Mittwoch, November 29, 2006
Die Sache mit dem grünen DaumenDaß ich Daniels Stachelpalme nicht mag, hat ich ja bereits ausführlich geschildert. Nichtsdestotrotz blieb es an mir hängen, die mittlerweile wild wuchernde Pflanze endlich zurückzuschneiden und wieder in Form zu bringen. Wirklich geglückt ist mir das allerdings nicht. Nachdem ich erst überhaupt nicht wußte, wo ich eigentlich anfangen sollte, konnte ich irgendwann nicht mehr aufhören. Von der Pflanze ist nicht viel übriggeblieben. Was wohl Daniel dazu sagen wird...? Labels: Szenen einer Beziehung
Dienstag, November 28, 2006
Geschenke, Geschenke...!Bis Weihnachten ist es zwar noch eine ganze Weile hin, aber aufgrund unseres kurz bevorstehenden Urlaubs in Indien bin ich jetzt schon damit beschäftigt, für all die Nichten, Neffen und weiteren Verwandten Geschenke einzupacken, damit auch alles rechtzeitig fertig ist. Gestern habe ich zur Abwechslung schon ein Päckchen erhalten - Christoph verschenkt Bücher, wenn man anschließend eine kleine Rezension dazu verfaßt. Mach ich doch. Mir hat Christoph das Buch Yoga für Rücken, Schulter & Nacken geschickt. Nach meinem Urlaub werde ich mir das genauer ansehen und auch ein paar Zeilen dazu schreiben. Aber zunächst werde ich mir das ganze in Indien erst einmal in der Praxis anschauen.
Sonntag, November 26, 2006
Die weite Welt der SpieleUrsprünglich wollte ich nichts mehr zu der Killerspieldiskussion schreiben, da die Fronten ziemlich deutlich sind und die Argumente altbekannt, aber da kam der "Daily Dueck" und da ich die Kolummnen von Dueck immer sehr schätze (vor allem, nachdem wir schon einen seiner Vorträge sehen konten) ist das ein Lesebefehl! *** Eine US-Webseite hat den Wii zerlegt. Rein zu Studienzwecken und fein säuberlich mit Fotos belegt. *** Eine andere Webseite hat die PS3 zerlegt. Aus reiner Zerstörungssucht und direkt vor den Augen der entsetzten Warteschlange (via Werbeblogger). *** Ich bin ein eingefleischter Konsolenspieler. Eigentlich. PCs brauch ich nicht zum Spielen, dafür habe ich Konsolen. Eigentlich. Bis mir bei antigames das Spiel Fastcrawl über den Weg lief. Das Zauberwort war hier "roguelike". Vor langer langer Zeit habe ich begeistert nethack gespielt und daher war nach einem kurzen Spielen der Demo klar, dass Fastcrawl das erste PC-Spiel seit ca. 5 Jahren ist, welches auf meinen Rechner kommt. Daggi teilt meine Leidenschaft für dieses Spiel allerdings nicht, Originalzitat: "Er spielt gerade immer so ein komisches Spiel, bei dem man irgendwie rumklickt..."
Samstag, November 25, 2006
Letzte Woche war ich drei Tage wegen eines Workshops nicht zuhause. In der Zeit hatte Daniel tatsächlich angefangen, Weihnachtskarten zu schreiben.* Ich glaube, er hat mich vermißt :-) --- * Wegen unseres Urlaubs dieses Jahr schon ein wenig früher.Labels: Szenen einer Beziehung
Freitag, November 24, 2006
Top GearBei allesaussersport hatte ich zwar von dem Unfall von Richard Hammond, einem Top Gear Reporter gelesen, aber irgendwie doch überlesen, bis sich die Berichte in den Blogs dan häuften und ich neugierig wurde. Top Gear? Das ist eine britische Autosendung. Klingt zuerst stark nach den schlimmen Sendungen auf DSF oder den drögen in der ARD, ist aber völlig anders. Hier wird auf sehr amüsante Art und Weise neben "seriösen" Autotest (die ich ignoriere) immer wieder ein bisher extrem vernachlässigtes Thema getestet. So gab es einen Test, wie gut 1500 Pfund teure Porsches sind, ein Caravan wurde bei einem Landtrip zerstört, ebenso 3 Autos für unter 1000 Pfund oder ein Toyota Hilux. Ebenso wurden 3 alte Transporter getestet (Einbruchssicherheit, Flucht vor der Polizei) und ein 400 000 Euro Auto in den Graben gesetzt. Ein famoser Spass, den man bei (so man kein BBC Prime empfängt) bei youtube finden kann. Einfach mal nach folgenden Begriffen suchen: Top Gear Cheap Porsches cheap car crash caravan trip Top Gear Toyota Hilux Destruction Richard hat sich glücklicherweise von dem Unfall wieder einigermassen erholt.
Donnerstag, November 23, 2006
Wir sind käuflichJeder ist käuflich, nur der Preis ist die Frage.. Bei mir ist es einfach, auf die vage Chance hin, einen iPod zu gewinnen, verlinke ich hier mysniper - Thilo verlost einen iPod unter allen Blogs, die ihn verlinken... Wer teilnehmen will, muss sich prostituieren und einen Link auf mySniper.com, mit dem Titel »Heil mySniper.com! Der super duper Bietagent« in seinem Blog setzen.
Mittwoch, November 22, 2006
WiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiNein, keine Wortspiele im Titel, kein "wiiiiiiii love to entertain.." (sic). Wir hatten gestern die Gelegenheit, den Wii-Bus zu besuchen und da für einige kurze Minuten Wii zu testen. Die Testcrew war sorgfältig ausgewählt (ich, ein mittelnerdiger Casualgamer; Daggi, Gelegenheitsspielerin und dann noch ein Mitglied der Wii-Zielgruppe, ein "Seltengamer"). Am Bus dachte ich zuerst noch, dass die Leute in der Schlange die Zielgrupe ganz gut darstellen, mehr Frauen als erwartet, weniger Schüler als befüchtet - bis dann in der Schlange Gesprächsfetzen der Umstehenden mein Ohr erreichten: - Die PS3 ist zu teuer, ich bleib erst noch bei der PS2 (2 Mädels) - Und was schaust du so? Family Guy, Simpson, Futurama- das ist übrigens besser als Simpsons- ich bin schon seit 13 Uhr am Bus (ca 19 Uhr zu dem Zeitpunkt)... Wie schon gesagt, das reine Spieen war sehr kurz, jeweils ein Punkt bei Wii-Sports/Tennis, aber der/die/das Wii hat mich in 2 Punkten überzeugt: die intuitive Steuerung ist wirklich so intuitiv, dass die Beiden kaum Probleme hatten zu Spielen und der limitierende Faktor beim Spiel nicht der Controller, sondern die geringe Busgröße war und die Tatsache, das Daggi danach meinte: Das hat schon Spass gemacht - kaufst du dir die? (hint) Im neuen Jahr wird dan für eine Weile Zelda unser Wohnzimmer beherrschen - wenn Daggi sich eine Tennispause gönnt und mich mal ein paar Minuten spielen lässt.
Es ginge auch andersEigentlich. Sogar der Spiegel hat inzwischen begriffen, dass KillerComputerspiele nicht die Wurzel allen Übels sind. Dass ein paar Provinzpolitiker sich mal wieder profilieren müssen mit Stammtischparolen - geschenkt. Dass die Boulevardpresse Killerspiele verbeiten will, überascht ebenfalls nicht. Dass keiner weiss, was Killerspiele sind, stört da auch nicht, die Eltern wissen es ja ebensowenig und Verbote sind auch total praktisch, wen man keine Verantwortung tragen wil - hey, die Spiele sind verboten, da wird MEIN Kind das auch nicht spielen. D'oh. Mir geht es hier ähnlich wie d-frag, ich kann es nicht mehr hören. Hätte daher auch nichts gebloggt, wenn ich nicht gerade die letzten 15 Minuten von "Hart aber Fair" gesehen hätte. Hart war die Sendung, fair eher nicht (und hart nur im negativen Sinne von "ich kann nicht glauben, dass die sowas senden"). Leute, für die Computer/Interent das größte Übel der Menschheit sind (evtl. nach Killerspielen) philosphieren über Internetnutzung. Da ich Tobi kenne, weiss ich zum Glück, dass nicht alle Lehrer so merkbefreit sind, aber mit den dort vertretenen Meinungen (privat im Internet - was soll ich denn da?) wird unsere Jugend mal echt Chancen im globalen Wettbewerb haben. Mehr und fundierteres/besseres zur Spieledebatte gibt es übrigens bei: d-fragantigamesgamequickieund sehr schön auch das konsolenblog. Nachtrag/Update:Gerade bei telepolis gelesen: Ein Verbot der Killerspiele? Seit langen ist bekannt, dass nicht Computerspiele, sondern das überquellende Vorhandensein von Handfeuerwaffen die meisten Todesopfer und Verletzten fordern. Gewehre sind weit vor dem Sprengstoff die wirkliche Massenvernichtungswaffe. Auch der Emsdetter Schüler konnte sich offenbar über das Internet mit mehreren Waffen und der entsprechenden Munition, aber auch mit Sprengstoff versorgen und hat mit Bomben, Waffen und Kampfanzügen schon lange vor der Tat trainiert und experimentiert. "ResistantX" zog einen Tag, bevor er vor Gericht wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz erscheinen sollte, in den Tod. Update: Wie die Welt berichtet, hatte sich Sebastian B. offenbar ohne Probleme Waffen auf der Auktionsseite eGun - Der Marktplatz für Jäger, Schützen und Angler unter seinem bekannten Pseudonym ResistantX erwerben können. Abschalten. Sofort. Alle Schützenvereine.
Montag, November 20, 2006
Das verflixte 7. 6. JahrDaß mein Daniel ein Schussel ist, hat er mir schon des öfteren bewiesen. Daß sich die insgesamt doch bewährte Arbeitsteilung von strategischen Aufgaben (= Daniel: Wir müßten mal...) und operativer Tätigkeit (= Daggi: Ich erledige das...) dabei manchmal zu meinem Nachteil auswirkt, war mir auch nicht wirklich neu. Gestern hat mir Daniel aber zusätzlich noch gezeigt, wie ungeschickt er sich in solchen Momenten verhalten kann. Folgende Situation: Daniel saß auf dem Sofa, die gesamten Zeitungen der letzten Wochen hatte er liebevoll um sich herumdrapiert, die ungelesenen Teile auf dem Sofa, die bereits gelesenen auf dem Fußboden. Ebenfalls auf dem Fußboden zwischen all dem Altpapier standen einige leere und noch volle Sprudelflaschen, die er brauchte, um seinen enormen Wasserbedarf während der Zeitungslektüre jederzeit stillen zu können, ohne dabei aufstehen zu müssen. Es war klar, was irgendwann passieren mußte. Daniel stand vom Sofa auf und stolperte dabei über eine der Sprudelflaschen, natürlich nicht über eine leere, sondern über eine noch fast volle, die - diesem Ansturm nicht gewachsen - sofort mit lautem Knall auf den Fliesen zerbrach. Während sich der gesamte Inhalt in Sekundenschnelle unter Sofa, Couchtisch und um den Teppich herum verteilte, verharrte Daniel - noch im Aufstehen begriffen - regungslos mitten in der Bewegung und schaute mit entsetztem Gesicht auf die Bescherung, die er angerichtet hatte. Daggi: Ist das jetzt wieder eine dieser 'Oh, oh, oh Daggi....!'-Momente, in denen ich ganz schnell etwas tun soll?Daniel: Ähm....ich kann nicht. Ich glaube, eine Glasscherbe liegt auf meinem Fuß, an der schneide ich mich sonst...Als Daniel die immer größer werdende Zornesfalte auf meiner Stirn entdeckte, entschloß er sich doch ganz schnell, mit mir gemeinsam das Desaster auf dem Fußboden zu beseitigen. Sein Arbeitseifer hielt zwar nicht allzu lange an, aber schließlich konnte er ja auch nichts dafür, daß er gerade jetzt so unglaublich dringend auf Toilette mußte. Letztendlich war das ja genau der Grund gewesen, warum er ursprünglich aufstehen wollte. Wir waren fast fertig, als Daniel doch noch eine Scherbe unter dem Sofa zu erkennen glaubte und versuchte, sie mit dem Besen hervorzuholen. Mittendrin brach er sein Vorhaben aber wieder ab, ließ die vermeintliche Glasscherbe liegen und sagte: Ach, ist ja gar keine Scherbe. Nur eine Salamischeibe. Wir sind jetzt seit sechs Jahren zusammen. Manche von Daniels Macken sind mir erst im Laufe der letzten Jahre so richtig bewußt geworden und manchmal frage ich mich, was er noch für mich bereit hält. Ich werde das einfach noch ein paar Jahre weiter testen. Labels: Szenen einer Beziehung
Sonntag, November 19, 2006
GesprächsvariationenVier Jungs warten am Bahnsteig, ein fünfter kommt dazu. Diesem muß nun mitgeteilt werden, daß die Bahn Verspätung hat. Junge 1: Da steht, die Bahn kommt in zwei Minuten, das steht da aber schon seit sechs Minuten.Junge 2: Seit sechs Minuten steht da, daß die Bahn in zwei Minuten kommt.Junge 3: Die zwei Minuten stehen da bestimmt schon seit sechs Minuten angeschrieben. Junge 4: Das sind die längsten zwei Minuten, die ich kenne, denn die stehen da schon seit 6 Minuten.Fazit: Entweder der 5. Junge war extrem begriffsstutzig oder aber Jungs sind genauso große Plappermäuler wie man es Mädchen nachsagt.
Samstag, November 18, 2006
Es blühen die NeurosenDaggi und Daniel unterhalten sich angeregt beim Essen. Mittendrin steht Daniel auf, ohne aber mit dem Reden aufzuhören, holt sich ein Messer aus der Küche, läßt die Schublade wie üblich einen 2cm-breiten Spalt offen und setzt sich wieder. Daraufhin beginnt Daggi zu reden, steht dabei auf, geht redend in die Küche, schließt dort die Schublade und setzt sich wieder. Daniel: Du bist jetzt echt aufgestanden, um die Schublade zu schließen?Daggi: Öhm.....ja.
Okay, ich geb ja zu, das ist echt schon monkmäßig. Labels: Szenen einer Beziehung
Donnerstag, November 16, 2006
Kürzlich festgestelltWas ich während einer Taxifahrt in Köln nicht vom Taxifahrer hören möchte: 'Ach, Ehrenstraße - hier sind wir...' Ist aber trotzdem passiert. Und zwar auf einer nächtlichen Taxifahrt mit Taxi-Toni, dem coolsten Taxifahrer von mindestens ganz Köln, auch wenn ihn der günstigste Weg von Forsbach zur Dürener Straße über den Barbarossaplatz den gesamten Ring hinaufführte, er dabei auch noch den Friesen- mit dem Rudolfplatz verwechselte und Autofahren in Köln per se mal ganz Scheiße findet. Dabei hat er uns aber glänzend unterhalten und nach der Feier selig schlafend wieder ins Hotel zurück gebracht. Zum Glück zum Festpreis.
Mittwoch, November 15, 2006
Im Saturn am Hansaring, kurz vor Ladenschluß, nachdem bereits zum 1. Mal durchgesagt wurde, daß die Filiale in wenigen Minuten schließen würde. Kassiererin 1 zu Kunden, die noch etwas ziellos an der Kasse vorbeischlendern: Kommen Sie bitte zur Kasse.Kassiererin 2 in entsetztem Ton: Hömma, das dürfen wir nich zu den Kunden sagen!
Dienstag, November 14, 2006
The grass is always greener on the other sideIn der Straßenbahn. Kleines Mädchen im Kinderwagen heult, will aufstehen, aber Mama will, daß es im Kinderwagen sitzen bleibt. Großer Bruder: Mann, sei doch froh, Du kannst sitzen. Ich muß immer laufen!
Sonntag, November 12, 2006
Donnerstag, November 09, 2006
Unnützes WissenIn Bhutan gibt es einen Verkehrsminister, der für die einzige Straße des Himalaya-Königreichs zuständig ist.
Mittwoch, November 08, 2006
Telefon klingelt. Kollege: Sind Sie gerade beschäftigt? Daggi: Nein, ich sitze hier, drehe Däumchen und warte darauf, daß endlich mal wieder ein wenig Arbeit hereinschneit. Kollege: Das ist ja super, dann können Sie sicher kurzfristig an einem Termin teilnehmen. Menschen, die keinerlei Ironie verstehen, deprimieren mich immer ein bißchen.
Montag, November 06, 2006
Mein Name ist Häberle, Martha Häberle...Wir haben Nachwuchs bekommen! Unsere neue Mitbewohnerin ist uns auf der art.fair 2006 über den Weg gelaufen. Zwar haben wir von unserem ersten Kunstkauf gelernt und nicht wieder zu lange gewartet, aber leider doch wieder so lange, dass die ursprüngliche Favoritin uns vor der Nase weggekauft wurde (die Frau in Gelb, drittes Bild, ganz rechts)... Daraufhin haben wir uns für die Frau mit dem Trolley entschieden, ihr seht unten das Bild mit den Finalistinnen, die Frau in Blau wurde knapp Zweite (aber nicht gekauft). Samstag abend nach dem Kauf wurde dann noch eine Namensfindung gestartet und seit Sonntag abend lebt nun Frau Martha Häberle bei uns... Die Künstlerin ist übrigens Kristina Fiand bei der Galerie Wagner + Marks, Frankfurt. Labels: art.fair, Event
Sonntag, November 05, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IVVier Tage Schlemmen am Stück sind gar nicht so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt. Selbst mein Magen stieß am letzten Tag unseres Piemonturlaubs an seine Grenzen, so daß ich das letzte aller leckeren Dolces für dieses Jahr fast unberührt zurückgehen lassen mußte - ein Jammer, keine Frage. Von erfahrenen Läufern erhielt ich nun den klugen Ratschlag, daß ich direkt mit dem Training für einen Halbmarathon im Frühjahr beginnen und anschließend für den Kölner Marathon im Herbst trainieren solle. Danach wäre ich angeblich in der Lage, eine ganze Kuh am Stück zu vertilgen. Ein wirklich wertvoller Tipp. Wo ich derzeit doch schon froh bin, wenn ich eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer überstehe.* Folgende Leckereien gab es an unserem letzten Tag im I Caffi in Aqui Therme: Antipasti: - Entenleberpastete mit Mostarda und Brot - Carne cruda mit Parmesan, Zitrone und Ricotta - Steinpilzcreme mit gebackenem Robbiola de Roccaverano Primo: - Tagliatelle mit Butter und weißen Trüffeln Secondo: - Perlhuhn mit Maronen, Polenta und Karotten Dolce: - verschiedenen Pralinen - gefüllter Schokoladenkuchen, dazu Lavendeleis in einer Schokoladenform --- * Buchtipp: Schlank im Schlaf :-)Labels: Piemont, Reise
Samstag, November 04, 2006
Lernen fürs LebenSchön, daß auch mein talentierter Klavierlehrer ab und zu noch etwas von mir lernen kann. Ich merke das immer in Momenten wie dem, als ich ein neues Stück spielen wollte und er mir einen Mozart vorlegte mit den Worten: 'Das ist ein Stück, das man direkt vom Blatt spielen kann.' Nachdem ich mich mühsam durch die erste Seite gequält hatte, mußte er einsehen, daß er hier nicht Recht hatte.
Freitag, November 03, 2006
Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IIIVon weißen und schwarzen Trüffeln hatten wir schon einiges gehört und wollten daher dem Piemont auch mal während der Trüffelzeit einen Besuch abstatten.* Trüffelsucher sind recht finstere Gestalten, alles secreto, jeder behält für sich, wo er seine Trüffeln gefunden hat. Weitaus trubeliger geht es auf der bekannten Trüffelmesse in Alba zu, bei der gefühlte tausend Leckereien angeboten werden. Überall kann man probieren, Schokolade, Nüsse, Salami, Käse, Kastanien und Wein - das reine Schlemmerparadies. Irgendwie beneide ich die Italiener schon um diese herrliche Küche. Natürlich haben wir uns die Trüffeln nicht nur angeschaut, sondern abends bei einem feinen Essen auch selber probiert. Gianni aus dem Casa nel Bosco läutete jeden neuen Gang mit einem geseufzten 'alora' ein und schon wußten wir, daß jetzt gleich wieder etwas ganz Leckeres auf den Tisch kommen würde. Und auch davon haben wir uns selbstverständlich ein Bild gemacht. Folgende Leckereien gab es an unserem dritten Tag im Casa nel Bosco in Cassinasco: Antipasti: - süßes Gewürzbrot mit Salami und Schinkenspeck - Rindercarpaccio mit frischen Steinpilzen - Steinpilzkartoffeltörtchen auf einer Tomatensoße Primo: - Tajarin mit Butter und weißen Trüffeln (Daggi - 7 gr) bzw. Kastanientagliatelle mit Speck und Kraut (Daniel) Secondo: - Ente mit Kartoffeln und Karotten in Muskatellersoße (Daggi) bzw. Wacholderschmorbraten mit Kartoffeln und Karotten (Daniel) Dolce: - Panna Cotta aus Haselnuß (Daniel, zur Hälfte ich, nachdem ich probiert hatte und wieder feststellen mußte, daß Daniel beim Dolce den besseren Riecher hatte) bzw. Pfirsich mit Amaretti gebacken (Daggi) --- * Buchtipp: Schwarzer TrüffelLabels: Piemont, Reise
Donnerstag, November 02, 2006
... und tschüß!Im Magazin der Süddeutschen gab es neulich einen Artikel mit 17 schönen Beispielen darüber, was man beim ersten Date so alles falsch machen kann. Daggi: Na, wie war das denn bei uns bei der ersten Verabredung? Hab ich etwas falsch gemacht? Daniel: Naja, Du hast Dich damals auf dem Weg zum Kino völlig verfahren; als Du in einer Tankstelle nach dem Weg fragen wolltest, fiel Dir der Name des Kinos nicht mehr ein, so daß Du dem Typ in der Tankstelle erst einmal umständlich erklären mußtest, wo wir hinwollten. Danach fanden wir keinen Parkplatz und schließlich konntest Du mit Deinem komischen Rock nicht schnell genug laufen, sondern bist gewatschelt wie eine Ente. Dabei hast Du die ganze Zeit nur gelacht und ins Kino kamen wir natürlich auch viel zu spät. Daggi: Und? Wieso ist dann doch etwas aus uns geworden? Daniel: Ich war damals sehr verzweifelt ...
Mittwoch, November 01, 2006
artfair 2007Heute beginnt wieder die artfair und auch dieses Jahr haben wir netterweise zwei Eintrittskarten erhalten. Ich werde in Kürze berichten! Labels: art.fair, Event
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