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Montag, April 23, 2007

Book of Kells
If you have manners you'll never get to see it.
Zitat eines Museumsangestellten in Dublin angesichts der drängelnden Touristen.

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Montag, Oktober 24, 2005

Dublin FAQ

1. Sind die bekannten bunten Haustüren in Dublin nur ein Klischee?

Die farbigen Haustüren gibt es wirklich, sie sind an praktisch jedem Haus in der Stadt zu finden: Von schlichtem Weiß, sonnigem Gelb und Orange über knalligem Rot, leuchtendem Blau und sattem Grün bis hin zu blassem Violett und zartem Rosé sind alle Farben vertreten.

Türen in DublinTüren in DublinTüren in Dublin

Lediglich die zahlreichen Kirchen und mittelalterlichen Gebäude inmitten der Stadt sind einfach nur grau, was aber zwischen den bunten Bäumen und leuchtend grünen Wiesen dennoch wie ein Farbtupfer wirkt.

St Patricks Cathedral

Und wer kein Geld für Farbe hat, hängt einfach bunte Wäsche auf den Balkon raus.

Wäsche

2. Warum nennt man Irland auch 'die grüne Insel'?

Grün ist definitiv eine dominierende Farbe auf der Insel - das gilt auch für Dublin mit seinen zahlreichen Parks.

Parks in Dublin

Man merkt allerdings nicht unbedingt, daß Dublin direkt am Meer liegt. Hier lohnt sich ein Ausflug mit der DART-Bahn auf die nahegelegene Halbinsel Howth - hier findet man viel Natuer, steile Klippen, wildes Meer, grüne Berge....genauso wie ich mir Irland vorgestellt habe.

Halbinsel Howth

3. Ähneln sich New York und Dublin?

Nein, keineswegs! - Nun gut, was die Preise angeht schon und Drive-In-Kirchen scheint es auch in Dublin zu geben. Aber die Iren in der Stadt sind ausgesprochen freundlich und helfen einem auch gerne mal ungefragt, wenn man mit verwirrtem Gesichtsausdruck und Karte in der Hand an einer Straßenkreuzung steht. Im Vergleich zu New York ist in Dublin wenig modern und schick, nichts gigantisch und groß, aber die schmalen Seitenstraßen mit ihren winzigen, bunten Boutiquen haben viel Flair und strömen eine freundliche Atmosphäre aus.

Straße in Dublin

4. Ähneln sich Dublin und London?

Schon eher, zumindest gibt es in beiden Städten viele Pubs. Ein irisches Pub haben wir - und als absoluter Bierhasser bitte ich hier um Verständnis - zwar noch immer nicht von innen gesehen, aber dennoch fiel auch uns auf, daß es abends in der Temple Bar immer sehr ausgelassen und lebhaft zuging.

In der Temple Bar

5. Ist eigentlich viel los in Dublin?

Ja doch, auf jeden Fall. Ich hatte gedacht, mich erwartet eine beschauliche Kleinstadt, aber weit gefehlt. Dublin ist hektisch, laut und trubelig, der Verkehr ging mir ziemlich schnell auf die Nerven, weil ich hier einfach nicht damit gerechnet hatte. Besondere Bedeutung kommt mittlerweile auch dem Tourismus zu - auch im Herbst wurde wieder ein Tourist gesichtet, gut erkennbar an dem Reiseführer in der Hand.

Tourist in Dublin

6. Sind alle Iren schlank?

Keine Ahnung - ich hab hier jedenfalls nicht mehr durchgepaßt.

Dicke Daggi

7. Ist es in Irland wirklich immer windig?

Ohne Worte...

Windig

8. Gibt es irgendwelche Merkwürdigkeiten, die hier erwähnt werden sollten?

Aber sicher: Ich habe in Dublin meine erste, echte Unisex-Toilette entdeckt.

Unisextoiletten

Wahrscheinlich wurde Ally McBeal aus Kostengründen ursprünglich im Fitzers in der Temple Bar von Dublin gedreht. Außerdem gibt es zahlreiche, seltsame Verkehrsschilder und die Straßenschilder sind alle zweisprachig gehalten, obwohl nur noch 10% der Bevölkerung die Landessprache Gälisch lernen.

Straßenschild

Dublin Castle

Das Dublin Castle ist auf der Rückseite in schrillen Farben angestrichen und die Iren laufen immer auf der rechten Seite der Straße, für mich ein sicheres Indiz, daß der Linksverkehr wider ihre Natur ist. Außerdem machten die Fußgängerampeln immer einen Heidenspektakel und in der Rotphase zeigte ein Zähler an, wieviele Sekunden man noch warten muß, bis die Ampel wieder auf Grün umschaltet.

Ampel

9. Und das Wetter?

Natürlich müssen an dieser Stelle auch ein paar Worte über das irische Wetter fallen: Es war kalt und windig, aber fast kein Regen und nicht ganz so schlimm wie in London, aber auch hier liefen die jungen Mädels mit T-Shirt und kurzen Röckchen herum. Wie sie das ohne Gänsehaut und grausamem Erkältungstod durchstehen, ist mir immer noch ein absolutes Rätsel. Als wir uns in St. Patricks Cathedral eine Weile mit der netten Kirchenführerin unterhielten und sie darauf ansprachen, zeigte sie ebenfalls keinerlei Verständnis für dieses unvernünftige Verhalten und ich war wieder beruhigt - bis mir die Frau später erzählte, daß sie zur Zeit jeden Morgen im Meer baden geht....

10. Ist Dublin eine Reise wert?

Ja, aber man sollte sich dabei nicht nur auf Dublin beschränken, sondern auf jeden Fall auch dem Rest der Insel einen Besuch abstatten.

Wir holen das vielleicht nächstes Jahr nach!

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Samstag, Oktober 15, 2005

Dublin - die Kurzversion


bildbeschreibung




bildbeschreibung




bildbeschreibung

Schön wars, besonders auch die Halbinsel Howth (Bilder). Bald gibts auch noch einen Bericht...

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Mittwoch, Oktober 12, 2005

Einmal Dublin und zurück

Bei den vielen Flugreisen, die Daniel und ich in letzter Zeit unternommen haben, ist es uns schon zur lieben Gewohnheit geworden, am Flughafen des Urlaubsortes vom letzten Bargeld Zeitschriften zu kaufen - ganz egal, ob es sich bei dem Restgeld um eine ausländische Währung handelt, die man daheim nicht ausgeben kann und bei der ein Umtausch nicht mehr lohnt, oder ob es Euro sind, die man eigentlich auch ganz in Ruhe und zweckmäßig zuhause verbrauchen könnte.

Ein wenig peinlich ist es mir schon immer wegen all der Vogues und Elles und Instyles, die ich mir jedes Mal kaufe, statt irgendetwas Anspruchsvolles auszuwählen, weil diese Modezeitschriften doch nur belangloser Frauenkram sind und ich mir die Sachen in den Zeitschriften sowieso nicht leisten kann.

Daniel kauft sich immer die Edge oder Games. Nun könnte man vielleicht denken, daß das ja auch nicht unbedingt anspruchsvolle Blätter sind, ist aber egal, das kann man ruhig erzählen, ist Männerkram, ist cool. Da gab es auch schon mal neidische Kommentare anderer Leser.

Dazu kommt noch, daß Daniel insgesamt immer mehr liest als ich: Zeitungen, Fachzeitschriften, Artikel aus dem Internet, englische Texte - alles was ihm in die Finger kommt.

Nur keine inhaltslosen Modezeitschriften, die zu 90% aus Werbung und Bildern bestehen und ganz wenig Text enthalten.

Als wir nun vor zwei Tagen am Dubliner Flughafen saßen und auf unseren Flieger warteten, blätterte ich beschämt in meiner immerhin englischen Elle-Ausgabe und schaute immer wieder verstohlen auf den wichtig aussehenden, mehrseitigen Ausdruck in Daniels Händen. Skripte der Tagung, an der er teilgenommen hatte, englische Fachliteratur oder möglicherweise Mails aus dem Büro, die er noch durchlesen wollte?

Ich war kurz davor, meine Elle zuzuklappen und die beigefügte englische Ausgabe von How to be good aufzuschlagen oder wenigstens die Süddeutsche von letzter Woche zu lesen, die ich noch in meiner Tasche hatte. Aber vorher wollte ich doch Gewißheit haben.
Daggi: Sag mal, was liest Du da eigentlich?
Daniel: Perry Rhodan. Konnte man kostenlos im Internet herunterladen.

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