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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Mittwoch, Februar 02, 2005

Rom: Ein letztes Mal Pasta

An unserem letzten Romtag mußten wir leider Tobi verabschieden, der einen Tag früher als Daniel und ich nach Hause fuhr. Gemeinsam mit ihm besichtigten wir noch den Petersdom, dieses Mal von innen, und machten uns anschließend zu zweit auf den Weg zur Piazza del Popolo, um das herrliche Wetter zu einem kleinen Spaziergang zur Spanischen Treppe zu nutzen.

Blick auf die Piazza del Popolo


Ohne den weltbesten Reiseführer entschieden wir uns danach für das Touristenstandardprogramm :-) Einmal auf der Spanischen Treppe sitzen ist da natürlich ein Muß. Die Zeit dort nutzten wir, um am letzten Urlaubstag noch die obligatorischen Postkarten zu schreiben.

Typischer Anblick


Wie es sich für einen Rombesucher gehört, warfen wir eine Münze in den Trevibrunnen (wie wir hinterher feststellten allerdings über die falsche Schulter), wir besichtigten San Giovanni in Laterano, die wichtigste römische Kirche (da Bischofssitz), Daniel bekam ein leckeres Eis und ich einen kostenlosen Keks, da das Gebäck in den Cafés wohl üblicherweise in größeren Mengen gekauft wird und die Verkäuferin überhaupt nicht wußte, was sie mir für einen einzelnen Keks berechnen sollte.

San Giovanni in Laterano


Außerdem machten wir bei einer Führung durch die Callixtus-Katakomben mit, spazierten am Torre Argentino vorbei, an dem vor langer Zeit Cäsar ermordet wurde, der heute aber im wesentlichen nur noch als großes Katzenklo dient und ich fand endlich die von mir lang gesuchten Schuhe. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, daß rauchende Schuhverkäufer in Rom offensichtlich völlig normal sind. Sehr seltsam.

Da sich im Laufe des Tages bei mir eine richtige Erkältung bemerkbar gemacht hatte, zogen wir es abends vor, zum Essen eine kleine Trattoria gleich in der Nähe unseres Hotels aufzusuchen. Sehr italienisch, sehr günstig und gut. Nur den Namen habe ich leider vergessen :-/

Am Mittwochmorgen deckten wir uns in der Markthalle ein letztes Mal mit Mandarinen, frischer Pasta und Parmaschinken ein, verpaßten am Bahnhof leider die Schweigeminute anläßlich der Flutkatastrophe, kauften ein Päckchen Halls für meinen Hals und nahmen schließlich den Germanwings-Shuttle zurück zum Flughafen.

Halls für den Hals


Ein großer Topf frischer Tagliatelle machte uns abends das Wiedereingewöhnen in Köln ein kleines bißchen leichter...


Unsere Reiseführer

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Dienstag, Februar 01, 2005

3. Tag
in Rom: Kunst, Kultur und Französisch


Der 3. Tag unseres Romaufenthalts stand ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Gleich morgens reihten wir uns in die lange Schlange rund um die Vatikanischen Museen ein. Nach etwa einer Stunde Wartezeit hatten wir es schließlich geschafft.

Vatikanische Museen

Tobi zeigte sich wieder als sehr belesener und gut informierter Reiseführer.

Pfau mit häßlichen Füßen

So lernten wir alles über die Laokoongruppe, wir erfuhren, daß der Pfau trotz seiner herrlichen Federn ein Zeichen der Demut darstellt, weil er so häßliche Füße hat, wir kennen nun den unterschied zwischen dorischen, korinthischen und ionischen Säulen, wir haben Porphyr gesehen und wissen jetzt, was Telamone sind.

Die verschiedenen Säulenformen

Ich habe außerdem noch gelernt, daß mit Herakles und Herkules ein und derselbe griechische Sagenheld gemeint ist. Meinen kleinen Faux pas kommentierte Tobi mit einem leicht resignierten 'jetzt hat sie wieder ihre Finnlandphase'.

Die Sixtinische Kapelle war natürlich das Highlight unseres Museumsbesuchs. Hier hätte Tobi uns sicherlich noch einiges mehr erzählen können, nur war der Saal leider so voll, daß wir doch recht schnell das Weite suchten in Anbetracht der Besuchermassen, die uns noch folgten. Die Lautsprecherdurchsage, die einen in regelmäßigen Abständen anwies, leise zu sein, erschwerte auch Tobis Ausführungen zu den imposanten Wand- und Deckengemälden.Tobi im Vatikanischen Museum

Nach unserem Museumsbesuch stärkten wir uns in der nahegelegenen Markthalle mit frischem,
günstigem Obst und italienischen Leckereien. Den Nachmittag verbrachten wir mit Shoppen, allerdings getrennt, da Tobi unsere Qualitäten als Shoppingguide leider nicht zu würdigen
wußte :-/ Ich erstand immerhin ein Paar schicke Lederhandschuhe in der wahrscheinlich winzigsten Handschuhboutique der Welt.

Für das Abendessen hatte Tobi noch einen Geheimtipp parat (den er selber noch nicht ausprobiert hatte): Ein Essen im L'Eau Vive bei französischen Nonnen. In Erwartung eines schlichten Mahls in ein einem kargen Raums wurden wir schnell eines Besseren belehrt. Die Nonnen, französischsprechende Karmeliterinnen aus aller Welt, begrüßten uns sehr freundlich, der Speisesaal entpuppte sich als großer Raum mit beeindruckenden Deckengemälden und das Essen war ausgesprochen lecker.

Da ich als einzige von uns Dreien leidlich französisch spreche, erläuterte mir die Obernonne nach dem Hauptgang, daß es jetzt gleich Tanz und Gesang gäbe. Ich übersetzte wörtlich 'Wir singen jetzt und tanzen', was bei Tobi ziemliches Entsetzen auslöste. Erst nachdem ich ihn wieder einigermaßen beruhigt hatte - natürlich würden nur die Nonnen tanzen -, wurde mir bewußt, daß ich meinen Sprachvorteil ungenutzt hatte verstreichen lassen. Sehr ärgerlich, aber was das Tanzen anbetraf, sollte ich Recht behalten.

Nach wenigen Minuten begann eine unglaublich bizarre Vorstellung. Zu scheppernder Lautsprechermusik tanzte eine der Nonnen in weißem, bodenlangem Kleid und Ballettschuhen, nachdem sie sich vorher einen bronzenen, etwa 50 cm großen Kerzenleuchter auf den Kopf gesetzt hatte. Normalerweise wären bei bei diesem Anblick wohl alle in lautes Lachen ausgebrochen, aber die Nonnen waren alle mit soviel Würde und Anmut bei der Sache, daß wir nur staunen konnten. Als der Tanz vorbei war, wurde der Nachtisch an alle Gäste verteilt und gemeinsam ein Marienlied gesungen.

Direkt anschließend folgte eine Durchsage auf italienisch, die wir nun alle Drei nicht mehr verstanden. Also löffelten wir ganz still und friedlich unseren Nachtisch bis Tobi völlig entgeistert
feststellte: 'Die anderen Gäste essen gar nicht, sondern haben alle ihre Hände gefaltet und Beten.' Damit war es nun leider doch um unsere mühsam erhaltene Fassung vorbei. Daniel grinste von einem Ohr zum anderen, Tobi schaute so gelassen wie möglich an die Zimmerdecke, während mir vor lauter unterdrücktem Lachen die Tränen kamen und ich mein Gesicht zur Tarnung hinter einem Taschentuch verschwinden ließ.

Es gelang uns noch einigermaßen, bis zum Ende des Essens Haltung zu bewahren, wir gaben ein großzügiges Trinkgeld, das (wie die gesamten Erlöse des Restaurants) einem guten Zweck zugute kommt, und erlaubten es uns erst draußen auf der Straße, mal ganz herzlich über diesen gelungenen Abend zu lachen.

Weitere Infos:

L'Eau Vive
Via Monterone, 85 (Piazza S. Eustachio)
00186 Roma
Tel.: 06.68802101 - 06.68801095
Email: eauvive[at]pen.net

Mieli Gloves
Via S. Claudio, 70
00187 Roma
Tel.: 06.6785979

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Samstag, Januar 22, 2005

Noch einmal Rom - 2. Tag
Am Sonntag, unserem 2. Tag in Rom, ging es nach dem Frühstück
direkt zum Petersdom und dort zum Campo Santo, dem Deutschen
Friedhof.

Campo Santo Teutonico

Sehr schön waren die erstaunten Blicke der übrigen Touristen, die nicht wußten, daß man mit den Worten zum Campo Santo an den Schweizer Garden vorbeikommt.

Campo Santo

Der Campo Santo selber wirkt wie eine unheimlich friedliche Oase mitten im trubeligen Rom.

Campo Santo mit Blick auf Petersdom

Mit ein bißchen Glück gelangt man sogar noch etwas weiter auf das Vatikangelände, wo man Beispielsweise sehen kann, daß auch ein Papst ab und zu mal Lust auf ein leckeres Eis hat.

Eiswagen

Anschließend ging es rauf auf die Kuppel, natürlich die Treppen hoch, da billiger und laut Tobi auch nicht langsamer als mit dem Aufzug. Ich glaub es ihm ja immer noch nicht, aber die zahlreichen Treppenstufen waren doch ganz gut zu schaffen und der Blick von oben in den Petersdom und auf die Stadt einfach grandios.

Petersdom von oben

Pünktlich um 12.00 Uhr waren wir dann bereit, vor dem Petersdom den Angelussegen direkt vom Papst zu empfangen.

Papst beim Angelussegen

Verstanden haben wir natürlich nichts, hätten wir wahrscheinlich auch nicht mit besseren Sprachkenntnissen, denn der Papst hat ordentlich genuschelt. Es hatte schon etwas Bizarres, als in den Privatgemächern des Papstes an einem Fenster der Vorhang zurückgezogen, der Papst ans Fenster geschoben und nach Beendigung des Segens wieder weggeschoben und der Vorhang
zugezogen wurde. Aber trotz aller Kritik an der katholischen Kirche war der Platz vor dem Petersdom dicht gedrängt von Touristen und Einheimischen, die sich den wöchentlichen Segensspruch des Papstes nicht entgehen lassen wollten. Sehr beeindruckend.

Papst beim Angelussegen

Danach machten wir uns auf zum nächsten Spaziergang durch die Stadt: Vom Campo de' Fiori zum Pantheon (die Kirche durch deren großes Loch oben in der Decke in Illuminati keine Leiche hineingeworfenwurde - weiß eigentlich jemand, ob die Öffnung in der Deckeauch bei Regen offen bleibt), und weiter zum Kapitol mit dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II davor. Wir haben einen Blick auf das Forum Romanum geworfen und versucht, uns das alte Rom vorzustellen.
Forum Romanum

Forum Romanum

Wir lauschten Tobis Erläuterungen über den von Michelangelo entworfenen Kapitolsplatz und als wären wir an diesem Tag nicht schon genug Treppen hoch- und runtergelaufen, versuchten wir auch noch, einen Blick von der Restaurantterrasse oben innerhalb des Nationaldenkmals auf das Forum Romanum zu werfen. Leider war die Terrasse bereits geschlossen, aber das merkten wir natürlich erst, als wir schon sämtliche Treppenstufen erklommen hatten.

Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II

Wir besichtigten Tobis Lieblingskirche in Rom, die Jesuitenkirche Sant' Ignazio mit ihren eindrucksvollen Deckenfresken und vor allem der Kuppel, die lediglich auf eine Leinwand aufgemalt ist, aber durch ihre Perspektive perfekt eine echte Kuppel vortäuscht. Außerdem besuchten wir die größte Jesuitenkirche Il Gesù, dieStammkirche der Jesuiten.

Da wir abends vom vielen Laufen so platt waren, waren wir ganz froh, mit der Taverna Angelica ein nettes Restaurant direkt in der Nähe unseres Hotels zu finden - natürlich gingen wir auch hierhin wieder zu Fuß.

Daggi und Daniel im Campo Santo

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Donnerstag, Januar 20, 2005

Rom in 5 Tagen

Keine leichte Übung, bei diesem Unwetter an das sonnige Rom zu denken, aber ein paar Zeilen zu unserem Kurzurlaub Anfang Januar wollte ich doch noch schreiben.

Bereits während des Fluges konnte ich Tobi deutlich machen, was ihn die nächsten Tage so erwarteten sollte. Als er mich auf den herrlichen Ausblick auf die Alpen aufmerksam machte, sagte ich völlig unüberlegt: 'Die Alpen konnten wir bei einem unserer letzten Flüge auch so gut erkennen. Ich glaube, das war auf dem Weg nach Helsinki.'

Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir auf der Fahrt vom Flughafen zum Bahnhof schon einen Blick auf die ersten Sehenswürdigkeiten der Stadt werfen. Das protzige EUR-Viertel im Süden der Stadt, die Caracalla-Thermen, der Titusbogen und das Kolosseum lagen direkt am Wegesrand, so wie man in Rom ja insgesamt von einer Sehenswürdigkeit über die nächste stolpert.

Mit dem S. Anna war unsere Hotelauswahl absolut nicht zu beanstanden: Nicht zu neu, nicht zu schick, sondern eher klein, niedlich und verwinkelt mit einem hübschen Innenhof war es für mich genau das richtige Hotel für eine Stadt wie Rom. Die Lage war natürlich fantastisch, zentral gelegen direkt am Petersdom, der Pizzabäcker gleich nebenan, die kleine Trattoria um die Ecke und der nächste Brunnen zum Wasserholen nur ein paar Gehminuten entfernt (zur Info: Wasser zu kaufen ist in Rom wirklich überflüssiger Luxus).

Aqua


Den Rest des ersten Tages in Rom nutzten wir noch zu einem ausführlichen Stadtbummel von der Engelsburg über die Piazza Navona, weiter zum Pantheon und zur Marc-Aurel-Säule, über die Via del Corso zur Spanischen Treppe und zurück zum Trevibrunnen, wo wir schließlich in dem kleinen Restaurant Scanderberg (keine Webseite, Telefonnummer: 06.6793826) in der Vicolo Scanderberg zum Abendessen einkehrten und ich bei Tobi ein wenig vom wahrscheinlich leckersten Tiramisu naschen durfte, das ich bis dahin jemals gegessen hatte.

Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie es die Italienerinnen nur aushalten, den ganzen Tag auf diesem unebenen Kopfsteinpflaster in Highheels herum zu laufen, wo ich doch schon mit meinen Adidas-Sneakern permanent umknickte. Selbst 5 Tage intensiver Forschung konnten mir bei dieser Frage leider keine Klarheit verschaffen, so daß ich mir während unseres gesamten Aufenthalts in Rom neben all den grazil daherstolzierenden Damen vorkam wie ein ungehobelter Klotz.

Ach, und noch ein Tipp für weibliche Leser: Wenn einem an der Spanischen Treppe ein Blumenverkäufer allzu penetrant eine rote Rose in die Hand drückt, will er Euch diese nicht schenken, sondern von Eurer männlichen Begleitung das Geld dafür zurück. Hier können rüde italienische Schimpfwörter helfen, den aufdringlichen Verkäufer zu vertreiben. Ich kenne allerdings nur deutsche.

Petersdom

Mein Lesetipp für einen Rombesuch:

Illuminati

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Montag, Januar 10, 2005

So was, eigentlich wollte ich doch heute endlich ein paar Worte über unseren Aufenthalt in Rom schreiben, aber jetzt sind wir schon wieder mit den nächsten Urlaubsbuchungen völlig beschäftigt :-)

Ein paar Tage nach New York....
...und im Sommer nochmal ins Piemont *träum*

Hab daher heute leider wieder keine Zeit zum Bloggen :-)

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