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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Donnerstag, Juni 30, 2005

Krieg der Welten oder eher das Ende der Welt?

Nach dem Joggen fühle ich mich immer wie Der letzte Mohikaner - nicht weil ich mittlerweile durch ausdauerndes Training so schnell laufen kann, sondern wegen der rötlichen Farbe meines Gesichts.

Da konnte mich gestern nicht einmal das heftige Gewitter abkühlen, in das ich mitten hineingeraten bin - der Regen auf dem aufgeheizten Asphalt verwandelte die Straße geradezu in ein Dampfbad.

Endzeit



Mittwoch, Juni 29, 2005

Gomma-Mixtapes

Beim Roots-Manuva-Konzert kamen wir in den Genuß von 2 Gomma-Sets (Munk/Hiltmeyer), die wirklich rockten (Roots danach aber noch mehr). Passend dazu hat das de:bug-blog auf der Gomma-Webseite eine grosse Kollektion mitreissender Mixtapes gefunden, mein DSL ist gerade bs zum Anschlag ausgelastet!

Danke Gomma und de:bug für das Angebot/den Tipp!



Paranoia

Was mir vor einer Weile schon aufgefallen ist:
Wieso lese ich genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich an der tödlichen Männererkältung erkranke, folgende Bücher (nur kurze Inhaltsangaben, Buchkritiken sind Daggis Job)?

T.C. Boyle: Willkommen in Wellville

Eine aberwitzige Geschichte über Kellogs, den Erfinder der gesunden Ernährung, der mit seinen Diäten die Patienten in den Wahn/Tod treibt (hmmm, klingt stark nach Atkins :-))

Imre Kertesz: Roman eines Schicksallosen
Autobiographisch geprägter Roman eines Kindes, welches in Auschwitz landet (dort lange Zeit in der Krankenstation verbringt) und danach wieder in seine Heimat zurückkehrt.

Camus: Die Pest
Der Titel sagt wohl schon alles - die Pest bricht in einer nordafrikanischen Stadt aus.

Komm mir da keiner mit "Männer sind alles Hypochonder", das war Vorhersehung :-)

Am nächsten Tag (nach dem Lesen der drei Bücher) ging es mir dann übrigens schlagartig besser...



Dienstag, Juni 28, 2005

Es war nicht der Postbote

Mußte ich doch gestern tatsächlich Daniel Rede und Antwort stehen, weil er folgenden Suchbegriff in meinen Referrern gefunden hat:
Ich habe mit meinem Klavierlehrer geschlafen
Vor lauter Schreck habe ich darauf erst einmal die für abends angesetzte Klavierstunde bei Valerij abgesagt...



Montag, Juni 27, 2005

MIT Weblog Survey

Take the MIT Weblog Survey

Ihr könnt auch mitmachen!

(via anke)



Sonntag, Juni 26, 2005

Summertime bei Cult7

Der Sommer ist da! Und wie! Hitze macht träge, Euch hoffentlich nicht zu träge um die Fragen am Freitag zu beantworten ? ;-)

Okay, Freitag hat bei mir nicht so ganz geklappt, aber nun kommen meine Antworten für diese Woche.

1. Das GUTE an der Hitze
Meines Erachtens war es höchste Zeit, daß es draußen endlich wärmer wird, ich hatte ein absolutes Sonnendefizit. Das Gute an der Hitze - wobei ich auch schon über Wärme mit angenehmen 26 Grad sehr glücklich bin - ist, daß man endlich wieder alle Fenster und Türen offen lassen und auf dem Balkon sitzen kann, daß die Straßen auch abends noch belebt sind, weil sich nicht alle in ihre Häuser verkriechen, weil (fast) alle Menschen automatisch gute Laune kriegen, weil ich nur bei Hitze Eis essen mag, weil ich morgens leichter aus dem Bett komme, wenn die Sonne scheint und weil man nur bei Hitze auch die Kälte zu schätzen weiß.

2. Das SCHLECHTE an der Hitze
Eigentlich vertrag ich sie gar nicht besonders gut, mir wird schnell zu heiß, ich kann nachts nicht gut schlafen, Menschen, die zu dicht neben mir stehen, machen mich aggressiv. Aber das gilt nur bei wirklich massiver Hitze, die lange anhält und bei der es keine Abkühlung gibt. Und feucht-warm geht gar nicht, die Tropen wären eher nichts für mich.

3. Das beste Getränk gegen die Hitze
Mit irgendeinem alkoholischen Cocktail kann ich hier nicht dienen. Ich trinke bei Hitze am liebsten kaltes Wasser oder gekühlte Fruchtsäfte.

4. Der beste Ort bei der Hitze
Irgendwo im Schatten. Am besten direkt neben einem Swimming-Pool. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt das städtische Freibad, sondern eher einen Pool irgendwo am Mittelmeer. Meer ist übrigens bei Sonne perfekt. Unter einem Sonnenschirm. Muß nicht direkt am Strand sein, Blick aufs Meer reicht schon aus. Zu wissen, daß man jederzeit reinspringen könnte.

5. Der schlechteste Ort bei der Hitze
Da gibt es mehrere: Mitten in der prallen Sonne halte ich es nicht allzu lange aus, ein aufgeheiztes Büro ist auch nicht gerade der Ort meiner Wahl, überhaupt zieht es mich bei sommerlichen Temperaturen eher nach draußen, daher fallen auch Kino und Konzerte raus, solange sie nicht im Freien stattfinden.

6. Die Person mit der man die Hitze genießen kann
Zu dicht bei mir eigentlich nicht einmal mit Daniel (s. oben). Ansonsten kann ich grundsätzlich jeden um mich haben, solange derjenige gute Laune hat.

7. Die Person mit der man die Hitze nicht genießen kann
Keine bestimmte Person, sondern eher Leute, die mir zu dicht auf die Pelle rücken und/oder deren Deo offensichtlich versagt hat. In Kombination ist das in der Straßenbahn sehr oft zu finden, daher fahre ich bei diesem Wetter mittlerweile auch lieber mit dem Fahrrad.



XIII

Nachdem Dagmar mich durch das Foto mit dem GEE T-Shirt als Konsolennerd geoutet hat, nehme ich das als willkommene Gelegenheit, endlich mal wieder eine kurze Spielekritik zu posten.

XIII war schon lange auf meiner Wunschliste, als dann ein grosser (roter) Elektromarkt das Spiel für 10 Euro im Angebot hatte, habe ich nicht lange gezögert (ich bin ja immer noch versucht, den Cube mit Mariokart für 66 Euro zu kaufen, als Ersatzcube...) und das Spiel meiner langsam wachsenden Sammlung hinzugefügt.

Schon in den ersten Minuten hat mich das Spiel dann wirklich gefesselt. Im Gegensatz zu den ganzen WW2, Weltraum oder Terroristen-Shootern gibt es hier eine spannende Story, die auch Dagmar öfters als geplant an den Bildschirm gefesslt hat, eine wirklich stylische Präsentation (Cell-Shading, man spielt wirklich einen Comic) und eine nette Mischung zwischen Stealth- und reinen FPS-Passagen.

Die KI der Gegner ist zwar völlig harmlos, aber für einen netten Zeitvertreib reicht das allemal. das Spiel hat es zum ersten Mal seit langem geschafft, mich zum Durchspielen zu animieren (hat Halo bisher noch nicht) und mir wirklich viel Spass gemacht. Auch wenn es bei den Kritiken teilweise nicht so gut abgeschnitten hat (IGN 8.0, der GEE war positiver), so ist es doch ein wirklich empfehlenswertes Spiel, wenn man eine spannenende Story und eine schicke Grafik sucht und nicht zum 100. Mal in der Normandie landen will.

Daher ein defintiver Kauftipp!



Samstag, Juni 25, 2005

Endlich die ersehnte Abkühlung

Balkon bei Regen

Unsere Balkonpflanzen waren sehr dankbar über den plötzlichen Regenguß. Ich übrigens auch, da ich mal nicht gießen mußte.

Pflanzen bei Regen

Aber nicht alle hatten Glück.

Daniel bei Regen

Den armen Daniel, der gerade auf dem Weg zum Supermarkt war, hatte ich in dem Moment ganz vergessen...



Freitag, Juni 24, 2005

Eis am Stiel

Nach mehreren Wochen Diät, regelmäßigem Joggen und mehr oder weniger konsequentem Verzicht auf Süßigkeiten, definitiv aber jeglichem Verzicht auf Eis war ich heute aufgrund der übermäßigen Hitze fest entschlossen, mir nach der Arbeit ein leckeres Eis zu gönnen.

Voller Vorfreude erzählte ich Daniel mehrmals während der etwa 10 minütigen Fahrt mit dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause von meinem Plan.

Im Minimal örtlichen Supermarkt gleich um die Ecke entschied ich mich schließlich für ein großes Cornetto Nuß mit Schokostücken oben drauf. Mit großen Augen packte ich draußen vor der Türe mein Schokoeis auf.

Aber was war das für ein Anblick: Das Eis war völlig in sich zusammengeschrumpelt und die Eistüte nur etwa zur Hälfte gefüllt. Nun gut, das sollte mich nicht einschüchtern, schließlich wollte ich ja abnehmen, war eben heute FdH angesagt. Anstatt das Eis sofort zurück zu bringen, knabberte ich also vorsichtig an den dicken Schokostücken. Daraufhin rutschte die winzige Portion Eis, die sich in der Waffel befand, nochmal um ca. 2 cm in die Tüte hinein. Mein Eis wurde immer kleiner, ohne daß ich überhaupt auch nur daran geleckt hatte. Als ich das schließlich tat, schmeckte ich lediglich lauter Eissplitter - ganz offensichtlich war das Eis schon einmal aufgetaut, geschmolzen und wieder eingefroren worden.

Unter großem Frust ließ ich das Eis in die nächste Mülltüte fallen, es war ungenießbar.

Großer Frust bei Daggi bedeutet auch für Daniel nichts Gutes.

Aber der hatte mal wieder die rettende Idee. Bei unserer abendlichen Joggingrunde kommen wir immer zweimal an einer kleinen Eisdiele vorbei. Zuerst in noch frischem Zustand gleich zu Beginn der Runde und einmal völlig fertig ganz am Schluß, wenn wir wieder zurücklaufen. Jedes Mal frage ich mich, was wohl die Leute in der Eisdiele denken, wenn wir an ihnen vorbeijoggen. 'Sollte ich auch mal wieder...', 'Ein Glück, daß ich das nicht nötig habe.', 'Wie, schon wieder zurück?'*

Heute nun sollte der Tag sein, an dem wir nach dem Laufen endlich mal an der Eisdiele stehenbleiben würden, um uns ein Eis zu kaufen, anstatt wie sonst immer nur vorbei zu joggen. Gesagt, getan - bei der Hitze heute konnte mich auch nur der Gedanke an ein kühles Eis überhaupt noch zum Weiterlaufen bewegen.

Als ich nun endlich meinen Eisbecher in der Hand hatte, dachte ich mir, daß Eis essen eines der vernünftigstes Dinge ist, die man bei diesen Temperaturen überhaupt tun kann. Ganz sicher war es die beste Idee, die Daniel heute hatte.
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* Wahrscheinlich denken sie gar nichts, sondern genießen einfach ihr leckeres Eis.



Donnerstag, Juni 23, 2005

Geekstuff - Beamer

Beamer sind ja der Trend der Saison. Wer keine 1000 Euro ausgeben will und zudem die hohen Folgekosten (teure Leuchtmittel) scheut, kann sich an die Do-it-yourself Varianten wagen.

Es gibt 2 Varianten der Eigenbaubeamer:

1. Den "Volksbeamer", gebaut aus einem Diaprojektor und einem Mini-TFT Monitor. Anleitungen findet man bei der PCPraxis oder bei Diy-Tronic, die Luxusversion mit einem PSOne Display bei Hoop.

2. Den XGA-Beamer im Eigenbau von THG, hier wird ein Overheadprojektor und ein 14/15 Zoll TFT-Monitor in einen Beamer umgebaut.



Mittwoch, Juni 22, 2005

Zuviel der Worte

Daniel ist heute schon den zweiten Abend in Folge mit Geschäftskollegen in Köln unterwegs. Ohne mich. Die letzten Tage hatten wir daher nur wenig Zeit, miteinander zu reden. Dazu kommt noch, daß meine Abteilung momentan aufgrund der Urlaubszeit ziemlich verwaist ist, kaum Besprechungen stattfinden und ich auch sonst selten Gelegenheit zum Quatschen habe.

Pro Tag stehen einer Frau ca. 7.000 Worte zur Verfügung. Mittlerweile leide ich unter einem massiven Wortüberhang von mindestens 1.049 Worten. Aber morgen abend treffe ich mich mit Heike zum Essen.

Die Arme.

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Dienstag, Juni 21, 2005

Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann oder Hymne auf die Patenkinder

Ich weiß jetzt nicht genau, ob mich die kleinen Nachbarsmädel, die gerade etwa zum 11. Mal 'Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann' anstimmen oder aber Anke mit dem Geburtstagsbrief an ihr Patenkind dazu inspiriert haben, auch mal wieder etwas über mein Patenkind Katharina zu schreiben. Auf jeden Fall konnte ich mich durch Ankes Beschreibung gut an meinen 1. Ikeabesuch mit Katharina und ihrer Mutter erinnern.

Im Gegensatz zu Anke war ich während der frühkindlichen Prägungsphase sehr oft mit meiner kleinen Nichte zusammen. So oft, daß das Kind irgendwann nur noch Mama zu mir sagte. Selbst meine wüsten Beschimpfungen, daß ich so nie den passenden Mann fürs Leben finden würde, konnten sie lange Zeit nicht davon abhalten.

Katharina wird in einem Monat 7 Jahre alt und geht auch schon zur Schule. Wie alt sie damals bei Ikea war, weiß ich heute gar nicht mehr, aber ich erinner mich noch genau, daß sie gerade laufen konnte.

Leider.

Ihre Mutter hatte mir mit Betreten der Sindelfinger Ikeafiliale die gesamte Verantwortung für das Wohl und Wehe ihres kleinen Zwerges übergeben, ohne mir gegenüber ein einziges Wort darüber zu verlieren oder gar mein Einverständnis einzuholen - wie es Mütter übrigens meistens zu tun pflegen, sobald sie in Begleitung von Nicht-Müttern unterwegs sind. Während die Mutter also endlich mal ganz in Ruhe ausgiebig shoppen konnte, hatte ich nun ungefragt dafür zu sorgen, daß Katharina nicht sämtliche Söts aus den Krabbelkisten zog, keine Bondes und Ivars hochkletterte, nicht in Faktum-Küchenschränke kroch und auch nicht durch sämtliche Betten hopste. Und natürlich dafür, daß ihr kein Leid geschehe und sie bei guter Laune blieb. Die Mutter war schon längst nicht mehr in Sichtweite, während ich mit Katharina nur im Schneckentempo weiterkam, immer drei Schritte vor und zwei wieder zurück, da man doch noch etwas Spannendes übersehen hatte, das es genau zu inspizieren galt. Wenn die Kleine aber plötzlich mal loslief, mußte ich aufpassen, daß ich sie nicht aus den Augen verlor. Die Sindelfinger Ikeafiliale sah ich jedenfalls plötzlich mit ganz anderen Augen als früher.

Als ich schließlich dringend eine kleine Verschnaufpause benötigte, schnappte ich mir kurzerhand mein quirliges Patenkind, setzte es im nächsten Gitterbettchen ab und ließ mich erschöpft auf eins der umstehenden Klippan-Klappsofas fallen. Eigentlich hatte ich mit lautstarkem Protest gerechnet, aber die Kleine war in ihrem Elan nicht zu bremsen. Die herumliegenden Stofftiere wurden ordentlich sortiert und anschließend liebevoll mit verschiedenen Kissen zugedeckt. Ein Anflug von echtem Tantenstolz packte mich schon, als plötzlich zwei Frauen vor dem Gitterbettchen stehenblieben und die eine die andere mit den Worten anstieß:
Och, schau mal, ist die nicht süß!
Immerhin, dachte ich mir, ein kleines Bißchen ist sie ja doch von mir.

Irgendwann wurde Katharina von der vielen Lauferei doch endlich müde und wollte mit dem Einkaufswagen mitfahren. Allerdings nicht in dem dafür vorgesehenen Kindersitz, sondern stehend auf der Ladefläche zwischen all den schönen Sachen, die Mama zwischenzeitlich eingekauft hatte. Die Bedingung war allerdings, daß die Tante den Wagen schob. Also immer noch keine Pause für mich, denn nun mußte ich ständig aufpassen, daß mir Katharina nicht vom Wagen fiel. Das klappte solange auch ganz gut, bis mich ein Ruf der Mutter für den Bruchteil einer Sekunde unaufmerksam werden ließ und ich den Einkaufswagen abrupt anhielt. Leider konnte mein Patenkind dieses Bremsmanöver im Stehen nicht abfangen, so daß sie mir kopfüber vom Wagen fiel.

Das große Geschrei, das daraufhin einsetzte, konnte ich nur dadurch stoppen, daß ich meine kleine Nichte den restlichen Weg durch die SB-Halle trug. Nun gut, wir waren ja sowieso schon fast durch.

Der Einkauf bei Ikea war jedenfalls nicht nur für Katharina ein Erlebnis. Ich war abends so kaputt, daß ich wie ein Stein ins Bett fiel. Und nicht einmal die obligatorischen Teelichter hatte ich eingekauft.

Die Sache mit dem Mama-Sagen hat sich Katharina übrigens irgendwann abgewöhnt. Den passenden Mann habe ich mittlerweile auch gefunden. Aber mein Patenkind ist für mich trotz der mittlerweile deutlich größer gewordenen Entfernung unserer Wohnorte heute immer noch etwas ganz Besonderes.



Montag, Juni 20, 2005

Geekstuff - Grilled Steaks Transfer Protocol


Nachdem wir die letzten drei Tage gegrillt haben, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, das GSTP zu präsentieren - TCP/IP war gestern...

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GSTP-Spezifikationen
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GSTP

Grilled Steaks Transfer Protocol

Thomas Nesges

April 2001
TNT Computer

1. Einleitung

Das Ziel des Grilled Steaks Tranfer Protocols (GSTP) ist gegrillte
Steaks zuverlaessig und knusprig ueber weite Strecken zu transportieren.

Noetig wurde dies waehrend der extremen Wetterschwankungen im Fruehjahr 2001, welche die Entscheidung zwischen FLAL (FleischLappen AufLegen) und BABT (Bier Auf Balkon Trinken) in bestimmten Regionen unmoeglich machten. Da andernorts bereits AOFG (Am Offenen Feuer Grillen) zum Einsatz kommen konnte ist GSTP noetig geworden um entfernten Regionen bereits im Vorfeld der lokalen Grillsaison den GS Genuss zu
ermoeglichen.

2. Das GSTP Modell

Zur Kommunikation via GSTP werden ein GS-Sender (CHEF) und ein
GS-Empfaenger (HUNP [HUNgry Person]) vorrausgesetzt. Der Transport
erfolgt auf der STREAT (STeak Raw EAT) Schicht.

GSTP

Die Anforderung des GS beim CHEF erfolgt ueber das populaere SMTP
(Steak Mit Toast Please!) Protokoll.

3. GSTP Kommandos

3.1 GRIL
Die Zubereitung beginnt mit dem Kommando GRIL welches den Grill
veranlasst ein Steak zu braten.

3.2 KNSPR
Nach dem Grillen sendet der Grill das Kommando KNSPR (mnemonisch:
knusprig) an CHEF.

3.3 CALL
CHEF sendet das CALL Kommando an den Driver der STREAT Schicht.
Dieser bereitet sich selbstaendig auf die Aufnahme eines GSPs
(Grilled Steak Paket) vor.

3.4 HUNP
Das HUNP Kommando teilt dem Driver die GS-Z (Zieladresse) mit.

Ab hier laueft die Kommunikation auf der bekannten STREAT-Schicht
weiter.

4. Fehlercodes

Soweit nicht anders vermerkt sind alle auftretenden Fehler fatal und der
Prozess muss bei GRIL neu gestartet werden.

4.1 VBRNT
Das soeben aufgelegte Steak ist VerBRanNT.

4.2 CHUN
CHef hatte HUNger und hat das fertige Steak selbst gegessen.

4.3 DRECK
Waehrend der Zubereitung des Steaks durch Chef ist es in den DRECK
gefallen.

4.4 OOST
Out Of STeaks. Meldung des Grills.

4.5 LATE
Driver to LATE. Das Steak kam zu spaet, HUNP ist verhungert. Der
ProZESS muss *nicht* neu gestartet werden.



Sonntag, Juni 19, 2005

Beziehungsdialog - Nettigkeiten nach dem Joggen

Daggi: Himmel ist mir warm, mein Kopf ist ziemlich rot, oder?
Daniel: Hmm, ich sehe nicht genau, wo Dein T-Shirt aufhört...

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Samstag, Juni 18, 2005

Er will doch nur spielen

Als ich heute in einem Kölner Schuhgeschäft gerade dabei war, neue Sommerschuhe anzuprobieren, stellte ich plötzlich fest, daß Daniel verschwunden war. Da stand ich nun, die neuen Schuhe an den Füßen, mußte ganz dringend eine 2. Meinung über deren Aussehen hören und weit und breit konnte ich weder eine Verkäuferin noch meinen Daniel entdecken. Als ich nun meinen Blick etwas ratlos über die langen Reihen an Schuhregalen schweifen ließ, erspähte ich plötzlich in der hintersten Ecke des Schuhgeschäfts ein Schild mit der Aufschrift Playstation 2.
Daggi: Aha, da steckt der Schlingel also!
Wie erwartet saß Daniel vor der Playstation und war eifrig mit dem Controller zugange.

Nun kennen wir Daniel ja eigentlich mittlerweile als exzellenten Einkaufsberater. Auf meine Frage, ob ihm die Schuhe gefallen, erhielt ich diesmal aber lediglich eine sehr knappe Antwort.
Daniel: Jaja, nimm sie mit.
Den Controller fest im Griff und ohne einen Blick vom Monitor auf meine Füße zu werfen.

Direkt neben Daniel spielte sich ein ganz ähnliches Szenario zwischen einer Mutter und ihrem Kind ab. Auch die kleine Tochter war völlig von der Playstation gefesselt. Die Mutter warf mir einen leicht resignierten Blick zu.
Mutter: Beide spielen!
Daggi: Ja, da haben wir wohl kaum eine Chance.
Ich verzichtete also auf Daniels kompetente Beratung, nahm die Schuhe aber trotzdem mit. Selten ging Schuhe kaufen so schnell. Ob die Mutter ihre Tochter allerdings noch zum Anprobieren überreden konnte, habe ich leider nicht mehr mitgekriegt.



Freitag, Juni 17, 2005

Alphabet der schlechtesten Sprichwörter und Floskeln

Wo wir schon einmal beim Zitieren von Sprichwörten sind, habe ich mich gleich noch vom Nervsprechlexikon und von Telepolis inspirieren lassen und möchte die Liste gerne noch um ein paar weitere Highlights ergänzen:

Alter vor Schönheit.
Besser arm dran, als Bein ab.
Come in and find out.
Der frühe Vogel fängt den Wurm.
Et hätt noch immer jot jejange.
Friede, Freude, Eierkuchen.
Ging ich steht's um 10 zu Bett, wär ich immer lieb und nett.
Holzauge, sei wachsam.
Ich bin doch nicht blöd.
Jedes Ämtlein hat sein Schlämplein.
Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Muß ja jeder selber wissen.
Nachts ist es kälter als draußen.
Ohne Moos nix los.
Pech in der Liebe, Glück im Spiel.
Quadratisch, praktisch, gut.
So jung kommen wir nie mehr zusammen.
Tue nichts, was ich nicht auch tun würde.
Volle Kanne, Susanne.
Wer nichts wird, wird Wirt.

Sprichwörter für die fehlenden Buchstaben können gerne in den Kommentaren gepostet werden.



Donnerstag, Juni 16, 2005

Schlaue Sprichwörter Teil II
Der Spatz auf dem Balkon ist besser als die Taube auf dem Dach.
Oder so ähnlich. Der kleine, dicke Wohlstandsspatz, der es sich seit ein paar Tagen immer auf den Querstreben unseres Balkons gemütlich macht und dort fröhlich sein Liedchen trällert, ist ja durchaus ein gern gesehener Gast bei uns. Für die häßlichen Tauben, die das Hausdach als Ersatzrastplatz für die letzten Herbst gefällten Birken ansehen und wirklich nur Dreck machen, würde ich dagegen am liebsten den gesamten Balkon mit diesen kleinen, spitzen Stacheln verkleiden, wie man es an Bahnhöfen immer sieht.

Vielleicht schaffe ich es ja sogar einmal, den Spatz zu fotografieren. Hilfreiche Tipps zum Vertreiben von Tauben bitte ab in die Kommentare, danke!



Mittwoch, Juni 15, 2005

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Aber vielleicht läßt ja das Schwalbennest unter dem Dach des Nachbarhauses hoffen...



Dienstag, Juni 14, 2005

Was wir diesen Sommer nicht mehr sehen wollen

Die Süddeutsche hat die schlimmsten Stilverbrechen zusammengestellt.

Puh, bin noch recht gut dabei weggekommen :-)

(gefunden beim pessimistischen Webdesigner)



Montag, Juni 13, 2005

Na, Google hat ja wohl Humor. Findet man mein Blog doch tatsächlich unter dem Suchwort Putzneurose.



Sonntag, Juni 12, 2005

Über Größe - geistig und körperlich

Als ich meinem Kollegen M. erzählte, daß ich wie der Schalke-Trainer Ralf Rangnick in Backnang groß geworden bin, erwiderte M. unbeeindruckt:
"Du bist nicht groß geworden."
Wo doch heutzutage jeder weiß, daß es allein auf die geistige Größe und nicht auf die des eigenen Körpers ankommt.

Daß man aber dennoch manchmal mit geringer Körpergröße im Nachteil sein kann, stellte ich kürzlich bei einem Besuch im Fischermanns fest, wo ich mich mit Daniel und einem Berliner Bekannten zum Essen traf. Da das Restaurant bereits recht voll war, bekamen wir gerade noch den letzten Tisch vorne an der Bar. Ich selbst saß quasi auf der Fensterbank, rechts und links von mir meine Begleiter, eine sehr gemütliche Ecke, man konnte sich gut unterhalten. Allerdings waren die Tische und damit auch mein Sitzplatz so hoch, daß ich mit meinen kurzen Beinen nicht bis zu den dafür vorgesehenen Fußstützen gelangte. Natürlich wollte ich kein Aufsehen erregen, muß ja nicht gleich jeder mitkriegen, daß ich für einen Platz an der Bar zu kurz geraten bin. Leider entdeckte mich der Kellner und brachte mir mit den Worten
"Ihre Beine hängen ja in der Luft"
eine leere Pellegrinokiste, auf die ich meine Füße stützen konnte.

Fußstützen

Zum Sitzen war das aber tatsächlich bequemer.



Samstag, Juni 11, 2005

Und hier noch etwas zum Zeitvertreib übers Wochenende.

(gefunden bei Konrad)



Freitag, Juni 10, 2005

Wellensittiche

Daggi hat ihre Erfahrungen mit Wellensittichen und deren Verhalten schon vor einer Weile gebloggt.

Jetzt habe ich den Bericht von Rob, dem Vogelexperten, gefunden. Etwas stutzig machte mich einer seiner Kommentare:
Wellensittiche eignen sich nicht zum Verzehr
Wie hungrig muß man sein, um das Verhältnis Hautoberfläche-zu-Fleischmasse eines Wellensittichs zu analysieren?



Donnerstag, Juni 09, 2005

Treuer Begleiter

Es ist mittlerweile etwa vier Monate her, daß uns mein Bruder das letzte Mal anläßlich einer Geschäftsreise nach Köln besuchte. An diesem Abend regnete es heftig, was in Köln nicht unbedingt überrascht, und mein Bruder war ziemlich durchnäßt als er bei uns ankam. Mit dabei hatte er eine Papiertüte aus dem Kölner Sofitel, gefüllt mit Mitbringseln der Familie.

So gelangte also die Sofiteltüte in unseren Besitz. Da sie den Regenguß ganz gut überstanden hatte, außerordentlich stabil und groß war und nebenbei mit der in blau gehaltenen Rose vorne drauf auch noch recht hübsch aussah, schien sie uns ganz nützlich und wurde erst einmal aufgehoben.

Seitdem hat uns die Sofiteltüte schon bei mehreren Reisen und Wochenendtripps begleitet, gefüllt mit Vittelflaschen (passen perfekt hinein) und Leckereien für unterwegs. Nach Berlin ist die Tüte mit uns gereist, an Ostern hatten wir sie dabei und sogar nach New York flog sie mit und hat uns dort gute Dienste geleistet.

Sofitel in New York


Leider nahm die Geschichte dieser weitgereisten Papiertüte ein tragisches, unglamouröses Ende: Bei einem unserer letzten Ausflüge ist sie aufgrund von Übergewicht an einem kleinen, schwäbischen Provinzbahnhof tief im Süden von Baden-Württemberg geplatzt.

Geplatzte Sofitel

Und nun brauchen wir dringend eine neue Sofiteltüte. Wird höchste Zeit, daß uns mein Bruder wieder mal besuchen kommt!



Mittwoch, Juni 08, 2005

Weihwasser Joe pfeift das Lied vom Fressen

Mein Linktipp heute: der Westerntitelgenerator.

Erzeugt extrem authentische Titel nicht-existierender B-Klasse-Italo-Western, so z.B:
  • Zum Abschied noch ein Strick
  • Eine Pistole geht nach Westen
  • Gold, Bibeln und tödliche Duelle
  • Il Nero und der Colt des Todes
  • Il Nero pfeift das Lied vom Essen
Ähnliches geht auch mit dem Sloganizer, hier könnt Ihr Slogans für Euch entwerden lassen:

«Daggis Leben sorgt für einen Platz an der Sonne.»
«Soll's wirklich rein sein, muss es Daggis Leben sein.»
Besonders gut gefiel mir
«Daggis Leben ohne Punkt und Komma.»
(beide Links via chiefrokkaz)

Wer mehr Generatoren ausprobieren will, wird übrigens beim Generator-Blog fündig (via akademix).

[Update]
Unverzeihlicherweise habe ich den Emo-Bandnamengenerator vergessen :-)
Der Kommentator hat mich dann doch wieder daran erinnert...



Dienstag, Juni 07, 2005

Wunder der Statik

Da sagt man doch den Schwaben nach, sie seien fleißige und erfahrene Häuslebauer.

Unter diesem Balkon - gesehen in einem kleinen, schwäbischen Dorf - würde ich mein Auto allerdings nicht parken.

Balkon von der Seite

Ehrlich gesagt wollte ich auf diesem Balkon nicht einmal sitzen.

Balkon von vorne



Donnerstag, Juni 02, 2005

Es gibt zahlreiche Gründe, warum ich Daniel liebe und bewundere. Einer davon ist, daß er es fertig bringt, die harmlose Frage eines CallCenter-Mitarbeiters nach unserer Faxnummer folgendermaßen zu beantworten:
"Das Faxgerät ist eine Technologie, deren Lebenszyklus schon längst abgeschlossen ist."
Morgen bin ich übrigens wieder mit ihm im Ländle unterwegs.

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Mittwoch, Juni 01, 2005

Verborgene Talente

Seit dem Wochenende haben wir endlich einen neuen Kühlschrank. Nachdem der Vorvorgänger-Kühlschrank beim letzten Umzug leider das Zeitliche segnete, entschieden wir uns auf die Schnelle für eine Billiglösung, fataler Fehler. Dieser Kühlschrank war nicht nur penetrant laut, was sich in einer offenen, in den Wohnbereich integrierten Küche schnell als sehr lästig erweist, sondern er litt auch noch unter einer kleinen Kühlschwäche im Sommer. Letzteres führte dazu, daß wir an den ausgesprochen heißen Tagen letzte Woche zum einen über keinerlei kühle Getränke verfügten und zum anderen täglich die sauer gewordene Milch entsorgen mußten.

Der neue Kühlschrank dagegen kühlt hervorragend und ist vor allen Dingen so leise, daß Daniel schon fürchtete, er sei kaputt.

Neben den bereits genannten Vorzügen spricht unser neuer Kühlschrank laut Beschreibung auch noch drei Sprachen: Nämlich Zssssss, Brrrrrr und Blubb Blubb Blubb.

Begabter Kühlschrank





 

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