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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Dienstag, Mai 30, 2006

Grafikwunder

Das ist die Daggis Blog, der html-code wurde mit dem HTML DOM Visualizer Applet grafisch ausgewertet. Schick, oder?



Zum Vergleich, das hier ist Daggis Webseite:
Codeview



Montag, Mai 29, 2006

Note to myself:

Dem Übernachtungsgast kein Schoko-Betthupferl aufs Kopfkissen legen, wenn während des geselligen Beisammenseins davor ein paar Gläser Wein getrunken werden.

Könnte passieren, daß der Übernachtungsgast beim Anblick der rotbraunen Flecken auf seinem Rücken am nächsten Morgen eine ganz schlimme Krankheit vermutet.

Betthupferl

Von den schlimmen Schokoflecken auf der Bettwäsche mal ganz abgesehen...



Sonntag, Mai 28, 2006

It's raining again...

Eine gute Möglichkeit, wie man einen komplett verregneten Feiertag doch noch ansprechend gestalten kann, anstatt nur zuhause auf dem Sofa zu versumpfen, ist ein Besuch im Museum. Gedacht, getan und so besuchten Daniel und ich am Donnerstag die Ausstellung Grabfunde und Tempelschätze aus Chinas alter Hauptstadt in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn.

Ich machte mich zwar ausgesprochen schlecht vorbereitet auf den Weg, rechnete ich doch fest damit, daß unser Ziel eine Veranstaltung der Biennale in Bonn mit Thema Indien sei und auch davon, daß die Stadt Xi'an vor langer Zeit einmal die Hauptstadt Chinas war, hatte ich bis dahin noch nichts gewußt.

Eigentlich hatte ich auch immer gedacht, daß Paare erst dann so völlig aneinander vorbeireden, wenn sie mehr als 30 Jahre verheiratet sind.

Nichtsdestotrotz hat mich auch die chinesische Ausstellung begeistert. Zu sehen gab es unter anderem die großartigen Tonkrieger der Terrakottaarmee, die in den 70er Jahren von chinesischen Bauern entdeckt worden war. Nachdem Daniel und ich kürzlich auf der Kölner Domplatte die ca. 1000 Müllmänner von HA Schult gesehen hatten, fand ich die Vorstellung der 8000-köpfigen Terrakottaarmee einfach überwältigend.

Müllmänner

Besonders faszinierend fand ich die Kunstfertigkeit, mit der die Exponate damals erstellt worden waren. Einige der Ausstellungsstücke waren so fein gearbeitet, daß man mit bloßem Auge gar nicht mehr jedes Detail erfassen konnte.

Die Ausstelllung läuft noch bis zum 23. Juli 2006 - ein Besuch lohnt sich!

Aller Voraussicht nach macht ja auch das Wetter noch eine Weile mit...



Samstag, Mai 27, 2006

Chaiyya, Chaiyya oder doch nur ein Kinotipp

Daniel hat die nervende Angewohnheit, mit der elektrischen Zahnbürste hinter mir zu stehen, während gerade mein aktueller Lieblingssong Chaiyya, Chaiyya läuft.

Auf dieses Lied aufmerksam geworden bin ich durch den Kinofilm Inside Man, den wir uns kürzlich im Kino anschauten - mehr zufällig, da die Beschreibung der anderen Filme einfach zu schlecht war. Eine sehr angenehme Überraschung, denn schon das großartige Intro quer durch Manhatten zu eben jenem besagten indischen Song ließen ahnen, daß das mal wieder richtig großes Kino ist. Für mich war der Film eine echte Überraschung.

Er läuft auch noch, also am besten gleich ab ins Kino, Nachos und Getränke besorgen und ganz entspannt im Kinosessel Platz nehmen.



Freitag, Mai 26, 2006

Hilfe!

Auf den 5 Fußballbildern aus den Duplos, die ich heute gegessen habe die meine Kollegen für mich gesammelt haben, ist KEIN EINZIGER Spieler drauf, den ich kenne.

Das gibt eine Katastrophe bei der WM....



Donnerstag, Mai 25, 2006

Diskriminierung auf spanisch

Offensichtlich darf in Barcelona nicht jeder mit der Rolltreppe fahren.

Männer verboten:

Männer verboten

Frauen erlaubt?

Frauen erlaubt

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Mittwoch, Mai 24, 2006

Neue Gäste...

Enten



Montag, Mai 22, 2006

Tücken der Technik - Teil 2

Fehler



Monitor am Flughafen in Dublin- wir sind trotzdem gut nach Hause gekommen



Sonntag, Mai 21, 2006

Mein Kinotipp für diese Woche

We feed the world - anschauen und drüber nachdenken!

Weitere Infos und Kritiken aus ZEIT, Stern und Wikipedia...



Erste Single

Der heutige Grand Prix hat mich an meine allererste Single erinnert, die ich mir mit 10 Jahren vom Taschengeld zusammengespart habe.

Erinnert sich eigentlich noch jemand außer mir an Haysi Fantayzee und an ihren Titel John Wayne Is Big Leggy?

Hier kann man mal reinhören.



Freitag, Mai 19, 2006

1000 gute Gründe

Zumindest fast so viele Gründe gibt es, warum ich unbedingt eins der 50 Notebooks von AMD zum Testen bekommen sollte (via golem). Ich habe mich auch direkt um eins der schicken Geräte beworben.

Nachdem Daniel und ich durch unser Projekt iBad - Pimp my Badezimmer jetzt auch Wlan in der Wohnung haben, ist die nächste geplante Investition ein Notebook. Eigentlich steht das schon sehr lange auf unserer Einkaufsliste, aber bis jetzt waren wir aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen immer noch zu geizig (-> Schwaben). So hatten wir auch schon ausführlich darüber diskutiert, ob wir uns nicht besser ein gebrauchtes IBM-Notebook kaufen sollten.

Aber welches?

Von der Technik hab ich leider nicht viel Ahnung, will mich auch gar nicht groß damit beschäftigen. Aber wenn ich nun bei AMD lese, daß ich zwei Monate eines der schnellsten Laptops auf diesem Planeten ausprobieren und es hinterher sogar für 300,- Euro günstiger kaufen kann, klingt das für mich schon ausgesprochen verlockend. Daniel könnte über die technischen Details bloggen, ich dagegen über die Dinge, auf die Frauen wert legen: Einfache Bedienbarkeit, Schnelligkeit, gutes Aussehen usw. Also eine Arbeitsteilung beim Bloggen, wie sie auch bei uns zuhause üblich ist.

Nebenbei hätten wir künftig einen Zweitrechner, so daß ich auch dann bloggen könnte, wenn Daniel mal wieder stundenlang den Gemeinschaftsrechner blockiert. Sogar auf dem Balkon, falls das Kölner Wetter mitmacht.

Ein Notebook wäre auch für unsere vielen Reisen eine feine Sache. Ich könnte meine Reisebeiträge direkt vor Ort ins Netz stellen: Rom, New York, Piemont, Berlin, München, London, Dublin, Barcelona - alles life.

So, wenn diese Gründe nicht ausreichen und mir jetzt noch einer der großen A-Blogger Konkurrenz macht und mir mein Notebook vor der Nase wegschnappt, schreib ich ab sofort wieder Tagebuch. Mit der Hand.



Donnerstag, Mai 18, 2006

Kein Anschluß unter dieser Nummer

Gerade eben klingelte das Telefon und als ich den Hörer abnahm, meldete sich eine fröhliche Männerstimme und begrüßte mich mit
'Hallo Traumfrau!'
Schade nur, daß sich der Anrufer leider verwählt hatte...



Mittwoch, Mai 17, 2006

Projekt iBad beendet

Heute konnte Daniel sein Projekt iBad erfolgreich abschließen - ein herzliches Dankeschön an MC Winkel für die Anregung!

IBad ist fertig

Und wehe es beschwert sich irgendjemand, wenn ich künftig noch mehr Zeit im Bad verbringe...



Tücken der technik

Inspiriert durch einen Blog-Eintrag, welcher die größte Fehlermeldung der Welt (Times-Square) zeigt, habe ich mal die Bildschirme in unserer Umgebung etwas genauer betrachtet und einige putzige Fehlermeldungen gefunden, welche nun hin und wieder im Blog auftauchen werden. Den Anfang macht die Bahnlounge, auf dem Bildschirm sind normalerweise die Abfahrtszeiten/züge zu sehen.

Normalerweise. Übrigens, Win 3.1? - wtf - ich hoffe, dass wenigstens der ICE ein aktuelleres Betriebssystem hat.

Fehler



Montag, Mai 15, 2006

Undank ist der Welten Lohn

Kürzlich auf dem Weg nach Hause erzählte mir Daniel, daß es jetzt in Duplo wieder Fußballaufkleber gibt und er schon zwei für meinen Neffen gesammelt hat. Während ich noch darüber nachdachte, wohin die zwei Duplos verschwunden waren, die er dazu gekauft haben mußte, drückte mir Daniel eine fast leere Packung fritts in die Hand mit den Worten:
'Die sind noch für Dich.'
Leicht angesäuert stellte ich fest, daß da nur noch ein einziger Kaustreifen in der Packung drin war und Fußballaufkleber gab es auch keine. Lediglich einen Aufkleber mit einem albernen Männchen drauf.
'Den blöden Aufkleber kannst Du behalten. Wo sind die anderen vier fritts hin?'
Diese Reaktion gefiel Daniel natürlich gar nicht. Erbost über soviel Undankbarkeit nahm er mir den Aufkleber aus der Hand, zog ihn von der Folie ab und klebte ihn mir auf den Arm.

fritts-Tattoo

Dummerweise handelte es sich bei dem Aufkleber um ein ausgesprochen gut klebendes Tattoo und ich benötigte eine kleine Ewigkeit, um es wieder von meinem Arm zu entfernen. Daniel amüsierte sich köstlich.

fritts-Tattoo

Jetzt habe ich eben festgestellt, daß in einer Packung fritts nicht nur fünf Kaustreifen enthalten sind, sondern sechs.

Definitiv ein Grund, Daniel mal wieder ordentlich zu verhauen.



Sonntag, Mai 14, 2006

Barcelona - was an den beiden letzten Tagen geschah

Unser letzter Tag in Barcelona war nochmal einem ausgiebigen Stadtbummel gewidmet. Wie schon erwähnt, kann man Barcelona sehr gut zu Fuß erkunden, allerdings empfiehlt es sich, bequeme Schuhe einzupacken.

So ganz ohne Stärkung wollten wir dieses Mal doch nicht mehr losziehen, daher gab es für jeden in einer der zahlreichen Bäckereien eine kleine Leckerei. Ensaimadas hatte ich seit meinem letzten Besuch in Spanien vor knapp 15 Jahren nicht mehr gegessen und hatte schon fast vergessen, wie gerne ich die süßen Dinger damals mochte. Das zumindest hat sich nicht geändert.

Ensaimadas

Laut unserem Reiseführer hat das Viertel El Raval westlich der Ramblas auch heute noch keinen besonders guten Ruf, auch wenn einiges getan worden war, um das Image des Viertels zu verbessern. Während der Siesta und später am Abend sollte man danach die Gegend besser meiden. Unser Vermieter zerstreute allerdings unsere Bedenken, so daß wir auch hierhin einen kurzen Abstecher vornahmen und uns das alte Hospital de la Santa Creu hinter dem Mercat de la Boqueria anschauten und eine Weile das bunte Treiben in dessen hübschen Innenhof mit den Orangenbäumen beobachteten.

El Raval

Da wir mittlerweile Gefallen an den baskischen Tapasbars gefunden hatten, nutzten wir den letzten Tag auch noch einmal für einen Abstecher in eine der zahlreichen Lokalitäten, um ein letztes Mal all die verschiedenen Pintxos-Sorten durchzuprobieren.

Pintxos

In Barcelona gibt es natürlich jede Menge Schuhgeschäfte, verschiedenste Spezialgeschäfte, die in einem ausführlichen Artikel der ZEIT aufgeführt wurden, an jeder Ecke kann man eine Kleinigkeit essen oder einen Café solo trinken. Und selbstverständlich kehrten auch Daniel und ich beide mit einer Schuhtüte nach Hause. Aufgrund der fehlenden Englischkenntnisse der gesprächigen Verkäuferin und unseren rudimentären Spanischkenntnissen gelang uns das leider nur mit Händen und Füßen. Was die Kommunikation anbelangt, hatten Daniel und ich uns allerdings sehr schnell wieder auf eine gute Arbeitsteilung geeinigt: Während ich dafür zuständig war, mit den wenigen Worten Spanisch, die mir noch im Gedächtnis geblieben war, halbwegs sinnvolle Sätze zu bilden, war er in der Regel derjenige, der die spanischen Antworten trotz der Schnelligkeit, in der sie vorgebracht wurden, meistens besser verstehen konnte als ich. So verstanden wir immerhin, daß die Dame eine Freundin in Düsseldorf hat und unbedingt von uns wissen wollte, wie uns Barcelona gefällt.

Schuhe

Nachdem wir noch die sehr schöne Basilica Santa Maria del Mar aufgesucht hatten, wanderten wir in einem großen Bogen die Strandpromenade am Meer entlang bis zum Port Olímpic.

Uferpromenade

Von dort ging es weiter Richtung Norden bis zum Parc de la Ciutadella, einem sehr hübschen Park, der zwar leider gerade 'renoviert' wurde, mich aber insgesamt sehr positiv an den New Yorker Central Parc erinnerte, da jeder tun und lassen konnte, was er wollte. So sahen wir eine Weile einer Capoeiragruppe beim Training zu, während andere Jugendliche dazu sangen und musizierten, sahen andere Spaziergänger, eine Entenmutter mit ihren Jungen und beobachteten die ausgelassenen Hunde, die unermüdlich Bällen hinterherrannten oder ihre Besitzer anderweitig zum Spielen zu animieren versuchten.

Zum Abschluß des Tages kehrten wir noch einmal bei Origen 99.9 zum Essen ein und deckten uns anschließend für zuhause mit spanischen Leckereien ein.

Im Origen 99,9

Am Dienstag war dann Abflugtag, den wir bei herrlichstem Sonnenschein mit einem letzten Strandbummel ausklingen ließen.

Am Strand

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Samstag, Mai 13, 2006

Strassenschilder in Irland


bildbeschreibung

bildbeschreibung

bildbeschreibung
Irland schein doch ein gefährliches Land zu sein und bei dem Schild "Dangerous Cliffs" musste ich mich dann doch umschauen, ob irgendwo Herr Richards um die Ekce kommt (ja, Kalauerhölle).



Freitag, Mai 12, 2006

Gadget des Monats - Noxon 2

Für unser iBad-Projekt haben wir jetzt das passende Gadget gefunden und heute bestellt:

bildbeschreibung



Damit können wir nicht nur unsere Musiksammlung via WLan im Bad hören, sondern haben auch direkt Zugriff auf Internet-Radiosender. Jetzt fehlt nur noch ein WLan-Router, den auch mein Nintendo-DS mag, und die Wohnung ist um ein weiteres unnützes technisches Gimmick reicher.



Donnerstag, Mai 11, 2006

Die Kommunisten sind an allem schuld!

In der taz wird anschaulich erklärt, warum England nicht Weltmeister 2006 werden kann:
Football365 weiß auch, wer daran schuld ist: Margaret Thatcher. Während ihrer Amtszeit als Premierministerin hat sie die kostenlose Milchration in britischen Schulen abgeschafft, und seitdem haben die Kinder spröde Knochen. Man könnte natürlich auch Zar Nikolaus II. die Schuld geben: Er ließ 1905 das Feuer auf demonstrierende Bauern eröffnen, was schließlich zur Revolution und zur Gründung der Sowjetunion führte. Deren Rüstungswettlauf mit den USA ruinierte die sowjetische Wirtschaft, weshalb Boris Jelzin Staatseigentum privatisieren musste. Das wiederum machte einige Leute steinreich, darunter Roman Abramowitsch, der sich den FC Chelsea kaufte. Weil dieser Club nun so stark ist, konnte Manchester United dem angeschlagenen Rooney keine Ruhepause gönnen. Deshalb brach er sich im Spiel gegen Chelsea den Fuß. Und deshalb wird England nicht Weltmeister.



Dienstag, Mai 09, 2006

Es ist doch immer dasselbe

Auch Merlix hat es nicht leicht beim Schuhe kaufen. Schade, daß es in Hamburg noch keinen Humanic gibt.



Brigitte-Diaet

Na, der erste Satz dieser Diät klingt mal wirklich machbar...

bildbeschreibung



Montag, Mai 08, 2006

Barcelona - die Reise nimmt kein Ende

An unserem 3. Tag in Barcelona beschlossen Daniel und ich, morgens nur frisches Obst aus der Markthalle zu frühstücken, um uns tagsüber genügend Platz für all die Leckereien zu lassen, die wir unterwegs ausprobieren wollten. Auch wenn katalanisch mittlerweile wieder offizielle Sprache in Barcelona ist, schlug ich mich wacker mit meinen rudimentären Brocken Spanisch durch und war nur im Notfall bereit, auf die englische Sprache auszuweichen. In der Regel waren die Barceloneser dabei auch sehr hilfsbereit. Besonders einer der älteren Verkäufer in der Markthalle von Barceloneta hatte einen unheimlichen Spaß daran, sich mit uns mit Händen und Füßen und kleinen Zettelchen zu verständigen.

diallibre

Der 23. April war Sant Jordi, das Fest des Nationalheiligen von Katalonien. An diesem Tag werden traditionell Rosen und Bücher ausgetauscht, die rund um die Ramblas zuhauf angeboten werden.

daggirose

Daniel verzichtete freiwillig auf sein spanisches Buch, ließ es sich aber nicht nehmen, mir eine leuchtendrote Rose zu schenken, die er anschließend den gesamten Tag im Rucksack durch die Gegend schleppte und mit der er dabei immer wieder im Vorbeigehen den dichtgedrängten Passanten durchs Gesicht streifte. Und jedesmal, wenn ich ihn erzürnt darauf aufmerksam machte, konnte ich mir seine Lieblingsausrede anhören: 'Ich habs doch nicht mit Absicht gemacht!'

rosenkavalier

Die Tatsache, daß die Ramblas sowieso völlig verstopft waren, kam unserer Tagesplanung entgegen, uns das Viertel l'Eixample näher anzuschauen. Gaudí und dem katalanischen Modernisme, einer Art katalanischem Jugendstil, kann man hier kaum entgehen, ein Gebäude ist kunstvoller und verspielter als das andere. Durch das Viertel führte uns ein schöner Rundweg, der natürlich auch die Sagrada Família nicht außen vor ließ.

diallibre

Wie schon erwähnt versuchte ich mich immer wieder mit meinen wenigen Brocken auf spanisch zu verständigen und unterlag bereits nach zwei Tagen dem irrigen Glauben, man könnte mich kaum von einem echten Spanier unterscheiden, da mir schon nach einer kurzen Übungszeit die (zum Teil allerdings sehr reduzierten) Sätze wieder ganz flüssig über die Lippen kamen. Umso größer war meine Enttäuschung, als mir die Ticketverkäuferin an der Sagrada Família auf englisch antwortete, nachdem ich in schönstem Spanisch ("Dos entradas combinadas, por favor" - die Worte entradas combinadas hatte ich vorher auf dem Plakat am Eingang abgelesen) zwei Tickets kaufen wollte. Mit einem empörten 'Menno!' drehte ich mich zu Daniel um, der nur die Schultern zuckte. Die Kassiererin hatte mich offensichtlich verstanden, lachte und wiederholte ihre Antwort auf spanisch und fügte noch einen weiteren Satz hinzu, den ich annähernd verstehen konnte. Wieder auf englisch sagte sie, daß ich ein sehr gutes Spanisch sprechen würde, übersetzte ihren spanischen Satz aber doch vorsichtshalber wieder auf englisch für mich. Ich hatte sie tatsächlich richtig verstanden, war mir aber doch etwas unsicher, ob sie sich vielleicht über mich lustig machte.

Unser Spaziergang führte uns bis zum Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, dessen grüner Innenhof mir wie eine grüne, stille Oase inmitten der trubeligen Stadt vorkam. Von dort fuhren wir mit dem Taxi noch weiter nördlich zum Park Güell, einem wunderschönen Park (eine Meinung, die ich leider mit viel zu vielen anderen Touristen teilte), der mich insbesondere durch seine herrliche Aussicht auf die Stadt und das Meer sowie mit seinen grünen Papageien begeisterte.

diallibre

Mittags gab es eine kleine Stärkung in der der Bar Tapa Tapa in der Passeig de Gràcia. Aufgrund der für uns nur schwer verständlichen Speisekarte (auch der englischen) erhielt Daniel versehentlich einen Schinkenteller anstelle des gewünschten Schinkenbocadillo. Das war uns aber zunächst egal, vor allem da der Schinken ausgezeichnet schmeckte. Ein wenig schluckten wir aber doch, als wir hinterher auf der Rechnung feststellen mußten, daß es sich um Iberischen Schinken handelte, der gleich mal das Dreifache der teuersten Tapas kostete.*

diallibre

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir im Barri Gotic, wo wir ausgiebig durch all die kleinen Gäßchen bummelten, durch die zum Teil winzigen Geschäfte stöberten und abends schließlich unsere erste baskische Tapasbar ausprobierten. Hier heißen die Tapas Pintxos (gesprochen: Pintschos), kleine, hübsche auf einem Stück Weißbrot angerichtete Häppchen mit Schinken, Fisch, Käse, Gemüse und verschiedenen Pasten, bei denen der Belag mit einem Zahnstocher auf dem Brot befestigt wird. Man bedient sich direkt an der Bar, an der große Teller mit den verschiedenen Pintxos angerichtet sind. Die eigentliche Kunst besteht dabei meines Erachtens darin, sich bei einem der Kellner einen Teller zu ergattern, was ich bei meiner Größe und den meistens gut gefüllten Bars manchmal etwas anstrengend fand. Aber auch wenn ich es aus den genannten Gründen trotz der durchaus leckeren Speisen vorziehe, an einem Tisch zu sitzen und mir von einem Kellner Teller und Speisen bringen zu lassen, war das Essen in diesen Bars auf jeden Fall ein Erlebnis.

Auf dem Heimweg nach Barceloneta stießen wir mehr zufällig auf den etwas versteckt gelegenen Palau de la Música Catalana im Viertel La Ribera, ein völlig verrücktes Modernisme-Gebäude, diesmal nicht von Gaudí, sondern von Domènech i Monaner, aber für meinen Geschmack nicht weniger spektakulär. Der kleine Abstecher lohnt sich besonders nachts, da das Gebäude durch die üppige Beleuchtung im Dunkeln wirklich sehr prächtig aussieht.

diallibre


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* In der Markthalle entdeckten wir später Iberischen Schinken für über 60 Euro pro Kilo, was aber kein Einzelfall war.

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Sonntag, Mai 07, 2006

Vorbereiten auf Tag X

Gestern sind unsere WM-Tickets angekommen.

Höchste Zeit für mich, ein paar Fußballlieder auswendig zu lernen.

Tickets



Samstag, Mai 06, 2006

Im de:bug blog hat Bleed sich ein paar Gedanken zur aktuellen Brennerstudie gemacht. Lesenswert!



Freitag, Mai 05, 2006

Es gibt wieder Nachwuchs - dieses Mal Gänse statt Enten

Gänse



Donnerstag, Mai 04, 2006

Spiele-Nerdfaktor

Bei der GEE gibt es ein Quiz, bei dem man seinen Spiele-Nerdfaktor bestimmen kann.
Der stimmt bei mir ziemlich genau, auch wenn meine Leistung in der Retro-Sektion besser hätte sein müssen.
Mein Ergebnis:
Du hast 15 von 40 Fragen richtig beantwortet.

Du bist:
Der Gelegenheitsspieler
Keine Frage, Videospiele interessieren dich. Viele andere Dinge aber auch. Daddeln, wie du es nennst, ist deswegen für dich keine Wissenschaft, sondern vor allem eins: Unterhaltung. Wenn dich ein Spiel packt, kann es dich schon mal zwei Wochen lang in die Wohnung verbannen, aber packen muss es dich auch - denn du kommst genauso gut drei Monate lang ohne aus. Am liebsten spielst du sowieso mit deinen Freunden zusammen. Vor allem, weil ihr euch so aufgeteilt habt, dass jeder von euch eine andere Konsole besitzt - so deckt ihr das ganze Spektrum ab, ohne zu viel Kohle dafür auszugeben. Was dir dieses Ergebnis sagen will: Gar nichts. Du machst alles richtig.

Gravierender Unterschied: Mein Konsolenpark gehört mir ganz allein!



Mittwoch, Mai 03, 2006

Barceloneta, 2. Tag - ein Akrostichon

B eim Morgengrauen von Möwengeschrei geweckt.

Möwengeschrei

A lles frisch in der Boqueria - und grüner Spargel für 1 Euro!

Markt

R amblas rauf und runter.

C afé solo im Café de l'Òpera.

E ntspannung am Hafen - heute wird gefeiert, getrommelt und getanzt.

Fiesta am Hafen

L einen los - durch den Hafen mit der Golondrina.

O hne Sonnenmilch geht es doch nicht.

N och ein Tänzchen vor der Kathedrale.

Sardane - katalanischer Tanz vor der Kathedrale

E inkaufsbummel im Barri Gòtic.

Shoppen im Barri Gòtic

T apas und Plaudereien mit zwei Schweizerinnen im Origen 99,9.

Origen

A bendspazierung zurück nach Barceloneta.

Barceloneta

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Dienstag, Mai 02, 2006

RSS-Sicherheit

Security ist zwar mein Job, aber übver die Sicherheit meines RSS-Readers hatte ich mir ehrlicherweise noch keine Gedanken gemacht, bis mir der RSS-Sicherheits-check von Izynews über den Weg lief.

So umstritten izynews auch sein mag, den Feed kurz für den Check zu abonnieren und dann wieder zu löschen ist kein Aufwand und bringt doch einen groben Überblick, wie sicher der RSS-Reader ist.



Montag, Mai 01, 2006

Barcelona - es geht weiter

Daß unser Appartment in Barcelonata ein echter Geheimtipp war, erwähnte ich bereits (wir konnten nur nicht klären, warum der offensichtlich deutsche Vermieter im Vorfeld per Mail immer auf englisch mit uns kommunizierte).

Daggi in Barcelona

Barcelona faszinierte uns gleich vom ersten Tag an, auch wenn dieser nach unserer Ankunft nicht mehr allzu lang war - allzu lang nach unserem Verständnis, denn die Barcelonesen selber legen ja erst ab 23.00 Uhr richtig los. Allerdings stellte sich unser Biorhythmus in unserem Alter in so kurzer Zeit leider nicht auf völlig andere Wach- und Schlafenszeiten um.

Zuerst stärkten wir uns nach der Reise in einer der zahlreichen Tapasbars, Can Ganassa am Placa Barceloneta, die laut Reiseführer einfache und günstige Gerichte anbietet und in die sich vorwiegend Einheimische verirren. Letzteres konnten wir zwar nicht bestätigen und auch die ausgesprochen unverständliche deutsche Speisekarte sprach dagegen, aber das Essen war gut und für uns in dem Moment genau das Richtige.

Blick auf Barceloneta

Nach dem Essen reihten wir uns vor der Seilbahnstation am Hafen in die ziemliche lange Touristenschlange ein und warteten geduldig auf die nächste Seilbahn, die uns quer über das Hafengebiet hinauf auf den nahegelegenen Montjuic bringen sollte. Eine tolle Fahrt mit großzügigem Blick auf den Hafen und das Stadtgebiet! Am Montjuic angelegt, kamen wir gerade rechtzeitig, um mitansehen zu können, wie der riesige Springbrunnen Font Màgica zu Klängen von Tschaikowski und ABBA (jaja, in der Tat eine ausgefallene Kombination) mit Wasserfontänen und Lichteffekten in einer Art Wasserballett sämtliche Touristen in seinen Bann zog.

Font Magicà

Ein beeindruckendes, aber auch unglaublich kitschiges Spektakel, das Daniel unbedingt nach seinem Verständnis interpretieren mußte.*

Daniels Wasserballett

Den Rest des Tages bummelten wir durch die Stadt, die wir auch in den folgenden Tagen in erster Linie zu Fuß erkundeten. Entgegen meiner Vermutungen ist Barcelona eine sehr dichtbesiedelte Stadt, in der man die meisten Sehenswürdigkeiten relativ bequem zu Fuß erreichen kann und so nebenbei auch noch einen guten Eindruck von der Stadt bekommt. Der Strand von Barceloneta lag fast vor unserer Haustür, so daß wir vor dem Schlafen noch einen kurzen Abstecher ans Meer machten. Wir waren bei weitem nicht die Letzten!

Während unserer Abwesenheit hatte der Nachbarshund zwei Balkone schräg unter uns damit begonnen, sich seine Langeweile durch anhaltendes Heulen zu vertreiben. Ich erwog kurz, ihn trotz meiner großen Hundeliebe mit Steinen zu bewerfen, verwarf diesen Gedanken aber gleich wieder. Nicht nur weil ich keine Steine in passender Größe zur Verfügung hatte, sondern weil auch dieser heulende Hund für mich ab dem ersten Tag irgendwie zu unserem Viertel dazugehörte.

Hund in Barcelona

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* mit einer Vittelflasche

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