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Dienstag, September 11, 2007

Oh, Champs-Elysées! (Tag 3)
3. August 2007

Für heute hatten wir einen Besuch im Louvre eingeplant, wobei ich im Nachhinein finde, dass der Ausdruck 'Museum' das ganze nicht wirklich trifft. Der Louvre ist eher eine Ansammlung von Museen und die Fülle an Gemälden und Ausstellungsstücken erschlug mich schon, als ich den ersten Gang betrat. Ich denke, dass wir überhaupt nur einen Bruchteil der verschiedenen Werke bewußt gesehen haben, aber das Gefühl, mehr über die verschiedenen Epochen oder die verschiedenen Exponate wissen zu wollen, wie ich es von anderen Museen kenne, konnte sich mir bei der Masse einfach nicht einstellen. Irgendwann hatte ich nur noch genug von der Kunst.

bildbeschreibung

Schade eigentlich.

Für einen 'sinnvollen' Louvrebesuch sollte man sich wahrscheinlich von vorne herein ganz gezielt auf einzelne Werke konzentrieren oder einfach mehrere Tage einplanen und sich intensiv mit dem Museum beschäftigen. Für das eine waren wir nicht gut genug vorbereitet, für das andere fehlte uns die Zeit.

Nichtsdestotrotz hat mich das Museum beeindruckt, die Pyramide am Haupteingang fand ich wunderschön, insbesondere auch den Teich davor, der mir durch sein verschlungenes Becken manchmal das Gefühl vermittelte, dass die Touristen davor im Wasser saßen. Und die prächtigen Gebäude ansich haben natürlich auch großen Eindruck auf mich gemacht. Gerade diese Weite und Großzügigkeit sind es, was mir an Paris so gut gefällt. Als wir das Museum wieder verließen, war es draußen mittlerweile richtig heiß geworden ? auf diese Temperaturen war ich leider schlecht vorbereitet, so dass ich verzweifelt von einem Schattenfleck zum nächsten schlich. Im Jardin des Tuileries war das nicht überall so einfach, nur wenige Bäume säumten die weitläufigen Wege. Die wurden allerdings liebevoll gepflegt und symmetrisch beschnitten.

bildbeschreibung

Wir spazierten am Place de la Concorde vorbei, der mich aber wenig beeindruckte, für mich war das einfach ein riesiger Verkehrsknotenpunkt mit viel zu vielen Autos, Bussen, Motorrädern und Fußgängern. Auch beim Bummeln entlang der (den?) angrenzenden Champs Elysées stellte sich bei mir nicht die gleichen Begeisterung ein wie in den kleinen Vierteln und hübschen Straßen am linken Seineufer.

Während eines kurzen Besuchs bei Gap stellte Daniel fest, dass er seinen Geldbeutel vermißte, was unsere Stimmung doch ein wenig angespannt werden ließ. Wir schauten uns zwar noch den nahegelegenen Arc de Triomphe an, aber wirklich entspannt waren wir dabei nicht mehr, außerdem waren mir hier viel zu viele Touristen. Für mich war das nicht unbedingt die schönste Ecke von Paris. Wir beschlossen daher, zurück ins Hotel zu fahren, wo wir zum Glück auch den Geldbeutel wiederfanden.

So zogen wir anschließend nochmal los Richtung La Défense, aber auch diesen Teil der Stadt fand ich wenig beeindruckend, auch wenn er natürlich einen ausgeprägten Kontrast zum alten Paris im Hausmann-Stil darstellte mit seinen modernen Bürogebäuden. Wir fuhren noch mit dem Aufzug auf das Dach von Grande Arche, da man von dort oben die Stadt gut sehen können sollte. Allerdings war das Dach nur zu einem kleinen Teil begehbar und mit einem Zaun gesichert, der einem ziemlich die Sicht versperrte.

bildbeschreibung

Anschließend fuhren wir zurück zum Boulevard Hausmann und liefen am schönen Gare St. Lazare vorbei zu einem kleinen Galetterestaurant ganz in der Nähe. Daniel kannte das Restaurant und lockte meine müden Füße mit der Aussicht auf eine feine Galette beharrlich weiter. Leider war das Restaurant im August geschlossen, ein Umstand, den ich als ausgesprochen ärgerlich empfand, zumal das in Paris wirklich noch schlimmer ist als in Köln-Dellbrück, wo auch alle guten Geschäfte im Sommer Ferien machen.

So fuhren wir unverrichteter Dinge mit der Bahn weiter zur Haltestelle Blanche. Unser Weg führte uns weiter am Moulin Rouge vorbei, das eigentlich kaum zu übersehen wegen all der Touristen und der großen roten Windmühle. Ich schaffte es aber trotzdem, da ich viel zu viel zu schauen hatte.

Da ich mittlerweile viel zu k.o. warDa es mittlerweile schon zu spät war, um nach Montmartre zu laufen fuhren wir noch ein Stück mit der Straßenbahn weiter zur nächstgelegenen Haltestelle und von dort mit der Seilbahn weiter den Berg hinauf Richtung Sacré Coeur. Montmartre fand ich wieder wunderschön mit der herrlichen Aussicht und den bezaubernden Häusern - hier würde ich gerne wohnen und jeden Tag von der Treppe vor der Sacré Coeur auf die Stadt hinunterschauen.

Auf den Treppenstufen vor der Kirche hatten sich etliche Touristen versammelt, ein sehr buntes Volk, ähnlich wie teilweise in Berlin. Mir fällt immer wieder auf, dass ich in Großstädten größere Touristenansammlungen nicht als ganz so furchtbar empfinde wie z. B. auf Gran Canaria.

Für das Abendessen hatten wir ein kleines Restaurant ausgesucht, das Le jardin des Pâtes am Boulevard Arago, in dem frische Pastagerichte angeboten wurden. Eigentlich ein nettes Restaurant mit sehr freundlicher Bedienung, die allerdings irgendwann leider den Überblick verlor und mehrere nach uns gekommenen Gäste vor uns bediente. Als wir schließlich nachfragten, war ihr das ausgesprochen unangenehm.

Den Salat gab es daher umsonst.

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