Samstag, November 10, 2007
Kampf der SonnendecksWer viel arbeitet, braucht auch viel Erholung. Daher gibt es nun einen (nicht ernst gemeinten) Wettbewerb unserer "Refugien" und deren Sonnendecks. 
Während wir den diesjährigen Sommer vor einer Woche im Piemont bei Stefan und Carina verabschiedet haben und dort nochmal ausgiebig Sonne tanken konnten, haben wir (dank Angebot von Condor) uns heute kurzfristig entschieden, auch unseren zweiten "Wohlfühlort" (Daggis erster Eindruck war Paradies) noch einmal zu besuchen und einen Flug nach Goa in die Villa Rivercat gebucht. So haben wir den direkten Vergleich. Das hat auch noch zwei positive Nebeneffekte: Wir fliehen vor dem Nieselwetter und vor dem Kölner Karneval in die Sonne. 
Jetzt muss der Februar nur noch kommen.... Labels: Goa, Indien, Piemont, Reise
Dienstag, November 06, 2007
Piemont - ein erster RückblickWir sind wieder da! Das Bild unten zeigt, wie es war: perfekt.* Wir hatten Sonne, konnten auf dem Balkon frühstücken, dann auf der Terrasse lesen und am Abend dann die ausgezeichneten Menüs geniessen (und hin und wieder waren auch die Katzen da). Leider konnten wir nur 4 Tage ausspannen, aber wir kommen wieder, denke ich. 
Nochmals vielen Dank an Carina und Stefan für das schöne Hochzeitsgeschenk in der Cascina Grassi! Die beiden haben übrigens noch eine zweite Webseite mit generellen Infos zum Piemont (vor allem für die Region um Bubbio), die ich sehr interessant finde, hier sind auch zwei der vier Restaurants zu finden, die wir besucht haben: - das Casa nel Bosco (unser viertes Besuch) - das Madonna de la Neve (dreimal besucht) --- * Keine Sorge, die Tatsache, dass wir auf dem Bild relativ weit auseinander sitzen, deutet nicht auf eine sich langsam anbahnende Entfremdung nach gerade mal dreimonatiger Ehe hin, sondern hat lediglich damit zu tun, dass die besten Sonnenplätze nicht direkt nebeneinander lagen. Labels: Piemont, Reise
Dienstag, Oktober 30, 2007
Wir kommen wieder, keine Frage (reloaded),
sind die nächsten Tage aber erst einmal hier und werden einiges von dem hier vertilgen - und zwar (eventuell) da, dort und auch noch da. Vielen Dank auch noch auf diesem Weg an Carina und Stefan von der Cascina Grassi für dieses überraschende und großzügige Hochzeitsgeschenk. Das sind gewissermassen unsere dritten Flitterwochen. Labels: Piemont, Reise
Sonntag, November 05, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IVVier Tage Schlemmen am Stück sind gar nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt. Selbst mein Magen stieß am letzten Tag unseres Piemonturlaubs an seine Grenzen, so daß ich das letzte aller leckeren Dolces für dieses Jahr fast unberührt zurückgehen lassen mußte - ein Jammer, keine Frage. Von erfahrenen Läufern erhielt ich nun den klugen Ratschlag, daß ich direkt mit dem Training für einen Halbmarathon im Frühjahr beginnen und anschließend für den Kölner Marathon im Herbst trainieren solle. Danach wäre ich angeblich in der Lage, eine ganze Kuh am Stück zu vertilgen. Ein wirklich wertvoller Tipp. Wo ich derzeit doch schon froh bin, wenn ich eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer überstehe.* Folgende Leckereien gab es an unserem letzten Tag im I Caffi in Aqui Therme: Antipasti: - Entenleberpastete mit Mostarda und Brot - Carne cruda mit Parmesan, Zitrone und Ricotta - Steinpilzcreme mit gebackenem Robbiola de Roccaverano Primo: - Tagliatelle mit Butter und weißen Trüffeln Secondo: - Perlhuhn mit Maronen, Polenta und Karotten Dolce: - verschiedenen Pralinen - gefüllter Schokoladenkuchen, dazu Lavendeleis in einer Schokoladenform --- * Buchtipp: Schlank im Schlaf :-)Labels: Piemont, Reise
Freitag, November 03, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IIIVon weißen und schwarzen Trüffeln hatten wir schon einiges gehört und wollten daher dem Piemont auch mal während der Trüffelzeit einen Besuch abstatten.* Trüffelsucher sind recht finstere Gestalten, alles secreto, jeder behält für sich, wo er seine Trüffeln gefunden hat. Weitaus trubeliger geht es auf der bekannten Trüffelmesse in Alba zu, bei der gefühlte tausend Leckereien angeboten werden. Überall kann man probieren, Schokolade, Nüsse, Salami, Käse, Kastanien und Wein - das reine Schlemmerparadies. Irgendwie beneide ich die Italiener schon um diese herrliche Küche. Natürlich haben wir uns die Trüffeln nicht nur angeschaut, sondern abends bei einem feinen Essen auch selber probiert. Gianni aus dem Casa nel Bosco läutete jeden neuen Gang mit einem geseufzten 'alora' ein und schon wußten wir, daß jetzt gleich wieder etwas ganz Leckeres auf den Tisch kommen würde. Und auch davon haben wir uns selbstverständlich ein Bild gemacht. Folgende Leckereien gab es an unserem dritten Tag im Casa nel Bosco in Cassinasco: Antipasti: - süßes Gewürzbrot mit Salami und Schinkenspeck - Rindercarpaccio mit frischen Steinpilzen - Steinpilzkartoffeltörtchen auf einer Tomatensoße Primo: - Tajarin mit Butter und weißen Trüffeln (Daggi - 7 gr) bzw. Kastanientagliatelle mit Speck und Kraut (Daniel) Secondo: - Ente mit Kartoffeln und Karotten in Muskatellersoße (Daggi) bzw. Wacholderschmorbraten mit Kartoffeln und Karotten (Daniel) Dolce: - Panna Cotta aus Haselnuß (Daniel, zur Hälfte ich, nachdem ich probiert hatte und wieder feststellen mußte, daß Daniel beim Dolce den besseren Riecher hatte) bzw. Pfirsich mit Amaretti gebacken (Daggi) --- * Buchtipp: Schwarzer TrüffelLabels: Piemont, Reise
Samstag, Oktober 28, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IISogar die Tiere in Italien sind kleine Gourmets. Lotta, die Katze von Carina und Stefan, versucht mittlerweile schon, mit den Pfoten den Kühlschrank zu öffnen, um an all die dort aufbewahrten Leckereien heranzukommen (zum Glück bisher erfolglos) und Agata, die quirlige Hundedame von Paolo Mascarino in der Käseaffinerie Arbiora, frißt ihren feinen Käse am liebsten selber. Eigentlich war die Käserei geschlossen, als wir dort vorbeifuhren, aber Signore Mascarino, der gerade vor der Türe stand, öffnete trotzdem extra für uns nochmal seinen Keller, nachdem er erfuhr, daß wir von der Cascina Grassi kamen. So kamen wir in den Genuß einer ausgesprochen unterhaltsamen Führung durch die kleine Käseaffinerie, gemischt auf englisch, italienisch und mit ein paar Brocken deutsch und erfuhren so einiges, wie der Käse behandelt wird und daß nicht nur Feuchtigkeit und Alter, sondern auch die Form unterschiedliche Auswirkungen auf den Geschmack haben. Nachdem wir nun den Käsegeruch lange genug in der Nase gehabt hatten, mußten wir natürlich auch noch probieren. Dabei erzählte uns Signore Mascarino von der großen SlowFood-Messe in Turin und freute sich, daß wir schon von Slow Food gehört hatten. SlowFood kommt ja ursprünglich aus Italien und da Signore Mascarino sehr von Slow Food überzeugt ist hat er sich sehr viel Zeit genommen, uns mehr davon zu erzählen.* Heute morgen nun war ich in Dellbrück zum Einkaufen unterwegs und dachte dabei wieder daran, wie lecker im Piemont alles schmeckt und wie sehr ich die große Auswahl dort genossen habe. Zufällig kam ich dabei an einem kleinen italienischen Lädchen gleich bei uns um die Ecke vorbei, das ich bisher ehrlich gesagt nie so richtig beachtet hatte, da es im Schaufenster vor allem viel Zubehör und Geschirr hat. Heute stand dort ein großes Schild vor der Türe, daß es gerade frische Pasta im Angebot gibt. Das wollte ich mir doch genauer anschauen, also gleich mal rein und Pasta ausgesucht (mit Gorgonzola und Nuß). Dabei warf ich auch einen Blick auf die winzige Käseauswahl und was sehe ich da? Dieser kleine Laden bezieht seinen Käse doch tatsächlich von der Käserei Arbiora in Bubbio. Hab ich mich gefreut :-) Folgende Leckereien gab es an unserem zweiten Tag im La Dogliola in Bubbio: Antipasti: - kleiner Vorspeisenteller mit Hasenroulade, kleiner Kohlroulade und Peperoni mit Thunfisch gefüllt - Tomatencreme mit Wachtelei - Eierschaum mit Zwiebeln und Kräutern Primo: - Kräuterrisotto Secondo: - Huhnroulade mit Haselnüssen und Chicoree (Daniel) bzw. Rinderbraten in Barberasoße und Krautauflauf Dolce: - Mousse au Chocolat (Daniel. Zur Hälfte ich, nachdem ich den ersten Bissen davon probiert hatte) bzw. Apfel Charlotta Auf italienisch klingt das alles natürlich noch viel schöner. --- * Buchtipps:- I Sapori del Piemonte. Rezepte und kulinarische Geschichten aus piemontesischen Küchen - Formaggi d'ItaliaLabels: Piemont, Reise
Donnerstag, Oktober 26, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IIch gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die immer wieder nur an ein und denselben Urlaubsort reisen, denn dazu gibt es viel zu viele interessante Plätze, die ich schon gesehen habe und viele weitere, die ich noch gerne besuchen möchte. Eine Ausnahme gibt es aber doch. Die Cascina Grassi von Carina und Stefan im Piemont ist für mich schon fast eine Art Rückzugsgebiet geworden, wenn es mir hier in Köln zu laut, die Arbeit zu hektisch, der Alltag zu dröge wird oder wenn ich einfach nur für ein paar Tage ganz gemütlich relaxen möchte. Dann genieße ich es, an diesen schönen Ort mit seinen netten Besitzern zurückzukehren, ohne all den 'Touristenstreß', weil man das gesamte Programm in drei Tagen unterbringen muß. Hier kann ich unbesehen einfach nur die schöne Landschaft, das leckere Essen (und Daniel die Katzen) genießen. So haben Daniel und ich die letzten Tage im wesentlichen mit Lesen, Spazieren, Schlafen und Essen verbracht. Die Touristenattraktionen schauen wir uns ein anderes Mal wieder an. Wenn wir nochmal für ein paar Tage ins Piemont fahren... Folgende Leckereien gab es am ersten Tag im Castello di Bubbio: Antipasti: - Schinken mit marinierten Maronen - Entencarpaccio mit Äpfeln in Apfelessig auf Feldsalat mit Wachtelei - Warme Birne im Blätterteig auf einer Gorgonzolasoße Primo: - Maronengnocchi in einer Käsesoße - Agnolotti Secondo: - Perlhuhn auf Feldsalat mit Pinienkernen und Kartoffeln in Muskatellersoße Dolce: - Schokoladentorte bzw. für Daniel ein Käseteller mit Robbiola de Roccaverano. Lecker! Labels: Piemont, Reise
Donnerstag, Oktober 19, 2006
Wir kommen wieder, keine Fragesind die nächsten Tage aber erst einmal hier - genauer gesagt hier und werden einiges von dem hier vertilgen - und zwar da, dort und auch noch da. Labels: Piemont, Reise
Sonntag, Mai 30, 2004
Zurück aus dem Urlaub könnte ich jetzt von der herrlichen Landschaft im Piemont erzählen, von den unheimlich netten Vermietern Carina und Stefan und ihrer schönen Cascina Grassi, der sehr persönlichen Atmosphäre dort, von all den Leckereien, die wir verzehrt haben und vor allem, wie unglaublich günstig alles war. Wer will da noch in die Toskana fahren? In meinen Augen ist das Piemont und auch unsere Unterkunft in der Nähe von Bubbio ein echter Geheimtipp und genau das, was wir für unseren Urlaub gesucht hatten.
Aber das erzähl ich ja noch alles genauer in meinem Reisebericht (und ich streng mich auch an, daß er ein bißchen schneller fertig wird, ehrlich).
Momentan beschäftigt mich etwas ganz anderes: In meinem 10x5 cm großen Pons-Taschenwörterbuch deutsch-italienisch las ich zufällig, daß es kein italienisches Wort für Wimperntusche gibt, sondern daß die Italiener einfach rimmel dazu sagen (wie die Kosmetikmarke Rimmel). Aber für Eyeliner gibt es eins, matita per gli occhi. Versteh einer die Italiener :-) Ich werde ihnen einfach ein Wort für Wimperntusche schenken. Wie wäre es zum Beispiel mit mascarati, das Wort gibt es noch nicht.
Und wem kann ich das Wort jetzt als Geschenk überreichen? *grübel* Labels: Piemont, Reise
Sonntag, Januar 11, 2004
Daniel und ich sind gerade bei unserer Urlaubsplanung. Da hat doch Daniel tatsächlich wieder ein total schönes Ferienhaus mit lauter hübschen Wohnungen im Piemont entdeckt. Die Webadresse kann ich natürlich erst verraten, wenn wir verbindlich gebucht haben. Nicht daß uns nachher einer die schönste Wohnung vor der Nase wegschnappt ;-)
Aber das sieht mir doch wirklich wieder nach einem Geheimtipp aus wie die Ferienwohnungen der Sielers letztes Jahr in der Provence *schwärm* Labels: Piemont, Reise
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