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Mittwoch, August 22, 2007

Paris liegt an der Seine (Tag 2)
02. August 2007

Unser Hotelzimmer war so winzig, dass ich beim Aufstehen aufpassen mußte, nicht mit dem Kopf gegen die Wand oder den Nachttisch zu stoßen. Dafür war aber der Blick vom ebenfalls winzigen Balkon tagsüber wirklich schön und das Wetter auch gut genug, um draußen zu sitzen.

bildbeschreibung

Nachdem wir endlich mal wieder richtig ausgeschlafen und anschließend in einer nahegelegenen Boulangerie frische Brioches und anderes süßes Zeug eingekauft hatten, machten wir uns zu unserem ersten Stadtspaziergang auf. Nachts hatte es geregnet, aber nun schien wieder die Sonne und es war angenehm warm. Auch bei Tageslicht begeisterte mich unser Viertel ungemein, das Flair der kleinen Cafés, der hübschen Stadthäuser, der verwinkelten Straßen und kleinen Gassen faszinierten mich sofort. Auf unserem Weg zum Jardin du Luxembourg besichtigten wir zunächst das Panthéon, zuerst von innen und anschließend auch von oben im Rahmen einer kleinen Führung hinauf aufs Dach. Oben gefiel es mir wie immer am besten, da ich so überhaupt erstmal eine Vorstellung von der Größe einer Stadt bekomme und mir eine gute Übersicht verschaffen kann, um mich in den vielen kleinen Straßen nicht völlig zu verlaufen.

bildbeschreibung

Die Krypta des Panthéon fand ich weniger beeindruckend, da ich etliche der toten Franzosen gar nicht kannte die meisten Gräber verschlossen oder eingemauert waren.

Nach dem Besuch des Panthéons spazierten wir durch den Jardin du Luxembourg. Hier herrschte lebhafter Trubel, allerdings vermutete ich, dass der Großteil der hier Anwesenden Touristen waren und nur ganz wenige Pariser Einwohner, die hier bei Sonnenschein ihre Mittagspause verbrachten. An der derzeit eingerüsteten Kirche St. Sulpice vorbei spazierten wir durch St. Germain des Prés. Von den winzigen Gassen, Boutiquen und Feinkostläden war ich sofort bezaubert - genau so hatte ich mir Paris immer vorgestellt. Normalerweise ein großer Freund der italienischen Küche konnte ich mir durchaus vorstellen, mich auch mit der französischen anzufreunden. Um das zu testen, gab es als Mittagssnack gleich mal eine Quiche Lorraine in einer kleinen, hübschen Brasserie ? ausgesprochen lecker!

Marcolini hatte allerdings Sommerpause, sehr ärgerlich.

Von St. Germain aus überquerten wir den Pont Neuf und begaben uns auf der Ile de la Cité direkt zur Kirche Notre Dame? eine Idee, die mit uns noch zig andere Touristen hatten. Das Gedränge in der Kirche war enorm, besonders andächtige Stimmung herrschte in der Kirche nicht. Die Kirche selber war gewaltig, insbesondere die farbenprächtigen großen Rosetten fand ich schön. Sie erinnerten mich an die bunten Kaleidoskope, die ich als Kind zum Spielen hatte.

bildbeschreibung

Nach der Notre Dame wollten wir eigentlich noch die direkt in der Nähe gelegene Kirche St. Chapelle besichtigen, aber in Anbetracht der 7,50 Euro pro Person unterließen wir diesen Besuch.

Irgendwie war das Laufen in Paris anstrengend, was vielleicht mit den vielen Treppen in den Metroaufgängen zu tun hatte. Vielleicht lag es aber auch einfach an den anstrengenden Tagen, die hinter uns lagen. Auf jeden Fall war uns beiden am späten Nachmittag nach einer kleinen Mittagspause, so dass wir uns für ca. 1 ½ h in unserer Besenkammer in unserem Hotelzimmer eine Runde aufs Ohr legten.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum ausgewählten Restaurant für diesen Tag in St. Germain des Prés, dem L?Atelier de Joel Robuchon*, einem sehr guten Restaurant, das wir für unser gemeinsames Hochzeitsessen zu zweit vorgesehen hatten. Vorab bummelten wir aber noch ein wenig durch die hübschen Straßen, betraten den einen oder anderen Laden und ich hätte gerne mal wieder jemanden mit einer Platin-Kreditkarte bei mir gehabt, der mir meine tausend Wünsche erfüllt.

Immerhin erstanden wir ein paar ausgefallene Magneten für unseren Kühlschrank.

Das L?Atelier war ein außergewöhnliches Restaurant. Zur Tür kam man überhaupt nur herein, wenn sie einem von innen geöffnet wurde. Einen Tisch reservieren kann man grundsätzlich nur für 11.30 Uhr oder für 18.30 Uhr, so dass es noch relativ früh war. Das Restaurant war dennoch schon voll besetzt. Die Einrichtung war ganz in schwarz und dunklem Holz gehalten, als Dekoration wurden Zitronen, Paprika, Nudeln und andere Lebensmittel genutzt, von denen ich zumindest von weitem nicht erkennen konnte, ob sie echt waren oder nicht. Man saß ähnlich wie in einer Sushibar auf bequemen Barhockern direkt an der Theke, wo einem von seinem persönlichen Kellner das Essen und die Getränke serviert wurde. Gekocht wurde direkt vor unseren Augen - und das sah wirklich dreimal eleganter aus als zuhause.

Zur Feier des (vorausgegangenen Hochzeits-)Tages entschieden wir uns beide für das Degustationsmenü, das einige geschmackliche Highlights (Ei in Pfifferlingcreme mit Spinat, den sogar Daniel aß, obwohl er Spinat eigentlich haßt) und köstliche Neuheiten (warme Entenleber mit Kirschen) für uns bereit hielt. Zum Abschluß gab es eine herrliche Fruchtcreme mit feinster Schokolade drunter, von der ich liebend gerne noch einen Löffel extra bekommen hätte.

Rundum satt und zufrieden verließen wir nach dem guten Essen das schöne Lokal und da es regnete, beschlossen wir, damit auch den Tag ausklingen zu lassen.

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* Achtung, diese Seite ist erstaunlicherweise komplett auf japanisch - wo sich Franzosen doch so ungern mit Fremdsprachen beschäftigen.

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