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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Montag, Februar 28, 2005

New York City - alphabetisch

Ankunft - Freitagnacht um 11.00 Uhr

Big Apple Greeter - Stadspaziergang mit Mildred

Central Park - unser 1. Programmpunkt

Dollarkurs - so günstig, daß sich ausgiebiges Shoppen lohnt

Empire State Building - bei Vollmond noch viel schöner

Frühstück - darauf haben wir im Hotel lieber verzichtet

Ground Zero - eine große Baustelle

Hitch - sehr kurzweiliger Kinofilm

Internationale Küche - Auf Mc Donalds & Co konnten wir leicht verzichten

Jamster - amerikanisches Jamba, genauso penetrant

Koreanisches Viertel - hier haben wir gewohnt

Little Italy - eins der zahlreichen Viertel, die wir besucht haben

Madison Square Garden - mein erstes Basketballspiel der

New York Knicks - die sogar gewonnen haben

Ooooh - Daggis Reaktion beim Anblick des dicksten Chocolate Chip Muffins

Pharmacy - hier haben wir Daniel mit Hustenbonbons eingedeckt

Quadratisch - in New York kann man sich leicht orientieren

Red Roof Inn - unser Hotel, einfach, aber für New Yorker Verhältnisse günstig

Staten Island Ferry - kostenlos mit Blick auf Downtown und Freiheitsstatue

Tip - einfach doppelte Tax im Restaurant dazuzählen

U-Bahn - heißt hier Subway und bringt einen überall hin

Verwandtschaft - Treffen mit Cousin und Frau

Wetter - lausige Kälte, z. T. mit Schnee

Xenophobie - sollte man in New York nicht haben

Yps - gab's hier nicht, aber dafür 1600 Seiten Instyle, Vogue und Elle

Zeitung - jeden Tag für Daniel die New York Times

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Freitag, Februar 18, 2005

Fast schon unterwegs...

Da rief doch gerade tatsächlich der Glaser an, der vor ca. zwei Monaten unsere defekten Glasscheiben ausgemessen hatte. 'Frau Tischer, Ihre Glasscheiben sind da.'

Als ich ihm erklärte, daß wir heute verreisen, war er ganz erstaunt und meinte, er hätte die Scheiben aber schon im Auto und sei auf dem Weg zu uns.

Wieso kommen Handwerker eigentlich nicht von selber auf die Idee, daß Berufstätige tagsüber nicht zu Hause sind und es sinnvoll wäre, vorher einen Termin abzustimmen?



Shopping/Spiele-Tipp:

Outlaw Golf 2 gibt es bei Amazon für knapp 20 Euro - ich habe es mir gestern bestellt. Das Spiel wurde im letzten oxm als Budgettipp empfohlen, ign hat eine einigermassen gute Wertung vergeben und über die Schwächen kann ich bei dem Preis hinwegsehen.



Donnerstag, Februar 17, 2005

Reisefieber

Uns erwarten


In der FAZ wurde Christos Aktion schon mal positiv erwähnt.

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Cross Cultural Workshop, Part V

Willkommen zu einer neuen Lektion englisch/deutscher Völkerverständigung.

Nachdem wir die Themen
- englische Schimpfwörter (Teil 1, Teil 2),
- deutsche Beschimpfungen ins Englische übersetzen sowie
- englische Umgangssprache
ausführlich behandelt haben, hier nun der nächste Teil des Sprachkurses:

Viele von uns versenden, beruflich bedingt, englische Mails oder Briefe. Manchmal besteht dann die Notwendigkeit, etwas deutlicher zu werden, aber der Wortschatz macht da nicht mit?
Kein Problem, hier hilft der BurnMeister weiter:
Einfach den Text eingeben und diesen dann per Mauklick "verschärfen".

Plain and simple.

Die Seite hilft auch, wenn man es mit den Beschimpfungen übertrieben hat, es gibt auch noch den AssKisser.

BTW, wo ich gerade über das Thema englische Beleidigungen schreibe:
Wer schon einmal in GB war, weiss, dass zumindest das Frühstück eine Beleidigung für den kontinentaleuropäischen Gaumen ist. Bilder von weiteren food crimes gibt es in dieser Fotogalerie zu sehen (via ITW).



Mittwoch, Februar 16, 2005

Mein wahres Alter...

Bei Blogthings kann man sein wahres Alter prüfen lassen. Ich war ja zunächst skeptisch, aber das Ergebnis fand ich doch interessant:

Daggi: 26 Jahre
Daniel: 27 Jahre

Laut Paß ist Daniel über ein Jahr jünger als ich, da sieht man mal, was das wirklich aussagt.

Restlos überzeugt hat mich mein biologisches Alter:

Daggi: 23,7 Jahre
Daniel: 29,1 Jahre

So, das muß ich jetzt nur noch meinen Falten klarmachen.

(Via Kaltmamsell/Dahlmann)



MTV, VIVA, Jamba und die Musik

Wer von Euch kennt noch MTV?

Nein, nicht dieser klingeltonverseuchte Abklatsch, der heutzutage auf MTV oder VIVA läuft, das echte MTV, mit Ray Cokes und Kollegen?

Wahrscheinlich nur wenige, sonst müßte der Aufschrei bei all den Veränderungen viel größer sein:
3.5 Stunden Klingeltonwerbung am Tag auf Viva, bis zu 150 mal am Tag Tweety (guter FAZ-Artikel zu dem Thema via Medienrauschen), Kuttner wird reduziert, VIVAPlus schon vor langer Zeit eingestampft und dat Charlotte ist auch weg - was bleibt da noch?

Sarah hatte ja mal kurz zum Protest aufgerufen, das ist aber im Sand verlaufen, die Aktion gegen Klingeltonwerbung hat bisher 80.000 Unterschriften, aber was ist das schon bei Millionen von Konsumenten?

Stattdessen droht der Boom der "Real-Life Sendungen": Big Brother, Room Raiders, Dating- und Wett-(i bet you will) Shows (hiess das nicht mal MUSICTelevision?) und dann noch Pimp my Ride.

Zu der Sendung hatten wir schon einige Blogeinträge (1, 2), Pimp my bike hatten wir auch schon. DWDL hat nun gemeldet, dass Pimp my bike erstaunlicherweise das erfolgreichste Programm des Senders ist - mit 130.000 Zuschaern. Ich kenne ja nur eine Folge und glaube nicht, dass es mehr gibt, MTV plant aber, das auszubauen und hat auch schon einen neuen Moderator gefunden, einen Grimmepreisträger (Oliver Korittke)...

Eventuell sollte man den Tyen von Badtasteofmusic vor die MTV Zentrale oder in die Schanzenstrasse stellen, wäre sicher ein Anfang - oder für ein paar Euro einen Werbeblock neben Tweety und Co buchen.

Zum Schluß nur noch der Hinweis auf den Artikel vom Don: "Freie gratis Klingeltöne umsonst ohne Jamba".



Dienstag, Februar 15, 2005

BundesRaabVisionscontest

Eigentlich ist bei der fetten Mama alles wesentliche über den Songcontest gesagt, ich habe nur ein paar Lieder (BW, RP, HB, Bayern) beim reinzappen gesehen und mich hat das alles nicht vom Hocker gerissen.

Besonders schlimm war allerdings Frau Frier, die nicht nur durch ihr Outfit
(Zitat Lyssa:
Mein Fernsehabend drohte ein frühes Ende zu nehmen, als Frau Frier in Kindergartenjeans und einem größtenteils durchsichtigen Oberteil auf die Bühne kam, das unaussprechliche und keineswegs positive Dinge mit ihren Brüsten veranstaltete. Das Teil sah aus, als hätte Orsay es exklusiv für mallorquinische Sangriaparties entworfen)
unangenehm auffiel. Sobald sie auf dem Bildschirm erschien, versuchte ich zu erraten, welche Drogen diese vor der Show eingeworfen hat, um eine derartige Vorstellung abzuliefern.
Leider habe ich die Bewertungen verpasst, die Berliner Juroren waren scheints auch sehr peinlich.

Da schau ich mir eher noch Poker in Eurosport an als das nächste Raab-Machwerk, die Wok-WM steht leider schon schon im März vor der Tür.



Montag, Februar 14, 2005

New York, New York...

In letzter Zeit liest man immer wieder über neue merkwürdige Gesetze, die der New Yorker Bürgermeister Bloomberg erlassen hat, um dadurch die desolaten Stadtfinanzen aufzubessern.

Ich kann nicht abstreiten, daß mir das im Hinblick auf unseren bevorstehenden Aufenthalt in New York ein wenig Sorge macht. Nicht nur weil auch ich gelegentlich in der Straßenbahn einzuschlafen pflege, was in New York mittlerweile 50 $ Strafe kostet, wenn man dabei in sich zusammensinkt und noch einen weiteren Platz in der Bahn belegen sollte. Sondern auch, weil es die Stadt langweilig zu machen droht und man bald gar nicht mehr weiß, was eigentlich schon alles verboten ist.

Bestimmt ist in den Zügen mittlerweile auch Pommesessen nicht mehr erlaubt, das aber vielleicht sogar aus gutem Grund. Vor etwa 6 Jahren verbrachte ich mit meinem Vater zwei Wochen in New York. Auf der Fahrt mit dem Zug nach Coney Islands beobachteten wir drei einzelne Pommes, die offensichtlich jemand auf dem gegenüberliegenden Sitz vergessen hatte. Scheinbar waren wir die einzigen, die die drei Pommes überhaupt bemerkten, denn immer wieder setzten sich zusteigende Fahrgäste auf eine der Kartoffelstreifen, so daß diese jeweils am Hintern einer Frau oder eines Mannes klebend schließlich an verschiedenen Stationen den Zug verließen. Zugegeben, das klingt schon ein wenig kindisch, aber während der Fahrt von Manhattan nach Coney Island haben mein Vater und ich kaum ein Wort gesprochen, sondern die ganze Zeit nur gelacht.

Um daher während unseres New York Besuchs kein Risiko einzugehen und wegen unbekannter Vergehen Strafe zahlen zu müssen, haben wir uns bei den Big Apple Greetern angemeldet, um uns New York von Einheimischen zeigen zu lassen.



Sonntag, Februar 13, 2005

Der Fragebogen von Arianamania

A - Age: Im Moment 32 Jahre.

B - Band listening to right now: Riviera von Saint Privat.

C - Career future: Reich und berühmt werden. Ich weiß nur noch nicht womit.

D - Dad's name: Das sind gleich vier, nämlich Karl Richard Friedrich Christian.

E - Easiest person to talk to: Daniel. Eine einfache Frage.

F - Favorite song: Ganz aktuell habe ich neben dem oben erwähnten noch Erste Liebe im Ohr, weil das vorhin auf MTV lief und Max Herre hier so schön von seiner ersten Liebe Stuttgart singt und ich das ein kleines bißchen verstehen kann.

G - Gummy Bears or Gummy Worms: Worms. Oder gleich ganz viele Gummibärchen auf einmal. Oder Worms mit Bears.

H - Hometown: Backnang. Aber auch wenn es sich so anhört, liegt das nicht irgendwo in China, sondern nördlich von Stuttgart.

I - Instruments: Klavier und Donkey Konga Bongos.

J - Job: IT-Koordinator

K - Kids: Eigene Kinder habe ich keine, kann aber immerhin vier Neffen und zwei Nichten vorweisen. Mein Patenkind Katharina hat früher immer Mama zu mir gesagt, auch in der Öffentlichkeit, bis ich ihr mal deutlich klargemacht habe, daß sie damit aufhören soll, weil ich sonst nie einen Mann finde :-)

L - Longest car ride ever: Hm, in welchem Zeitraum? Zusammen mit zwei Freundinnen bin ich mal von Auckland nach Wellington und anschließend einmal um die Südinsel von Neuseeland gefahren. Aber natürlich nicht am Stück.

M - Mom's name: Im Gegensatz zu meinem Vater nur einer, Walburga.

N - Number of people you slept with: Wer will das ernsthaft wissen? Nichts womit ich prahlen könnte/wollte.

O - Obsession(s): Crêpes, Spaghetti, Shoppen, Reisen. Von all dem kann ich wahrscheinlich nie genug kriegen.

P - Phobia(s): Dunkle Räume und Ameisen. Letzteres ist eine andere Geschichte, die ich an anderer Stelle mal erzählen kann.

Q - Quote: Mein liebstes Antizitat lautet 'Muß ja jeder selber wissen.'

R - Reason to smile: Daniel. Der schafft es immer wieder am leichtesten, mich zum Lachen zu bringen.

S - Song you sang last: Nun ja, wenn man das Mitträllern und Lalala zu Instrumentalmusik auch als Singen bezeichnen kann, dann muß ich gestehen, daß ich, während ich hier schreibe, laut und schräg zu Mille Baci (Riviera) mitsinge und -schunkel.

T - Time you wake up: Wenn ich zur Arbeit muß, stehe ich gewöhnlich so gegen 6.15 Uhr auf, damit ich ausreichend Zeit habe wach zu werden, mich hübsch zu machen, Zeitung zu lesen und Kaffee zu trinken. Am Wochenende ist das recht unterschiedlich, momentan sogar immer so gegen 8.00 Uhr. Grundsätzlich schlafe ich aber gerne auch mal bis 10.00 oder 11.00 Uhr.

U - Unknown fact about me: Mein 2. Vorname. Aber der wird auch unbekannt bleiben.

V - Vegetable you hate: Pilze

W - Worst habit: Spaghetti direkt aus dem Topf naschen und Nägelkauen, nichts wirklich Schlimmes. Aber über Daniel könnte ich hier Schoten erzählen... :-)

X - X-rays you've had: Huch, da habe ich wirklich keine Ahnung. Ich glaube, das letzte Mal waren meine Zähne dran.

Y - Yummy food: Es ist deutlich einfacher, hier zu schreiben, daß ich Pilze und Innereien NICHT mag.

Z - Zodiac sign: Löwe

(gefunden bei Anke)



Supersize me

Nur noch ein paar Tage und wir sind in New York - die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ich weiss allerdings noch nicht, wie ich meinen Magen auf die dortige Fastfood-Orgie vorbereiten kann. Den 3-Kilo-Burger (gibt es in Clearfield) werden wir aber sicher nicht essen, sondern uns eher an die koreanischen Restaurants vor dem Hotel wenden.

(Muß bei diesem Burger nicht die FDA einschreiten?)



Samstag, Februar 12, 2005

Vielen Dank für die Blumen

Man mag ja über Daniel sagen, was man will, durchaus auch mal schimpfen, weil er es wie so viele Männer bis zur Perfektion beherrscht, eine frisch gewaschene Tischdecke innerhalb von 10 Minuten vollzukleckern, es aber umgekehrt nie schafft, eine eben geöffnete Schublade oder einen Schrank auch wieder zu schließen. Oder weil er in der Lage ist, sich nach einem kleinen Schnitt in den Finger theatralisch auf das Sofa sinken zu lassen und man den Rest des Abends gezwungen ist, den scheinbar unter Schock Stehenden mit Streicheleinheiten und intensiver Pflege wieder aufzupäppeln.

Aber er gehört nicht zu der Sorte Männer, die Blumen für überflüssigen Frauenfirlefanz halten, sondern bringt mir gerne mal ganz unerwartet einen schönen Blumenstrauß mit. Und das nicht nur am FleuropValentinstag, sondern durchaus öfter.

Zum Glück! Wie wahrscheinlich fast alle Frauen liebe ich nämlich frische Blumen.

Für den Valentinstag hat sich Daniel aber wie Ankes Kerl etwas anderes ausgedacht, und zwar ein Päckchen von amazon. Zugegeben, das ist vielleicht nicht besonders spektakulär, aber für unseren bevorstehenden New York Aufenthalt sehr brauchbar:

covercover



Pimp my English

Es gibt eine neue Suchmaschine, welche einem den Zugang zur Hiphop-Sprache bietet:

Gizoogle.

Mit Gizoogle kann man auch unbekannte Wörter übersetzen, falls man mal in einem Songtext über ein solches stolpern sollte (via akademie-blog).

Eventuell könnte hier aber auch Bizbag helfen. Hier ist eine Übersetzung des Songs One more chance von Notorious B.I.G. in das Englisch eines WASP übersetzt.

Und wenn das alles nichts hilft, dann kann mann immer noch Snoop fragen.



de:bug im neuen Layout - Teil IV

Als Nachtrag zu den bisherigen de:bug Beiträgen:
Bei Phlow.net gibt es ein Interview mit Bleed über den Relaunch der de:bug und die sonstigen Veränderungen.
Lesenswert!



Freitag, Februar 11, 2005

Mach flott den Schrott

Die c´t hat vor ein paar Wochen den Wettbewerb Mach flott den Schrott gestartet. Ziel ist es, möglichst skurrile/ausgefallene Sachen aus ausrangierten Computerteilen zu bauen.

Jetzt ist der Wettbewerb in der zweiten Phase, die besten Projekte sind online und man kann seinen Favoriten wählen.

Ich finde folgende Projekte ganz spannend:
Der Diabeamer aus einem alten Mobiltelefondisplay und einem Diaprojektor.
Die zu einer Pixibuch-Aufbewahrungsbox umfunktionierte Diskettenbox.
Mein Gewinner ist natürlich der sinnfreie 2-Stellen-Passwortgenerator.

Für einen Kollegen könnte allerdings der Spinner für MAME-Spielautomaten der Gewinner sein, hat er doch in seinem Flipperkeller einen Mame-Automaten stehen.



Donnerstag, Februar 10, 2005

Morgen schon was vor?

Zusammen mit zahlreichen weiteren Künstlern zeigt Jörg Eibelshäuser (Galerie U7), von dem auch wir drei Bilder in unserer Wohnung haben, während der Frankfurter Kunstnacht morgen abend seine neuesten Werke und gewährt Einblick in sein Atelier in den ehemaligen Diskus-Werken im Frankfurter Osten.

Mein Ausgehtipp fürs Wochenende! Da unser nächster Urlaub unmittelbar vor der Tür steht, warten wir allerdings lieber auf seine geplante Ausstellung in Köln.



Ganz Paris träumt von der Liebe...

Nachts auf jeden Fall, so sollte man meinen.

Fast ganz Paris, denn wer den Eiffelturm nachts fotgrafiert, träumt eher von Abmahnungen, Rechtsanwälten und Lizenzzahlungen, denn der Eiffelturm darf Nachts ohne entsprechende Gebührenzahlungen nicht fotographiert werden. Klingt wie ein Witz, ist aber keiner, das Copyright für die nächtliche Beleuchtung gibt es, seitdem diese erneuert wurde.
(via de:bug)

Weitere Gebäude, bei denen es Restriktionen gibt, sind bei istockphoto aufgelistet:
Für unseren New York Aufenthalt sind also folgende Gebäude problematisch:
Chrysler Building, NYC (isolated images), Empire State Building (isolated images), Flatiron Building, NYC (isolated images)
Bitte nicht wundern, wenn auf den Bildern immer einer von uns zu sehen ist - reine Vorsichtsmaßnahme!
Hier habe ich eine Zusamenfassung der deutschen Rechtslage gefunden.

Zurück zu Paris - legale Paristipps hat uns vor einiger Zeit unser damaliger Auslandskorrespondent aus Paris berichtet:

L'Apparemment Café:
Nettes Cafe mit entspannter Atmosphäre

La Coupole:
Sehr gutes Restaurant, früher Treff von James Joyce, Sartre etc. Immer noch original im Stil der 20er Jahre. Ausgezeichnetes Essen, aber nicht ganz billig (auch nicht überteuert: 3 Gänge mit Wein/Wasser für 32 Euro)

Eher durch Zufall entdeckt: Im jüdischen Viertel von Paris kann man lecker Zeug auf die Hand essen (z.B. koschere Falaffel und so Zeug). Wurde auch schon in der NY Times empfohlen

Weitere Tipps:
Musee Carnalvalet (Stadtmuseum, ist umsonst und frei von Touristen, schön, um etwas über die Stadt zu erfahren).

Spaziergänge durch Marais (Place des Vosges und Garten des Hotel Sully als "Ruhezonen") und Montparnasse (incl. Friedhof); abends durch Saint Germain des Pres und Quartier Latin laufen, dort gibt es aber auch ganz schlimme Touri-Ecken.

Schön auch der Jardin de Luxembourg, die Rue Rivoli und (hippe Kleidung) die Gegend um den Place des Victoires.

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Mittwoch, Februar 09, 2005

Geourl ist wieder da

Gerade bei Pixelgraphix entdeckt, daß der Location-Service Geourl wieder online ist, jetzt allerdings unter der .info (vorher .org) TLD.

Eine andere Seite, welche die Geokoordinaten verwendet ist das Geoblog, hier werden auf einer Weltkarte die zuletzt aktualiserten Blogs angezeigt.

Wer seine Geokoordinaten noch nicht kennt, kann diese übrigens bei Multimap abfragen.

Zu guter Letzt noch ein Kartenservice, welcher ohne Geokoordinaten auskommt:
bei nohn.net kann man sich in eine Blogmap eintragen und so ebenfalls seine Blognachbarn finden (via sahanya).



Dienstag, Februar 08, 2005

D'r Zoch kütt

Woher kommt es eigentlich, daß mir in den letzten Tagen so viele Karnevalisten über den Weg gelaufen sind, die trotz toller Tage und herrlichem Sonnenschein ein Gesicht machten, als ginge es nicht zur nächsten Party, sondern zur Arbeit?

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß der Karneval eine sehr ernste Angelegenheit ist, der nur in betrunkenem Zustand zu ertragen ist.

Der Mehrzweckbeutel hat offensichtlich ähnliche Erfahrungen gemacht.



Die Gedanken sind frei

Bytemepire.de macht sich seine Gedanken über die neue GMX Werbung. Der Hintergrund seiner Überlegungen sind die Abhörverpflichtungen der Bundesregierung, welche Webmailanbietern vorschreibt, eine Abhörschnittstelle zur Verfügung zu stellen. Die einzigsten freien Gedanken, die man da noch haben kann, sind die verschlüsselten - ironischerweise empfiehlt das BSI auf seinen Webseiten GnuPP zum Verschlüsseln von Mails.
[Update]
Alp hat eine sehr schöne Übersicht des Karlsruher CCCs über die TKÜV gefunden.

Alternativ kann man auch ganz auf die Mailkommunikation verzichten und die wirklich wichtigen Nachrichten durch die Position der Briefmarken mitteilen, früher gab es eine ausgefeilte Briefmarkensprache!



Deutsch für Ausländer,

genauer gesagt für gamer (gefunden in konrads klog).

Das ist super. Nachdem ich ich bei meinem Businessenglisch-Kurs
englische Schimpfwörter gelernt habe, können hier meine englische Kollegen etwas Deutsch lernen. Muss ich Ihnen morgen gleich per Mail schicken.



Die taz zeigt uns heute die erste sinnvolle Verwendung eines Karnevalisten.
Tätäääääää!



Montag, Februar 07, 2005

Hauptstädteraten

Zur geistigen Betätigung gibt es heute einen Link zum Hauptstädteraten (gefunden im MEX Blog).

Prag ist dieses Mal dabei, hier sind unsere Ergebnisse:

Daniel lag insgesamt 3676 km daneben, bei mir waren es zwar nur 3056 km, was aber leider beides eine schlappe Note 6 ergab.

Ankara, Kiew und Moskau haben mir das Genick gebrochen. Außerdem hätte ich schwören können, daß Bukarest die Hauptstadt von Bulgarien ist. War aber egal, denn ich hatte Bulgarien auf der Karte mit Rumänien verwechselt.



Anrufen, anrufen, anrufen!

Die Handball-WM ist vorbei, Spanien ist der Gewinner, Tunesien ist leider nur Vierter geworden, die Deutschen waren besser als erwartet und auf DSF wurden erstaulich viele Spiele übertragen.

So könnte ein versöhnliches Fazit der WM lauten, wenn...

- DSF nicht - zugunsten der Fussballbundesliga - das Endspiel zeitversetzt übertragen hätte
- DSF nicht unsagbar mit dem Telefongewinnspiel genervt hätte.
Beispiel? Gerne:
Wie lang dauert eine Strafe beim Handball?
a) 22 Minuten
b) 2 Minuten
Rufen Sie jetzt an, um 20000 Euro zu gewinnen.

Das erinnert mich stark an die Praxis von 9live, Udo hat etwas ähnliches bei tv nrw erlebt.

[Update]
Bei Spiegel-online gibt es heute einen interessanten Artikel über 9live zu lesen.
Besonders schön finde cih folgenden Teil des Urteils:
"Ein häufiger Erfolg einzelner Anrufer könne bei den restlichen Zuschauern den Eindruck erwecken, es gebe bei den Spielen Manipulationen oder keine wirkliche Chancengleichheit."

Zum Thema Manipulationen sollte das Gericht den Plusminus-Artikel lesen.



Koelle - Alaaf



Sonntag, Februar 06, 2005

Geekstuff - die neue Textverarbeitung:

Mich reizt an den von Apple neu vorgestellten Produkten nicht nur der Mac Mini, auch die Textverarbeitung Pages soll sehr gut sein, ITW hat heute auf einen Test der Dallas News (Reg. erforderlich) hingewiesen. Fazit war unter anderem: "Pages bestes Feature ist seine Einfachheit..."

Daggi benutzt schon länger eine ähnliche Textverarbeitung.

Die Aussagen des Herstellers klingen extrem vielversprechend:
- Darstellung von Umlauten und internationalen Zeichensätzen
- Problemlose Einbindung von Grafiken in Fließtexte
- Tragbar und netzunabhängig
- Ohne Handbuch und Einarbeitungszeit sofort anwendbar, der Aufdruck einer Online-Hilfe ist jedoch denkbar
- Ausgabe auf Normalpapier und unebene Flächen . Bei entsprechender Handhabung automatische Online Verschlüsselung (sogenannter Write-only-Code, z.B. in Arztrechnungen)
- Farbfähig ab dem Release "Buntstift"
...

Sie benutzt zwar eine ältere (sichtbar benutzte) Version, hat sich aber eine sehr sinnvolle Erweiterung als kostenpflichtiges Add-on geleistet:
Die Undo-Option, welche zudem die Spitze zuverlässig schützt und damit auch die Disaster-Recovery Zeit in einem Katastrophenfall minimiert...

oldshool Textverarbeitung





Neues zum Thema Bildung

Da wir uns, wie schon erwähnt, dieses Wochenende nicht aus dem Haus wagen wollten, nutzten wir die Zeit, um bei mir eine langjährige Bildungslücke zu schließen. Ja, ich gebe zu, daß ich in meiner Jugend keinen einzigen der Indiana Jones Filme gesehen habe.

Also höchste Zeit, dies nachzuholen.

Mein Fazit: Völlig sinnlose Handlung, diese aber zum Teil ausgesprochen lustig (Teil 3), zum Teil äußerst spannend (Teil 2) gemacht mit für die damalige Zeit sehr guten Effekten. Bin schon ganz neugierig auf den 1. Teil (keine Ahnung, warum wir die Filme genau in der umgekehrten Reihenfolge angeschaut haben).

Natürlich wurden insbesondere in Teil 2 sämtliche Filmklischees erfüllt.



Litcologne

Auch dieses Jahr findet wieder die Litcologne in Köln statt, inzwischen schon im 5. Jahr.

Wir haben uns für folgendes Programm entschieden:
Am Donnerstag wollten wir eigentlich zu Robert Gernhardt gehen, haben uns dann aber kurzfristig für Herbert Feuerstein und seine Neurosen entschieden.

Freitags weden wir uns dann im Hyatt (hoffentlich) nicht nur an dem Löffelmenu erfreuen, während Siebeck und Steingarten über gutes Essen diskutieren.

Das ganze wird von der Bootstour am Samstag gekrönt: Götz Alsmann liest aus "3 Mann in einem Boot" und musiziert auf einem Kleininstrument, während wir auf dem Rhein schippern.

Die Vorstellung ist ausverkauft, es gibt aber noch Karten für eine Zusatzvorstellung um 23 Uhr!

Letztes Jahr hat mir Robert Gernhardt am Besten gefallen, als er im Krankenhaus seine K-Gedichte gelesen hat. Nach all den nachdenklich machenden aber doch lustigen Gedichten, welche seine Erkrankung betrafen blieb uns doch ein K-Gedicht lange im Gedächtnis, das Käsegedicht:
"Liebste, reich die Käsereibe,/auf dass ich den Käse reibe...(mehr bei der Lyrikwelt)"

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Geekstuff:

Nachdem Daggi zum Wochende immer ein Ei zum Frühstück verspeist und dabei SEHR penibel auf die richtige Kochzeit achtet, habe ich die passende Firefoxextension für sie gefunden:

Eggon, eine Browsererweiterung, welche beim Surfen automatisch die Zeit herunterzählt und nach Ablauf des gewählten Härtegrades (weich, mittel, hart) akkustisch (beim Surfen) informiert.

Damit kann sie auch beim Eierkochen bloggen.

PS:
Da die Extension nur im Firefox läuft, ist das der passende Anlass, zum Wechsel des Browsers aufzurufen:
Besorgt euch Firefox!

Get Firefox!



Samstag, Februar 05, 2005

Cult 7 - Mer lasse den Dom in Kölle

Die närrische Zeit erreicht auch die Sieben Fragen am Freitag:

1. Feierst Du Karneval?
Mal ganz ehrlich, Fröhlichsein auf Knopfdruck ist mir höchst suspekt. Erst vorgestern sah ich zwei Clowns am Bahnsteig mit derartig grimmigen Gesichtern, daß ich mich schon fragte, ob die erst beim Betreten des Festzeltes ihr fröhlichstes Karnevalslächeln aufsetzen.

Daniel und ich haben uns gestern mit ausreichendem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken eingedeckt und werden uns die nächsten Tage zu Hause verbarrikadieren.

2. Was ist an Karneval besonders?
Zum einen die Tatsache, daß man wichtige Termin im Job besser nicht auf einen der tollen Tage legt, da sowieso kaum einer der Kollegen da ist. Zum anderen vielleicht noch, daß ich an diesem Wochenende einer meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Shoppen nicht nachgehen kann, da die Stadt von Karnevalisten übersät ist.

3. Was ist Deine schönste Karneval-Erinnerung?
Die stammt sicherlich aus meiner Kindheit, ist also schon lange her. Erinnern kann ich mich nicht mehr, außer vielleicht daß ich Schminken und Haarefärben schon damals toll fand.

4. Deine Schlimmste?
Da ich Karneval in der Regel meide, habe ich auch noch wenig wirklich schlechte Erfahrungen damit gemacht. Sicher nicht besonders toll war eine Schlägerei am Neumarkt, die direkt neben uns von einer Horde Betrunkener angefangen wurde. Als Kind fand ich das Fernsehprogramm während der Karnevalszeit immer ausgesprochen deprimierend, aber das war noch zu einer Zeit, als wir nur drei Sozialprogramme hatten. Heute kann ich mir die Karnevalszeit aber auch durchaus ohne Fernsehen gut vertreiben.

5. Was gehört für Dich zum Karneval?
Da ich kein Karnevalsfan bin, kann ich auch nicht sagen, was explizit für mich dazugehört. Auf jeden Fall immer dabei sind aber Schunkelmusik, Betrunkene und viel Müll hinterher.

Bis vor zwei Jahren gab es auch noch Sonderurlaub, aber der wurde leider gestrichen :-/

6. Welcher Song darf im Karneval 2005 nicht fehlen?
Von mir aus gerne alle, die für Karneval typisch sind, ist echt nicht mein Musikgeschmack.

7. Glücklich wenn an Aschermittwoch alles überstanden ist?
Aschermittwoch heißt für mich immer Aufatmen :-)




Freitag, Februar 04, 2005

Mal wieder in der Straßenbahn

Gestern saßen in der Straßenbahn zwei Mädels neben mir.

Mädel 1: Also ich werde an Fasching....
Mädel 2: Sag nicht Fasching! Davon krieg ich Kopfschmerzen!

Zum Glück haben Daniel und ich gleich in unserem ersten Jahr in Köln gelernt, daß das Wort Fasching streng verboten ist, man sagt hier Karneval. So blieben uns solche Momente erspart.

Gleiches gilt übrigens für helau, ein absolutes Tabu!



Donnerstag, Februar 03, 2005

Cult 7 - Umzuege


1. Wie oft in Deinem Leben bist Du bereits umgezogen?
Von Backnang nach Stuttgart-Heslach, von Heslach nach Stuttgart Ost, von dort nach Köln-Sülz und zuletzt Anfang 2004 nach Köln-Dellbrück. Sämtliche Umzüge haben innerhalb der letzten 6 Jahre stattgefunden, davor war mein Wohnort beständiger.

2. Aus welchem Grund bist Du zuletzt umgezogen?
Der Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln war einfach zu lang, jeweils fast eine Stunde hin und wieder zurück. Jetzt dauert das nur noch eine Viertelstunde. Allerdings frage ich mich heute oft, wie ich mit 1,5 Stunden weniger am Tag überhaupt ausgekommen bin. Wahrscheinlich habe ich weniger gearbeitet :-)

3. Wohin würdest Du als Nächstes gern ziehen?
Es gibt einige Städte, die mir gefallen würden, Berlin, Hamburg, New York... Aber ob ich wirklich dahinziehen möchte? Ohne konkreten Anlaß ist das schwer zu sagen. Würde es sich beruflich bei Daniel oder mir ergeben, würde ich wahrscheinlich noch einmal umziehen, auch wenn es mir nicht ganz leicht fallen würde. Auf jeden Fall sollte es keine kleine Stadt sein.

4. In welche Stadt würdest Du nicht (wieder) ziehen?
Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, irgendwann wieder nach Stuttgart oder gar nach Backnang zu ziehen. Nicht weil es dort so furchtbar war (im Gegenteil, meine doch recht kurze Zeit in Stuttgart habe ich sehr genossen), sondern weil es für mich wie ein Schritt zurück wäre.

5. Welcher Umzugstyp bist Du? Schon Monate vorher packen, oder alles in letzter Sekunde?
Meine Umzüge sind bisher nie so organisiert gelaufen, wie ich es eigentlich gerne gehabt hätte. Aber irgendwie war schließlich doch alles rechtzeitig fertig und letztendlich fand sich auch in den Umzugskartons alles wieder.

6. Mit welchen Gefühlen eroberst Du nach einem Umzug Deine neue Stadt und Nachbarschaft?
Ich kann mich noch gut an meinen ersten Umzug nach Stuttgart erinnern. Endlich eine eigene Wohnung, dachte ich. Am ersten Abend kam allerdings die Ernüchterung, als ich in meiner leeren Wohnung auf meiner Luftmatratze saß. Das einzige, was ich hatte, war eine Küche, ein Kleiderschrank, ein Fernseher und diese Luftmatratze. Und um etwas zu unternehmen, war ich viel zu kaputt. Sobald die Wohnung aber eingerichtet war, stellte sich bei mir augenblicklich dieses 'Toll-ich-hab-endlich-eine-eigene-Wohnung'-Gefühl ein.

Ich kann nicht behaupten, daß ich einen konkreten Plan verfolge, wie ich eine neue Stadt erobere. Das ergibt sich alles von selber, zunächst mal durch den Job und die neuen Kollegen, mal ein Essen hier, Kino da, Konzerte und andere Events, man trifft die Nachbarn im Treppenhaus, hält ein Schwätzchen...Allerdings bin ich heute immer noch weit davon entfernt, Köln schon wirklich gut zu kennen. Ob ich mal meine Strategie überdenken sollte? :-)

7. Glaubst Du, dass der erste Traum im neuen Heim wirklich in Erfüllung gehen wird?
Diese Theorie ist mir ehrlich gesagt neu. Beim nächsten Mal werde ich aber genau aufpassen, was ich in der ersten Nacht träume. Und wenn der Traum schön war, werde ich auch fest daran glauben, daß er in Erfüllung geht!




Mittwoch, Februar 02, 2005

Rom: Ein letztes Mal Pasta

An unserem letzten Romtag mußten wir leider Tobi verabschieden, der einen Tag früher als Daniel und ich nach Hause fuhr. Gemeinsam mit ihm besichtigten wir noch den Petersdom, dieses Mal von innen, und machten uns anschließend zu zweit auf den Weg zur Piazza del Popolo, um das herrliche Wetter zu einem kleinen Spaziergang zur Spanischen Treppe zu nutzen.

Blick auf die Piazza del Popolo


Ohne den weltbesten Reiseführer entschieden wir uns danach für das Touristenstandardprogramm :-) Einmal auf der Spanischen Treppe sitzen ist da natürlich ein Muß. Die Zeit dort nutzten wir, um am letzten Urlaubstag noch die obligatorischen Postkarten zu schreiben.

Typischer Anblick


Wie es sich für einen Rombesucher gehört, warfen wir eine Münze in den Trevibrunnen (wie wir hinterher feststellten allerdings über die falsche Schulter), wir besichtigten San Giovanni in Laterano, die wichtigste römische Kirche (da Bischofssitz), Daniel bekam ein leckeres Eis und ich einen kostenlosen Keks, da das Gebäck in den Cafés wohl üblicherweise in größeren Mengen gekauft wird und die Verkäuferin überhaupt nicht wußte, was sie mir für einen einzelnen Keks berechnen sollte.

San Giovanni in Laterano


Außerdem machten wir bei einer Führung durch die Callixtus-Katakomben mit, spazierten am Torre Argentino vorbei, an dem vor langer Zeit Cäsar ermordet wurde, der heute aber im wesentlichen nur noch als großes Katzenklo dient und ich fand endlich die von mir lang gesuchten Schuhe. Bei der Gelegenheit stellten wir fest, daß rauchende Schuhverkäufer in Rom offensichtlich völlig normal sind. Sehr seltsam.

Da sich im Laufe des Tages bei mir eine richtige Erkältung bemerkbar gemacht hatte, zogen wir es abends vor, zum Essen eine kleine Trattoria gleich in der Nähe unseres Hotels aufzusuchen. Sehr italienisch, sehr günstig und gut. Nur den Namen habe ich leider vergessen :-/

Am Mittwochmorgen deckten wir uns in der Markthalle ein letztes Mal mit Mandarinen, frischer Pasta und Parmaschinken ein, verpaßten am Bahnhof leider die Schweigeminute anläßlich der Flutkatastrophe, kauften ein Päckchen Halls für meinen Hals und nahmen schließlich den Germanwings-Shuttle zurück zum Flughafen.

Halls für den Hals


Ein großer Topf frischer Tagliatelle machte uns abends das Wiedereingewöhnen in Köln ein kleines bißchen leichter...


Unsere Reiseführer

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"Internetsicherheitssoftware"

Die Stiftung Warentest hat Internetsicherheitssoftware (Personal Firewalls und Virenscanner) getestet. Sygate hat als beste Freeware-PF abgeschnitten, ich muß mir die doch nochmal ansehen.

Zur Vervollständigung noch ein Hinweis auf die BSI-Seite für Privatpersonen bsi-fuer-buerger.de, hier sind ebenfalls Schutzprogramme (GPG, etc...) aufgeführt.



Heise-DDos

Es hatte vorgestern schon angefangen: Heise war nicht mehr/nur noch sehr schwer zu erreichen.

Zuerst gab es die Erklärung, dass das Loadbalancing nicht lief, aber gestern wurde mein Verdacht bestätigt, es war ein DDos.

Mario hat genau die Gedanken zusammengefasst, die mir auch durch den Kopf gingen - die Enttarnung der Zusammenhänge eines Botnets mit Spammern durch Heise hat diese zur Zielscheibe gemacht.

[Spekulation]
Könnten aber auch FTPwelt-User gewesen sein.
[/Spekulation]

Heise ist genug Leuten auf die Füße getreten, aber das sah schon nach einem durchdachten Angriff aus, keine Kiddies.

Ich hoffe, dass in einer der nächsten Ausgaben der c´t oder ix die Hintergründe und eventuell auch die getroffenen (und teilweise wirksamen) Gegenmaßnahmen erläutert werden.

Bis dahin kann man bei ZYN die erschreckenden Auswirkungen des Ausfalls (»Ersten Meldungen zufolge, wurden in deutschen Städten Heise-Trolle gesichtet. Aus Regensburg wird sogar berichtet, dass sich ein Troll mit den Worten "Erster *ggg*" in den Stadtbrunnen gestürzt habe. Gefahr für die Bevölkerung bestehe noch nicht, so Bundesinnenminister Schily, der aber dringend davor warnte, mit den verstörten Linux-Lemmingen zu reden oder gar Diskussionen anzufangen.«) nachlesen.
via ITW

Nachtrag:
bei velia kann man ganz gut den Aufall sehen.



Dienstag, Februar 01, 2005

3. Tag
in Rom: Kunst, Kultur und Französisch


Der 3. Tag unseres Romaufenthalts stand ganz im Zeichen von Kunst und Kultur. Gleich morgens reihten wir uns in die lange Schlange rund um die Vatikanischen Museen ein. Nach etwa einer Stunde Wartezeit hatten wir es schließlich geschafft.

Vatikanische Museen

Tobi zeigte sich wieder als sehr belesener und gut informierter Reiseführer.

Pfau mit häßlichen Füßen

So lernten wir alles über die Laokoongruppe, wir erfuhren, daß der Pfau trotz seiner herrlichen Federn ein Zeichen der Demut darstellt, weil er so häßliche Füße hat, wir kennen nun den unterschied zwischen dorischen, korinthischen und ionischen Säulen, wir haben Porphyr gesehen und wissen jetzt, was Telamone sind.

Die verschiedenen Säulenformen

Ich habe außerdem noch gelernt, daß mit Herakles und Herkules ein und derselbe griechische Sagenheld gemeint ist. Meinen kleinen Faux pas kommentierte Tobi mit einem leicht resignierten 'jetzt hat sie wieder ihre Finnlandphase'.

Die Sixtinische Kapelle war natürlich das Highlight unseres Museumsbesuchs. Hier hätte Tobi uns sicherlich noch einiges mehr erzählen können, nur war der Saal leider so voll, daß wir doch recht schnell das Weite suchten in Anbetracht der Besuchermassen, die uns noch folgten. Die Lautsprecherdurchsage, die einen in regelmäßigen Abständen anwies, leise zu sein, erschwerte auch Tobis Ausführungen zu den imposanten Wand- und Deckengemälden.Tobi im Vatikanischen Museum

Nach unserem Museumsbesuch stärkten wir uns in der nahegelegenen Markthalle mit frischem,
günstigem Obst und italienischen Leckereien. Den Nachmittag verbrachten wir mit Shoppen, allerdings getrennt, da Tobi unsere Qualitäten als Shoppingguide leider nicht zu würdigen
wußte :-/ Ich erstand immerhin ein Paar schicke Lederhandschuhe in der wahrscheinlich winzigsten Handschuhboutique der Welt.

Für das Abendessen hatte Tobi noch einen Geheimtipp parat (den er selber noch nicht ausprobiert hatte): Ein Essen im L'Eau Vive bei französischen Nonnen. In Erwartung eines schlichten Mahls in ein einem kargen Raums wurden wir schnell eines Besseren belehrt. Die Nonnen, französischsprechende Karmeliterinnen aus aller Welt, begrüßten uns sehr freundlich, der Speisesaal entpuppte sich als großer Raum mit beeindruckenden Deckengemälden und das Essen war ausgesprochen lecker.

Da ich als einzige von uns Dreien leidlich französisch spreche, erläuterte mir die Obernonne nach dem Hauptgang, daß es jetzt gleich Tanz und Gesang gäbe. Ich übersetzte wörtlich 'Wir singen jetzt und tanzen', was bei Tobi ziemliches Entsetzen auslöste. Erst nachdem ich ihn wieder einigermaßen beruhigt hatte - natürlich würden nur die Nonnen tanzen -, wurde mir bewußt, daß ich meinen Sprachvorteil ungenutzt hatte verstreichen lassen. Sehr ärgerlich, aber was das Tanzen anbetraf, sollte ich Recht behalten.

Nach wenigen Minuten begann eine unglaublich bizarre Vorstellung. Zu scheppernder Lautsprechermusik tanzte eine der Nonnen in weißem, bodenlangem Kleid und Ballettschuhen, nachdem sie sich vorher einen bronzenen, etwa 50 cm großen Kerzenleuchter auf den Kopf gesetzt hatte. Normalerweise wären bei bei diesem Anblick wohl alle in lautes Lachen ausgebrochen, aber die Nonnen waren alle mit soviel Würde und Anmut bei der Sache, daß wir nur staunen konnten. Als der Tanz vorbei war, wurde der Nachtisch an alle Gäste verteilt und gemeinsam ein Marienlied gesungen.

Direkt anschließend folgte eine Durchsage auf italienisch, die wir nun alle Drei nicht mehr verstanden. Also löffelten wir ganz still und friedlich unseren Nachtisch bis Tobi völlig entgeistert
feststellte: 'Die anderen Gäste essen gar nicht, sondern haben alle ihre Hände gefaltet und Beten.' Damit war es nun leider doch um unsere mühsam erhaltene Fassung vorbei. Daniel grinste von einem Ohr zum anderen, Tobi schaute so gelassen wie möglich an die Zimmerdecke, während mir vor lauter unterdrücktem Lachen die Tränen kamen und ich mein Gesicht zur Tarnung hinter einem Taschentuch verschwinden ließ.

Es gelang uns noch einigermaßen, bis zum Ende des Essens Haltung zu bewahren, wir gaben ein großzügiges Trinkgeld, das (wie die gesamten Erlöse des Restaurants) einem guten Zweck zugute kommt, und erlaubten es uns erst draußen auf der Straße, mal ganz herzlich über diesen gelungenen Abend zu lachen.

Weitere Infos:

L'Eau Vive
Via Monterone, 85 (Piazza S. Eustachio)
00186 Roma
Tel.: 06.68802101 - 06.68801095
Email: eauvive[at]pen.net

Mieli Gloves
Via S. Claudio, 70
00187 Roma
Tel.: 06.6785979

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