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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Donnerstag, März 31, 2005

Die Bierflasche - und was sie alles kann

Kürzlich bei einer Veranstaltung saßen neben mir ein paar junge Kerle, Studenten schätze ich, die sich extra mehrere Flaschen Bier mitgebracht hatten, um den Rest des Abends in der richtigen Stimmung genießen zu können.

Ganz cool nahm der Kerl neben mir eine der Bierflaschen zwischen seine Beine, nahn eine weitere Flasche und drehte diese auf den Kopf, um mit der umgedrehten Bierflasche den Kronkorken der Flasche zwischen seinen Oberschenkeln zu öffnen.

Schon hundertmal gesehen, so etwas, aber selber noch nie ausprobiert und während ich das Geschehen neben mir so beobachtete, fragte ich mich: Woher wissen eigentlich diese beiden Bierflaschen, bei welcher jetzt der Korken aufgehen soll?

Nun, sie wußten es nicht.

So funktioniert es. Neben der sogenannten Maurermethode findet Ihr bei Stuff noch 999 weitere Möglichkeiten zum Öffnen von Bierflaschen. - Naja, fast 999, aber das wird noch.



Mittwoch, März 30, 2005

Shuffle, die zweite

Als (fast-)Besitzer eines iPod shuffles habe ich jetzt ntürlich ein verstärktes Augenmerk auf den ganzen Zubehörmarkt, die Blogs sind ja auch voll davon.

So konnte ich innerhalb von kürzester Zeit den 10 MB großen iPod Byuers Guide im fscklog und das shufflehack-blog mit vielen witzigen Ideen habe ich bei ipod-fun entdecken.

Jetzt muss Consors nur noch die Antragsformulare und dann den Shuffle schicken, meinen Blogeintrag haben sie ja auch gefunden - man sieht sich wohl öfters :-)



2000 Worte pro Tag

Falls es mit den Computern irgendwann mal nicht mehr so laufen sollte, könnte sich Daniel mit seinem Hang zu rudimentärer Kommunikation problemlos bei meinem Lieblingsbäcker um einen Job bewerben. Das wurde mir kürzlich bei folgendem Wortwechsel zwischen Verkäuferin und der Kundin vor mir bewußt.
Verkäuferin: Morgen!
Kundin: Morgen!
Verkäuferin: Bitte?
Kundin: 5 Brötchen.
Verkäuferin: Tüte?
Kundin: Tüte.

Die Verkäuferin packt die 5 Brötchen in eine Papiertüte.

Verkäuferin: Alles?
Kundin: Ja, alles.
Verkäuferin: Einen schönen Tag noch.
Kundin: Wünsche ich Ihnen auch.
Zugegeben, der letzte Part des Gesprächs scheint mir eine echte Herausforderung, aber der Rest wäre für Daniel ein Kinderspiel!



Dienstag, März 29, 2005

Es liegt nicht immer an den Frauen (ein Beziehungsdialog)

Auf dem Weg zum Bahnhof stellt Daggi fest, daß ihre Nase glänzt, sie aber keinen Puder griffbereit hat, um das Problem zu beheben.
Daggi: Mist, ich müßte mir dringend mal die Nase pudern.
Daniel: Kein Problem, kannst Du ja gleich, wenn wir in der Bahnlounge sind.
Daggi: Ja und womit denn, bitte?
Daniel: Wieso fragst Du womit? Was willst Du denn machen?
Daggi: Ich will mir die Nase pudern!
Daniel: Ach so, ich dachte, Du mußt auf Toilette.
Da soll mal einer sagen, Frauen könnten sich nicht klar ausdrücken. Tun sie es doch, versteht sie kein Mann mehr.

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Donnerstag, März 24, 2005

Blogosterpause




de-bug - im alten Layout

Nach all den Diskussionen um das neue Layout der de:bug gibt es was neues aus der Berliner Redaktion:

Früher (war alles besser) gab es die alten Ausgaben von der Redaktion bei Soulseek zum Download, habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen - jetzt hat die de:bug alte Ausgaben zum Download bereitgestellt. Die Ausgaben 55 bis 89 sind zwischen 5 und 53 MB groß - also, nutzt die Flatrate! (via medienrauschen)

Jetzt kann übrigens auch der nicht-Abonnent sich das alte, vielbetrauerte Layout ansehen - und sollte dann (trotzdem) ein Abo bestellen.

Am Dienstag lag dann auch die dritte de:bug im umstrittenen Layout in unserem Briefkasten. Man gewöhnt sich langsam daran, es gab auch Verbesserungen, unter anderem die Plastikversandhülle, damit sie nicht nass wird.



Werbung, reloaded

Kürzlich hatte ich noch überlegt, bei der "schick was häßliches, bekommt was schönes"-Aktion ein Photo des Barsets zu versenden, ix hat aber einen anderen, sehr guten Vorschlag gemacht, denn man berücksichtigen sollte.

Ich hätte jetzt echte Probleme, zu entscheiden, welche der beiden Varianten mir besser gefällt und welches Foto ich schicken würde, wäre ich nicht schon an der Altersverifikation der Webseite gescheitert.

[Update]
ix hat das Bild geschickt und wurde danach umgehend von lucky strike gekickt, bei nico gibt es in den Kommentaren den Vorschlag, Bildern von Raucherlungen zu schicken (super!) und DonAlphonso hat die Werbung schon für seinen Dirt-Picture-Contest verbraten.

Ist das die neue Sau, die durchs Bloggerdorf getrieben wird? Ich fand (als Nichtraucher) die alte Werbung deutlich besser.



Mittwoch, März 23, 2005

Linktipp - Kostenlose Hörbücher im Internet

Gerade habe ich bei golem gelesen, dass Vorleser.net kostenlose Hörbücher zum Download anbietet.

Zitat:

Völlig kostenfrei bietet die Website Vorleser.net professionell aufgenommene Literaturvertonungen zum Download als MP3 an. Darunter sind Hörbücher sowohl für Kinder als auch für Erwachsene zu finden. Das Material stammt aus Texten, bei denen das Urheberrecht schon erloschen ist...Auf der Homepage setzt Vorleser.net einen monatlichen Schwerpunkt. Im April 2005 stehen zum 200. Geburtstag von Hans Christian Andersen dessen Märchen auf dem Programm. Im Mai folgen Texte und Balladen von Friedrich Schiller - anlässlich seines 200. Todestages.


Ich habe mir die Seite gerade mal angesehen, sieht sehr gut aus, es gibt auch einen Newsletter, der einen bei neuen Vertonungen informiert und sogar einen Podcast.

Bei Spon war heute auch ein Artikel über Hörbücher, hier ging es allerdings um diverse skurille Veröffentlichungen kommerzieller Art.



Harry

Gestern haben wir im Spreeblick die Info gefunden, dass in der neuen Ausgabe der Zeit ein Interview mit Harry Rowohlt erscheint.

Super Interview, unbedingt lesen!

Rowohlt:...Und bei Lesungen, wenn Sie mal drauf achten, trinke ich erst lange nach der Pause den ersten Schnaps. Ich versuche das immer so zu timen, dass ich pünktlich zehn Minuten nach der Lesung knülle bin.
.....
ZEIT: Aber macht es Erwachsene zu besseren Menschen, wenn sie Harry Rowohlt hören?
Rowohlt: Ach Quatsch. Die sind doch sowieso bereits Elite, was man unter anderem daran merkt, dass sie in meine Lesung gegangen sind.



Jessie

unsere alte Jessie
(August 1988 - 23.03.2005)

Unglaublich, wie man sich an ein Tier gewöhnt.



Jessie
in memoriam



Dienstag, März 22, 2005






viva colonia...



Man sieht sich immer zweimal im Leben

- dieser Spruch ist uralt und nervt, stimmt aber in diesem Fall auch.

Als ich vor ca. einem Jahr mein Depot bei CortalConsors aufgelöst habe (da die Depotgebühren wollten), wurde meine Kündigung mit dem obigen Satz beantwortet, begleitet von den üblichen Phrasen der Kundenbindung (weiterhin viel Spass, evtl. beehren Sie uns wieder etc..).

Gestern stolpere ich in meinem Feedreader über folgende Überschrift: "iPod shuffle für 2.500 Euro!". Was dahintersteckt? Consors gibt einem für eine Einlage ab 2500 Euro auf ein Geldmarktkonto einen Ipod Shuffle (512mb) dazu.

Da ich zur Zeit noch sehr unschlüssig bin, welchen MP3-Player ich mir kaufen will (4 GB Creative (billige Wahl), den 6 GB Ipod Mini (neue lange Akku-Laufzeit), den 20 gb Archos (so gross und teuer wie der Mini, aber mit 20 GB), den 60 GB iPod Photo (da muss aber mächtig was bei der Steuererklärung rauskommen), ist der Shuffle eigentlich ein prima "Übergangsplayer", der ausreicht, bis ich mal zu einer Entscheidung gekommen bin - mein 128 mb USB-Stick ist doch ziemlich klobig (und hat einfach eine zu kleine Kapazität).

Consors hatte Recht, man wird sich wiedersehen.



Montag, März 21, 2005

Beleidigend - egal ob englisch oder italienisch!

Seit Daniel damit angefangen hat, verschiedene Schimpfwörter in ausländischer Sprache in MEINEM Blog zu posten, finde ich ständig Suchbegriffe in meinen Referrern wie englische Schimpfwörter, schicken sie was hässliches, italienische schimpfwörter, englische Beleidigungen...

Hey Leute, mal ehrlich, aber so geht das nicht!



Litcologne 2005 - meine Eindrücke

1. Es blühen die Neurosen mit Herbert Feuerstein

In einer etwas eigenartig Lokation, der Kantine der Central Krankenversicherung am Hansaring, moderierte Herbert Feuerstein diesen sehr kurzweiligen Abend und versah ihn mit seinen gewohnt bissig-ironischen Kommentaren. Die drei Vorleser Caroline Schreiber, Dominique Horwitz und Benno Primus lasen abwechselnd neurotische Texte von Neurotikern wie David Sedaris, Woody Allen, Franz Kafka etc., während Nessi Tausendschön, auf dem Klavier begleitet von Rolf Hammermüller, zwischen den Texten das Publikum mit ihrem eigenwilligen Gesang zum Lachen brachte.

Neurosen

2. Männer, die alles essen - Jeffrey Steingarten trifft Wolfram Siebeck

Bei dieser Lesung erfuhren Daniel und ich, daß auch Geschichten rund ums Essen durchaus lustig sein können. Die Moderatorin Tamara Trautner diskutierte mit den beiden Gourmets Steingarten und Siebeck über Literatur und Essen. Zwischendurch wurden von Heinrich Baumgartner immer wieder Texte aus Steingartens Buch Man who ate everything und Kolumnen von Siebeck (Siebeck isst im Bundestag, Artikel aus seiner Zeit-Kolummne) vorgelesen.

Während Siebeck eher bissig und amüsant schreibt, waren die gelesenen Auszüge aus Steingartens Buch, z. B. über das Wagyu-Rind nicht nur lustig, sondern auch lehrreich.

Uns lockte allerdings nicht nur die durchaus hörenswerte Lesung, sondern auch die Aussicht auf ein feines Essen: Vor der Lesung wurden im Rahmen eines Buffets allerhand asiatische Leckereien angeboten. Mein persönlicher Favorit war das Rinderfilet auf Szechuan-Pfeffer, da ich noch selten so gutes Fleisch gegessen habe. Direkt im Anschluß an die Lesung gab es noch ein Dessertbuffet, das mit Leckereien wie Tiramisu und Crème brulée auch nicht zu verachten war.

Hyatt

3. Götz Alsmann liest Drei Mann in einem Boot auf dem Rhein

Bei einer Schifffahrt auf dem Rhein mit der MS Rheinenergie las Götz Alsmann auf brilliante Art und Weise aus dem immerhin schon über 100 Jahre alten Roman 3 Männer in einem Boot von Jerome K. Jerome vor und zwar mit soviel Begeisterung und Enthusiasmus, daß auch der Vorleser selbst immer wieder mal vor Lachen ins Stocken geriet.

Ach, und übrigens: Die Lesung war die Premiere der Veröffentlichung des von Alsmann gesprochenen Hörbuchs (5 Audio-CDs). Außerdem hat das Buch nichts mit dem ebenfalls sehr bekannten Film Drei Mann in einem Boot zu tun.

Boot



Ich würde sagen, unsere Auswahl der diesjährigen Lit.Cologne war mal wieder sehr gelungen. Das nächste Jahr wird aber noch besser, denn da soll die Lit.Cologne an neun Tagen stattfinden.

Auf dem Weg zum Veranstaltungsort haben wir zufällig noch das Weltjugendtagskreuz gesehen, das an diesem Tag in Köln angekommen ist.

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Linktipp

Vor kurzem habe ich bei Medienrauschen eine für mich perfekte Webseite gefunden:

viertelneun

Hier findet man - sehr minimalistisch - eine Übersicht über empfehlenswerte Filme und Fernsehdokus des jeweiligen Tages, ohne viel Schnickschnack. Genau das, was ich brauche, da sich für uns eine Fernsehzeitung nicht lohnt, ich so aber auch evtl. interessante Sendungen nicht verpasse - die Online-Auftritte der Fernsehzeitschriften sind zu überladen (via medienrauschen).

Die Seite ist schon in meine Bookmarks gewandert, sie ist fast perfekt (mir fehlt zum "perfekt" noch der RSS-Feed)!
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Sonntag, März 20, 2005

cult 7 - Rund um Gegensätze

Sieben Gegensätze - sieben Kämpfe, die man nicht unbedingt führen muss, die aber häufig geführt werden. Sieben Antworten auf sieben einfache Fragen. Für was entscheidest Du Dich?

1. Tee oder Kaffee?
Ich genieße es immer, morgens nach dem Aufstehen eine Tasse Kaffee zu trinken und dabei die Zeitung durchzublättern. Tee kann mich kaum wachhalten, was ab und zu dringend notwendig ist. Ich erinnere mich an einen Drum 'n Bass-Abend im Alten Wartesaal, als ich irgendwann neben einem völlig bekifften Kerl doch tatsächlich vor lauter Müdigkeit eingenickt bin. Da hätte ich besser vorher einen Kaffee trinken sollen und hoffte nur im Stillen, daß auch mich alle für bekifft gehalten haben.

2. Wasser oder Cola?
Als Kind hab ich mehrere verzweifelte Versuche gestartet, Cola zu trinken, da mir Cola damals das einzig coole nichtalkoholische Getränk zu sein schien. Ich hab dann irgendwann entnervt aufgegeben. Diese braune Plörre war und ist für mich immer noch absolut untrinkbar, da machen Pepsi und Cola auch keinerlei Unterschied. Für mich daher immer Wasser und das bitte reichlich.

3. Vanille- oder Schokoladen-Eis?
Natürlich Schokolade, wie ich auch sonst alles mit Schokolade bevorzuge. Meine letzte Schokokugel ist allerdings schon eine ganze Weile her, war sicherlich irgendwo in Italien. Als mich Daniel mal zu einem Schokoladeneis am Bodensee einlud, hatten auch die Wespen großes Interesse daran. Nachdem ich mehrere Male vergeblich versucht hatte, sie fortzuscheuchen, um endlich mein Schokoeis essen zu können, holte ich schließlich mit der rechten Hand aus, in der ich wohlgemerkt mein Eis hielt und fauchte wütend: 'Nun haut doch endlich mal ab...!' - Tja, die Wespen haben mich danach tatsächlich in Ruhe gelassen, denn nur noch mit einer Waffel in der Hand schien ich nicht mal mehr halb so interessant zu sein, wie meine dicken Schokokugeln, die nun in der Konstanzer Fußgängerzone auf dem Boden verteilt waren. Und Daniels breit grinsendes Gesicht über mein wohl unglaublich enttäuschtes kann ich heute noch vor mir sehen.

4. Sonne oder Schnee?
Gerade nach diesem lausig kalten Winter ist mir wieder völlig klar, daß ich ein Sonnenmensch bin, wahrscheinlich nicht umsonst im August geboren. Auch wenn es mir bei 30° und mehr immer ganz schnell zu warm wird, möchte ich Sonne keinesfalls gegen Schnee - in der Regel ja eher Schneematsch - eintauschen.

5. Spinat oder Poree?
Ganz eindeutig Spinat, wenn es schnell gehen muß auch gerne mal direkt aus dem Gefrierschrank ab in die Mikrowelle und aus der Schüssel gelöffelt. Besser schmeckt es aber mit Kartoffelpüree und Spiegeleiern, war als Kind mein Lieblingsessen.

6. Kino oder DVD?
Ein typischer Kinoabend: Bummel durch die Stadt, vielleicht auch Shoppen, eventuell essengehen, Getränke und Nachos am Imbißstand, mit vollen Händen einen guten Platz aussuchen, in den Kinosessel sinken, aneinanderkuscheln, eigentlich erst zu Beginn des Films mit knabbern anfangen, aber vielleicht doch schon ein bißchen bei der Werbung naschen, Werbung kucken, Vorschau kucken, Film kucken...*schwärm* Geh mir fort mit DVD-Abend, das ist doch überhaupt nicht zu vergleichen!

7. Kind oder Karriere?
Während alle anderen Fragen für mich ganz einfach zu beantworten warten, bin ich hier immer noch unschlüssig und hätte gerne noch ein paar Jahre Zeit, mich zu entscheiden.



Marketing in eigener Sache, Teil II

Nachdem die Ebayauktionen teilweise ganz erfolgreich waren, habe ich mich entschlossen, eineige Sachen bei amazon einzustellen, mal sehen, wie das läuft.
Neben einem XBox-Spiel (Blade) ist das die Steuersparerklärung (schon verkauft) sowie eine CD, die noch unverpackt vor mir liegt (Schiller - Leben, die limitierte Doppel-CD).

Daher: Geiz ist geistlos, kurbelt die Wirtschaft an und kauft!



Nintendo DS Review

Nintendo DS


Nachdem die GEE am Freitag mit einem großen Nintendo DS Special meinem Briefkasten lag und in einem sehr guten Editorial auf die Vorzüge dieser Konsole hingewiesen hat, habe ich mich entschlossen, nach der kurzen Vorstellung bei den cult7-Fragen eine ausführlichere Kritik zu schreiben.

Zur Zeit gibt es die (auch durch die vielen Spielemagazine angeheizte) Diskussion, ob nun der DS oder die PSP der bessere "Handheld" ist. Ich habe das selber erlebt, als ich - vor dem offiziellen Deutschland-Start - mit dem DS (und im Anzug :-)) in der Berliner U-Bahn sass und gerade fleissig beim virtuellen Toilettenrollenabwickeln (WarioWare) war. Ein paar 10-12 jährige Kids haben erst vorsichtig rübergelinst, bevor dann die ersten Reaktionen kamen:
*nuschel* Hey, schau mal, der neue Nintendo!
Ja, aber der ist nicht so gut, ich hol mir lieber die Sony, die kann auch Filem und Musik abspielen
Super - klar, die Eltern freuen sich, 250 Euro für einen nicht allzu stabilen Handheld auszugeben, bei dem die Filme/Musik auf einem teuren Memorystick gespeichert werden müssen.

Ich halte die Diskussion eher künstlich aufgebauscht, da man beide Handhelds nicht wirklich vergleichen kann, die Philosophie der PSP ist eher "mehr Power" - sie möchte auch ein MP3/Videoplayerersatz sein, die DS versucht eher, durch Innovationen (Touchscreen) zu punkten.

Genau das hat sie bei mir geschafft, ich bin am Abend in Berlin vor dem DS versumpft und habe völlig die Zeit vergessen. Ich stimme der GEE Redaktion zu, ich habe lieber neue spassige Spielideen, die mich am Bildschirm fesseln (auch gerne mit schlechterer Grafik), als den 10. drögen Abklatsch existierender Spiele. Frameraten sind nicht alles - wie haben wir nur die Grafik früherer Spiele überlebt?

So, nun zum Review:
Ich habe mir das Gerät zusammen mit Super Mario DS und Wario Ware Touched! DS gekauft und bin ehrlicherweise nch immer bei Wario Ware hängengeblieben und noch nicht zu dem hochgelobten Super Mario vorgedrungen. Ich war ja zuerst skeptisch, wie gut das Prinzip (2 Bildschirme, Touchscreen) funktioniert, die Touchpadintegration ist aber genial gelöst, auc die Idee mit dem Mikro (Windrad anpusten, Kerzen ausblasen etc...). Man gewöhnt sich sehr schnell an das Prinzip.

Was mir zusätzlich gefällt, ist die Abwärtskompatablität mit den GBA-Spielen, so daß man entweder seine alten Spiele weiterspielen kann (oder, wie ich es gerade mache, ebay leerkaufen) - meine Spielesammlung hat sich doch wesentlich vergrößert.

Ich habe beim Rückflug und auch bei der letzten Dienstreise doch eine ganze Weile mit dem DS gespielt, er ist dafür Ideal, auch die Akkulaufzeit hat mir gefallen. Das einzigste Manko sit die Größe, da finde ich den Gameboy SP deutlich besser, aber ansonsten hat sich jeder Dollar/Euro gelohnt...

Der von mir bei Gadgetmadness entdeckte einen Stylus von PDAPanache (mit der verlockenden Beschreibung: $14.95 is a small price to pay for the security of knowing your DS screen will never get a stylus scratch.) ist inzwischen problemlos durch den Zoll gekommen und hier eingetroffen, er macht einen sehr wertigen Eindruck, liegt, bedingt durch sein Gewicht, auch deutlich besser in der Hand als das Original - ich hoffe nur, dass er auch wirklich das hält, was er verspricht - dann werde ich noch viel Spass mit dem DS haben.

[Update und Werbung:]
Schliesslich und endlich ist es passiert: ich habe mich durchgerungen (kein harter Kampf...) mir den DS lite in schwarz zu kaufen. Wie er ist - weiss ich noch nicht, werde das aber berichten. Also, neuer Kaufbefehl:

Nintendo DS lite



Samstag, März 19, 2005

Litcologne, Part IV

2 kurze Anmerkungen zur Litcologne, Daggi wird ja sicher ausführlicher berichten:

Passend zum gestrigen Litcologne-Donaldisten-Kongress-Eintrag findet man bei ITW die Richtigstellung, der offizielle Donaldisten-Kongress findet am 16. April in Aachen statt.

Da Daggi öfters ein kleines Aufmerksamkeitsdefizit bei den Lesungen hat *hüstel* (wenigstens ohne zu Schnarchen), habe ich etwas für sie gefunden:
den Caffeine Calculator, "der fuer eine ganze Reihe dieser Lebensmittel erlaubt, zu berechnen, wieviel Koffein sie enthalten." (via abseits.de) - praktisch, da kann man sehen, dass z.B. Mountain Dew (mein bevorzugtes Getränk in New York) mehr Koffein als Cola hat.

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New York - the Gates

Gates, NY

Daggi hat in einem der vorherigen New York-Beiträge schon ein einige Worte über die Gates gebloggt, ich will daher gar nicht zuviel schreiben, sondern eigentlich nur ein paar Bilder posten, um einen ungefähren Eindruck zu vermitteln (soweit das funktioniert).

Wir hatten das Glück, den Central Park (und damit auch die Gates) bei gutem, sonnigen Wetter und bei Schnee zu sehen/erlaufen, der Gesamteindruck hat sich durch die unterscheidlichen Verhältnisse schon deutlich verändert, es war sehr beeindruckend, auch wenn die ganze Aktion auch sehr viele kontroverse Diskussionen und Aktionen mit sich brachte.

Gates, NY
Gates, NY

So gab es neben der von Daggi erwähnte Cracker-Parade auch noch weitere Parodien auf die Aktion, in der Süddeutschen wurde über noch das Projekt Sommerville Gates (die Gates 10 cm hoch, selbstgebastelt) und die Duplo Gates (von einem Dreijährigen aus Duplosteinen gebaut) berichtet.

Gates, NY

Ich fand das Projekt sehr beeindruckend, hat mir gefallen - und ich habe sowohl in Berlin (Reichstag) als auch in NY Christo und seine Frau themselves gesehen - der einzigste Wehmutstropfen ist, dass ich diesmal leider keine Stoffprobe bekommen habe.

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Litcologne - der Samstag

Heute geht es zur Litcologne zu Götz Alsmanns Lesung: "Drei Mann in einem Boot". Der Titel stimmt fast, werden eher 3-500 Mann/Frauen in einem Boot sein - die Lesung ist auf dem Rhein, auf der MS RheinEnergie.

Ich hoffe nur, dass wir nicht soviel Hochwasser haben wie dieser Kapitän in Demopolis, ich würde gerne ganz normal unter der Hohenzollernbrücke durchfahren.

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Freitag, März 18, 2005

Litcologne

Ein (Medien)-Highlight der Litcologne ist/war der Donaldisten-Kongress. Diese Veranstaltung haben wir nicht besucht, wir haben uns auf 3 Tage/Veranstaltungen beschränkt (Daggi wird sicher noch ein paar Worte dazu bloggen).

Eventuell wird das aber bei der Entzeit nachgestellt :-)

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Donnerstag, März 17, 2005

Barset, Teil II

Gerade in der Strassenbahn die Werbung gesehen:
Schicken Sie uns Häßliches (ein Photo des Gegenstands), gewinnen Sie etwas Schönes (ein Cor-Sessel, den wir auf der Möbelmesse in Köln schon bewundert haben).
Das machen wir doch gleich - da spare ich mir dann auch den Shredder!



Mehr Power

Nachdem das Barset bei ebay nicht weggegangen ist, stellt sich die Frage nach dem weiteren Vorgehen.

Ich würde es ja gerne in einem der Supershredder (schaut euch die Demos an, besonders beindruckend die drums) versenken, der wird aber wohl zu teuer für mich sein...



Roots Manuva, Munk und Hiltmeyer Inc.

Am Freitag fand im Gebäude9 ein weiterer Intro-Intim Abend statt, mit Roots Manuva sowie Hiltmeyer Inc und Munc vom Gomma-Label.

Auf Roots Manuva war ich sehr gespannt. Die neue Platte ist wirklich gut, ich hatte nach den Reviews zuerst eine weitere Grime Platte erwartet (nichts gegen Grime, aber wird doch etwas gehypt...), ist aber solider Hip-Hop mit TripHop-, Reggae- oder Dub-Einflüssen (so beschreibt es die Intro). Super Platte, nix zum Entspannen, ich war sehr gespannt auf das Konzert.

Weiter sollte es dann mit dem Gomma-Label gehen, mit Munk und Hiltmeyer Inc. Dessen Platte, Sendling 70, gefällt mir ebenfalls sehr gut, ein schöner Stilmix an diesem Abend war zu erwarten.

Mit einer Freundin trafen wir um 22 Uhr im Gebäude9 ein, laut Intro-Bericht hatte ich nun den Auftakt mit Roots Manuva erwartet, aber die Reihenfolge hatte gewechselt, es war zuerst Munk und Hiltmeyer Inc. an den Plattenspielern und dann erst Roots Manuva. Diese Reihenfolge war doch eine Überaschung, einerseits hatte ich Verständnis für die Organisatoren, denn die meisten waren doch für den HipHop-Part gekommen und wären evtl. nach Roots Manuvas Auftritt gegangen, es war aber auch schwer, die Masse anzuheizen. Waren schöne Sets, hat mir gefallen.

Roots Manuva war super, mit Subbässen, Beatbox, das volle Programm. Der Junge wird hier wahrscheinlich nie in die Charts kommen, aber man sollte auf jeden Fall in die Platte reinhören - es lohnt sich wirklich!

Mit 12 Euro war das ein preiswerter Abend mit verschiedenen, aber doch sehr interessanten Acts -> hat sich gelohnt.

Wer die Videos von Roots Manuva sehen will, ohne stundenlang vor MTVIVA zu kleben und auf einen seltenen Lichtblick zwischen Sweety und der Partybiene zu warten, für den hat die de:bug die Videos zu colossal insight und too cold verlinkt.

Roots Manuva



Dienstag, März 15, 2005

Alltagsrätsel

Da es schon wieder viel später ist als ich dachte und ich daher meinen letzten Beitrag anläßlich unseres New York Aufenthalts wieder nicht fertig bekomme, gibt es als Entschädigung ein kleines Quiz. Es funktioniert ganz einfach: Man denkt an einen Gegenstand und beantwortet nach und nach die Fragen, die einem dabei gestellt werden. Anhand der einzelnen Antworten wird der Begriff immer weiter eingeschränkt, bis der Computer schließlich das Ergebnis ausspuckt.

Nachfolgend mein Ergebnis:

1. Es wird als etwas Anderes eingestuft.
2. Hilft es bei der Bewältigung von Aufgaben? Nein.
3. Ist es weich? Ja.
4. Kann es mehrfach benutzt werden? Nein.
5. Kann es gebogen werden, ohne zu zerbrechen? Ja.
6. Ist es kleiner als ein Golfball? Ja.
7. Kann man es riechen? Kommt drauf an.
8. Trägt man es? Ja.
9. Ist es nützlich? Ja.
10. Kann man es in der Schule verwenden? Ja.
11. Würde man es auf einem Bauernhof finden? Vermutlich.
12. Kann man es aufsetzen? Nein.
13. Ist es ein synthetisches Material? Nein.
14. Tritt es auf? Nein.
15. Findet es auf Reisen Anwendung? Ja.
16. Ist es brennbar? Ja.

Ergebnis: Ich schätze, daß es ein Tampon ist.

Daniel wußte übrigens schon nach meiner Antwort zur 4. Frage die richtige Lösung. Kann aber sein, daß ihn nur mein Lachen und die Aussage 'nee, das nun wirklich nicht' auf die richtige Spur brachten...

Angeblich braucht der Computer nur maximal 20 Fragen bis er zur Lösung kommt. Bei Gummibärchen hat das allerdings nicht mehr geklappt :-)
(gefunden bei ITW)



Montag, März 14, 2005

Kekse

Daggi beschwert sich ja immer, dass ich soviel krümmeln und kleckern würde. Jetzt habe ich es allerdings wissenschaftlich bewiesen, schwarz auf weiss:

ICH bin nicht schuld, sondern die Kekse!
Britische Forscher haben das Rätsel gelöst, warum Kekse kurz nach dem Backen oft brüchig werden: Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Feuchtigkeit innerhalb des Kekses, die beim Abkühlen entstehen. Dadurch bauen sich Spannungen im Gebäck auf, die zu Rissen und zum Bruch führen können, schreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Measurement Science and Technology.



Sonntag, März 13, 2005

Made in Germany

"mehrere millionen zwangsprostituierte, schwarzarbeiter und kriminelle kommen nach deutschland und nehmen den deutschen zwangsprostituierten, schwarzarbeitern und kriminellen die arbeitsplätze weg. das kann doch nicht richtig sein."


Mein Dank und Applaus für diesen Beitrag geht an ix.



Mittwoch, März 09, 2005

Selbstmarketing

Wer gerne zum Bergwandern fährt und dazu Wanderstiefel benötigt, seine 70er Jahre-Austattung mit einem Barset aus dieser Zeit komplettieren möchte oder wer öfters mit dem Kranich fliegt, der sollte mal in unsere eBay-Auktionen reinschauen.



Strom im ICE

Heute geht es wieder nach Berlin. Die Zugstrecke finde ich sehr schön (lange Strecken durch die Pampa, hier kann man noch Störche und Rehe sehen), den Zug leider weniger. Da dies einer meiner Stammstrecken ist, weiß ich schon, daß es ein "alter" ICE 2 sein wird. Der Gelegenheitsbahnfahrer wird das wahrscheinlich nicht als Problem wahrnehmen, ich schon, denn der ICE 2 hat nur Steckdosen an den Tischen. Davon gibt es leider nicht allzuviele und 4 Stunden Fahrt sind zu lang für mein Notebook (bzw dessen Akku).

Stefan hat eine Übersicht der Stromanschlüsse in den verschiedenen ICE-Zügen gefunden, damit man schon bei der Sitzplatzreservierung sicher sein kann, eine Stromquelle am Platz zur Verfügung zu haben. Praktisch.



Dienstag, März 08, 2005

Shoppen New York - Nachtrag

In New York wäre es eigentlich auch möglich gewesen, zu sehr günstigen Preisen sehr schicke Schuhe zu kaufen. Daher fand ich es ausgesprochen ärgerlich, daß ich kein einziges passendes Paar gefunden habe und mußte gleich im Kollegenkreis davon erzählen. Darauf stellte eine Kollegin nüchtern fest: 'Wirkliche Not leidest Du aber deshalb jetzt nicht...'

Daß mir ausgerechnet eine Frau so in den Rücken fallen muß.

Das Faß zum Überlaufen brachte der heutige Beziehungsdialog:

Daggi blättert in ihren 1.600 Seiten Modezeitschriften.
Daggi: Daniel, ich brauch noch zwei Paar Schuhe.

Daniel: Aber Du hast doch schon zwei.
Immerhin ist doch heute Weltfrauentag!

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Lessons learned

Ich bin jetzt 32 Jahre alt und sollte daher endlich gelernt haben, daß das Essen von Kartoffelpüree nur scheinbar nicht satt macht, weil man wenig kauen muß, daß es sich aber sofort wie ein Stein im Magen anfühlt, sobald man vom Tisch aufsteht.

Hab ich aber nicht *grummel*



Chrysler

DaimlerChrysler-Building

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Montag, März 07, 2005

Shop till you drop

Daß New York ein Shoppingparadies ist, war mir bei meinem letzten Besuch vor sechs Jahren gar nicht so bewußt geworden, wobei ich nicht glaube, daß es nur an dem sehr günstigen Dollarkurs lag, sondern vor allem daran, daß Daniel einfach der beste Einkaufsberater ist.

Mein Lieblingsbegleiter (außer Daniel) war dabei Macy's International Shopper Savings Card, die man sich als Besucher der Stadt kostenlos im Visitor Center bei Macy's holen konnte. Die Karte gilt bis Ende des Jahres und man kriegt damit immerhin ganze 11% Prozent Rabatt auf die meisten Waren bei Macy's.

Macys Internationel Shopper Savings Card

Leider nicht auf Kosmetik. Die kaufte ich aber nicht nur deshalb bei Bloomingdales, sondern auch weil es dort ein Special Free Gift von Clinique gab (bestehend aus einem Beautycase mit einer Fußcreme, einem Parfum, einer Feuchtigkeitscreme, einer Tagescreme, einem Lipgloss und einem vierfarbigen Lippenstiftset und einer Massagebürste für die Füße), wenn man für mindestens 20$ einkaufte. Da ich für die doppelte Summe shoppte, gab es für mich gleich zwei davon.

Cliniques Free Gift at Bloomingdales

Trotzdem konnte ich der ansonsten freundlichen Verkäuferin nicht nachsehen, daß sie meine Haut als 'a little bit oily' bezeichnete.

Daggis Frage:
Warum sind Kosmetikverkäuferinnen eigentlich immer so unglaublich undiplomatisch?

Daniels Vorschlag für eine diplomatischere Aussage:
Wenn alle Frauen eine Haut hätten wie Sie, hätten wir Amerikaner den Irak nicht angreifen müssen.


Meine erste, größere Shoppingtour begann allerdings bei GAP. Eigentlich wollten Daniel und ich auf das Empire State Building, aber wen wundert es, daß wir beide beim Anblick der ellenlangen Schlange automatisch auf Toilette mußten und beim Anblick der nicht minder langen Schlange vor den Toiletten beschlossen, den Besuch des Empire State Buildings auf einen anderen Tag zu verschieben? Bei GAP wurde mir wieder bewußt, wie herrlich das Einkaufen in Amerika ist und wie sehr ich die Dienstleistungen in diesem Land zu schätzen weiß. Besonders wenn man alleine unterwegs ist, kann es ausgesprochen hilfreich sein, daß einem die Verkäufer die gewünschten Waren in die Umkleidekabine bringen, z. B. wenn die Größe nicht paßt. Dachte ich so bei mir. Bis zu dem Moment, als die Verkäuferin mit lauter Stimme rufend in die Umkleidekabine kam: 'Where is the lady with the 10 ankle?' - Was übersetzt soviel heißt wie: 'Wo ist die kurzgeratene Dame mit Hosengröße 42?' Bei Gap gab es übrigens 15$ Rabatt, wenn man für 75$ kaufte. Dies galt allerdings nicht dreimal, wenn man für insgesamt 225$ einkaufte. Da wir aber dennoch in den Genuß von 45$ Rabatt kommen wollten, mußten wir uns dreimal an der Kasse anstellen.

Der absolute GAU war TOYS'R'US. Empfinde ich diese Kette schon in Deutschland als völlig überdimensioniert, sprengte der Laden am Times Square meine gesamte Vorstellungskraft und ich war schon völlig damit überfordert, nur die Toiletten zu finden. Mittendrin ein Riesenrad für Kinder gibt es hier wahrscheinlich alles, was Kinder brauchen oder zu brauchen meinen. Als ich dort einmal ein paar Minuten auf Daniel wartete, beobachtete ich einen braunen Spielzeughund, der statt einen Salto zu schlagen am Hintern eines schwarzen, bellenden Hundes schnupperte, während ein buntes Schwein grunzend danebenstand, ein kleines Frettchen hinter einem Ball herjagte und mir beinah ein Ufo an den Kopf flog. Barbiepuppen gibt es hier übrigens in Lebensgröße. Also Kinderlebensgröße, aber das ist ja auch schon was. FAO Schwarz faszinierte mich allerdings mehr, da man hier m&ms einzeln nach Farben sortiert kaufen konnte.

Apropos Toiletten. Bei Bergdorf Goodman hat man von den Damentoiletten im 7. Stock aus einen ganz guten Blick auf den Rand des Central Parks und damit auch auf die Gates. Die Herren müssen sich mit dem Fenster gleich nebenan in der Dekoabteilung begnügen. Aber von hier aus kann man schon mal ganz gut aus dem Fenster schauen, da sowieso nur Dinge herumstehen, die man zum einen nicht wirklich braucht und sich zum anderen auch nicht leisten kann.

Unsere letzten Dollar gab ich am John F. Kennedy Airport aus. Daniels großzügiges Angebot, mir ein paar Zeitschriften davon zu kaufen, nahm ich natürlich bereitwillig an. Erst hinterher wurde mir klar, daß da ein durchdachter Plan dahintersteckte: Während ich mich in ca. 1600 Seiten Mode (eine Instyle, eine Vogue, eine Elle) vertiefen sollte, wollte sich Daniel mit seinem neuen Nintendo DS beschäftigen. Ganz ungestört von irgendwelchem Geplapper meinerseits oder gar der Bitte, doch auch mal damit spielen zu dürfen...

1600 Seiten Mode

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Sonntag, März 06, 2005

8 Tage New York - ganz ohne Burger King

Einer der zahlreichen Gründe, warum mir New York so gut gefällt, ist die Vielfalt an Restaurants und Imbißbuden, die einem dort zur Verfügung stehen. Es muß nicht immer Burger King sein und so schafften wir es mühelos, einen Urlaub in Amerika zu verbringen, ohne einen einzigen Hamburger zu essen.

Da wir im koreanischen Viertel wohnten mit zahlreichen guten Restaurants gleich um die Ecke, lag es natürlich nahe, daß wir in erster Linie asiatisch speisten. Am meisten hat mir das Pho32 zugesagt, das nicht nur ausgesprochen leckere japanische Speisen anbot, die man vielfach direkt am Tisch garen und zubereiten konnte, sondern auch sehr stylish eingerichtet war. Mein persönlicher Tipp ist die Vermicelli Bowl mit Chicken, auch wenn hier im Gegensatz zu Shabu-Shabu der Eventcharakter des Essens nicht ganz so ausgeprägt ist, da es einfach in einer Schüssel serviert wird. Meine Lieblingsvorspeise waren sogenannte Chicken Dumplings (mit Huhn gefüllte Teigtaschen).

Im Kum Ryong, einem chinesisch-koreanischen Restaurant ein paar Meter weiter (30 West 32nd Street, Tel.: 212.629.6450), gehören Noodles with Brown Sauce zur Spezialität des Hauses. Auch wenn der Name eher unappetitlich und wenig ansprechend klingt, kann ich dieses Gericht unbedingt empfehlen. Leider kenne ich bis heute den Unterschied zwischen Brown Sauce und Special Brown Sauce nicht, denn das englisch der Bedienung war so schlecht, daß ich deren Beschreibung auch nach dreimaligem Wiederholen wahrscheinlich nicht verstanden hätte. Zum Glück hatte ich nicht die große Portion bestellt, da ich schon nach der Hälfte der kleinen aufgeben mußte. Außerdem war es das erste Mal, daß ich mich weigerte mit Stäbchen zu essen, nachdem ich mich bei der Crispy Duck, die mit Knochen zerlegt war, schon wie ein Idiot angestellt hatte. Keine Ahnung, wie man die geschickt mit Stäbchen essen soll, ich hab mir bei dem Versuch fast Blasen an den Fingern geholt. Aber immerhin hatten die übrigen Gäste - fast ausschließlich Asiaten, die natürlich ausgesprochen virtuos mit Stäbchen umgehen konnten - während des Essens was zum Kucken. Völlig fasziniert war ich von dem Nudelmacher, der im Schaufenster des kleinen Restaurants stand und den gesamten Abend damit beschäftigt war, frische Nudeln zuzubereiten. Unbedingt probieren - wir kamen leider nicht mehr dazu. Ich hatte ja gehofft, ich könnte mir den einen oder anderen Trick beim Nudelnmachen abschauen, aber das ging so fix, ich hatte keine Chance. Ähnlich wie im Pho32 waren die frisch zubereiteten Chicken Dumplings ausgesprochen lecker.

Als letztes Restaurant in unserem Viertel haben wir das KumGangSan (49 West 32nd Street, Tel.: 212.967.0909) auprobiert, ein koreanisches Restaurant und das teuerste in unserer Straße, meiner Meinung nach aber nicht das beste. Vielleicht kenne ich die asiatische Küche einfach zu wenig, um die Exklusivität der Speisen schätzen zu können. Allerdings möchte ich erwähnen, daß uns zahlreiche Vorspeisen kostenlos serviert wurden. Ausgesprochen gut gefallen hat mir außerdem die Einrichtung mit Wasserfall und Klavier auf einem Mauervorsprung.

Food market Chinatown

Malayische Küche haben wir im Nyonya (194 Grand Street in Chinatown, Tel.: 212.334.3669), zusammen mit Esther und Christoph ausprobiert. Bei der asiatischen Küche empfiehlt es sich übrigens, statt eines großen Hauptgerichts viele kleinere Vorspeisen zu wählen, da man dadurch gleich eine Vielzahl verschiedener Speisen ausprobieren kann. Die Pancakes mit Ernußsoße sowie die kleinen Frühlingsrollen waren sehr lecker und auch mein Mangohuhn hat mir gut geschmeckt. Allerdings waren die Gerichte allesamt weniger überraschend bzw. der chinesischen Küche recht ähnlich. Sehr interessant fand ich, daß die Bedienung hinterher gleich fragte, ob wir mit irgendetwas nicht zufrieden seien, da wir uns beim Trinkgeld verrechnet hatten. Man merkt schon, daß das Trinkgeld in Amerika einen völlig anderen Stellenwert hat als in Deutschland, so daß man sich unbedingt an die einfache Regel 'doppelte Tax dazu' halten sollte. Es sei denn, man war wirklich mit dem Essen oder dem Service unzufrieden.

Zur Abwechslung gab's am vorletzten Tag unseres Aufenthalts noch einmal mexikanische Küche, denn auch diese ist für New Yorker Verhältnisse recht günstig und eigentlich immer lecker. Das Cilantro ist zwar in erster Linie wegen seiner frozen margaritas bekannt, allerdings war auch das Essen nicht zu verachten.

Für einen kleinen Mittagssnack kann ich Hale & Hearty Soups empfehlen, die laut Werbeprospekt über halb New York verteilt zu sein scheinen. Wir fanden zufällig eine dieser kleinen Suppenküchen in der 466 Lexington Avenue (Tel.: 212.599.7220). Hier kann man verschiedene leckere Suppen in unterschiedlichen Größen zu sich nehmen - und small ist hier ausnahmsweise mal wirklich small. Leider wieder keine eigene Website, aber bei Google fand ich verschiedene Links, unter anderem auch einen mit Kritiken. Sehr schön fand ich folgenden Kommentar: ' Their food is great but they were unable to tell me how many calories are in their low fat carrot ginger dressing.' Für uns war es genau das richtige bei dieser Kälte und dem kleinen Hunger zwischendurch.

Den leckersten und größten Muffin, den ich je gegessen habe, gab es bei Zamz Pizza in Downtown (50 Broadway, Tel.: 212.825.1555). Mußte ich auch gleich zweimal vorbeischauen.

Dickster Muffin bei Zamz Pizza

Mit Mildred von den Big Apple Greetern waren wir in Greenwich Village bei John's Pizzeria (278 Bleecker Street, keine Telefonnummer), aber das ist eine andere Geschichte, die ich später mal erzählen werde.

Natürlich gab es auch Kaffee bei Starbucks, einmal zum Frühstück, einmal als Kaffeepause zum Aufwärmen. In Köln bzw. insgesamt in Deutschland ist Starbucks ja nicht unbedingt mein Ding, zuviel Schickimickisehenundgesehenwerden. In New York ist Starbucks doch eher einfach ein Kaffee, das es an jeder Ecke gibt, in dem man lesen und surfen kann (wireless lan). Und eben Kaffeetrinken. Außerdem ist es in New York wahrscheinlich der einzige Ort, an dem die Verkäuferinnen noch honey zu einem sagen.

Little Italy

Ach, und dann war da noch 'the best tasting pizza in New York', Bravo Pizza (1367 Broadway, Tel.: 212.268.4499), an der ich auch nur schwer vorbeikam. Während mir die Pizzen großartig schmeckten war Daniel weniger begeistert. Bei einem nachmittäglichen Stadtbummel konnte ich der Versuchung mal wieder nicht wiederstehen und mußte mir ein Stück Pizza kaufen. Daniel hingegen hatte keinen Hunger und beim letzten Mal war ihm seine Pizza zu kalt. Dies hinderte ihn allerdings nicht daran, von meiner Pizza etwa die Hälfte zu essen. Das letzte Viertel ließ er versehentlich auf den Boden fallen.

Das gefiel mir dann weniger...

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Ishkur's Guide to Electronic Music ist eine Flash-Applikation, welche mit Soundshnipseln und lustigen Texten die Zusammenhänge zwischen den einzelnen elektronischen Musikstilen auzeigt und sich selber dabei nicht zu ernst nimmt.

Musicplasma ist ebenfalls eine Flashapplikation. Wenn man hier einen Musiker oder eine Gruppe eingibt, so sieht man eine Art musikalische Landkarte mit ähnlichen Künstlern, Einflüßen etc. Sehr interessant, ich finde allerdings manche Verbindungen eigenartig, so ist Klute nahe bei Ministry...
gefunden im Page-Weblog



Samstag, März 05, 2005

New York - The Gates

Natürlich waren wir während unseres New York Aufenthalts auch im Central Park und haben uns The Gates angeschaut. Trotz der unglaublichen Kälte waren außer uns derartig viele weitere Besucher unterwegs, wie ich sie nicht einmal bei herrlichem Sonneschein im Mai 1999 angetroffen habe. Alle wollten The Gates sehen, aber auch Christo und Jeanne-Claude, die scheinbar regelmäßig im Garden joggen. Wir trafen sie allerdings bei einem Spaziergang am Sonntagnachmittag.

The Gates bei Sonnenschein

Außerdem trafen wir den kleinen Hund Pepper (Rasse noch nicht identifizierbar), der für viel Erheiterung im Park sorgte. Unter anderem veranlaßte er eine aufgebrezelte Frau (viel Pelz) dazu, ihren kleinen Chihuahua (wenig Pelz) im Nacken zu packen und ihn Pepper wie einen leckeren Frühstückshappen direkt vor die Nase zu halten.

Da der Winter in New York noch nicht vorbei war, hatten wir auch Gelegenheit, die zahlreichen Schlittschuhläufer im Central Park zu beobachten, später auch die am Rockefeller Center, das viele sicher aus Kino und Fernsehen kennen, aber den Anblick im Park vor dieser Skyscraperkulisse fand ich wesentlich hübscher.

Eislaufen im Central Park

The Gates haben wir übrigens einmal mit und einmal ohne Schnee gesehen. Ich persönlich fand nicht den gesamten Anblick der Tore überwältigend, sondern immer wieder einzelne Blickwinkel sehenswert. Vor den grauen Granitfelsen, zwischen den kahlen Bäumen, dann wieder bot der Schnee einen hübschen Kontrast zu den safranfarbenen Stoffen. Ich denke, jeder muß sich selber ein Urteil bilden, ob ihm diese Art von Kunst gefällt. Ganz sicher wären The Gates aber ohne die intensive Vermarktung im Vorfeld kein so großer Erfolg geworden.

The Gates im Schnee

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Geekstuff - Firefox Extensions, Teil II

Nachdem ich vor einer Weile schon die Eggon-Extension vorgestellt habe, nehme ich den Phlow-Artikel, in dem unter anderem die Installation von Extensions anschaulich erklärt wird, zum Anlass, meine Lieblingserweiterungen vorzustellen:

Pagerank:
Mit dieser Erweiterung kann man schnell den Pagerank der besuchten Seite sehen, analog zur Google-Toolbar beim IE.

Adblock, vor allem in Kombination mit Flashblock:
Keine nervige Werbung mehr, kein Flash-Geblinke. Mit adblock/Flashblock kann man Webseiten wieder ungestört ansehen. Besonders praktisch sind die im Internet erhältlichen vorgefertigten Listen, welche man nur noch importieren muß, um werbefrei zu surfen - keine eigenen langwierigen Anpassungen mehr auf jeder Webseite (Blacklist 1, Blacklist 2)

Tabbrowser Extensions: Noch etwas buggy, aber extrem hilfreich - besonders die Funktion "undo close tab" hat mir schon einigen Ärger vermieden.

Tinyurl: Mit der Tinyurl Erweiterung kann ich im Kontextmenu schnell eine Tinyurl bekommen.

Plain text links: Diese Extension ergänzt ebenfalls die Funktionalität des Kontextmenus: Ist auf einer Webseite ein Link nur als Text vorhanden, dann einfach diesen Text markieren, die Extension erlaubt es einem dann über das Kontextmenu, diesen Link zu öffnen.

Mousegestures
: Damit kann man Mozilla analog zu Opera mit Mausgesten steuern -- extrem praktisch, cih habe mich schon so daran gewöhnt, daß ich jedesmal beim IE versuche, ebenfalls die Gesten zu verwenden. Klappt da leider nciht.

Bugmenot: Hilft, registrierungspflichtige Seiten (z.B. die NY Times) zu lesen, ohne eine eigene Registrierung zu besitzen.

Blogthis: Zu guter Letzt Blogthis - Text markieren, kontextmenu "Blogthis" und schon hat Blogger den markierten Text in einen Beitrag übernommen.

Wer Firefox gerne nutzen würde, aber noch Hilfe benötigt kann bei Alp oder bei firefox-anleitung.net/ eine gute Anleitung bekommen.

In Peruns Blog habe ich übrigens einen Workaround für die letzte Phishing-Attacke gefunden, es ist aber immer besser, die neueste Version zu instalieren.

Und das übliche:
Da die Extensions nur im Firefox laufen, ist das der passende Anlass, zum Wechsel des Browsers aufzurufen:
Besorgt euch Firefox!

Get Firefox!



Freitag, März 04, 2005

Amerikaner sind ganz anders als wir - sie sehen nur ähnlich aus

Nachdem mein letzter Amerikaaufenthalt schon einige Jahre her ist, hatte ich ganz vergessen, wie oft ich mich immer über die Amerikaner gewundert habe. Nun ist Amerika doch durchaus als fortschrittliches Land zu bezeichnen, aber manche Dinge versetzen einen schon ein wenig ins Staunen. Auf die fehlenden Toilettenbürsten will ich an dieser Stelle nicht näher eingehen. Wieso es aber keine vernünftigen Heizungen gibt, ist mir doch ein Rätsel, da gerade der Winter in New York empfindlich kalt sein kann. Wenn die Heizung in unserem Hotelzimmer eingeschaltet war, blies sie auch. Immer. Bis zu einer bestimmten Temperatur warm, anschließend kalt. Die Kaltphase ließ sich leider auch durch ein Abschalten der Heizung nicht einfach überspringen, beim nächsten Einschalten blies die Heizung trotzdem erst einmal kalt.

Der Lüfter im Bad unseres Hotelzimmers dagegen machte zwar mächtig Lärm, blies aber überhaupt nicht, so daß man nach der morgendlichen Dusche vor lauter Nebel trotzdem die Hand vor Augen nicht sehen konnte.

Ebenfalls für Verwunderung sorgte der Kaltwasserhahn, der in die entgegengesetzte Richtung zu drehen war, als wir es von zu Hause kennen. Beim Warmwasserhahn widerum war es genau umgekehrt. Das führte regelmäßig dazu, daß man den Kaltwasserhahn statt zu- jedesmal erst richtig aufdrehte. Je nach Reaktionsgeschwindigkeit bekam man dabei zwangsläufig einen kräftigen Schwall kalten Wassers ab. Ich hatte es nach etwa drei Tagen raus. Daniel brauchte etwas länger, aber der hatte zum Glück auch zwei Schlafanzüge dabei.

Viel Spaß haben die Amerikaner offensichtlich an Dingen, die man nicht wirklich braucht und die auch nur unnütz Platz wegnehmen, wie z. B. der Bagelschneider, den wir im Frühstücksraum entdeckten (und den offensichtlich außer uns auch alle anderen Gäste benutzten) oder der Bananenhalter in verschiedenen Ausführungen (gesehen bei Macys).

Ich will nun damit wirklich nicht sagen, daß wir in einer Absteige wohnten, die wenig Komfort bot. Nein, diese Dinge findet man überall in Amerika. Sie sind dort völlig normal.

Nicht umsonst war wahrscheinlich das Leitthema der Apple Core Hotels: 'Everything you need and some things you don't.'

Winter im koreanischen Viertel in New York
Winter im koreanischen Viertel

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Das Blog

Das Blog. Nicht d e r Blog.
Dieses Blog setzt sich ein für die Erhaltung und Förderung der korrekten Schreibweise "Das Blog". In letzter Zeit taucht vermehrt "der Blog" auf, sogar auf blogger.com selbst, "Blog" ist aber eine Kurzform von "Logbuch" (in Englischen natürlich: Logbook), und "Buch" (bzw. Logbuch) ist im Deutschen sächlich, also "das Buch". Ergo: "Das Weblog".


Die Initiative muss ich doch unterstützen, habe auch schon das Template angepasst.

DAS Blog

gefunden bei moving target



Ich bin drin

Heute sind wir technisch: Sieben Fragen zu technischen Spielzeugen und dem Internet.

1. Welches technische Spielzeug (Gadget) würdest Du Dir am liebsten sofort kaufen?
Schwer, da gibt es sooo viele. Den Nintendo DS (siehe Frage 2) habe ich ja jetzt. Dann brauche ich nur noch die PSP, den Gizmondo, einen Blackberry, ein X40, den Ipod 60 oder den Archos XS 200, eine Playstation 2, den N64 und noch einige der Gadgets, die in den zahlreichen Gadgetblogs zu finden sind (eine gute Zusammenfassung von Gadgetblogs findet man bei moving target, die meisten davon sind auch in meinem Feedreader gelandet).
Ehrlicherweise: /me ist ein Konsumkind, aber selbst ich würd mir den ganzen Technikzoo nicht ernsthaft zulegen, kostet dann doch zuviel. Ein MP3-Player kommt noch, das wars dann auch schon...

2. Für welchen Gegenstand hast Du zuletzt viel Geld ausgegeben?


Nintendo DS

Für mein neuestes Spielzeug, den Nintendo DS. Import aus NY, super. Hat mir den Flug versüßt, zusammen mit Super Mario DS und Wario Ware Touched! DS. Ich war ja zuerst skeptisch, wie gut das Prinzip (2 Bildschirme, Touchscreen) funktioniert, habe mir aber gestern gedacht: "Wie soll man den Wario Ware auf dem SP ohne Touchpad spielen, Minispiele gehen doch nur mit Touchscreen, ist doch unpraktisch". Man gewöhnt sich also sehr schnell an das Prinzip und was mir zusätzlich gefällt, ist die Abwärtskompatablität mit den GBA-Spielen, so daß man entweder seine alten Spiele weiterspielen kann (oder, wie ich es gerade mache, ebay leerkaufen). Gerade entdecke ich bei Gadgetmadness einen Stylus von PDAPanache (mit der verlockenden Beschreibung: $14.95 is a small price to pay for the security of knowing your DS screen will never get a stylus scratch.). Damit ist auch die Frage Nummer eins eindeutig beantwortet, denn den habe ich gerade bestellt (vor allem, da man gerade einen 2. Stylus bei jeder Bestellung kostenlos bekommt!).

3. Was ist der überflüssigste Gegenstand auf Deinem Schreibtisch?
Bleistiftanspitzer. Ich schreibe wenig mit der Hand, noch viel viel weniger mit einem Bleistift.

4. Glaubensfrage: Mac oder Windows?
Ist keine Glaubensfrage (und dafür fehlt dann auch noch Linux). Windows ist das OS am Arbeitsplatz und auch auf dem Privatrechner. Hängt vor allem mit dem Alter des Rechners zusammen (5 Jahre alt, da konnte ich mir keinen Apple leisten). Sollten wir uns einen Zweitrechner kaufen (und dieser kein IBM X20/21 sein), dann ist es ein Mac Mini (die IBooks sind gebraucht zu teuer...).

5. Mit welcher "Arbeit" beschäftigst Du Dich am Computer am liebsten?
Surfen. RSS-feeds lesen. Was neues finden. Weitersurfen.

6. Welche Website hast Du als Startseite in Deinem Browser. Und warum?
Leere Seite. Je nach Situation nehme ich dann eines meiner Bookmarks zum Starten. Es gibt aber keine Seite, die ich bei jedem Browserstart benötige - weder Google noch Heise.

7. Gibt es etwas, das im Internet fehlt? Was?
Vor 12 Jahren war meine beste Vorhersage: "Bilder im Internet braucht kein Mensch". Damals war ich noch im Usenet und mit Gopher unterwegs. Nach dieser Pleite traue ich mich nicht mehr, Vorhersagen für das Internet zu geben.



Donnerstag, März 03, 2005

If I can make it there - Bericht über New York

Nach fast sechs Jahren saß ich mal wieder länger als zwei Stunden am Stück in einem Flugzeug, gähnend langweilig, zum Essen gab es Spinat (armer Daniel), nebenbei lief ein dämlicher Film (Finding Neverland) und Telefonieren war erlaubt. Leider haben wir aus lauter Sorge vor den hypersensiblen amerikanischen Behörden unsere leckeren Kekse im Flugzeug gelassen, hätten wir wohl gar nicht müssen.

Ankunft in New York am Flughafen abends kurz nach 09.00 Uhr: 'We pledge to cordially greet and welcome you!' - So geschrieben auf einem Schild direkt vor dem Häuschen des immigration officers, der das Schild allerdings von seinem Platz aus wohl nicht lesen konnte. Sonst hätte er uns sicher nicht so einsilbig angeblafft, wohin wir wie lange und aus welchem Grund wollten. Auf Fingerabdrücke und Irisscan verzichtete er allerdings (wie Daniel schon geschrieben hatte) . Offensichtlich war es kurz vor seinem Feierabend, denn als ich mich nach drei Schritten doch etwas irritiert umdrehte, war der Officer schon verschwunden.

Koreanisches Viertel

Unser Hotel mitten im Koreanischen Viertel war zwar keine Luxusunterkunft, aber für New Yorker Verhältnisse absolut in Ordnung (Preis-Leistung) und die Lage sehr zentral.

Straßenschild im koreanischen Viertel

Fortsetzung folgt.

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Mittwoch, März 02, 2005

Der Freipaket-Freitag

Anläßlich der Freipaketaktion der Post zu ihrem 10. Geburtstag hat auch meine Familie ein Carepaket geschnürt. Der große Stapel Zeitungen und Zeitschriften freut natürlich Daniel besonders - wie ich ihn kenne, liest er sogar den Focus Money noch ein 2. Mal, obwohl wir diese Zeitschrift selber haben. Außerdem gab es jede Menge Süßigkeiten, zwei Bücher, eine Foto-CD mit Familienbildern, eine Grußkarte meiner Schwester und einen Brief von meinem Patenkind, in dem die Kleine bemängelt, daß sie schon länger nichts mehr von uns gesehen hätte.

Und obendrauf lag mein längst verschollen geglaubtes allererstes Lieblingsstofftier Bianca.

Mit Erwachsenenaugen betrachtet ist Bianca ein ziemlich häßlicher, unförmiger Stoffhund, vermutlich der Hunderasse der Beagle angehörend, die ich in natura übrigens ausgesprochen unansehnlich finde. Natürlich ist das ehemals strahlend weiße Fell im Laufe der liebenden Kinderjahre immer grauer geworden, beide Vorderpfoten sind geflickt und die schwarz-graue Schnauze sieht ziemlich angeschnullt aus.

Ein geliebtes Stofftier eben, ohne das in meiner Kindheit gar nichts lief. Prompt fiel mir ein, wie ich mich als Kind einmal standhaft weigerte, abends wie üblich ins Bett zu gehen, nur weil dieser dämliche Köter unauffindbar war. Heute stell ich mich doch auch nicht mehr so an, wenn Daniel nicht zu Hause ist - okay, die Situation wäre doch noch ein wenig anders, wenn ich nicht wüßte, wo er steckt.

Damals begann eine fieberhafte Suche, so ist das eben mit Kindern. Schritt für Schritt wurde der Tagesverlauf rekonstruiert, bis schließlich feststand, daß der Hund beim Versteckspiel mit meiner Schwester abhanden gekommen sein mußte. Letztendlich fanden wir ihn auch wieder - da ich mich unterm Bett versteckt hatte und meine Schwester selbst in diesem originellen Versteck offensichtlich sehr lange nach mir suchen mußte, hatte ich meinen Lieblingshund vor lauter Langeweile zwischen Matratze und Lattenrost geklemmt.

Nicht nur so ein Stofftier wird von seinem kleinen Besitzer heiß und innig geliebt - auch umgekehrt muß das Stofftier selbst ein großes Herz haben und sehr viel erdulden....

Lieblingsstofftier



Zeitungsstapel

Glücklich wieder angekommen, stehe ich vor einem Problem. In unserer Abwesenheit sind
8 Süddeutsche Zeitungen
1 FAS
1 de:bug
1 maniac
1 c´t
1 ix
1 brandeins
1 karriere
1 Kölner Stadtrevue
1 Prinz und
1 Geo Saison
bei uns eingetrudelt. Dann kam heute noch ein Carepaket mit 4 FAS und einem Spiegel aus dem Süden.

WIE SOLL ICH DA NOCH ZUM BÜCHERLESEN KOMMEN?

Allerdings hatte ich zum Glück auf dem Flug genug Zeit, um 3 Bücher zu lesen (wird Zeit, dass wir wieder verreisen):

Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren oder Anleitung zum subversiven Denken: Spannendes Buch, welches eine gute Einführung in die rethorischen Stilmittel mit vielen Beispielen und Tipps und Tricks bietet. Nicht ganz leicht zu lesen (vor allem Nachts um 22 Uhr im Flugzeug), hat mir aber sehr gut gefallen.

Zur Entspannung gab es danach Frühstück für Helden, ein lustiges, obskures Buch. Über den Inhalt möchte ich nicht zuviel verraten, ich fand die Figur des Erzählers allerdings etwas zu bemüht witzig. Popcornbuch, passend für den Flug, den Film würde ich mir auch mal gerne ansehen.

Zum Schluß habe ich Vom Ende der Anonymität gelesen. Obwohl es, bedingt durch sein Alter (von 2001) schon längst überholt ist, bietet es immer noch eine sehr gute Einführung in das Themengebiet "Privacy". Die staatliche Überwachung (Echelon und Inland) wird ebenso wie auch die polizeiliche (Enfopol etc) und die anderen Initiativen gut aufgezeigt und erkärt.

Das Buch musste ich natürlich zum Schluss lesen, um mich auf die biometrische Erfassung in den USA vorzubereiten. Zu unserer Überaschung hatte der Angestellte der Homeland Security Truppe aber keine Lust mehr (war ja auch schon nach 23 Uhr) und hat uns ohne Fingerabdruck und Irisscan durchgewunken.



Dienstag, März 01, 2005

The Crackers

Als kleinen Vorgeschmack auf meinen New York Bericht könnt Ihr Euch schon eine etwas andere Version von Christos Gates ansehen.

Was wir so alles in New York gemacht haben, könnt Ihr im Laufe der Woche nachlesen.





 

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