c/o popWie gerade so vieles, so geriet auch die Berichterstattung/Nachbetrachtung der c/o pop aus Zeitgründen ins Hintertreffen, daher heute und hier ein Schnelldurchlauf durch die 4/5 Tage.
Am Mittwoch, dem ersten Tag, hatten wir die Wahl zwischen Fehlfarben und dem Eröffnungsevent im Gloria mit
Apparat und
Battles, zu dem wir dann schlussendlich gegangen sind. Apparat war ok, keine großen Begeisterungsstürme von meiner Seite, die technischen Probleme haben das Konzert leider beeinflusst. Battles ist danach leider zu spät für uns (alte Säcke, Job und so) gestartet, wir haben hier nur den Anfnag gesehen, die Meinungen waren hier aber ähnlich wie beim Ambientfestival gespalten - Daggi fand das eher schlecht, ich sehr beeindruckend.
Den Donnerstag haben wir dann ausgelassen, Uffie wäre es gewesen, haben also den Sturm der Bühne verpasst.
Das war aber nicht weiter schlimm, denn als wir am Freitag bei M.I.A. waren, wurde ebenfalls die Bühne (angefeuert von M.I.A. -
die sich nicht wie Uffie versteckt hat)
gestürmt und dort weitergefeiert. Die Menge hatte auch allen Grund zu feiern. Eingestimmt wurde die Menge von einem feinen Set der
Sick-Girls - auch wenn die meisten nur zuschauten, statt sich zu bewegen.
M.I.A. war super, ich kannte das neue Album noch nicht, da sind aber ein paar feine Lieder drauf, daher sollte man unbedingt mal in den
Albumstream reinhören (so man
Grime und
Reggaeton ansatzweise mag, einiges ist sehr catchy...). Ich hab hier (sowohl bei den Sick Girls als auch bei
M.I.A) festgestellt, dass Grime im Partykonzept deutlich mehr zündet als @home.

Danach war eigentlich ein Besuch bei
Digital Mystikz geplant, das haben wir aber dann nciht mehr geschafft, da wir ams Samstag noch auf die Deutschlandtour gehen wollten.
Das hat auch geklapt. Wir waren mittags zuerst auf der public affair, haben dort ein paar schöne Sachen eingekauft und sind abends erst einmal zu den
Orishas (mal wieder) ins Gloria gegangen. Nachdem das der dritte Besuch im Gloria in vier Tagen war, hat der Türsteher mich wiedererkannt - besser gesagt meinen Rucksack, den er mit dem "ach, der mit den vielen Zeitungen" kommentierte. Das Konzert fand ich jetzt ganz ok - Daggi hat es besser gefallen, für mich war das aber irgendwie zu glatt, professionell und
MOR.
Ganz spannend war es übrigens, das Publikum zu betrachten. Während bei Apparat/Battles New Rave vorherrschend war, fand man bei M.I.A. eher "unsere Zielgruppe", während bei Oshiras ein erstaunlich gemischtes Publikum anwesend war.
NAch den Oshiras ging es dann auf die "Deutschlandreise". Zuerst schauten wir im Rheintriadem vorbei, aber sowohl die Black Compost-Nacht als auch bei "WARE vs. MOBILEE" war nichts los, daher zog es und in den Bogen 2 zu "BASSWERK vs. TATORT vs. QUAKE INC. vs. PATHFINDER", wo uns schon vor dem Gebäude der Subbass begrüßte. Drinnen war es auch schon voll und die sehr feine Party konnte beginnen.
Das einzige, was uns an der c/o pop wirklich störte, war das unglaublich geschmacklose silberne Festivalbändchen - da finde ich das Sumerjam-Bändchen um Welten besser...
