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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Mittwoch, Februar 28, 2007

Schokolaaaaaade

Auf den Geschmack sind wir zuerst bei Marcolini gekommen, dann haben wir die Zotter bei Gliss entdeckt, danach den Int´veen in Berlin gefunden und letztes Wochenende war dann der endgültige Untergang für unsere schlanke Linie:
Dagmar war im "Dunkles Gold" und ich habe entdeckt, dass ein Australian Homemade in die WDR Arkaden zieht...



Dienstag, Februar 27, 2007

Gruss aus der Fremde

Ich bin zur Zeit in Frankfurt. Was mir hier auffällt:
Ich sehe hier 25 WLAN-Netze.

25!

Bei uns in Dellbrück gibt es (inkl. eigenem) 2 Netze, die ich sehe - das muß der Unterschied zwisen Vorort und Innenstadt sein, oder ist Frankfurt besinders WLAN affin?

Auf der anderen Seite sind das alles nur WEP-Netze, partiell sogar nur mit 64 bit. So auch das Hotel-Netz, aber das ist für Gäste sowieso umsonst...



Dienstag, Februar 20, 2007

Litcologne

Alle Jahre wieder findet die lit.cologne in Köln statt, so auch dieses Jahr. Wie auch die letzten Jahre haben wir uns wieder reichlich mit Karten eingedeckt und besuchen:

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Montag, Februar 19, 2007

Auf dem Weg ins Paradies
Dienstag, 12. Dezember 2006

Als mitten in der Nacht unser Weg klingelte, war der Generator noch nicht eingeschalten, so dass wir uns zunächst im Schein von Taschenlampen und Kerzen ankleiden mußten. Ich war ja noch ein wenig skeptisch, ob mit dem Fahren alles so klappen würde, wie wir es am Vortag mit dem Manager abgesprochen hatten und ob Sabu wirklich unten an der Straße auf uns warten würde. Aber pünktlich um 3.30 Uhr sprang der Generator an und alle fünf Mann des Hotels waren wach. Zwei von ihnen, um unser Gepäck zum Auto zu tragen, zwei um uns ins Tal zu fahren und der Manager selber, um uns zu verabschieden. Alles klappte reibungslos. Die Fahrt im Dunkeln ins Tal war wieder spektakulär und ich überlegte, ob diesmal bergrunter statt dem Getriebe vielleicht die Bremse versagen würde. Wir erreichten aber ohne irgendwelche Zwischenfälle um 4.30 Uhr die verabredete Stelle, wo der gute Sabu bereits auf uns wartete. Er war mindestens genauso müde wie wir und auch das Fahren im Dunkeln offensichtlich nicht gewohnt, was man seinem Fahrstil anmerken konnte. Er fuhr deutlich langsamer als sonst, die Hupe kam im Dunkeln allerdings genauso oft zum Einsatz wie tagsüber.

bildbeschreibung

Ich war überrascht, wie viel hier auf dem Land um diese frühe Uhrzeit schon los war. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass es überall noch dunkel und daher alles noch ganz ruhig ist. Aber es waren zahlreiche Busse und auch schon etliche Fußgänger unterwegs. Als wir nach langer Fahrt endlich den winzigen Flughafen von Calicut erreichten, war es bereits hell.

Am Flughafen wurde uns mitgeteilt, dass unser Gepäck nicht bis Goa durchgecheckt werden könne, sondern dass wir es in Mumbai abholen und noch mal neu einchecken müssten. Außerdem müssten wir dort vom internationalen zum nationalen Flughafen wechseln. So etwas Blödes war mir noch selten beim Fliegen passiert und dieser Umweg kostete uns natürlich deutlich mehr Zeit als geplant.

Einigermaßen pünktlich erreichten wir den internationalen Flughafen von Mumbai. Der Flughafen war aus meiner Sicht eine Katastrophe: Völlig unübersichtlich, es gab kaum vernünftige Wegbeschreibungen und die, die wir fanden, waren auch noch falsch. Zwar standen überall Securityleute herum, die die Passagiere weiterleiteten, aber das trug eher zum allgemeinen Durcheinander bei als das es half und daher wußten wir schließlich überhaupt nicht mehr, wo wir eigentlich hinsollten. So standen wir schließlich am entgegengesetzten Ende des Flughafens am völlig verkehrten Gepäckband und lediglich ein sehr wütend schimpfender Inder* machte uns mit seinem Gezeter gegenüber einem Flughafenmitarbeiter darauf aufmerksam, dass auch wir hier völlig falsch waren. Während uns langsam die Zeit davonlief, machten wir uns also eiligst auf zum entgegengesetzten Ende des Flughafens. Unser Gepäck stand bereits da, an dem kostenlosen Bustransfer zum nationalen Flughafen hatte sich allerdings schon eine lange Schlange gebildet.

Als der nächste Shuttle endlich eintraf, war der Bus voll bevor wir überhaupt einsteigen konnten, so dass wir weiter warten mussten. Als wir nach langem Warten doch noch endlich am richtigen Flughafen ankamen, flitzten wir sofort los, um Gepäckabgabe und Securitycheck zu erledigen, bis uns der Mann bei der Gepäckabgabe sagte, dass unser Flug sowieso eine Stunde Verspätung hätte. Aus der einen Stunde wurden schließlich vier, die wir somit auf dem Mumbaier Flughafen verbrachten. Aufgrund starken Nebels über Delhi hatten sämtliche Maschinen von und nach Delhi starke Verspätung bzw. konnten nicht starten oder landen.

bildbeschreibung

Die vier Stunden am Mumbaier Flughafen waren so ziemlich das Nervigste, was uns in diesem Urlaub passiert ist. Es war unglaublich laut, ein Geschrei und Gedränge, überall klingelten Mobiltelefone, die anderen Passagiere riefen durch die Gegend, fuchtelten und gestikulierten wild mit den Händen, Kinder schrien ohrenbetäubend, so dass ich mich kaum auf mein Buch konzentrieren konnte. Immerhin hatten wir zwei der knappen Sitzplätze im Wartesaal ergattert und mußten wenigstens nicht stehen oder auf dem schmutzigen Boden sitzen. Zwischendurch fiel immer wieder der Strom aus und die Anzeigetafel mit den Flugzeiten war für eine ganze Weile überhaupt nicht mehr funktionsfähig.

Richtig los ging das Gedränge, als gleichzeitig mit unserer Maschine der Securitycheck für zwei weitere Maschinen begann. Beim Securitycheck waren Frauen und Männer immer hübsch gedrängt und ich konnte es kaum fassen, wie rücksichtslos sich die indischen Frauen vordrängelten. Ich hatte schon Sorge, mir könnte mein Rucksack abhanden kommen, der den Securitycheck deutlich schneller passierte als ich.

Aber endlich saßen wir im Flugzeug nach Goa und konnten erleichtert aufatmen. Als wir in Goa ankamen, hatte ich den Eindruck, eine völlig andere Welt zu betreten. Auf dem Flughafen waren diesmal die nichtindischen Touristen deutlich in der Überzahl. Der Flughafen war klein und übersichtlich und während ich mit unserem Gepäck auf Daniel wartete, der ein Taxi organisieren wollte, erschien mir das Treiben um mich herum wie ein wildgewordener Hühnerhaufen. Der kleine Flughafenshuttle hatte vorne auf der Ablage eine Art Hausaltar liebevoll dekoriert mit Ganesha und Jesus in friedlicher Koexistenz neben einem glimmenden Räucherstäbchen, das das gesamte Taxi in eine esoterische Rauchwolke einhüllte.

Schon auf der etwa 1 ½ stündigen Fahrt zu unserem Hotel fiel mir auf, dass hier in Goa alles völlig anders war als Kerala. Auf den Straßen ging es deutlich trubeliger zu. Trotz der Dunkelheit herrschte überall noch lebhaftes Treiben und zahlreiche junge Leute waren noch mit Motorrädern oder -rollern unterwegs. In Kerala dagegen war es in der Regel mit Einbruch der Dunkelheit überall sehr still geworden. Landleben eben.

Nach der langen Reise war ich sehr froh, als wir endlich die Villa Rivercat erreichten, in der Daniel schon im Vorjahr ein paar schöne Tage verbracht hatte. Als ich das mit Lampions und Kerzen beleuchtete Haus inmitten lauter Kokospalmen betrat, kam ich mir vor wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Der Anblick war bezaubernd und die Villa erschien mir wie eine Oase der Ruhe und Entspannung. Von Rinoo, dem Hotelbesitzer, und seiner Lebensgefährtin Mary wurden wir sehr freundlich begrüßt.

Den Rest des Abends verbrachten wir auf der wunderschönen Terrasse bei Kerzenlicht, es gab noch ein leckeres Abendessen mit Apfel- und Zitronenquarkkuchen zum Nachtisch. Eine von Rinoos zahlreichen kleinen Katze war direkt neben uns nach einer ausgiebigen Katzenwäsche tief und fest eingeschlafen. Rinoo selber setzte sich später noch für einen Moment zu uns und erzählte von der dänischen Hochzeit, die er im Vorjahr in der Villa ausgerichtet hatte. Während wir uns unterhielten, streunten seine Hunde und Katzen zum ersten Kennenlernen an uns vorbei. Alles wirkte unheimlich friedlich und ruhig.

Erst spät gingen wir zu Bett. In der Nacht konnten wir das Meer hinter der Villa rauschen hören. Ab und zu bellte leise ein Hund.

Ich hatte das Gefühl, ich war im Paradies angekommen.

Einige Fotos sind verlinkt, weitere Fotos zu diesem Tag gibt es bei Zooomr (auf der folgenden Seite weitere, ein Klick dort auf die Fotos vergrössert diese).
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* Übrigens der erste und einzige, den ich während unseres Urlaubs zu Gesicht bekam.

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Sonntag, Februar 18, 2007

Ein Tag im Green Magic Resort
Montag, 11. Dezember 2006

Die Geräuschkulisse nachts im Green Magic Resort war einfach unglaublich. Das Rauschen des Baches war ohrenbetäubend, dazu kamen noch die Zikaden, deren Zirpen schlagartig bei Tagesanbruch einsetzte, als hätte sie jemand mit einem Schalter aktiviert. Während Daniel noch fest schlief, hörte ich am frühen Morgen schon Affen kreischen, zahlreiche Vögel zwitschern und dazu noch die Geräusche anderer Tiere, die ich nicht kannte.

Ausgeschlafen und bei Tageslicht sah am nächsten Tag alles schon wieder ganz anders aus als am Abend davor. Die Sonne schien, der Bach rauschte, die Vögel zwitscherten und ich hatte trotz der Kälte einigermaßen gut geschlafen.

Die Lage des Resorts war einmalig, grün soweit das Auge reichte, fernab von jeglicher Zivilisation. Andere Häuser oder gar ein Dorf waren weit und breit nicht zu sehen. Stattdessen konnten wir Giant Squirrels beobachten, die von Baum zu Baum hüpften. Der Himmel war strahlend blau und das Personal sehr freundlich.

Aber nichtsdestotrotz - ich bin ein verweichlichter Städter und freute mich daher sehr über die beiden amerikanischen Touristen aus Philadelphia. Mir schienen Tara und Mike in diesem Moment Gleichgesinnte, vielleicht sogar Leidensgenossen, mit denen ich mein mulmiges Gefühl teilen wollte, das mich seit unserer Ankunft am Vortag nicht gänzlich verlassen hatte. Oder von denen ich mir einfach nur Verständnis erhoffte. Hätten die Bus- und Taxifahrer nicht gestreikt, wären die Zwei schon einen Tag früher abgereist. Sie bewohnten das 2. Baumhaus, ca. 10 Minuten Fußmarsch vom Haupthaus entfernt. Als ich sie fragte, ob man die Strecke zu Fuß laufen könnte, bejahten sie das. Man müsse nur gut aufpassen wegen der vielen Blutegel, die im Gras unterwegs seien, und unbedingt feste Schuhe tragen. Tara erzählte uns außerdem, dass sie bereits ein Blutegel am Knie erwischt hätte.

Wie eklig!

Während Tara erzählte und uns ihren Biß zeigte, erblickte ich einen dicken Blutegel, der langsam und schwerfällig direkt vor mir über die Terrasse robbte und dachte so bei mir:
Der ist aber ganz schön fett...!
Just in dem Moment bemerkte ich meinen blutenden Fuß und stellte mit blankem Entsetzen fest, dass sich dieses wiederliche Vieh offensichtlich an meinem Zeh verköstigt hatte. Ich dachte in dem Moment nicht daran, dass sich mein Fuß vielleicht irgendwie entzünden könnte, es tat auch nicht weh, im Gegenteil, ich hatte von dem Biß überhaupt nichts mitbekommen. Aber ich fand die Tatsache so unglaublich ekelhaft, dass sich ein Blutegel an meinem Zeh festgesaugt und dass ich das noch nicht einmal bemerkt hatte. Meine Stimmung sank wieder rapide in den Keller. In diesem Moment wollte ich nur noch nach Hause in mein warmes, kuscheliges Bett, um mir dort die Decke über den Kopf zu ziehen.

bildbeschreibung

Stattdessen saß ich im indischen Niemandsland mit einem blutenden Fuß und einem betrunkenen Blutegel, der gemächlich davontorkelte, bis ihn Daniel von der Veranda kickte. Aber Tara beruhigte mich, ein solcher Biß sei gar nicht schlimm, sondern einfach nur eklig. Und allein die Tatsache, dass sie und ihr Mann (immerhin ein Arzt) genauso paranoid reagierten wie wir, beruhigte mich wieder ein wenig. Ich hatte das Gefühl, dass wenigstens die beiden nachvollziehen konnten, wie es mir ging. Mir fehlte vielleicht nur ein wenig die amerikanische Leichtigkeit.

Für eine Nacht hatte auch ein Mitarbeiter eines indischen Reiseveranstalters aus Mumbai im Baumhaus übernachtet (das wir ja gekündigt hatten, sonst hätte er über uns im 2. Stock schlafen müssen). Der Hotelmanager wollte ihm die gesamte Anlage zeigen und nahm uns und die beiden Amerikaner gleich mit. Die Anlage war deutlich größer als ich gedacht hatte. Es gehörten noch mehrere sehr hübsche Häuschen dazu, allerdings schien allem hier die Feuchtigkeit des Dschungels ziemlich zu schaffen zu machen. Von einem der Häuschen hatte man eine geradezu grandiose Sicht ins Tal. Diese Seite des Hauses bestand aus einer riesigen Fensterfront, die sich vollständig öffnen ließ. So bot sich einem ein herrlicher Blick hinab ins Tal und der Dschungel lag direkt vor der Tür.

Wir fuhren den Vormittag über alle zusammen mit dem Jeep über die holprige Straße von Haus zu Haus und ich fand es sehr angenehm und amüsant, in der Zeit mit den Amerikanern zu plaudern, die von ähnlichen Erlebnissen berichteten wie wir. Die Landschaft war atemberaubend, wir sahen einen Stsmm wilder Bienen, Orchideen wuchsen wie Unkraut einfach so am Baum. Es war kaum zu glauben, wenn man nur daran denkt, wie sie bei uns gehätschelt werden müssen, damit sie blühen.

Vorsorglich hatten wir uns für diesen Ausflug wegen der vielen Blutegel eigene Anti-Leech-Socken gebastelt.

bildbeschreibung

Zum Schluß wollten Tara und Mike uns und dem Mann von der Reiseagentur noch das Baumhaus zeigen, in dem sie übernachtet hatten. Ich war mir nachher nicht sicher, was ich wirklich schlimmer gefunden hätte: Unseren Lift, auf den wir nur bedingt Einfluß hatten oder die schaukelnde Hängebrücke, die zu dem 2. Baumhaus führte und die man natürlich auch im Stockfinstern überqueren mußte. Dieses Baumhaus war noch deutlich abgeschiedener als unseres, bei dem ich trotzdem schon das Gefühl gehabt hatte, wir seien ganz allein auf der Welt. Die beiden Amerikaner beschlossen ebenfalls, die letzte Nacht in einem der Häuschen am Boden zu verbringen und hofften, dass am nächsten Tag auch der Streik wieder vorbei sein würde.

bildbeschreibung

Den Rest des Tages verbrachten wir in erster Linie lesend auf der Veranda. Der Ausblick, den wir dabei in das grüne Tal hatten, war unheimlich schön. Abends veranstalteten unsere Gastgeber für uns vier Gäste ein Candlelightdinner auf der Veranda, bei dem alle elektrischen Lichter ausgeschaltet und stattdessen jede Menge Kerzen und Öllampen auf der gesamten Veranda verteilt wurden. So wurde es ein wirklich schöner Abend, an dem wir uns sehr nett mit den Amerikanern unterhalten konnten. Die beiden entsprachen übrigens überhaupt nicht den Klischeeamerikanern, die ich bisher in der Regel kennengelernt hatte, aber die trifft man wahrscheinlich auch nicht unbedingt im indischen Dschungel.

Da wir sehr früh in der Nacht aufstehen mussten, um in Calicut unseren Flug zu erreichen (3.30 Uhr), gingen Daniel und ich recht zeitig zu Bett und verbrachten eine weitere Nacht in klammen Laken.

Letztendlich kam ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass mir der Tag im Green Magic Resort sehr gut gefallen hatte, die beiden Nächte allerdings weniger. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung für mich und ich würde das Resort auch durchaus weiterempfehlen. Allerdings denke ich auch, dass man etwas besser vorbereitet sein sollte, als wir das waren und in etwa wissen sollte, was einen hier erwartet.

Denn ein normales Hotel ist das Green Magic Resort ganz sicher nicht.

Einige Fotos sind verlinkt, weitere Fotos zu diesem Tag gibt es bei Zoomr (auf der folgenden Seite weitere, ein Klick dort auf die Fotos vergrössert diese).

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Samstag, Februar 17, 2007

Immer noch Karneval - Verwechslungen nicht ausgeschlossen

Ein Mann steigt am Kölner Hauptbahnhof aus der Straßenbahn aus. Auf dem Arm trägt er ein kleines Mädchen in einem Leopardenkostüm. Der Mann scheint ausgesprochen fröhlich und gut gelaunt zu sein, scherzt mit dem Kind und seinen Begleitern.

Auf dem Bahnsteig steht ein Polizist, der das bunte Treiben um sich herum beobachtet.

Mann zum Polizisten: 'Sind Sie echt?'



Freitag, Februar 16, 2007

Karneval

Letztes Jahr hatte ich das "Glück" und "Vergnügen", dem Clash of cultures beizuwohnen, einer Karnevalsveranstaltung im Gürzenich. Seitdem kenne ich eine Parallelgesellschaft (fremde Sprache, komische Gesichtsbehaarung und seltsame Rituale - von denen darf doch keiner in ein Flugzeug nach New York), vor der ich wirklich Angst habe. Ich habe dort das ganze Grauen gesehen:
- Die Höhner, Brings und Räuber
- Das Dellbrücker Schnäuzerballett
- Das Tanzpaar der Session
- Drittklassige Alleinunterhalter
- Kalte Ente, dem Ü50-Alcopop

So ähnlich müssen sich Heinz Sielmann oder Jane Goodall gefühlt haben...

Wieso ich das erwähne?

Eventuell weil gerade in unserer Nachbarschaft der Vorortkarneval seinen ekstatischen Höhepunkt mit unerträglicher Kirmesmusik feiert.

Vieleicht auch weil ich bei Alp Uckan wieder das schöne Karnevalsgedicht gefunden habe...

Auf jeden Fall aber, weil die Bildzeitung endlich mal eine Schlagzeile hatte, bei der (für mich) nur* das Fragezeichen falsch war:

bildbeschreibung

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* persönliche Meinungsäusserug, liebe Redaktion, nicht gleich verklagen :-)



Donnerstag, Februar 01, 2007

Mein Herz....

Nach dem Halbfinalspiel brauchte ich Herztropfen. Dann noch einen Defibrilator. Danach seeeehr viel Ruhe. Das Spiel reiht sich ein die Liga der legendären Spanien-Spiele, ein Siebenmeterwerfen hätte ich nicht mehr überlebt.

Wer immer noch ein Handball-Noob ist, findet bei Fooligan einen Crashurs für Fußbalspieler. als Ex-Kreisläufer gefällt mir natürlich folgende Beschreibung am besten:
Kreisläufer: Kampfsportler mit zusätzlicher Handballausbildung, der im Einstecken genausogut ist wie im Austeilen (daher kein fußballerisches Äquivalent). Reißt abwechselnd klaffende Wunden in die gegnerische Abwehr und schießt Ball aus physikalisch nicht berechenbaren Positionen auf physikalisch nicht erklärbaren Bahnen ins gegnerische Tor. Mindestgewicht: 95 Kilogramm. Hauptbestandteile: Muskeln, Samenstränge und blaue Flecken.


[Update] Auch das zweite Halbfinale ist ein Krimi und gerade gefunden: die Sueddeutsche erklärt mit Videos die wichtigsgten Handbalbegriffe, inkl. Harz.
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Was ich übrigens spannend finde, ist die öffentliche Wahrnehmung - heute haben mir 3 Kollegen erzählt, das sie gleich das Halbfinale ansehen, wer hätte das vor 6 Wochen gedacht... Und Daggi kann die DSF-Frage beantworten, wann die BRD das letzte Mal Weltmeister wurde!
Update: DSF hatte schon vor 2 Jahren doofe Fragen...





 

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