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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Sonntag, April 30, 2006

Nintendofanboy, immer noch


Trotz der Nintendoschelte bleibe ich weiter (immer) noch ein Nintendofan.
Nicht nur, dass ich einen Kollegen statt dem geplanten PSP-Kauf zum GBA überzeugen konnte, ich habe mir jetzt auch von Daggi den Gameboy Micro bekommen -> der ist so klein, dass ich Advance Wars immer dabei haben kann.

Anbei ein Größenvergleich.

bildbeschreibung


Jetzt fehlt nur noch Puyo Pop und die Bahnfahrten können kommen!

PS
Natürlich fehlt auch Tetris DS für den "großen" - und bei Wired kann man nachlesen, warum Wii ein toller Name für den Wii ist.



Samstag, April 29, 2006

Echte Namen,

die Buchempfehlung, die man nicht kaufen sollte, wenn man sich nicht (siehe die bisherigen Beiträge) komplett lächerlich machen möchte:

Die schönsten Vornamen

Zitat Nico:
Mal ein paar der schönsten Vornamen, die mir so spontan ins Auge gefallen sind:

Rutbert
Bodomar
Renatus
Chrysantus
Godelewa
Polyxenia
Ortolf
Volkhild
Arbogast


Die Frage, die sich mir letzlich stellt:
Hat Nintendo das Buch auch gekauft?



Freitag, April 28, 2006

Gut gemacht, Nintendo

Nintendo hat den offiziellen Namen für seine neue Spielekonsole bekannt gegeben:

Wii

WTF - haben die endgültig den Verstand/die Hoffnung auf anständige Marktanteile verloren?
Oder keine englischen Muttersprachler im Konzern?

Das erste, was mir bei dem Namen "wi" (Peudolautsprache) einfiel,, war das Verb:
"to wee" - und ich würde dafür nur sehr ungern eingeladen werden/bzw derart eine Konsole kaufen: Hey, I think it´s time to have a wee *yak*

Zeit, evtl. in seinem Besitz befindliche Nintendoaktien zu verkaufen, egal, wie brilliant (via hinterding) der DS-lite Bildschirm auch sein mag.



Donnerstag, April 27, 2006

Barcelona, Barceloneta

Obwohl ich relativ oft verreise, bin ich bei der Ankunft am Reiseziel immer wieder aufs Neue erstaunt, wie schnell man heutzutage in ein anderes Land reisen kann. Gerade eben noch auf dem Kölner Flughafen und kurze Zeit später ist man schon in Mailand, London oder eben Barcelona. Früher war das eine halbe Weltreise, die Tage dauerte und immer sehr aufregend war. Heute ist das nur noch ein Katzensprung.

Die Zeiten ändern sich eben.

Goethe hat damals über seine Italienreise gleich ein ganzes Buch geschrieben. Heutzutage schreibt man darüber einen Blogeintrag.

bildbeschreibung


Der sehr gute Tipp bzgl. Unterkunft kam von Stefan - an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, das Appartment war wirklich toll, die Lage mitten im Hafenviertel Barceloneta einmalig und fast touristenfrei - außer uns. Eine Häuserecke weiter gab es eine große Markthalle, in der wir zusammen mit den spanischen Hausfrauen täglich frisches Gemüse und Leckereien fürs Frühstück einkauften (auch wenn es mit meinen rudimentären Spanischkenntnissen nicht immer ganz einfach war). Morgens wurden wir vom Gekreische der Möwen geweckt, die Balkone waren von Wäscheleinen geschmückt und in den Straßen wurde gewerkelt, diskutiert und gestikuliert. Die vielen kleinen Gassen waren schmal und verwinkelt, in der Mitte gab es einen hübschen Platz, auf dem sich abends die Leute aus dem Viertel trafen, rundherum einfache Bars und Restaurants, in denen man leckere Tapas essen und dazu ein Gläschen Wein trinken konnte.

bildbeschreibung


Genau die Atmosphäre, die ich mir vorgestellt hatte.

Als Daniel allerdings zum ersten Mal die Eingangstür des Appartmenthauses öffnete, die etwa 1-Mann-breite, steile Treppe vor sich sah und sich mit entsetztem Gesicht zu mir umdrehte, kam mir der Gedanke, daß ich mich offensichtlich schon beim Buchen des Appartments etwas zu sehr von diesem Flair hatte bezaubern lassen. Und jedes Mal, wenn wir danach die 87 engen Treppenstufen hinaufstiegen, mußte ich mir anhören, wie bekloppt es doch sei, eine Wohnung im 5. Stock zu buchen, ohne mal darüber nachzudenken, ob das Haus eigentlich einen Aufzug besitzt.

bildbeschreibung

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Donnerstag, April 20, 2006

**Exklusiv**Exklusiv**

Wir haben bei hinterding die Group Tekkan der 8oiger gefunden.

Wie heisst es bei Google Video so treffend:
Worst Music Video EVER!



Mittwoch, April 19, 2006

Du bist aber groß geworden Teil II

Beim gemeinsamen Betrachten von alten Kinderfotos meiner Geschwister wurden - wie das eben so üblich ist - Parallelen zwischen Eltern und Kindern gezogen, wobei hier natürlich nicht alle Beteiligten immer einer Meinung waren. Während Daniel und ich nun eine ausgeprägte Ähnlichkeit zwischen meinem Neffen und seinem Vater erkennen konnten, wurde diese nicht nur vom Vater verneint, auch der Sohn war eher skeptisch:
'Erwachsene haben keine Sommersprossen, das habe ich noch nie gesehen!'
Als Daniel meinen Neffen darauf aufmerksam machte, daß auch ich durchaus mit Sommersprossen gesegnet bin, hatte dieser dafür aber eine einfache Erklärung:
'Daggi ist ja auch noch nicht....'
Banges Luftanhalten meinerseits, denn Kindermund tut bekanntlich Wahrheit kund. Welche bittere Pille würde ich wohl schlucken müssen?
'....ALT!'
Was für ein großartiges Kompliment von einem Zehnjährigen!



Dienstag, April 18, 2006

Du bist aber groß geworden Teil I

Ich bin zwar mittlerweile sechsfache Tante, sehe allerdings meine Nichten und Neffen nicht mehr allzu oft, in der Regel nur noch bei Familienbesuchen im Süden, so daß ich doch immer wieder überrascht bin, wie sehr sich alle Sechs in der Zwischenzeit verändert haben. Wie groß sie doch alle geworden sind. Und wie sich auch ihre Interessen gewandelt haben. Mit meiner ältesten Nichte unterhalte ich mich immer ausgesprochen gern. Immerhin ist sie auch diejenige, die mir kleine Kinder überhaupt erst 'nähergebracht' hat, dadurch daß sie früher oft bei meinen Eltern zu Besuch war und mich im zarten Kindesalter gerne mit eindringlicher Stimme - 'Daggi, komm mit mir spielen. BITTE!' - vom Lernen abhielt.

Das ist nun schon ein paar Jahre her und die Kommunikation mit meiner Nichte hat sich durchaus verändert. Daß nicht mehr alles so interessant ist, was die Tante erzählt und auch nicht mehr jede Frage bereitwillig beantwortet wird, wurde mir klar, als ich auf meine nicht sehr originelle Frage
'Was passiert denn gerade in Deinem Buch?'
mit einem Lächeln die unverbindliche Antwort erhielt:
'Mmh....Verschiedenes.'
Das war wahrscheinlich die netteste Art mir zu sagen, daß derartiger Small-Talk nicht mehr angesagt ist und daher werde ich ähnlich spannende Fragen künftig lieber nicht mehr stellen :-)



Donnerstag, April 13, 2006

Frohe Ostern

bildbeschreibung



Mittwoch, April 12, 2006

blogmich



Dienstag, April 11, 2006

Das gehört sich nicht!

Kürzlich auf dem Weg zur Straßenbahn kam mir eine Frau mit einem Kinderwagen entgegen. In dem Kinderwagen saß ein kleiner Junge und als dieser mich sah, zeigte er mit ausgestrecktem Zeigerfinger und strahlendem Gesicht auf mich und jauchzte dabei freudig vor sich hin.

Wenn ich Kinder hätte, dürften diese nicht mit dem Finger auf andere Leute zeigen und lachen.

Auch nicht, wenn derjenige eine leuchtend orangefarbene Elchmütze auf dem Kopf trägt :-)

Daggi mit Mütze



Montag, April 10, 2006

Vogelgrippe

Die Vogelgrippe ist eigentlich schon wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, ich greife aber gerade zu Beginn des Frühlings, in dem auch die Eisdielen wieder öffnen, die Warnung von Johnny auf, um eine Epedemie zu verhindern:

bildbeschreibung


Falls das nicht helfen sollte, wissen die Spezialisten von itzeit schon, wie man die Vogelgrippe eindämmen kann.

Bild schamlos von Spreeblick geborgt, aber hey, es geht um das Wohlergehen aller!



Das Training hat begonnen...

Italienischer Barbera

Nur Daniel bleibt bei antialkoholischen Getränken...

Milch



Samstag, April 08, 2006

Sie immer wieder überraschen können - unbezahlbar!

Daniel ist wieder aus Berlin zurück, aber die Sache mit dem Verhauen habe ich doch lieber vorerst verschoben.

Weil er mir nämlich so viele schöne Sachen aus Berlin mitgebracht hat.

Einen neuen Deckel für meine Tausche-Tasche...

Tausche-Tasche

...Berge leckerer Schokolade - besonders von Hamann (Tipp von evelin)...

Schokovariationen

...und dazu nicht nur ein Paar Ohrringe vom Konk...

Ohrringe vom Konk

...sondern gleich zwei!*

Ohrringe vom Konk

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* Beide Ohrringe von Tatty Devine

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Freitag, April 07, 2006

Qualität setzt sich immer durch

Zum Glück gibt es neben den nicht-recherchierenden, auf jeden Hype aufspringenden Bloggern auch noch die guten Journalisten, die uns mit Qualität und ausführlicher Recherche die Welt erklären.

Danke, Mario.



Donnerstag, April 06, 2006

In Dellbrück im Dunkeln

Nach dem Weinseminar am Dienstag abend, wollte J. aufgrund seines im Vorfeld nicht einkalkulierbaren Alkoholpegels bei uns übernachten und Daniel hatte großzügig angeboten, uns notfalls nach der Veranstaltung abzuholen und sicher nach Hause zu geleiten. Daß sich Daniel dann kurzfristig geschäftlich nach Berlin absetzte, war nicht eingeplant, aber J. und ich fanden auch ohne ihn problemlos den Weg zurück - das Weinhaus ist nur eine Straßenecke von unserer Wohnung entfernt.

J. und ich waren gerade zuhause angekommen, plauschten noch ein wenig über den kurzweiligen Abend und ich zeigte J. sein Gästebett im Arbeitszimmer, als im Flur plötzlich die Deckenlampe erlosch. Schöner Mist - gerade am Wochenende davor hatte ich für unsere Wohnzimmerlampe für wenig Geld bei Ikea neue Halogenlampen gekauft. Hätte ich mal besser gleich drei mehr mitgenommen. Dachte ich mir so, bis ich feststellte, daß in sämtlichen anderen Zimmer ebenfalls das Licht nicht mehr funktionierte. Lediglich im Arbeitszimmer, in dem das Gästebett steht, schien noch alles zu in Ordnung. Das Licht brannte, der Computer lief und das Telefon war in Betrieb. Außerdem funktionierten die Spülmaschine, der Herd und die Waschmaschine, alles wenig nützlich bei Nacht, Kühl- und Gefrierschrank waren noch eingeschalten, worüber ich ausgesprochen erleichtert war. Leider galt das nicht für die Gastherme, weniger angenehm. Da hätte ich gerne eine Nacht auf die Spülmaschine verzichtet, zumal es auch wieder kälter werden sollte. Für J. hatte sich damit die Diskussion erledigt, ob er mit eingeschalteter Heizung schlafen wollte oder nicht. Im Gegensatz zu mir hatte er aber wenigstens Licht in seinem Zimmer.

Nun mag so ein Stromausfall ja ganz romantisch klingen. Mir wird allerdings in dunklen Räumen immer etwas mulmig zumute und der Gedanke, daß ich nicht auf Knopfdruck das Licht einschalten kann, löste leichte Panik bei mir aus, so daß ich ziemlich unentspannt reagierte und J. ca. sieben Mal fragte, was los sei und wie das passieren konnte.

Meine Klage-SMS, die ich umgehend an Daniel in Berlin verschickte, brachte mir nur den wenig hilfreichen Hinweis, ich solle die Sicherungen wieder einschalten.* Das hatte J. ich natürlich als Erstes geprüft, aber am Sicherungskasten war nichts Auffälliges festzustellen, alle Sicherungen waren eingeschalten.

Mit zwei Batterielampen ausgerüstet und der Sorge im Kopf, die Heizung sei mal wieder kaputt, schlief ich ziemlich unruhig ein und wurde Schlag 3 Uhr von gleißendem Deckenlicht unsanft aus dem Schlaf gerissen - leider hatte ich vergessen, das Schlafzimmerlicht auszuschalten. So wußte ich immerhin schon nachts, daß wir wieder Strom hatten und konnte beruhigt weiterschlafen.

Am nächsten Morgen mußte ich leider feststellen, daß ich die Heizung immer noch nicht einschalten konnte und in der Küche zwar das Licht, aber keine der Steckdosen funktionierte. Gut, Letzteres war kein großes Problem, ich stellte die Kaffeemaschine zum Kaffee kochen einfach in den Flur. Aber kalt war es dort.

Ganz unkreativ war ich ja nicht und klickte mich im Internet mal kurz durch die aktuellen Meldungen der Rheinenergie - nur um dort auf den 24.03.2006 datiert folgende Schlagzeile als aktuellste Meldung vorzufinden:
Aktion 'Sherlock Home' in Lohmar: RheinEnergie hilft Stromfresser auszuschalten.
Zumindest bei uns war diese Aktion ein durchschlagender Erfolg.

Ein Anruf bei Rheinenergie gab schließlich Gewißheit: Stromausfall in Dellbrück, der im Laufe des Tages behoben werden sollte. In unserer Straße waren allerdings nicht alle Nachbarn davon behelligt - auf der anderen Straßenseite brannten nachts zuvor überall die Lichter und der Computernerd schräg gegenüber hatte wieder mal die halbe Nacht vor seinem Rechner gesessen.

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* Note to myself: Daniel hauen, wenn er heimkommt. Und diesmal auch merken, warum ich ihn hauen wollte.



Mittwoch, April 05, 2006

Weintrinken ist angetrunkene Erfahrung

Gestern abend fand im Dellbrücker Weinhaus Lorenz der 1. Abend eines Einsteigerseminars für Weinliebhaber statt, zu dem ich mich zusammen mit J. angemeldet hatte.

Meine Einschätzung, woran ich einen guten Wein erkenne, war bisher immer von sehr subjektiven Maßstäben geprägt und beschränkte sich auf ein eindeutiges schmeckt oder schmeckt nicht. Ein italienischer Winzer hatte mir mal eine sehr einprägsame Faustregel erklärt, wie man die Qualität eines Weines feststellen könne. Danach muß ein guter Wein lediglich drei Kriterien erfüllen:
  • Er muß gut riechen,
  • er muß gut schmecken und
  • nach ca. 15 Minuten muß er ein wohliges Gefühl erzeugen.
Bei mir reichen für das wohlige Gefühl insbesondere bei Rotwein meistens schon zwei Schlucke aus. Aber nun wollte ich das Weintrinken die Weinbeurteilung richtig lernen und das war letztendlich auch der Anlaß für dieses Seminar.

Schon beim Betreten des winzigen Weinhauses stieg einem der Duft der üppig gefüllten Wurst- und Käseplatten in die Nase und die bis zur Decke mit Weinflaschen in ganz verschiedenen Farben und Formen gefüllten Regale gaben dem Ganzen das passende Ambiente.

In einer sehr lustigen Truppe von 9 Teilnehmern wurden an diesem ersten Abend vom Wasser mit Glycerin bis zum hochdotierten Wein insgesamt 11 verschiedene Weiß- und anschließend noch 3 Roseweine durchprobiert und untersucht. Schlürfen, schmatzen und spucken war ausdrücklich erlaubt, wobei sich die Teilnehmer doch eher damit zurückhielten.

Zu einigen ausgewählten Grundrebsorten, wie Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Riesling, wurden verschiedene Weine nach ihrem Aussehen, Duft und Geschmack analysiert und die charakteristischen Merkmale der verschiedenen Rebsorten herausgearbeitet. Nebenbei lernten wir Wissenswertes über Weinreben, über die Unterschiede bei der Herstellung von Weiß-, Rose- und Rotwein und zuletzt auch wie übel ein Wein mit Korkenschmecker riecht und schmeckt.

Es war ein ausgesprochen kurzweiliger Abend, auch wenn ich mir dabei anhören mußte, daß mir offensichtlich - neben vielen anderen Genen, die man zum Riechen braucht - das Bananengen fehlt, mit dessen Hilfe ich den ausgeprägten Duft nach grünen Bananen (nicht gelben!) beim Vin de Pays d'Oc hätte erkennen müssen. Auch um den Duft frischen Spargels mit zerlassener Butter zu erkennen, muß ich wohl noch fleißig üben.

Beim nächsten Mal in drei Wochen ist dann der Rotwein an der Reihe. Damit ich mich bei der ebenfalls anstehenden Blindverkostung nicht total blamiere, werde ich also die Zeit bis dahin Wein trinken wie doof. Zum Glück ist Ostern - da habe ich auch genügend Zeit, meinen Dauerrausch auszuschlafen.



Dienstag, April 04, 2006

Glückskeks, Part II

Nach der Pleite mit dem letzten Glückskeks waren meine Erwartungen beim Öffnen des nächsten Keks doch relativ niedrig.

Aber zu meiner grossen Freude durfte ich dann das hier lesen:

ferne Welten


Ich mußte nicht lange überlegen, was das bedeutet: Reise nach Indien, dort werde ich dann mit Gold, Weihrauch, Wenke Myrre überschüttet, unendliche Reichtümer, nie mehr arbeiten, nie mehr Kantinenessen

- aber dann drehte ich den Zettel um -

mit viel arbeit


verdammt, doch wieder nur Dienstreisen mit viel Arbeit, wenig Schlaf und Kantinenessen.

Nach Goa fliegen wir aber trotzdem.



Montag, April 03, 2006

Konfuzius sagt...

Das alte Problem des übermäßigen Medienkonsums offenbarte sich wieder vor kurzem bei uns innerhalb der Kantine:

Da standen plötzlich schwarzgewandtete Asiaten mit Strohhüten und langen Messern in der Kantine. Nein, es war nichtCharlie, sondern es waren Asia Wochen in der Kantine. Also flink die M16 wieder weggepackt, das Messer eingesteckt, Kampfschminke weg und die Mahlzeit (Ente, kross gebraten) entgegenommen, an der Kasse gab es dazu noch einen Glückskeks als Präsent.

Nach der Mahlzeit, den Duft von frischen Napalm der köstlichen (ja, wirklich, keine Ironie diesmal, die Ente war - ausnahmsweise - lecker) Ente in der Nase öffnete ich dann den Glückskeks.

Doofe Idee, denn da stand folgendes drauf:

bildbeschreibung


Ich schaute an mir herab:
- Forvert Pulli
- GAP Jeans
- Nike Schuhe qualifizierten mich höchstens als Feindbild jedes ATTAC-Ortsverbandes, deren Mitglieder mich an einer ihrer Sitzungen, Naomi Klein zitierend, mit Tofu steinigen würden, aber passt die Kleidung für eine Führungskraft - nicht vergessen, ich bin in der old-Economy, nicht in einem Plattenladen?

Konfuzius Glaskugel war wohl eingetrübt - so auch beim nächsten Glückskeks, aber davon berichte ich, sobald ich mir das Tofu aus dem Haar gewaschen habe ...

(inspiriert durch Mark)



Sonntag, April 02, 2006

Coldcut im Gloria

Wie wars - schwer zu sagen. Ich als alte Coldcut Fanschlampe (hab heute mal meine alten DJ Food LPs (Refried Food 1-6 - btw liebe Musikindustrie, die LPs für 14,99 DM!) rausgekramt und schwelgte in Erinnerungen (Ninja Tunes Floor 94 in München, gleichzeitig auch meine erste Jungle-Party)).

strom


Ich war schon voller Vorfreude, als ich auf der Bühne mehr Technik als im NORAD sah. Unsere Begleitung - nicht ganz so geschichtsbewusst nerdig- hatte, so vermute ich, etwas mehr Schwierigkeiten, in das Konzert zu finden, vor allem, weil Coldcut gleich mit einem durchaus brachialem DnB-Beat starteten (der mich auch überaschte/erfreute).

Mußte mal wieder (wie auch bei Roots Manuva) lernen, dass Hörgewohnheiten und Erwartungshaltungen stark differieren können...

Jetzt aber wieder zum Konzert. Versprochen wurde ein Konzert, welches mehr eine audiovisuelle Show als ein Konzert im herkömmlichen Sinne sein sollte. Voll erfüllt, auf einer großen Leinwand wurden Samples aus Filmen, welche als Soundbites ihren Weg ins Konzert fanden, synchron gescratcht oder eingesamplet - faszinierende Effekte, war wirklich etwas für Ohr und Auge, ergänzt durch die klaren politischen Aussagen in Wort und Bild (siehe auch die Videolinks). Neben den Songs des neuen Albums wurden auch ein paar meiner All-time Favs von Coldcut gespielt, z.B. Timber (Videolink) oder Atomic Moog 2000 (Videolink).

yes


Der Sound war super, etwas wenig Besucher, aber Coldcut und deren Relevanz ist den "Jungen" wohl nicht so bekannt, schade eigentlich - und das in Köln. Es war trotzdem ein wirklich gutes Konzert, mein derzeitiger "Lieblingssong" True Skool mit Roots Manuva (Videolink, das Konzertvideo war noch deutlich besser, mit indischen Bollywood-Samples und Roots im Stetson) wurde auch gespielt.

strom


Coldcut haben auch ausdrücklich das Filmen und Fotographieren gestattet, diese Doku wird von ihnen gesammelt und die besten Filme/Fotos werden auf der nächsten DVD mit veröffentlicht - ich stelle alle unsere Filme aber erst nach Rücksprache hier rein.

Wer sich ein Bild über das Konzert machen will, kann sich hier via Audiostream das Konzert in Barcelona anhören.

[Update] Die de:bug hat das Konzert in Hamburg besucht.. Daggi gefiel der Paid in Full-Remix übrigens ebenso wie dem de:bug Kritiker...



Samstag, April 01, 2006

Spammer sind doof

Nein, nicht nur, weil die tierisch nerven mit Ihren Spammails.

Aber, liebe Spammer, mal ganz im Ernst:
Ihr habt den Skill, Viren/Trojaner/Bots für den Spamversand zu nutzen, aber dann passiert euch das hier?

azubispammer

Welche Tanja-AnjaWelcher Praktikant durfte denn da an die Adress-Cd und das Spamprogramm?

Was mich dann auch noch wirklich interessiert hätte:
Warum in aller Welt schafft es gmx nicht, die offensichtlichen Mails mit derart eindeutigen Absendern zu erkennen?

Wer von Spam noch nicht genug hat oder zu wenig Zeit hat, die Spammails alle selber zu lesen, kann sich die Spammails uch vom Spamradio vorlesen lasssen - ideal zum Bügeln oder für den Frühjahrsputz (via akademie-blog)





 

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