiess: Die Kleinen nach vorne!

Meine schweren Lowa-Stiefel - eigentlich ziemlich uncool - hatte ich ja heute nur wegen des schlechten Wetters an. So wie es in Suelz den ganzen Tag geregnet hatte, rechneten wir damit, dass am Fuehlinger See alles ziemlich matschig sein wuerde. Das war zum Glueck nicht der Fall, aber die Stiefel waren trotzdem aeusserst hilfreich beim Kampf gegen all die Draengler und Schubser. Ich zaehlte so ca. 23 gut platzierte Fusstritte, 2 fehlgeleitete (einmal Daniel gestreift, einmal ein kleines Maedchen getroffen - das war nicht mit Absicht) und einen vorzeitig gestoppten, da ich dachte, es sei Gorg. Die Stiefel zieh ich jedenfalls morgen wieder an. Das ganze Gehopse gibt mir ja nicht allzuviel. Entweder bin ich zu alt oder zu schwer. Oder beides. Und jetzt tun mir scheusslich die Fuesse weh vom langen Stehen *heul*

Aber es hat nicht geregnet, was quengel ich eigentlich rum?

Labels: ,






 

Aktuell
Impressum