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Dienstag, August 31, 2004

Cult 7 - heute rund um Ikea

Der neue IKEA Katalog ist da. Lebst Du schon, oder wohnst Du noch?

1. Wieviele IKEA-Möbel stehen in Deiner Wohnung?
Wenn jedes Einzelteil bis hin zu Moppe und Söt einzeln gezählt, aber die Griffe der Küchentüren, obwohl einzeln gekauft, zur Küche mitgerechnet werden, außerdem auch die Teile im Keller und auf dem Balkon mitzählen, kann ich die Summe unserer Ikeamöbel grob berechnen:

Durchschnittlicher Anteil Ikeamöbel pro Quadratmeter x Wohnfläche inkl. Keller und Balkon
= 3,5 x 170 = 595 Ikeamöbel :-)

Hach, ganz falsch. Söt ist ja kein Möbel! Dann ist es wahrscheinlich einfacher, die Gesamtmöbel zu zählen und von der Summe 10 abzuziehen (10 Möbel, die wir nicht von Ikea haben: Bücherregal, Couchtisch, Sofa, Klavier, Bett, Eßtisch und vier Stühle). Macht 585. - Hey, das paßt: Wir haben genau 10 Söt in unseren Hatten Beistelltisch gesperrt!

2. Für viele Menschen ist IKEA ein Lebenstil. Auch für Dich?
Nein, nein, ganz sicher nicht. Wenn es nicht nach dem Preis ginge, hätte ich edel-minimalistische Möbel von COR und Bo Concept und natürlich die Relaxliege von Le Corbusier. Und eine zweite für Daniel.

3. Welcher Einrichtungs- oder Deko-Gegenstand in Deiner Wohnung ist der teuerste? Und warum besitzt Du ihn?
Das erste, selbstgekaufte teuerste Möbelstück war mein Bücherregal. Das steht auch heute noch im Wohnzimmer, besteht eigentlich auch nur aus lauter Brettern, aber aus schicken eben. Außerdem hat es drei Umzüge deutlich unbeschadeter überstanden als z. B. unsere Kleiderschränke von Ikea. Ich hab's mir damals gekauft, weil ich alle anderen Regale einfach spuckehäßlich fand. Eine rustikale Wohnzimmer-Schrankwand kam schon gleich gar nicht in Frage. Da ich davor alles bei Ikea eingekauft hatte, war ich über die 10-wöchige Lieferzeit völlig entsetzt, hab dann 10 Wochen genervt nach einer Alternative gesucht und schließlich doch dieses Bücherregal gekauft. Harmoniert übrigens super mit den Billys in Weiß und Buche!

Mittlerweile ist das teuerste Möbelstück im Haus aber mein Klavier. Warum ich das gekauft hab, dürfte klar sein: Für Daniel als Zeitungsablage :-)

4. Welchen Einrichtungsgegenstand würdest Du nie in Deine Wohnung stellen?
Diese Klapp-Schuhregale. Ganz häßlich!

5. Gibt es für Dich etwas Besonderes an Schweden? Was ist das?
Nicht explizit etwas Besonderes, aber vieles, was ich an Schweden mag: Das Meer, die Sonne im Sommer, daß fast alle toll englisch sprechen, die Freundlichkeit der Leute, Fisch, die Schären, daß viele Filme in der Originalversion gezeigt werden ... Okay, ich geb's zu, habe von Schweden bisher nur Stockholm besucht. Aber davon war ich ganz begeistert!

6. Schwedische Literatur: Wer faszinierte Dich in Deiner Kindheit mehr: Pipi Langstrumpf oder der Michel aus Lönneberga?
Da will ich mich gar nicht entscheiden, fand als Kind beides toll. Ich glaube, zuerst Michel und später Pipi. Oder war es umgekehrt *grübel*

7. Schwedisch Essen: Surströmming probieren oder doch auf der sicheren Seite sein und Köttbullar bestellen?
Bäääh, die Beschreibung für den Surströmming klingt ja total eklig. Nein, ehrlich, ich esse echt gerne Fisch, bloß riechen darf er auf keinen Fall. Und von wegen Auge ißt mit und so. Nicht mein Fall. Köttbullar habe ich allerdings schon oft, immer sehr gerne und auch schon deutlich bessere gegessen als bei Ikea. Krieg gleich wieder Hunger :-)



Mißglücktes Marketing

Zuhause essen Daniel und ich immer Lätta-Halbfettmargarine. Aber nicht wegen der Aktivpunkte oder weil wir uns entschieden haben, niemals dick zu werden.

Sondern einfach nur, weil wir uns nicht einigen können, ob man becel auf der ersten oder auf der zweiten Silbe betont :-)



Montag, August 30, 2004

Nein, keine Sorge, ich leide weder an einer Schreibblockade, noch habe ich eine kreative Arbeitspause eingelegt. Wir waren einfach die letzten Tage sehr viel unterwegs bzw. sehr wenig Zuhause.

Nachfolgend eine Kurzfassung:

1. Am vorletzten Wochenende ist mein Bruder 40 Jahre alt geworden, was zu feiern war. Also machten wir uns auf ins Ländle. Man sagt ja, der Schwabe wird mit 40 gescheit. Was immer noch zu beweisen wäre :-)

2. Gleich am Sonntag ging es weiter nach Helsinki, denn auch mein Geburtstag mußte gefeiert werden. Hiervon wird noch separat berichtet, dazu gibt es einige Tipps über Helsinki und über Tallin (Tagesausflug).

3. Direkt vom Flughafen aus fuhr Daniel zu Tobi, um ihm bei seinem Umzug zu helfen. Zum Glück konnte ich Berge von Arbeit vortäuschen, so daß ich Zuhause bleiben durfte *puuh*

4. Das letzte Wochenende verbrachten wir bei ziemlich durchwachsenem Wetter in Berlin anläßlich der MoMA-Ausstellung. Nachdem wir die bereits gekauften Eintrittskarten verbummelt hatten und auch nicht 7 Stunden in der Schlange stehen wollten, nutzten wir das VIP-Angebot vom Sorat. Am Sonntag wollten wir eigentlich noch die schon länger geplante Spreefahrt machen, allerdings fiel die wegen Dauerregens ins Wasser. Mehr Infos gibt's auch hierzu bei nächster Gelegenheit.



Donnerstag, August 19, 2004

medienrauschen.: "Die olympische Hyperlink Policy.":
Man darf die olypmische Seite (nach deren Vorstellung) nur nach Genehmigung verlinken :-)
In welchem Jahr leben die denn?



Mittwoch, August 18, 2004

Schon wieder am Packen.
Heilig's Blitzle...!



Dienstag, August 17, 2004

Cult7 - Olympia

Die Olympischen Spiele 2004 in Athen starten und wir werden sportlich:

1. Die spannenste/interessanteste Sportart, die es gibt, ist ??
Auf Anhieb tendiere ich zu Handball (habe gestern das Ägyptenspiel gesehen und war selbst bei einem 10 Tore Vorsprung noch angespannt :-)), aber auch Basketball, Wasserball etc haben ihren Reiz.

2. Die seltsamste Sportart, die es gibt, ist ??
Spontane Klischeeantwort wäre wohl Synchronschwimmen, aber es gibt ja siviele obskure Sportarten:
Baseball, Cricket, Frauentragen (kein Witz, vor kurzem war ein Interview in der Sueddeutschen mit dem kanadischen Meister, es gibt sogar 3 verschiedene Tragearten...) etc.

3. Welche Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen wirst Du Dir anschauen?
Handball, Basketball (siehe Frage 1), ich befürchte aber, dass ich vor dem Fernseher versacken werde :-(

4. Die Olympischen Spiele der Antike waren eine Veranstaltung um die griechischen Götter zu ehren. Was bedeutet Olympia heute; für Dich?
Kommerz. Sorry, aber ist so. Hallo Sponsoren dieser Welt.
Daneben aber auch eine Chance, mal in Sportarten reinzuschauen, die sonst nie wahrgenommen werden.

5. Golf war einmal Olympische Disziplin. Welche (evt. verrückte) Sportart willst Du 2008 in Beijing unbeding (wieder) sehen?
Daggi hätte hier Mohrenkopfweitwerfen getippt, ist aber mein Blogbeitrag :-) - Schach fände ich interessant.

6. In welcher Disziplin - wäre sie olympisch - wärst Du ein Medaillen-Anwärter?
Extremcouching, Internetsurfen, Daggi aergern.

7. ? und ein Tipp: Wieviele Medaillen werden die deutschen Sportler aus Athen mit nach Hause bringen?
Zu wenig, um die Bildzeitung oder den Express zufriedenzustellen. Mir eher egal, der Medaillenspiegel ist ja eher was für das oberflächliche Sport/Nationalego - wenn einer seine pers. Bestleistung .



Montag, August 16, 2004

Am Wochenende las ich in der Süddeutschen Zeitung ein interessantes Interview mit einer Gräfin (ihr Name ist mir leider entfallen, irgendwas mit von) über Benimmregeln. Danach wird von einer feinen Gastgeberin (also einer wirklich feinen), deren Gast beim Essen versehentlich ein Klos vom Teller fällt, erwartet, daß sie ihren eigenen Klos ebenfalls zu Boden wirft.

Ich fand das ziemlich skurril.

Am selben Abend gab es bei uns Putencurry zum Essen mit so kleinen runden Ananasbällchen, die ich mal bei Aldi im Angebot gekauft hatte. Wie man den Frauen ja vielfach nachsagt, hatte ich offensichtlich mehr darauf geachtet, daß diese kleinen Ananasbällchen sehr hübsch aussahen. Zum Essen waren sie allerdings nicht besonders praktisch.

Es kam natürlich - fast - so, wie es kommen mußte. Fast nur deshalb, weil bei uns üblicherweise Daniel derjenige ist, der beim Essen immer kleckert. Dieses Mal passierte es allerdings mir. Als ich versuchte, eines dieser Ananasbällchen mit der Gabel aufzuspießen (die erwähnte Gräfin aus dem Zeitungsartikel würde sich ob dieser frevlerischen Tat sicherlich die ordentlich ondulierten Haare raufen), rollte es schwungvoll von meinem Teller und landete auf dem Fußboden.

Daniels völlig ungerührter Kommentar: 'Möchtest Du, daß ich eins von meinen hinterher werfe?'

Den Artikel in der Süddeutschen habe ich online leider nirgendwo gefunden.



Sonntag, August 15, 2004

Wandertour - 3. und letzter Tag

Abstieg Konstanzer Hütte

Am letzten Tag unserer Wanderung habe ich es tatsächlich geschafft, noch früher als an einem gewöhnlichen Werktag aufzustehen, so daß ich um 6.20 Uhr wohl die Erste im Waschraum war. Am Frühstückstisch wurden großzügig die Beilagen unter allen am Tisch sitzenden Wanderern aufgeteilt: Müslitausch gegen Marmelade. Ordentlich gestärkt packten wir anschließend unsere Rucksäcke zusammen. Daß ich mir zwischen all diesen Extremsportlern wie ein absoluter Flachlandspaziergänger vorkam, hatte ich bereits erwähnt. Als uns nun einer dieser Hardcorewanderer fragte, wohin wir heute noch laufen würden, hätte ich mich am liebsten wortlos umgedreht. Wolfgang hatte weniger Hemmungen, in fröhlichem Ton das letzte Etappenziel unserer Reise, St. Anton, zu nennen. Daraufhin drehte sich allerdings der Fragesteller wortlos um.

St. Anton war wohl nicht geeignet, um Eindruck zu schinden ;-)

Abstieg 2

Der Weg dorthin führte uns durch eine längere, sehr schöne Waldstrecke mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge und z. T. auch sehr tief hinab in die Rosannaschlucht - da konnte einem schon fast schwindlig werden. Allerdings war der Weg zunächst noch breit und gut befestigt. Später kamen wir noch an einem größeren See vorbei, an dem offensichtlich gerade die Folgen eines Bergrutsches beseitigt wurden. Zugegeben, das sah schon recht furchterregend aus. Schließlich wurde der Weg richtig schmal, stellenweise gerade einen Mann breit und im Fels waren Seile zum Festhalten eingelassen. Links ging der Berg steil hinauf, rechts die Rosannaschlucht steil hinunter - und unser Weg immer schön bergab. Erstaunlicherweise kamen uns selbst auf diesem Streckenabschnitt noch immer Radfahrer entgegen, ihr Fahrrad teils tragend, teils schiebend. Aus welchem Grund man seine knapp bemessene Freizeit für solche Aktivitäten opfert, ist mir immer noch ein Rätsel.

Eindrücke von der Wandertour

Nachdem wir nach einer Weile das Tal erreicht hatten, war es auch bis St. Anton nicht mehr allzu weit. Nach der doch noch einigermaßen unberührten Landschaft, empfand ich den Ort als sehr touristisch und wenig schön, aber wir mußten hier auch nur noch auf unseren Bus nach Galltür warten. Schneller als gedacht, waren wir in St. Anton angekommen, so daß wir sogar noch den frühen Bus um 11.30 Uhr erreichten.

Abschlußbild am KopsseeMit einmal Umsteigen erreichten wir schließlich völlig verschwitzt und schmutzig nach ca. 1 1/2 Stunden unseren Ausgangsort am Kopssee. Während Sieglinde und Tobi offensichtlich immer noch nicht genug hatten und sich noch zu Fuß an einen weiteren Abstieg wagten, ließen Wolfgang, Daniel und ich uns im nahegelegenen Restaurant verköstigen. Dort bekam ich auch endlich meinen heißgeliebten Germknödel. Als ich die Kellnerin fragte, ob er denn mit Pflaumenmus gefüllt sei (nur so schmecken sie mir richtig gut), zuckte sie nur mit den Schultern und meinte in breitestem österreicher Dialekt 'Mit Powidl halt!'

Schon wieder hatte ich etwas gelernt :-)

Und dann fiel mir noch auf, daß bei den Österreichern die Fußwegschilder ganz anders aussehen als bei uns!

Fußweg in Österreich



Samstag, August 14, 2004

Sie war es!

Doofe Katze

*groll*



Freitag, August 13, 2004

DVB-T Update:

Wenn bei geizhals.at/de ein Produkt unter "DVB-T Receiver MIT Festplattenvorbereitung" gelistet ist, so muss das nicht stimmen (das mit der Vorbereitung). Bei Alternate bestellt, nach dem Auspacken die Beschreibung auf dem Karton gelesen und gelernt:
Es gibt den Hyundai HST DVB-T 100 und den Hyundai HST 110 H.
Ich wollte den 110 H (wie harddisk). Hab ich aber nicht.
Also:
zurückschicken und bei einem anderen Anbieter bestellen, mal schauen, wie gut Alternate mit dem Fernabnahmegesetz umgeht.
Ich werde davon berichten :-)
DVB-T Antenne hab ich jetzt auch, im Intranet für 20 Euro gekauft.
So langsam wächst unsere DVB-T Infrastruktur......



Nachdem anscheinend die Kabelgebühr bei uns nicht in den Nebenkosten enthalten ist *grummel*, haben wir uns gesagt:
ish will kein Kabel mehr ;-), sondern wir versuchen jetzt mal, ob wir mit DVB-T in Dellbrück Empfang haben. Also brauchen wir jetzt neben der aktiven DVB-T Zimmerantenne auch noch einen Receiver. Da haben wir folgendes Gerät ausgewählt: der Hyundai HST-110 DVB-T Festplattenreceiverr. Hat gute Kritiken bekommen und das wirklich schicke ist ja die erweiterte Funktionalität (Timeshift etc..).
Einen Nachteil hat der Umstieg allerdings auch - wir bekommen kein MTV mehr *schueff*.

Und da wir sowieso beim bestellen sind, gibt es gleich noch eine neue Festplatte (da die alte nicht mehr so fit ist - S.M.A.R:T: meldet eine Fitness von 1%). Da die alte dann eine reine offline-Backupplatte wird, kannich meine bisherige 30 gig Backup Platte in den Receiver schrauben.

Zudem gibt es noch eine neue USB Karte (die Onboard USB Schnittstellen sind bei dem alten Rechner doch sehr &%§$"'*). Das sind aber auch die letzten Investitionen in den alten Rechner.... (na ja, evtl noch ein DVD-Laufwerk, ein neues Netzteil ....:-)?
Bei der DVB-T Antenne bin ich mir nicht sicher, ob wir die Hama nehmen oder doch lieber eine Allforone (werde mich da beraten lassen).



Donnerstag, August 12, 2004

Gimme 5 - mal wieder ein paar Worte über mich

1. Was ist Deine erste Kindheitserinnerung?
Ich hab als wirklich noch ganz kleines Kind einmal nachts in meinen Kleiderschrank gepullert, weil ich den Lichtschalter nicht finden konnte und daher im Dunkeln die Schranktür mit der Zimmertür verwechselt habe. Bin ein bißchen in Panik geraten... oh Gott, das klingt ja total peinlich.
Ich kann mich noch daran erinnern, daß mir meine Mutter immer einen Gute-Nacht-Kuß gab, wenn sie nachts aus dem Theater heimkam und ich schon schlief.

2. Was war Deine liebste Freizeitbeschäftigung?
Spielen mit Playmobil und natürlich lesen.

3. Was für Streiche hast Du gemacht?
Da muß ich jetzt passen, war echt ein total liebes Kind. Mir sind eher aus Schusseligkeit so blöde Sachen passiert (s. Frage 1).

4. Was war die schlimmste Strafe, die du bekamst?
Wie gesagt, liebes Kind, keine Strafen.

5. Welches war der Spruch den Deine Mutter immerwieder zu Dir gesagt hat?
Was ich eher heute gelegentlich zu hören kriege: 'Muß ja jeder selber wissen.'



August ist der Monat, in dem irgendwie 75 % meiner Familie Geburtstag haben. Wer sich wohl über diese Hausstaubmilbe freuen könnte *grübel* Und wer benötigt ein paar Magenschmerzen? Daniel hat zwar erst nächsten Monat Geburtstag, aber keine Frage, er kriegt natürlich den Bücherwurm.

Und was schenk ich mir selber zum Geburtstag?

...mehr davon...

(gefunden bei Anke)



Mittwoch, August 11, 2004

Wandertour - Fortsetzung

Bevor das völlig aus meinem Gedächtnis verschwindet, nachfolgend noch der 2. Teil unserer Wandertour.

Nachdem wir am ersten Abend völlig k.o. - traf zumindest auf mich zu - schon vor 21.00 Uhr in unsere Betten (10-Mann-Matratzenlager) fielen, war ich am nächsten Tag doch tatsächlich kurz nach 7.00 Uhr wieder auf den Beinen. Eigentlich eine Uhrzeit, zu der ich nie freiwillig aufstehe. Muß wohl an der gesunden Bergluft gelegen haben.

Frühstück gab es nur bis 8.00 Uhr, zünftige Mahlzeit, anschließend Rucksack packen, rein in die Bergstiefel und schon ging es wieder weiter - aber zunächst mal ganz entspannt bergab :-)

Für einen kleinen Abstecher ließen wir unsere Rucksäcke völlig einsam hinter einem Stein liegen, was mir (klar, ich wohne in Köln) zunächst sehr suspekt war. Das war allerdings ganz schnell vergessen, als ich merkte, wieviel leichter es sich doch ohne Rucksack so läuft. Unsere erste Rast machten wir an einem spiegelklaren Bergsee, der mich stark an den Mirror Lake in Neuseeland erinnerte (wenn ich ehrlich bin, muß man sicher nicht erst bis Neuseeland fliegen, um einen See zu sehen, in dem sich das umliegende Bergmassiv spiegelt, aber ich dachte, diese Bemerkung macht sich hier vielleicht ganz gut *g*).

Albonabach

Danach ging es weiter am Albonabach entlang, später am Rosannafluß, ca. 15 km fast (!) immer nur bergab, worüber ich zunächst schon sehr froh war. Als ich allerdings die zahlreichen Radler sah, die uns entgegenkamen, während wir praktisch als einzige den Weg in die andere Richtung bergab gewählt hatten, war mir das fast ein wenig peinlich. Auf dieser Tour lernte ich auch, daß es Fahrradstrecken mit eingeplanten Schiebe- und sogar Tragepassagen gibt. Und nicht wenige Radler, die tatsächlich solche Touren unternehmen. Ich war sehr beindruckt!

Konstanzer Hütte

Zeitig am Nachmittag erreichten wir die Konstanzer Hütte. Immerhin hatten wir an diesem Tag so ca. 600 Höhenmeter zurückgelegt, vielleicht läßt das ja irgendjemanden vor Ehrfurcht erstarren (ist ja jetzt mal egal, daß wir sie runterliefen statt rauf). Wir verdrückten erst einmal eine ordentliche Portion Apfelstrudel und während Daniel den Nachmittag zum gemütlichen Chillen nutzte, machte der Rest noch einen Spaziergang ums Haus (bitte beachten: Das bedeutet etwas anderes als im platten Köln einmal um den Block zu laufen).

Seit diesem Abend auf der Konstanzer Hütte weiß ich übrigens, wie lecker Spätzle mit Kraut schmecken, daß man durchaus auch nach einem anstrengenden Tag auf eine Dusche verzichten kann, wenn das Wasser nur kalt ist, daß sich 5 Retriever auch in einem eiskalten Bergbach sauwohl fühlen, ich weiß, wie 5 gestandene Männer nach einer Tagestour mit dem Rad nach Schweiß riechen können und daß EIN frisch Geduschter in einem 10-Mann-Lager mit NEUN ungeduschten Personen wirklich nicht auffällt.

Und an diesem Tag haben wir nur noch ein Murmeltier gesehen.

Eindrücke von der Bergtour

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Yamato-Konzert in der Düsseldorfer Oper

Gestern abend waren in der Düsseldorfer Oper bei Yamato - the drummers of Japan und ich bin immer noch völlig hin und weg von dieser beeindruckenden Darbietung. Eine gewaltige Trommel-Vorstellung von 10 Musikern mit kleinen und großen Trommeln und sogar einer mannsgroßen, der Miya-Daiko, mit Shamisen, den traditionellen Saiteninstrumenten (die man mit einer Art Schaber spielt, ähnlich dem Reinigungsgerät für Cerankochfelder) und den sogenannten Shinobue-Flöten, außerdem natürlich Gongs und Schellen, vereinzelt auch mit japanischen Rufen und Gesängen.

Man sagt den Japanern ja gerne nach, sie seien so ernst und würden immer ein ausdrucksloses Gesicht machen. Die Trommler von Yamato entsprachen diesem Klischee allerdings in keinster Weise, sondern scherzten mal mit dem Publikum, mal mit der Kamera. Die ganze Vorstellung war ein spielerischer Wettkampf der Darsteller untereinander, was jeden immer wieder zu neuen Höchstleistungen seiner Trommelkünste anspornte. Dabei strahlte jeder einzelne eine derartige Begeisterung und Energie aus, daß man davon richtig mitgerissen wurde. Am liebsten wäre ich hoch auf die Bühne geklettert, um gleich selber mal eine der zahlreichen Trommeln auszuprobieren.

Von Anfang bis Ende war diese Aufführung eine wirklich fantastische Vorstellung!

Und Junge, hatten die Kerle Oberarme... :-)



Montag, August 09, 2004

Soma - noch ein kurzer Rückblick

Auch am Samstag zog es uns bei sonnigen Temperaturen wieder auf die Insel am Kölner Hafen.

Daggi und Daniel auf dem Somafestival

Im Artist Garden verbrachten wir den Nachmittag mit leckerem Essen (Thai Curry und gebratene Nudeln) und schauten uns den Juggle Battle an: Jongleure mit Bällen, Keulen und Ringen sowie Akrobaten auf Einrädern, teils eingeübt, teils improvisiert. Was das Jonglieren angeht, kann ich wirklich noch eine Menge lernen!

Abends lauschten wir Amparanoia und anschließend dem Beginner-Konzert, meinem absolutes Highlight. Das heftige Gewitter kurz vor Schluß konnte auch niemanden wirklich zum Gehen veranlassen. Ich war mir nur die ganze Zeit nicht sicher, ob es sich nun bei dem Baum, unter dem wir Schutz suchten, um eine Eiche oder eine Buche handelte.

Beginner/Gustav Gans

Gegen später waren wir noch im Bootshaus, Raggae- und Hiphopfloor hören, hat uns aber beide nicht so mitgerissen, schwammiger Sound und für meinen Geschmack war es überall viel zu heiß :-(

Sonntag wurde erst einmal ausgeschlafen, nach weiterem Überlegen machten wir uns aber doch noch einmal auf den Weg zum Jugendpark: Hörten Alice Rose, schauten den Künstlern beim Jonglieren zu und haben natürlich wieder lauter Leckereien vernascht. Und ja, ich habe ein Crêpes gegessen!

Daggi beim Essen

Zwischendrin schauten wir immer wieder bei dem Turmbauer Heinz vorbei, der aus 47 Eschenhölzern (jeweils 3 m lang) einen 13 m hohen Turm baute, ohne dabei den Boden zu berühren. Zwischendrin machte Heinz lediglich drei Apfelpausen in der Spitze des Turms.

Heinz baut

Abends noch kurz bei Kante aus Hamburg (okay) und Mia aus Berlin (nicht ganz so unser Geschmack) reingehört und uns nach einem letzten Blick auf den Turmbau wieder auf den Weg nach Hause gemacht.



Samstag, August 07, 2004

Ein paar Eindrücke vom Soma-Festival in Köln

Gestern abend schauten wir schon mal kurz beim Soma vorbei - für uns beide übrigens das erste Mal und beide waren wir wirklich angetan von der Atmosphäre im Jugendpark.

Daggi und Daniel beim Somafestival

Psychedelische Musik in der Chillout-Area, brennende Kerzen, leckere Gerüche, fluoreszierende Ballons und eine tolle Vorstellung von Mosaique und FlameOz mit einer beeindruckenden Feuershow - und schon hatte Daniel dieses entspannte Grinsen im Gesicht :-)



Cult 7 - Von Lila Kühen

Der moderne Mensch entfremdet sich zunehmend von Mutter Natur. Wir gehen zurück zu den Wurzeln:

1. Bist Du mit einem Tier/Tieren groß geworden?
Bei einer Körpergröße von 1,63 m kann man nicht wirklich von groß geworden reden, aber in der Tat hatten wir seit ich in der Grundschule war neben den obligatorischen Wellensittichen immer einen Hund. Bedingt durch den 2. Hund hatten wir dann irgendwann einen Wellensittich weniger, aber das ist eine andere Geschichte.

2. Was war gut/schlecht daran (mit oder ohne ein Tier aufzuwachsen)?
Wenn es jetzt nur darum geht, was schlecht daran ist, mit einem Tier aufzuwachsen und nicht ganz allgemein um die Nachteile, die ein Haustier mit sich bringt (Schmutz, Urlaub...), kann ich mich nicht erinnern, irgendetwas daran schlecht gefunden zu haben. Gut daran finde ich, daß da - typischerweise war es in meinem Fall ein Hund - immer jemand war, bei dem ich mich mal ausheulen konnte, der mir immer zuhörte, der selber nie schlecht gelaunt war und für den ich dafür aber auch Verantwortung übernahm, für den ich sorgte. Und mit dem ich auch mehr als einmal bei schlechtem Wetter trotzdem spazieren ging. Der irgendwie einfach zu mir gehörte.

3. Hast Du heute ein Haustier? Welches?
Aus Zeitgründen, da wir beide berufstätig sind, leider nicht. Aber Daniel krümelt auch gerne und will versorgt werden. Das reicht :-)

4. Könnte man ausgestorbene Tiere wie den Beutelwolf per Gentechnik wieder zum Leben erwecken, sollte man diese Chance nutzen?
Nein.

5. Welches Tier fasziniert Dich am meisten?
Mein Lieblingstier ist ganz klar der Hund. Faszinierend finde ich aber generell Raubtiere. Die würde ich wirklich gerne mal in freier Wildbahn beobachten - aus sicherer Entfernung natürlich.

6. Du wirst als Tier wiedergeboren. Welches Tier willst Du keinesfalls werden?
Nichts Ekliges wie Spinne oder Käfer, lieber was Flauschiges, was alle mögen und streicheln. Nur KEINE Katze!

7. Du verbringst drei Wochen auf der Alm. Welches Tier wirst Du meiden?
Da wir kürzlich auf einer Alm waren, kann ich ziemlich sicher sagen, daß es dort außer Stechmücken keine Tiere gibt, die ich explizit meiden würde. In der Regel ist es eher umgekehrt :-)



Donnerstag, August 05, 2004

Noch ein paar Worte zu unserer Wandertour vom letzten Wochenende:

1. Tag - Aufstieg vom Kopssee zur Heilbronner Hütte (2300 m)

Nach Tobis Aussage hatten wir uns ja für die Warmduschertour für Untrainierte entschieden. Allerdings muß ich gleich bemerken, daß wir nicht zu christlicher Uhrzeit aufstehen durften, daß es nicht nur bergab ging und daß man auf den Hütten definitiv nicht warm duschen konnte. Da hatte uns Tobi ganz schön was erzählt!

Tobi, der Sklaventreiber :-)

Statt um 8.30 Uhr starteten wir am ersten Tag schon um 7.00 Uhr von Weinsberg aus nach Galtür bzw. genauer zum Kopssee am Zeinisjoch (liegt bei ca. 1800 m). Hier ließen wir das Auto stehen und schon ging es erst einmal steil bergauf. Ja, wenn ich es mir so genau überlege, ging es den ersten Tag nur bergauf, zwischendrin gab's kaum mal Gelegenheit zum Verschnaufen.

Steiler Aufstieg

Aber dafür haben wir jede Menge Murmeltiere (junge, dicke, nasse, pfeifende, langsame...) gesehen. Laut Reiseführer sind diese Tiere sehr scheu und nur bei völliger Stille zu beobachten. Alles Quatsch, denn sonst hätten unsere permanenten Entzückensschreie (ich zitiere: Oh kuckt mal, NOCH ein Murmeltier!) die Tiere längst in die Flucht schlagen müssen.

Murmeltier

Am späten Nachmittag erreichten wir endlich die Heilbronner Hütte. Ich muß gestehen, am ersten Tag habe ich von der Wanderstrecke nicht allzuviel gesehen. Trotz Joggens konditionsmäßig stark überlastet, war ich die meiste Zeit damit beschäftigt, möglichst energieschonend mit gesenktem Blick auch noch den letzten, richtig steilen Berg zur Hütte zu erklimmen. Tobi stellte sich aber immer wieder sehr geschickt dabei an, mich mit üblen Tricks zum Weiterlaufen zu animieren. Als er mir beispielsweise erzählte, daß es auf einer nicht mehr weit entfernten Alm Eis gäbe, war ich natürlich ganz aus dem Häuschen: Die Aussicht auf ein kühles Eis ließ mich gleich wieder schneller werden. Als wir schließlich an der Alm angelangten, wurde mir allerdings klar, daß Tobi nie davon gesprochen hatte, dort ein Eis zu essen.

Heilbronner Hütte

Was die Heilbronner Hütte betraf, klärte uns Tobi auf, daß es sich um eine sehr luxuriöse Hütte handelte. Nein, nicht verglichen mit unserer 125 qm Dachgeschoßwohnung mit heißem Wasser und Betten mit Tellerlattenrost und angepaßter Matratze, sondern im Vergleich zu anderen Berghütten. Nun gut, ich lerne ja immer gern dazu. Das üppige Freizeitangebot veranlaßte uns dann, nach einem großen Berg Spaghetti sehr früh unser Nachtlager aufzusuchen :-)

Fortsetzung folgt.

Alpenrosen

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Mittwoch, August 04, 2004

Cult7 - diesmal sehr spät...

Sprache ist Malerei für das Ohr. Deutsche Sprache, schwer Sprache. Und dann auch noch reformiert und mutiert!


1. Die Rechtschreibreform ist gut, weil ...

Nee, ehrlich, fand ich noch nie! Es ist mir bis heute nicht begreiflich, warum an der deutschen Rechtschreibung alles mögliche geändert werden sollte und dabei die neuen Regeln nicht unbedingt einfacher, transparenter wurden. Ich persönlich habe mittlerweile oft das Gefühl, daß ich bei bestimmten Worten heute gar nicht mehr weiß, wie sie richtig geschrieben werden. Weder nach alter noch nach neuer Rechtschreibung. Als Erfolg kann ich das nicht unbedingt bezeichnen. Und damit ist auch schon Frage 2 beantwortet.

2. Die Rechtschreibreform ist schlecht, weil...
Siehe Frage 1.

3. Mein deutsches Lieblingswort in diesem Jahr ist...
Muß ich passen, sorry.

4. Mein deutsches Unwort in diesem Jahr ist...
Eigentlich schon seit drei Jahren das gleiche: eskalieren. Daniel bietet noch Klingeltonabo. Auch richtig schön schlecht.

5. Das Wort, dass ich immer falsch schreibe, ist ?
Ich weiß zwar nicht warum, aber ich kann mir nie merken, wie man 'Ihr wart' und 'Ihr seid' schreibt. Mußte prompt wieder im Duden blättern :-)

6. Es gibt im Deutsch kein Wort für nicht mehr durstig (nicht mehr hungrig = satt). Mein Vorschlag für ein solches Wort:
Keine Ahnung, bin da gerade völlig unkreativ. Vielleicht datt?

7. Der Verein Deutsche Sprache fordert weniger Anglizismen. Dieses englische Wort/dieser Spruch nervt mich am meisten:
Handy - zwar kein echt englischer Begriff und ich nutze ihn zwangsläufig auch selber, aber einfach ein absolutes Unwort. Damit paßt die Antwort ja auch zu Frage 4.



Dienstag, August 03, 2004

Freizeitstreß zuhause, so daß ich gar nicht mehr dazukomme, alle Highlights zu bloggen.

Von unserer Wanderung im Verwalltal kamen wir alle unversehrt zurück. Ich war ja fest davon überzeugt, daß ich mit diesem schweren Rucksack irgendwann rückwärts in eine Gletscherspalte kippe. Daniel meint allerdings, er hätte den deutlich schwereren Rucksack getragen. Pah!

Mehr Infos dazu und auch ein paar Bilder gibt es in den nächsten Tagen.

Coole Wanderer

Keine Frage - die coolsten Wanderer auf der gesamten Strecke waren natürlich Daniel und ich :-)

Etwas muß ich aber doch noch erwähnen: Bei Etagezwo habe ich einen Link auf den Kölner Blogplan gefunden und mich gleich mal eingetragen. Hat allerdings noch nicht so ganz geklappt; momentan findet man mich noch an der Anlegestelle in Entenhausen :-)

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