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Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

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Donnerstag, April 29, 2004

Gerade vom Pilates nach Hause gekommen und wieder müde. Oder immer noch. Irgendwie habe ich den Eindruck, ich denke in letzter Zeit viel zu oft darüber nach, wie GEMÜTLICH doch ein Abend mit einem Buch auf dem Sofa wäre.

Ist das Frühjahrsmüdigkeit oder hängt das mit dem Alter zusammen?



Mittwoch, April 28, 2004

Und im Kühlschrank brennt noch Licht ....

Wir hatten gestern einen sehr vergnüglichen Abend im Limelight. 'Doppelpack' heißt die neue Veranstaltungsreihe des Hauses, bei der immer zwei, manchmal sogar drei Künstler nacheinander Programm machen. Vor der Veranstaltung wird ein leckeres Menü angeboten. Neugierig geworden, wollten wir das gestern mal ausprobieren und buchten gleich das Komplettprogramm.

Im Doppelpack gab es dieses Mal Harry Rowohlt und Kahl+Kaiser, aber vorher noch das Menü: Zuerst eine Tomatencremesuppe, als Hauptgang Tagliatelle mit Brokkoli in Gorgonzolasoße und als Nachspeise Schokoladenmousse im Biskuitteig. Aufgrund der figurfreundlichen Hauptspeise bot uns die sympathische Bedienung an, den Nachtisch in die Pause zu verlegen. Da praktischerweise für Menügäste die Sitzplätze reserviert waren, waren wir mit dem Vorschlag gleich einverstanden und nutzten die verbliebene Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung für einen Verdauungsspaziergang.

Hardy Kaiser und Ernst Kahl waren sowohl Daniel als auch mir noch völlig unbekannt, so daß wir sehr gespannt auf den 1. Teil der Vorstellung warteten. Die völlig absurden Gedichte und Lieder, von Kahl vorgetragen und von Kaiser auf der Gitarre begleitet, mit einer skurrilen Diashow im Hintergrund, entlockten mir zunächst ein völlig entgeistertes: ' Was ist DAS denn!' brachten uns aber im Laufe des Abends immer häufiger zum Schmunzeln und herzlichen Lachen. Getoppt wurde die Vorstellung aber dennoch bei weitem durch die Lesung von Harry Rowohlt (und nun weiß ich auch, daß er nichts mit dem Rowohlt-Verlag zu tun hat). Ich war völlig fasziniert von diesem spielerischen Umgang mit der Sprache, dem unglaublichen Humor, der in seinen Texten steckt und der Bandbreite an verschiedenen Stimmlagen, mit denen Rowohlt seinen Figuren Leben einhaucht. Ein echter Hörgenuß.

Rowohlt ist allerdings wohl dafür bekannt, seine Lesungen endlos in die Länge zu ziehen. Noch nicht wirklich vom letzten Wochenende erholt, nickte ich so gegen 24.00 Uhr kurz ein. Schnell mal vor der Tür die Beine vertreten konnte ich ja nicht aus lauter Angst, etwas von der Lesung zu verpassen :-)

Heute bin ich nun völlig am Ende. Es ist gerade mal 20.30 Uhr und ich liebäugel schon mit meinem kuscheligen Bett, hundemüde, noch ein paar Worte bloggen und dann mit einem guten Buch im Bett versumpfen *schnarch*



Montag, April 26, 2004

Was man so alles im Haushalt braucht....?!



Herrjeh, da bin ich doch das ganze Wochenende nicht mehr zum Bloggen gekommen, aber es war einfach zuviel los, außerdem waren wir ja seit Freitag unterwegs. Freitagabend traf ich mich erst einmal mit Daniel in Frankfurt. Da Daniel direkt aus Berlin kam, ich dagegen aus Köln, war ich alleine mit dem Zug unterwegs. Bin ich echt nicht mehr gewohnt, hätte beinah den richtigen Bahnhof verpaßt, da ich kurz hinter Köln tief und fest eingeschlafen bin. Und keiner war da, der mich geweckt hat.

Ich traf dann kurz vor Daniel mit meinem Riesenkoffer im Hotel ein. Ein kurzer Blick ins Zimmer zeigte mir, daß es dem Vergleich mit dem Ritz-Carlton leider nicht ganz standhalten konnte :-), aber wir wollen ja nicht meckern, immerhin waren wir von der Galerie U7 eingeladen, somit war das schon in Ordnung. Auf diesem Wege noch einmal ganz herzlichen Dank für die nette Einladung.

Die Vernissage selber fand ich sehr spannend. Es gab tolle neue Bilder von Jörg Eibelshäuser und wir hätten am liebsten gleich wieder eins gekauft, entschieden uns aber ... aus Platzgründen :-) ... für zwei ganz kleine Bilder, die noch gut neben unser großes passen. Neben toller Musik (Drum'n'Bass mit DJ Mieze und DJ Microburst) waren zahlreiche stylishe Leute zu beobachten und wir hatten auch Gelegenheit, ein wenig mit den Leuten von der Galerie und dem Künstler selbst zu plauschen.

Am nächsten Morgen waren wir leicht gerädert; es war doch noch recht früh. Aber immerhin hatten wir gut geschlafen. Nach einem schnellen Frühstück ging es schon weiter Richtung Süden: Daniel fuhr zu seinen Eltern, ich zu meinen. Dort trafen wir uns abends alle wieder zusammen mit Daniels Eltern und weiteren Bekannten und Verwandten zur Geburtstagsfeier meiner Eltern - wie schon geschrieben. War ein sehr trubeliges Wochenende, ging wie im Flug vorbei, aber insgesamt war es sehr schön, auch wenn ich mit dem einen oder anderen der Verwandtschaft/Bekanntschaft gerne ein wenig mehr geplaudert hätte. Nach einem kurzen Abstecher zu meinem Bruder am nächsten Tag fuhren wir völlig ko am frühen Nachmittag zurück nach Hause. Auch hier verschlief ich wieder fast die gesamte Fahrt, aber zum Glück saß dieses Mal Daniel neben mir, der mich rechtzeitig wecken konnte :-)

Und heute hat uns nun noch mein Bruder besucht, der einen Tag geschäftlich in Köln unterwegs war. Dieses Mal klappte es zum Glück auch wieder mit dem Kochen *g*



Mittwoch, April 21, 2004

Und für all diejenigen, die es wie ich kaum erwarten können, bis der 2. Teil von Kill Bill im Kino anläuft, hab ich hier noch eine kleine Überraschung.



Am Freitag sind wir zu einer Vernissage von Jörg Eibelshäuser eingeladen, dem jungen Künstler, von dem wir letzten Herbst ein Bild erstanden haben. Das jetzt übirgens auch einen Ehrenplatz in unserer neuen Wohnung bekommen hat. Da die Vernisage in Frankfurt stattfindet, was gewissermaßen auf dem Weg nach Stuttgart liegt, wollten wir uns die Party nicht entgehen lassen, bevor wir am Samstag anläßlich ihrer Geburtstagsfeier zu meinen Eltern fahren. Schließlich war die Übernachtung im Hotel in der Einladung mit drin :-)

Daniel ist mal wieder in Berlin. Und ich? Bin ganz fleißig und werkel an den letzten Geburtstagsvorbereitungen. Aber psssst!



Montag, April 19, 2004

Linktipp
Da ja bald wieder eine Reise nach Berlin ansteht, hier der Linktipp der Woche:
Krawattenbinden leicht gemacht :-)

Learn How to Tie a Tie




Sonntag, April 18, 2004

Ansonsten noch die Kurzfassung zum restlichen Wochenende:

Gestern waren wir nochmal in Köln ein wenig Shoppen, die letzten Geburtstagsgeschenke organisieren für nächstes Wochenende, etwas zum Anziehen kaufen, essengehen, abends ins Kino - Starsky & Hutch, lustiger Klamauk, Ben Stiller und Owen Wilson hatten mir schon in Zoolander zusammen gut gefallen. Ausgesprochen komisch fand ich die Szene mit dem Pferd in der Garage, aber nein, will nix verraten, selber kucken.

Heute ist Extreme-Couching angesagt, bin nämlich ausnahmsweise und seit langem mal wieder erkältet.

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Und nun folgt der bereits versprochene Hotelvergleich zwischen dem Hotel Bleibtreu und dem Ritz-Carlton in Berlin:

Hotel BleibtreuRitz-CarltonErgebnis
EmpfangSehr freundlich, wie man es bei einem solchen Hotel eigentlich auch erwartet.Auch wenn man uns wahrscheinlich auf den 1. Blick nicht für Gäste des Hauses erkannte, waren alle Mitarbeiter ausgesprochen zuvorkommend. Die nette Dame an der Rezeption hatte Daniel dann allerdings mit einem anderen - wohl vermögenderen - Herrn Bott verwechselt und wollte uns gleich ein Clubzimmer anbieten. Da sollte sie wohl zukünftig besser noch nach dem Vornamen fragen, aber wir hätten uns sicher nicht beschwert :-)Hier schlage ich Gleichstand vor, denn auch wenn das Ritz-Carlton für seinen exzellenten Service bekannt ist, kann man dem Personal aus dem Bleibtreu Unfreundlichkeit sicherlich nicht nachsagen.
Extra-Service Das Bleibtreu bietet kostenlos Getränke in der Minibar an, die zudem auch noch am 2. Tag wieder frisch aufgefüllt wurde. Das Gepäck wurde vom Personal direkt aufs Zimmer gebracht, darum brauchten wir uns nicht zu kümmern. Gleich nach unserer Ankunft bekamen wir ein kleines Osterpräsent gebracht mit verschiedenen Schokoladeneiern. Während wir uns den Tag über in Berlin vergnügten, wurde abends unser Zimmer bettfein gemacht: Vorhänge zugezogen, Bettdecken aufgedeckt, Pantoffeln bereitgestellt, das Fernsehprogramm des Tages aufgeschlagen und eine Karte mit dem Wetterbericht des morgigen Tages bereitgelegt. Am nächsten Morgen war noch die Fußbodenheizung im Badezimmer aufgedreht.Hut ab, hier hat das Ritz eindeutig einen enormen Vorsprung in Punkto Service erzielt.
ZimmergrößeDie war hier doch eher bescheiden, viel Platz zum Laufen gab es hier nicht.Nicht ganz so groß wie unser eigenes Schlafzimmer zuhause, aber der Raum war schon sehr großzügig geschnitten.Hier war das Ritz-Carlton klar im Vorteil, wobei wir sicher noch nicht einmal eins der größten Zimmer hatten. Zu gern hätte ich mal die Suiten gesehen *träum*
BadezimmerGroßzügig geschnitten, in verschiedenen Blautönen gefliest, schöne Badewanne aus weißen Mosaikfliesen, Edelstahlarmaturen. Außerdem: Tageslichtbad mit hohen Fenstern! Ein Bad, wie es mir auch für Zuhause sehr gut gefallen würde.Luxus pur: Dusche und Toilette waren durch Milchglasscheiben vom Badezimmer getrennt, zwei Waschbecken, eine große, komfortable Badewanne mit Nackenrolle, teure Toilettenartikel, ein beleuchteter Schminkspiegel, Fußbodenheizung, cremefarbener Marmor, Spiegel in der Dusche, zwei Bademäntel, flauschige Badezimmerteppich, große, weiche Handtücher.....ich könnte hier jetzt sogar vom weichen Klopapier und der schicken Toilettenbürste schwärmen, aber das geht wohl zu weit.Schade, aber bei dem Gegner hatte das Bleibtreu kaum eine Chance. Trotzdem, die großen Fenster bleiben ein Pluspunkt. Schließlich ist es nicht zu verachten, wenn schon morgens beim Duschen die Sonne ins Zimmer lacht.
Ausstattung Hübsche, individuelle Einrichtung mit allem, was für einen angenehmen Hotelaufenthalt notwendig ist. Sicher sehr schön im Sommer ist der kleine Innenhof, der mit Pflanzen begrünt ist und wo man bei schönem Wetter auch draußen sitzen kann.Das ganze Hotel ist im sogenannten Belle-Epoque-Stil gehalten, alles sehr gediegen und stilvoll, aber sicher nicht die Art Einrichtung, die wir von Zuhause gewöhnt sind.Meiner Meinung nach Gleichstand. Was einem besser gefällt ist ja auch immer Geschmackssache.
SchokoladeJeder bekam eins dieser superleckeren Sawade-Nugateier, hübsch dekoriert auf einem Kressebett. Einziger Nachteil war, daß dadurch die Eier etwas naßgeworden waren.Hier bekam jeder ein Täfelchen Valrhona-Schokolade auf den Nachttisch gelegt, da blieben sie natürlich trocken.Auch wenn Valrhona-Schokolade sicherlich edler ist: Diese Nugateier waren soooo lecker! Und die Deko mit der Kresse fand ich schon recht originell. Höchste Punktzahl für das Bleibtreu

Unser Fazit: Für einen dickeren Geldbeutel empfehlen wir auf jeden Fall das Ritz-Carlton, da hier sämtliche Annehmlichkeiten leider noch einmal extra bezahlt werden müssen. Mit dem nötigen Kleingeld tut einem das natürlich nicht weh, fällt wahrscheinlich nicht einmal auf. War bei uns aber leider nicht so, daher ist unsere Empfehlung für 'Normalsterbliche' das Bleibtreu in der Bleibtreustraße.

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Freitag, April 16, 2004

So, die Übergabe unserer alten Wohnung ist nun auch erledigt. Haben wollte sie ja keiner. Hatte offensichtlich keiner Interesse an illustrer Nachbarschaft. Nun gut, das hat uns leider zwei Monate doppelte Miete gekostet, aber das Thema ist nun auch abgehakt. Und der Hausmeister hat nicht einmal etwas zu mäkeln gehabt, womit ich eigentlich fest gerechnet hatte, so gut wie der uns leiden konnte. Aber immerhin hat er es geschafft, während der gesamten Übergabe nicht mehr als 10 Worte zu sprechen. Aber da er Bitte und Danke sowieso nicht kennt, hatte er sich dadurch schon einige Worte gespart.

Abends gab es dann noch schwäbischen Besuch; das Essen war mir allerdings schon besser geglückt. Hat aber zum Glück nicht ausgereicht, den Besuch zu vergraulen :-)

Anbei noch Tipps zum Shoppen in Berlin. Da gibt es sogar einen Link auf Hasipop.



Mittwoch, April 14, 2004

Aber noch einmal zurück nach Berlin:

Am Montag waren wir anläßlich Giselas Geburtstag nach Potsdam ins Krongut Bornstedt zum Brunchen eingeladen. Zugegeben, wir kamen morgens beide kaum aus den flauschigen Kissen in unserem Luxus-Kingsizebed, aber den Geburtstag wollten wir natürlich auch nicht verpassen.

Beim Auschecken fragte mich ein freundlicher Bediensteter des Hotels, ob er unseren Wagen vorfahren oder uns ein Taxi rufen dürfte. Auf diese Frage war ich nicht ganz vorbereitet, konnte ihn ja schlecht fragen, wann wohl der nächste Bus zum Bahnhof Zoo fährt. Ob wir jemals wieder in diesem schönen Hotel übernachten werden? In 10 Jahren vielleicht, wenn wir stinkreich sind und endlich eine angemessene Gehaltserhöhung erhalten haben :-)

Weiter ging es nach Potsdam. Es war richtig schön, mal wieder die ganze Berliner Verwandtschaft zu treffen und gemütlich zu feiern. Es gab auch - Überraschung - leckeres Essen, wobei ich mich in erster Linie an die Erdbeeren und Kiwis gehalten habe (mindestens 5 Hmmms). Das Wetter war nicht ganz so prickelnd und auch die Zeit verging wie im Flug, so daß ich meinen ursprünglichen Plan, einen Blick auf Schloß Sans Souci zu werfen, schließlich doch nicht in die Tat umsetzen konnte.

Gegen 15.00 Uhr wollten wir uns ein Taxi zum Potsdamer Bahnhof nehmen, um von dort aus wieder nach Berlin zu fahren. Dort wartete unser Gepäck bzw. von dort aus fuhr unser Zug am späten Nachmittag wieder zurück nach Köln. Also standen wir draußen vor der Einfahrt zum Krongut und warteten auf das bestellte Taxi. Das ließ sich richtig Zeit, was ich ja gar nicht haben kann, wenn ich einen Zug erwischen muß. Als das Taxi endlich kam, befand sich mittlerweile auch die Verwandtschaft auf dem Rückweg, so daß alle rechts und links am Straßenrand standen und uns hinterherwinkten, als das Taxi anfuhr. Daniel lachte noch: 'Ich komme mir fast vor wie der Papst!'

Anstatt sich für die Verspätung zu entschuldigen, war der Taxifahrer auch noch recht patzig und mürrisch. Und nur deshalb schauten Daniel und ich mit völlig unbeteiligtem Gesicht schweigend, aber innerlich breit grinsend aus dem Fenster, als dieser unfreundliche Kerl die Zentrale anrief und meinte: 'Schickt mal dringend einen Wagen zum Krongut. Da stehen lauter Leute und winken mir hinterher....'

Hoffentlich hat der arme Kollege wenigstens noch einen Fahrgast erwischt, der ein Taxi benötigte!



Dienstag, April 13, 2004

Eigentlich fehlt ja noch der letzte Tag in Berlin mit Verwandtschaft usw. Aber jetzt muß ich erst erzählen, daß Heike und ich heute im Neptunbad einen Pilateskurs mitgemacht haben. Sehr schickes Ambiente, hat sogar Spaß gemacht. Wenn mir nur noch jemand erklären könnte, wie man sein Powerzentrum einschaltet, dabei den Bauchnabel einzieht, lateral und vor allem gleichmäßig atmet, während man mit den Füßen auf einem halbaufgepumpten Gummiball jongliert, gleichzeitig das Becken anhebt und dazu noch ein entspanntes Gesicht macht. Ohne zu lachen.

Ich war jedenfalls völlig überfordert.



Montag, April 12, 2004

Okay, das mit dem Moma hat gestern doch nicht mehr geklappt, da wir noch zum Essen einkehrten und es anschließend zu spät wurde. Die üppige Warteschlange mit eingerechnet, wären wir wahrscheinlich nach 22.00 Uhr erst im Museum gewesen. Aber das leckere Essen im Miro (Raumer Straße 29, Prenzlauer Berg, Tel.: 030 44733013) war es wert, ihm etwas mehr Zeit zu widmen. Besonders zu empfehlen ist der anatolische Vorspeisenteller. Daniel bemerkte übrigens schon am 1. Abend im 12 Aposteln meine kleine Macke, bei leckerem Essen gelegentlich ein leises 'Hmmm' von mir zu geben. Im Miro sagten wir das dann beide ziemlich häufig. Auf meiner persönliche Beurteilungsskala verdient dieses Restaurant auf jeden Fall die höchste Punktzahl von 5 Hmmms :-)

Es war schon recht spät, als wir unser schönes Zimmer im Ritz-Carlton betraten. Wohlwollend stellten wir fest, daß die Vorhänge bereits zugezogen waren, das Bett schon aufgedeckt, die Pantoffeln bereit standen und das Fernsehprogramm des Tages sowie der Wetterbericht für morgen bereit lagen. Nicht zu vergessen die obligatorische Schokolade auf dem Nachttisch, dieses Mal die etwas edlere Variante von Valrhona. Die Badewanne lud zum Baden ein; wir verzichteten allerdings auf das Cleopatrabad, da es noch einmal 100 Euro extra gekostet hätte. An die üppigen Decken und Kissen in unserem Kingsizebed hätten wir uns aber schon gewöhnen können, die waren extrem flauschig. Bei der Menge an Knoblauch und Zwiebeln, die wir zu uns genommen hatten, fragte ich mich nur, ob das Zimmer am nächsten Morgen wohl immer noch nach Vanille duften würde...

Motto des Tages: Ein satter Löwe ist zahmer als ein hungriges Lamm.

Und wir haben ausgezeichnet geschlafen!

Zufriedener Daniel

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Sonntag, April 11, 2004

Lifebericht aus dem Ritz-Carlton in Berlin:

Aber gestern waren wir ja noch im Hotel Bleibtreu. Nach einem feinen Frühstücksbuffet machten wir uns auf zum Shoppen, gehört ja zum Standardprogramm in Berlin. Dieses Mal waren wir allerdings nicht ganz so erfolgreich wie sonst, aber trotzdem möchte ich zwei Boutiquen erwähnen, die uns bei unserer gestrigen Shoppingtour besonders auffielen. Die eine davon war Hasipop in der Oderberger Straße, wo wir zwar keine Klamotten kauften, aber drei ausgefallene Bilder für unser Treppenhaus. Dabei fiel uns übrigens auf, daß sich die Kastanienallee (Querstraße zur Oderberger Straße) im letzten halben Jahr ganz gut gemacht hat und man hier mittlerweile richtig cool einkaufen kann. Und im Hasipop bekamen wir sogar Gummibärchen geschenkt *freu*.

Der zweite Laden heißt KONK und befindet sich ganz in der Nähe in der Raumer Straße 36. Das war genau mein Laden zum Einkaufen. Zwar leider auch nicht wegen der Klamotten. Obwohl mir einige Stücke ausgesprochen gut gefielen, waren sie leider alle nicht kompatibel mit meiner Figur :-( Aber immerhin habe ich einige tolle Schmuckstücke erworben. Vor allem aber ist der Laden aus meiner Sicht erwähnenswert, weil die netten Besitzerinnen einem richtig Lust auf Shoppen machen und einen ungestört stöbern lassen. Sehr angenehme Atmosphäre!

Abends schauten wir uns (endlich!) Lost in Translation im Kino in der Kulturbrauerei an, ein sehr schöner Film, der schon lange auf dem Programm stand.

Zum Abschluß gab es noch vietnamesische Küche bei Monsieur Vuong, der wohl zu den etwas hipperen Restaurants in Berlin gehört, aber leider stellten wir bei der Gelegenheit fest, daß vietnamesisch echt nicht so unser Geschmack ist.

Heute verließen wir unser schickes Hotel und wechselten - oha! - ins Ritz-Carlton :-) Ein direkter Hotelvergleich folgt noch, sobald ich wieder zuhause bin. Heute machten wir nun auch mal die schon lange geplante Spree-Rundfahrt, da wir herrliches Frühlingswetter hatten. Anschließend bummelten wir durch Berlin-Mitte, besuchten die Synagoge in der Oranienburger Staße sowie den jüdischen Friedhof. Nachdem wir uns die Füße plattgelaufen hatten, erkundeten wir unser kleines Reich im Ritz-Carlton, bestaunten das luxuriöse Badezimmer (ohne uns darüber Gedanken zu machen, ob unsere Zimmernachbarn unsere Entzückungsrufe hören konnten), es folgte ein ausgiebiges Probeliegen in unserem superweichen, extragroßen Kingsizebed und nachdem wir noch die drei Schoko-Ostereier verdrückt hatten, machten wir uns auf den Weg zum MOMA.

Fortsetzung folgt!

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Freitag, April 09, 2004

Freitags gibt es immer den Bericht aus Berlin :-)

Nachdem wir immerhin ein kleines bißchen ausschlafen konnten, fuhren wir morgens um kurz vor 11.00 Uhr mit dem ICE nach Berlin, Daniels Hotelgutschein im Hotel Bleibtreu einzulösen. Als wir am Nachmittag dort ankamen, waren wir beide erst einmal völlig begeistert: Ein sehr liebevoll und individuell gestaltetes Hotel, zentral in der Nähe des Kudamm gelegen und trotzdem sehr ruhig. Dazu gehören ein kleines Frühstücksdeli und ein hübscher Blumenladen. Ich erinnere mich, als ich abends um 22.00 Uhr das Zimmer reservieren wollte, war ich ganz irritiert, daß der Mann mich bat, in fünf Minuten nochmal anzurufen. Er sei gerade im Blumenladen.

Kurze Beschreibung: Unser Zimmer liegt im hinteren Bereich des Hotels mit Blick zum Hinterhof, also schön ruhig, klein, aber hübsch und geschmackvoll eingerichtet, das Badezimmer durch eine breite Schiebetür abgetrennt, sehr schick mit Mosaikfliesen und viel Edelstahl. Außerdem gibt es eine kostenlose Minibar und mittels Fernbedienung dimmbare Lichter. Und das Beste: Für jeden lag ein ausgesprochen leckeres Nugat-Schokoladen-Ei der Firma Sawade bereit. Ja genau, sie LAGEN, denn lange haben sich diese beiden Schokoeier nicht gehalten :-) Um heute nicht zu viele Kalorien zu uns zu nehmen, haben wir uns das bereitgestellte Obst für morgen aufgehoben.

Nachdem wir das Zimmer gebührend bestaunt haben, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Vorher nutzten wir die Gelegenheit, uns die Bleibtreustraße genauer anzusehen, die wohl nicht zu Unrecht als eine der schönsten Einkaufsstraßen von Berlin bezeichnet wird. Boutiquen, kleine Läden und Restaurants genau nach unserem Geschmack.

In der Stadt machten wir einen kurzen Abstecher in die Gedächtniskirche. Das letzte Mal war ich glaube ich vor 15 Jahren dort, deutlich weniger Touristen, aber man darf natürlich nicht vergessen, daß Ostern ist. Mir gefällt die Kirche durch die angenehme Atmosphäre und das bläuliche Licht im Inneren ausgesprochen gut.

Leider konnten wir im Interconti keine VIP-Karten mehr für die MOMA-Ausstellung erhalten; der Andrang schien über Ostern nochmal deutlich größer zu sein als sonst schon. Nun werden wir uns eben so in die lange Schlange einreihen. Aber das MOMA steht erst am Sonntag auf dem Programm. Einen kurzen Blick warfen wir noch auf das neue Ritz-Carlton am Potsdamer Platz, wo wir die Nacht von Sonntag auf Montag verbringen werden.

Zum Abschluß des Tages hatten wir bereits vor unserer Abreise einen Tisch im 12 Apostel, was sich aufgrund des massiven Andrangs auf jeden Fall empfiehlt. Diese Erfahrung hatten wir bei unserem letzten Berlinbesuch gemacht. Grund dafür dürfte wohl das leckere Essen (Tomatencremesuppe, Frühlingssalat mit Entenbrust, Pizza und gefüllte Gnocci) und die Riesenportionen (alles XXL) sein. Eher peinlich war nur das schwäbische Paar am Nebentisch, die sich irgendwie mit ihrer Bestellung nicht einigen konnten, ständig rummäkelten und sich den Rest des Abends dann mehr oder weniger anschwiegen. In solchen Situationen möchte ich immer ganz gerne verschweigen, daß ich auch Schwabe bin *g*

Aber auf jeden Fall bin ich jetzt mal froh, daß mein Daniel diesen Hotelgutschein gewonnen hat *freu*

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Mittwoch, April 07, 2004

Heute war ich bei Douglas shoppen. Kommt ausgesprochen selten vor, da ich diese Kosmetik-Kette nicht besonders mag. Die Verkäuferinnen sind meistens unterernährte, aufgetakelte Püppchen, die einen stets mit diesem 'Bei-Dir-ist-auch-mit-Schminke-nix-zu-retten'-Blick mustern.

Ich versuchte mich also - wie immer in solchen Geschäften - unbemerkt in den Laden zu stehlen, das gewünschte Produkt zu ergreifen und den Laden schnellstmöglich wieder zu verlassen. Was mir aber - wie immer in solchen Geschäften - leider nicht gelang. Schon schwebte einer dieser parfümierten Engel auf mich zu und fragte mit zuckersüßer Stimme, ob er bzw. sie helfen könne. Nun gut, ich muß zugeben, das tat sie dann auch schnell, freundlich und kompetent, so daß meine Abneigung ihr gegenüber langsam verschwand. An der Kasse beim Bezahlen machten wir sogar ein wenig Small Talk, sie packte ein paar Proben ein und ich fühlte mich rundum gut bedient, als ich den Laden verließ.

Vor der Tür packte ich natürlich neugierig mein Douglastütchen aus, um mir die eingepackten Probefläschen anzuschauen. Hmm, ein Herrenparfum, das ist wohl für Daniel. Und was ist das? Panik breitete sich in meinem Blick aus. Das war ja wohl nicht ihr Ernst: Eine kleine Tube Douglas Beauty System Intensivpflege für Orangenhaut. Frechheit!

Ich geh ausgesprochen selten bei Douglas shoppen, da ich diese Kosmetik-Kette nicht besonders mag. Die Verkäuferinnen sind immer unterernährte, aufgetakelte Püppchen, die einen stets mit diesem 'Bei-Dir-ist-auch-mit-Schminke-nix-zu-retten'-Blick mustern.



Dienstag, April 06, 2004

Ich glaube, jetzt wohne ich wirklich wieder auf dem Land.

Zwei Highlights beim Einkaufen:

1. Tchibo
Die Kundin (der Altersschnitt der im Laden befindlichen Personen wurde durch mich auf ca. 51,3 Jahre gesenkt) kaufte einen Barking Barny, ließ sich den heftig bellenden Barny einpacken und nahm auch noch ein Päckchen leckeren Kaffee mit. Von blindem Vertrauen der Kundin in den ehrlichen Charakter der Verkäuferin zeugte folgender Satz: 'Ich hatte Ihnen 20 MARK hingelegt, stimmt das Wechselgeld?'

2. Stüssgen
Preise werden noch von Hand eingetippt. Zitat der Verkäuferin: 'Da bin ich ja alt, bis ich alle Codes auswendig gelernt habe.' Die Kundin, zu der sie das sagte, war so knappe 70.

Insgesamt....scheinen die Uhren hier doch etwas anders zu ticken :-)



Sonntag, April 04, 2004

Gestern mieteten wir uns wieder einen Kangoo in Deutz, um noch ein paar Sachen bei Ikea einzukaufen. Auf dem Weg nach Deutz mit der Bahn kamen wir auch an den ganzen Demonstranten vorbei, die sich schon in Bewegung gesetzt hatten, um in der Kölner Innenstadt gegen Sozialabbau zu demonstrieren. Erst auf dem Weg zur Autobahn sahen wir die Unmengen an Reisebussen, die bis über die Zoobrücke hinweg im Stau standen. Kaffeefahrt zur Demo nach Köln. Kamen die jetzt alle zu spät?

An der Cambiostation in Deutz wurde übrigens der Pfosten wieder festgeschraubt und der Kangoo ausgetauscht. Letzteres fand ich nun doch ein wenig übertrieben. Waren doch schließlich nur ein paar Kratzer...



Freitag, April 02, 2004

Aber mir sind trotzdem ein paar Gründe eingefallen :-)

Einer davon ist der wunderschöne Strauß Tulpen, den mir Daniel mitgebracht hat *freu*

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Fehlanzeige! Jetzt sitzt er vor dem Fernseher....

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Da ist doch mal wieder ein Beziehungsdialog fällig....

Daggi ist dabei, die Einkäufe in Küche, Bad und Vorratsschrank zu verstauen. Daniel sitzt vor dem Computer und surft im Internet.

Daggi (vorwurfsvoll): Daniel, Du könntest mich ruhig ein wenig bei der Arbeit unterstützen.
Daniel (klatscht in die Hände): Daggi, Du schaffst das, Daggi, Du schaffst das!

Seitdem grübel ich darüber nach, warum ich eigentlich so an diesem Kerl hänge.

Ha, wahrscheinlich weil er es immer wieder schafft, mich zu überraschen. Bestimmt hat er in der Zwischenzeit Abendbrot gemacht :-)

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