Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

daggi


Aktuell
Archiv
Dagmars Homepage
E-Mail
Impressum

RSS Feed RSS-Feed
Atom-Feed Atom-Feed


Links


Urlaubstipp fürs Piemont


Urlaubstipp für die Provence



Zuletzt gelesen:

Rincewind
Verblendung

Theos Reise
Verdammnis

Amazon Wunschzettel



Creative Commons Lizenzvertrag

Powered By Blogger TM
DAS Blog
GeoURL




Tags
Ameisen
art.fair
Bali
Bangkok
Barcelona
Berlin
Bombay
Dublin
Event
Goa
Indien
Kerala
Litcologne
London
Mumbai
New York
Paris
Piemont
Prag
Reise
Rom
Summerjam
Szenen einer Beziehung

Sonntag, Februar 29, 2004

Bücherwurm

Jetzt sind es doch wieder zwei Bücher geworden bis ich meinen Blogeintrag entsprechend geändert habe. Die letzten beiden von mir gelesenen Bücher waren:

Die Pest (Albert Camus): Ein zum Teil sehr spannendes, teilweise sehr bedrückendes und an manchen Stellen auch etwas langatmiges Buch. Wegen einer hochansteckenden Krankheit in einer Stadt über Monate völlig eingeschlossen zu sein, von der Außenwelt abgeschnitten, vielleicht auch nur, weil man gerade zur falschen Zeit am falschen Fleck war oder auch umgekehrt, ausgeschlossen zu sein, dieser Gedanke hat durchaus etwas Beängstigendes. Aber als Leser wiegt man sich natürlich auch insoweit in Sicherheit, daß einem eine solche Situation doch sicher nie widerfährt. Hoffentlich. Ich kann gut darauf verzichten.

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers (Alan Sillitoe): Dieses Buch über einen Kleinkriminellen, der sich seine Zeit im Borstal - ja was ist eigentlich ein Borstal - mit Langstreckenlauf vertreibt, fand ich sehr amüsant, konnte ich doch gut nachvollziehen, was einem beim Laufen so alles durch den Kopf geht, wenn man niemanden zum Quatschen dabei hat. Meine Gedankengänge sähen zwar inhaltlich ein wenig anders aus, aber so wirr und durcheinander, das kenn ich auch.

Und ein Borstal muß wohl so etwas wie eine Jugendstrafanstalt sein.



Die noch bessere Alternative für den nächsten Karneval: Wenn der Dellbrücker Karnevalszug an unserer neuen Wohnung vorbeizieht, könnten wir Stehplätze vermieten. Auf der Straßenseite hat unsere Wohnung immerhin 9 Fenster, da hätten schon einige Leute Platz. Dabei müßten auch nur ein paar Kleinigkeiten beachtet werden: Kein Konfetti, absolutes Alkoholverbot, auf jeden Fall Schuhe ausziehen und gesungen wird auch nicht. Nach 10 Minuten sind die nächsten dran. Wir dachten so an 120,00 Euro pro Person :-)

Ein Fenster müßte trotzdem für uns freibleiben. Wegen der Wasserbomben....!



Samstag, Februar 28, 2004

Am Neumarkt gesehen...

Kaum sind die letzten Jecken fort, fallen die nächsten Vorstadtprolls zum Spiel des Kölner FC ein. Ein ganz eingefleischter Fan hatte dieses Maskottchen dabei:

FC-Fiffi



Schamlose Werbung in eigener Sache :-)

Nachmieter für sonnige 2 1/2-Zi-Wohnung in Köln-Sülz gesucht



Wir suchen einen Nachmieter für helle 2 1/2-Zimmer-Wohnung in Köln-Sülz direkt am Beethovenpark (sehr gute und ruhige Wohnlage) zum 01.04.2004, ggf. auch früher.

Beschreibung der Wohnung: Die Wohnung hat ein großes Wohnzimmer, das sehr offen mit Eßzimmer und Küche verbunden ist (keine Türen), ein Schlafzimmer und ein Badezimmer sowie einen kleinen Flur mit integriertem Wandschrank. Fast überall sind bodentiefe Fenster, Marmorboden (außer Schlafzimmer) mit Fußbodenheizung. Die Wohnung befindet sich im 2. OG (Aufzug vorhanden) und verfügt über einen Balkon.

Die derzeitige Warmmiete beträgt 960 Euro, dazu ca. 100 Euro GEW.

Weitere Details: Hausmeisterservice, überwachte Tiefgaragenstellplätze, Eingang zum Beethovenpark quasi direkt vor der Haustür, gute Autobahn- und KVB-Anbindung.

Grundriss:

Grundriss

Bei Interesse reicht ein kurzes Mail



Freitag, Februar 27, 2004

Davide hat unsere Weihnachtspillen im Schaufenster ausliegen. Ob das nicht potentielle Neukunden abhält?

Auf dem Weg nach Hause sah ich einen Mann, der einen Kinderwagen vor sich herschob. Der Mann machte ein ziemlich genervtes Gesicht; der Grund dafür saß ganz offensichtlich vor ihm im Kinderwagen: Seine kleine Tochter, die fröhlich in die Hände klatschend ohne Unterlaß laut vor sich hin trällerte. So als Unbeteiligte fand ich das sehr niedlich.



Donnerstag, Februar 26, 2004

Höchste Zeit für ein paar Worte im Blog... Diese kleine Anekdote wollte ich ja eigentlich gestern schon erzählen, aber die Planung unseres Umzugs machte mir leider einen Strich durch die Rechnung. Dafür wird der heutige Eintrag etwas länger.

Gestern morgen hatte ich einen Termin bei der Bank, um in das Sparbuch für die Mietkaution noch ein Pfandrecht für unseren neuen Vermieter eintragen zu lassen. Marschier ich also Punkt 9.00 Uhr in die Filiale der Kreissparkasse am Wiener Platz, freu mich noch, weil es so leer war, geht sicher schnell. Dachte ich. Etwas orientierungslos ging ich zum ersten Serviceschalter und fragte die Dame, ob ich hier ein Pfandrecht in mein Sparbuch eintragen lassen könne. Sie schaute mich fragend an und meinte: 'Nachtragen?' Schön, daß sie mich gleich verstand, also nickte ich freundlich lächelnd und schob ihr Sparbuch samt Unterlagen zu. Sie nahm das Sparbuch, legte es in ihren Drucker ein, zog es nach ein paar Sekunden wieder heraus und schüttelte den Kopf: 'Ist nichts zum Nachtragen.' Ich wiederholte meine Bitte etwas deutlicher, worauf sie mich an einen Beraterplatz verwies.

Zweiter Versuch. Ein Berater bat mich gnädig lächelnd Platz zu nehmen und ich sagte erneut mein Sprüchlein auf. Er schaute erst ratlos auf mein Sparbuch, danach auf die Unterlagen und stellte anschließend messerscharf fest: 'Das Sparbuch haben Sie schon.' Soweit so gut, darin waren wir uns einig. Mit den Unterlagen konnte er nicht viel anfangen, stand auf und nuschelte ein kurzes 'schusejömashusegull', worauf ich nach zweimaligem Nachfragen verständnislos meinte, ob ich mitkommen sollte. Endlich kapierte ich, daß er nur seinen Kollegen um Rat fragen wollte. Das dauerte eine kleine Weile, während der mein persönlicher Berater ziemlich nervös mit den Fingern auf dem Schreibtisch seines Kollegen trommelte. Ich dachte nur, wenn der so bei der Sache ist, muß er sicher noch ein weiteres Mal um Hilfe bitten. Ich sollte Recht behalten.

Als mein Berater wieder zurückkam, fragte er mich, ob ich die Gebühr für das Mietkautionskonto schon bezahlt und meinen Personalausweis dabei hätte. Offensichtlich hatte er zwischendurch noch einen Crashkurs in Kundenorientierung abgelegt. Ich war beeindruckt, verneinte die Frage nach der Gebühr, holte meinen Personalausweis hervor und machte ihn darauf aufmerksam, daß die Formulare einschließlich Legitimationsprüfung bereits ausgefüllt worden seien. Er wollte dennoch sichergehen, daß ich auch ich bin. Mittlerweile hatte mein Berater offensichtlich wieder vergessen, was der Kollege ihm erklärt hatte (ich hatte es ja befürchtet), stand auf und sagte wieder 'schusejömashusegull', worauf ich nach zweimaligem Nachfragen wiederum verständnislos meinte, ob ich mitkommen sollte und dann wieder kapierte, was er vorhatte. Als er endlich wieder von seinem Kollegen an seinen Schreibtisch zurückkehrte, setzte er mit bürokratischem Eifer einen Stempel auf jedes der drei Formulare, unterschrieb das ganze, kassierte die 10 Euro Gebühren (nachdem er mir fein säuberlich einen Beleg dazu geschrieben hatte), gab mir Quittung und Formulare und wünschte mir einen schönen Tag. Nachdem er mir noch auf meinen ausdrücklichen Wunsch mein Sparbuch aushändigte, machte ich mich endlich auf den Weg zur Arbeit.

Aber wen wundert es da noch, daß bei einem Umzug soviel Zeit auf der Strecke bleibt? :-)



Montag, Februar 23, 2004

Damit keiner meint, Daniel hätte zwischenzeitlich mein Blog übernommen, gibt es heute mal wieder einen kleinen Beitrag von mir. Wegen akuter Lust-, Kraft- und Ideenlosigkeit aber nur einen Link mit allen Ländern, die ich irgendwann schon einmal kürzer oder länger besucht habe. Singapur ist so klein, daß man es kaum erkennt. Allerdings war ich da auch nur ca. 2 x 6 Stunden (stop-over).

Besuchte Länder

Aber da sollen auf jeden Fall noch ein paar dazukommen. Die gesamte Karibik mit den Niederländischen Antillen, Mauritius, Asien ein bißchen mehr, vielleicht Tobi in Equador besuchen, wenn das klappt.... und...und ...und! Da sieht die Karte dann so aus:

Noch zu besuchende Länder

Mach Deine eigene Karte.

Und dazu kommen jetzt noch all die Länder, die ich gerne noch einmal besuchen möchte. Aber dazu gibt's jetzt nicht noch eine Karte....



karneval ging ganz glimpflich an uns vorbei - nur bei ikea war es voll, sonst - gähnende leere.
alle supermärkte (auch auf der "grünen wiese") hatten geschlossen, wir haben wirklich erst beim 4. was zu essen kaufen können *seufz*
autobahn war auch leer,
kein stau weit und breit - in koeln ne echte seltenheit *tusch*
*tätätäääää*
und hier noch eine karnevalswebseite *grusel*



Sonntag, Februar 22, 2004

wieder zurück von der karnevalsflucht:
köln sieht aus wie ein katastrophennotstandsgebiet - alle fenster in erdgeschosshöhe sind mit holz verkleidet und geschützt, wir erwarten den ansturm der jecken massen morgen gefasst und in würde (und umfahren die innenstadt großräumig :-))
morgen mehr aus der gefahrenzone, unter anderem:
die flucht zu ikea - ist dies die erhofft narrenfreie zone? ....



Dienstag, Februar 17, 2004

ohne Worte III
ohne Worte




Montag, Februar 16, 2004

Das MoMA in Berlin...

Auch das erinnert mich an den schon gestern erwähnten Aufenthalt in New York und genauer an einen Besuch im New Yorker MoMA. Während ich mit meinem Vater eine Ausstellung besuchte, erblickten wir eine Lehrerin mit ihrer Schulklasse, die Kinder vielleicht so sechs Jahre alt, ich tippte auf 1. Klasse. Nachdem die Lehrerin den Kleinen ein bißchen über die Exponate und ihre Künstler erzählt und die verschiedenen Formen erklärt hatte, bekam jeder die Aufgabe, sich eines der Bilder auszusuchen und abzumalen.

Hätte ich mehr Ahnung von Kunst, könnte ich an dieser Stelle noch einen kleinen Exkurs ausführen über die Gemälde im MoMA, aber leider erinnere ich mich nicht einmal mehr allzu genau an die Bilder bzw. die ausgestellten Künstler. Ich weiß aber noch, daß sich auf den abzumalenden Bildern lauter verschiedene, ineinander verschachtelte geometrische Figuren befanden. Mit Feuereifer machten sich die Kinder ans Werk. Fast alle saßen dicht beieinander, lachten, schwatzten und waren mit Begeisterung bei der Arbeit. Nur ein kleiner Junge saß ein wenig abseits, ganz still und völlig in seine Arbeit vertieft. Als ihn die Lehrerin nach einer ganzen Weile entdeckte, betrachtete sie sein Werk, schmunzelte und nahm ihn mit zu den anderen Kindern. Neugierig spähte ich um die Ecke, um auszumachen, worüber sie sich so amüsierte und warum der kleine Junge sein Bild nicht weitermalen durfte. An der Wand hing nur ein einziges Bild: Es zeigte einen einzelnen senkrechten Strich auf weißem Hintergrund.

Das war wohl auch für einen Erstklässler zum Abmalen zu einfach.



Sonntag, Februar 15, 2004

Im Mai 1999 verbrachte ich mit meinem Vater zwei Wochen in New York, genauer gesagt in Manhattan, zwei herrliche Wochen, die uns beiden sehr gut gefallen haben. Unter anderem besichtigten wir auch ein altes Kriegsschiff, die USS Intrepid, die zu einem Museum ausgebaut am Hudson-Pier 86 vor Anker liegt. Der Weg von unserem Hotel zu diesem Schiff führte uns damals durch das einzige Viertel von New York, wo ich mich - ich weiß nicht, ob es meinem Vater ähnlich ging - doch ein klein wenig unwohl fühlte: Heruntergekommene Häuser, nur Farbige, die auf der Straße herumlungerten und uns grimmig hinterher starrten, viel Müll, Dreck und Gestank.

Zu dem Kriegsschiff fällt mir noch eine kleine Anekdote ein: Mein Vater wollte sich noch ein wenig das nahegelegene U-Boot ansehen, wozu ich aber (unter anderem weil es regnete) keine allzu große Lust hatte. So trennten wir uns kurzfristig. Mein Vater besichtigte das U-Boot, während ich mir mit dem Versenken von 96 Millionen (oder waren es Milliarden) US-Dollar teuren Kampfjets an einer Computersimulation die Zeit vertrieb. Kurz vor Betriebsschluß des Museums wurde mein Vater ein bißchen nervös, da er nicht wußte, wo ich abgeblieben war. Also wandte er sich an die freundliche Dame am Eingang des Museums und meinte, er hätte seine Tochter verloren. Die Dame war sehr hilfsbereit und fragte meinen Vater nach den notwendigen Daten, um mich ausrufen zu lassen, unter anderem auch nach meinem Alter. Als mein Vater darauf entgegnete, ich sei 26, meinte sie allerdings schmunzelnd, daß ich sicher bald wieder auftauchen würde.

Aber das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen. An diese Zeit in New York erinnerte ich mich nun heute, als ich einen alten Artikel aus dem Reiseteil der ZEIT las. Dieser Artikel handelte von Hell's Kitchen, dem ehemals berüchtigtsten Gangsterviertel von New York. Interessiert las ich den Bericht. Die Straßen von Hell's Kitchen waren früher das Revier brutalster Verbrechen. Hier wurde gemordet, Prostitution betrieben, es herrschten Bandenkriege, die Drogenmafia hatte das Sagen. Je länger ich las, mir die Straßennummern anschaute und schließlich auf der 2. Seite das Bild der USS Intrepid erkannte, desto klarer wurde mir: Mein Vater und ich waren damals direkt durch dieses Viertel gelaufen!

Mir stand noch nachträglich der Angstschweiß auf der Stirn :-)

In dem Artikel der Zeit wurde auch noch aufgeführt, woher das Viertel seinen Namen hat:

Es gibt verschiedene Geschichten, wie Hell?s Kitchen zu seinem Namen kam. Die am häufigsten überlieferte Legende erzählt von »Dutch Fred The Cop«, einem altgedienten Polizisten, der mit einem jungen Partner durchs Viertel patrouillierte, als sie auf der 39th Street in einen Straßenkampf gerieten. »This place is hell itself«, sagte der Neuling. Worauf der Veteran erwiderte: »Hell?s a mild climate. This is hell?s kitchen.«



Samstag, Februar 14, 2004

fleissig gewesen - wir haben heute die lohnsteuererklärung gemacht *stolz*
ein ganzes halbes jahr früher als sonst - aber das würde sonst bei den umzugswirren völlig untergehen :-)



Freitag, Februar 13, 2004

Ohne Worte! II
Eintrittskarte für eine Kinoveranstaltung im Sindelfinger Multiplex:

Her der Ringe

Findet den Fehler!



Donnerstag, Februar 12, 2004

Ohne Worte!

Parken Verboten

(gefunden an einem parkenden Auto in der Nähe des Palladium in Köln)




Mittwoch, Februar 11, 2004

Das Gummibärchen-Orakel

Mußte ich doch gleich mal ausprobieren. Das hier war mein Ergebnis: Ein rotes, drei gelbe und ein grünes Bärchen

= WOHLSTAND, SELBSTBEWUSSTSEIN, KRAFT

Eine verheissungsvolle, eine verlockende, eine erfolgversprechende Kombination! Sind Sie auch sicher, dass Sie die gezogen haben? Na, gut. Hier ist die Bedeutung: Sie werden immer soviel Geld haben, wie Sie benötigen! Und vermutlich noch mehr! Nämlich exakt soviel, wie Sie brauchen, um glücklich zu sein. Sagen Sie mal, haben Sie das eigentlich verdient? Ja, haben Sie. Denn diese Kombination mit dem Rot der Liebe und der Leidenschaft, mit dem Grün der Geordnetheit und des Selbstvertrauens und mit dem dreimal Gelb des sicheren Aufstiegs, die bedeutet: Sie haben etwas Entscheidendes auf Ihrem Lebensweg gelernt. Was denn wohl? Sie haben gelernt, sich von Niederlagen nicht ausknocken zu lassen, sondern sie als Seminare zu sehen. Sie haben begriffen: Solange Sie sich weiterentwickeln, können Sie sich bestens damit abfinden, dass Sie noch nicht alles erreicht haben. Es soll ja noch was vor Ihnen liegen, worauf Sie sich freuen können. Sie haben kapiert: Jeder Rückschlag ist nichts anderes als ein Intensiv-Kurs. Ist dazu, Sie zu Ihren eigentlichen Werten zu führen, zu Ihren Talenten, Ihrem unerschütterlichen Selbstbewusstsein. Denn das haben Sie, tief drinnen, ein bisschen von Staub bedeckt, aber dieser Staub wird jetzt weggepustet. So dass alle Ihr Leuchten sehen. Sogar Sie selbst. Das merken Sie daran, dass immer mehr positiv gestimmte Leute sich Ihnen anschliessen - und Sie sich denen. Dass die Pechvögel und Runterzieher respektvoll Abstand halten - und Sie zu denen. Weil Sie einfach tun, was Ihnen Kraft bringt, und sich mit Leuten umgeben, die Sie aufbauen. Sie haben eine phantastische optimistische Kraft, mit der Sie so ziemlich alles erreichen können, was Sie glücklich macht. Sie können dankbar sein. Wem? Na, grübeln Sie mal nach!

Orakel vom Mittwoch, 11. Februar 2004, 22:51 Uhr

Dazu noch ein Tipp: Ich hab wirklich mit dem Daumen geklickt ;-)



Dienstag, Februar 10, 2004

In der Kantine gab es heute als Beilage unter anderem Erbsen und Möhren. Da ich das ausgesprochen gerne esse, bestellte ich bei dem Mann an der Essensausgabe Spätzle mit Erbsen. Darauf fragte er mich mit völlig ernstem Gesicht, ob ich auch Möhren haben wollte. Etwas irritiert schaute ich auf seine große Schüssel, in der das Gemüse bunt vermischt war und meinte: 'Ja ich nehm beides, Sie müssen die Erbsen nicht raussortieren...'



Montag, Februar 09, 2004

Daniels Kollege hat bei einem Rätsel mitgemacht und eine Digicam gewonnen. Als ich Daniel fragte, warum er nichts bei diesem Rätsel gewonnen hat, meinte er, daß er nicht mitgemacht hätte. War ihm zu schwer.

Bei seiner derzeitigen Gewinnsträhne wäre das eigentlich unsere Digicam gewesen! Toll!



Sonntag, Februar 08, 2004

Friday Five - diesmal erst am Sonntag!

1. What's the most daring thing you've ever done?
Von heute auf morgen eine 9-jährige Beziehung beenden, eine neue Beziehung beginnen und nach weniger als einem halben Jahr beschließen, daß ich meinen guten, sicheren Job in Stuttgart aufgebe und mit dieser neuen Beziehung nach Köln ziehe.

2. What one thing would you like to try that your mother/friend/significant other would never approve of?
Es gibt sicherlich viele Dinge, die ich schon getan habe, die aber nicht jedem zu der Zeit so sehr zugesagt haben. Allerdings kommt es eher selten vor, daß ich etwas tue, um meine Mutter/Freunde/wen auch immer zu provozieren, sondern weil ich es in dem Moment für richtig bzw. gut für mich halte.

3. On a scale of 1-10, what's your risk factor? (1=never take risks, 10=it's a lifestyle)
Bin eine Memme. Also etwa 4.

4. What's the best thing that's ever happened to you as a result of being bold/risky?
Das Ergebnis zu Nummer 1: Bin seit über drei Jahren glücklich mit Daniel verbandelt, fühle mich in Köln sehr wohl und will hier momentan nicht mehr weg.

5. ... and what's the worst?
Da frag ich mich ehrlich, warum ich so eine Memme bin, hab nämlich noch keine schlechten Erfahrungen in der Hinsicht gemacht.

(found at FridayFive).

Labels:




Ich hatte es geahnt, der Mietvertrag für unsere neue Wohnung hat doch einen Haken! Genau durch die Straße, in der wir zukünftig wohnen werden, verläuft der Dellbrücker Karnevalsumzug. Eine Katastrophe! Für uns gibt es nur zwei Alternativen: Wir werden entweder zukünftig jedes Jahr zu Karneval nach Berlin fliehen, der Hochburg der Karnevalsgegner oder bei jedem Umzug Wasserbomben aus dem Küchenfenster werfen.



Samstag, Februar 07, 2004

Heute war Ikea-Tag. Schon weit vor der Ausfahrt Rodenkirchen stauten sich die Autos in beiden Fahrtrichtungen auf dem Standstreifen. Okay, bei Ikea ist Knut, aber mal ernsthaft: So ein Verkehrsaufkommen um sich an einem herrlichen Samstagmorgen bei Ikea in die Haare zu kriegen, die neuesten Billies und Björns zu bestaunen und eigentlich doch wirklich schlechte Hotdogs mit Schlabbergurken und getrockneten Röstzwiebeln zu essen? Nein, das war nicht der Grund für den Stau. Was es war konnten wir nicht feststellen, saßen aber bis zur Einfahrt zum Ikeaparkplatz in der Kolonne fest.

Drinnen angekommen stritten Daniel und ich erst einmal darüber, ob wir uns gleich streiten sollten oder erst später. So hatten wir das schon mal hinter uns. Dummerweise hat Ikea in den letzten Jahren doch einiges im Programm verändert. Unsere Küchenarbeitsplatte gibt es zwar noch, aber nicht mehr in dem gleichen Grau. Das Schranksystem ist auch noch vorhanden. Aber nur 16 cm größer als unseres. Ein paar Dinge fanden wir aber doch, so daß wir nicht mit dem Alibi-Hunderter-Teelichtpack nach Hause fahren mußten. Aber vorher....gab's natürlich noch einen Hotdog.



Freitag, Februar 06, 2004

Herrliches Wetter, riecht förmlich nach Frühling, Aufwachen bei Vogelgezwitscher, dazu badende Amseln und die ersten Schneeglöckchen. Soll der Wetterbericht doch fleißig weiter Regen ansagen, wenn das Wetter so bleibt wie jetzt ist mir das egal.

Schneeheeglöckchen, Weißröckchen... *träller*

Von mir aus kann das Wochenende kommen. Hab vorhin noch leckeres Hefebrot fürs Frühstück gekauft. Ob Daniel wohl bemerkt, daß ich während der Fahrt nach Hause schon ein Stück davon probiert habe? Ich sag mal nix.

Angebissenes Hefebrot



Donnerstag, Februar 05, 2004

Aus akutem Blog-Unlustbefall wird heute nix erzählt, aber es gibt etwas zum Spielen.

Nur eins noch: Nachdem wir heute Karten für ganze vier Veranstaltungen der Lit.Cologne gekauft haben, sollten wir gut auf das im März stattfindende Kölner Kulturereignis vorbereitet sein.



Mittwoch, Februar 04, 2004

Beziehungsdialog - der wievielte eigentlich?

Neulich abends im Schlafzimmer, Daniel und ich lagen bereits im Bett, es brannte kein Licht mehr.

Daniel wollte noch kurz einen Schluck Wasser aus einer Vittel-Flasche trinken, zielte im Dunkeln leider ungeschickt und leerte sich einen ordentlichen Schwung Wasser über die Schulter. Amüsiert über soviel Ungeschicktheit, machte ich mich über ihn lustig. Zur Strafe fing er an mich zu kitzeln (wohlwissend wie kitzelig ich bin), worauf ich sofort lauthals zu lachen begann und gar nicht mehr aufhören konnte.

Daggi (lachend): Daniel, hör sofort damit auf, was sollen denn die Nachbarn denken?
Daniel: Na, die meinen alle, Du bist Skandinavierin und lachst beim Sex...!



Dienstag, Februar 03, 2004

Die schönsten Suchwortkombinationen, mit denen man bei Google auf mein Blog stößt:

lego baupläne herunterladen
Außergewöhnlich Brunchen in Berlin
fußnägel lackieren + bilder
wo gibt es noch palladium schuhe
"Ein Diktat für die 7.Klasse"
nadines.geburtstagsfete
bäcker weckchen
ErotikSeite Schmied
wolfis brutzelbude

Nicht zu vergessen (der Klassiker):
dieselpumps

Auf diese Kombination hier bin ich besonders stolz:
unnützes wissen

Immer noch mein persönliches Highlight:
Robbie Williams' Fan Mail Coordinator

Und das hier wollte ich nicht.... (aber wenigstens findet man mich nicht auf der ersten Seite):
koelner karneval hoeren



Zu meinem Eintrag von gestern über CallCenter-Mitarbeiter gibt es heute noch einen passenden Link zum Thema, betrifft die Firma Novitel.



Montag, Februar 02, 2004

Zur Zeit geben sich die Vertreter verschiedener Möbelspeditionen bei uns die Klinke in die Hand, allerdings hält sich nicht jeder an ausgemachte Termine. Nachdem ich gerade selber erst die Tür hinter mir zugemacht hatte, Jacke noch an und Einkäufe in der Hand, klingelte es schon an der Tür. Ganze zwanzig Minuten zu früh, da blieb nicht einmal mehr Zeit, um noch einen schnellen Blick in den Spiegel zu werfen geschweige denn Milch und Wurst im Kühlschrank zu verstauen. Zwanzig Minuten zu früh, aber nach zehn Minuten fertig. Faszinierend finde ich die unterschiedlichen Antworten, die einem die Vertreter präsentieren: Für den einen ist ein Außenaufzug gar kein Problem, für den nächsten unmöglich, dann wird das Klavier übersehen, der nächste kriegt beim Anblick unseres vollgestopften Kellers den Mund nicht mehr zu. Aber letztendlich kommen dann doch alle auf einen mehr oder weniger identischen Preis, wie soll man das jetzt nachvollziehen?

Und nun rief auch noch eine CallCenter-Mitarbeiterin für die Firma Lottoteam an, wollte Daniel sprechen. Auf meine - zugegeben schnippische - Antwort, daß Daniel kaum an ihrem Anruf interessiert sei, verkniff sie sich wahrscheinlich ein 'Blöde Zicke' und wünschte mir noch sehr freundlich einen schönen Abend. Irgendwie finde ich, diese Anrufe häufen sich in letzter Zeit doch zu sehr.

Ich persönlich werde mich lieber noch mal ans Klavier setzen und weiter an meinem Rachmaninoff feilen. Valéris Tipp....war gar nicht so verkehrt *freu*



Sonntag, Februar 01, 2004

So ein geplanter Umzug hat ja den angenehmen Nebeneffekt, daß man kräftig ausmistet und alle möglichen Dinge entsorgt, die man eigentlich überhaupt nicht braucht. Als Daniel und ich z. B. in Stuttgart zusammen in eine Wohnung zogen, mußten seine Lavalampe und ein unglaublich häßlicher Flaschen-Kerzenständer dran glauben *g*. So haben wir heute den Inhalt unserer Kleiderschränke etwa halbiert. Trotzdem habe ich noch immer eine solche Unmenge von Arbeitsklamotten im Schrank, soviel kann ich gar nicht arbeiten. Auch was die verbliebenen Sportklamotten angeht, könnte ich wohl problemlos zwei Wochen lang jeden Tag Sport treiben ohne einmal waschen zu müssen :-)

Danach kamen Schuhe und Bücher dran, Zeitschriften hatten wir schon und als nächstes werden wir uns an die CDs machen. Wahrscheinlich stellen wir hinterher fest, daß unsere jetzige Wohnung doch lässig groß genug war....





 

Aktuell
Impressum