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Sonntag, August 19, 2007

Auf dem Weg nach Paris (Tag 1)
01. August 2007

Nach der Hochzeit hatten wir unser Patenkind noch für zwei Tage zu Besuch. Unser Weg nach Paris führte uns daher zunächst über Stuttgart, um dort die Kleine wieder in die Obhut ihrer Mama zu übergeben. Daniel und ich machten uns anschließend weiter auf den Weg zum Stuttgarter Flughafen.

Nach einem kurzen Bummel durch den Dutyfreeshop beschloß ich, dass man am Flughafen Charles de Gaulle viel besser shoppen kann und beschränkte mich daher nur auf das Nötigste.

Am frühen Abend flogen wir nach Paris, wo wir pünktlich gegen 20.00 Uhr ankamen. Da wir noch Zugtickets kaufen sowie Fotos für die Wochenkarte machen mußten und die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt von Paris recht lang dauerte, war es bereits 22.00 Uhr bis wir in unserem Hotel ankamen. Schon der erste Anblick der Stadt bezauberte mich. Es war noch sommerlich warm, die Leute saßen draußen in den Straßencafés oder bummelten durch die Stadt, die Atmosphäre war entspannt und das Quartier Latin, in dem sich unser Hotel befand, war genauso wie ich es mir vorgestellt hatte - nur selber dort zu sein war natürlich etwas ganz anderes, als in Büchern darüber zu lesen.

Unser Hotel, das Hotel Familia lag zentral mitten im Quartier Latin und war mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Der Mitarbeiter, der an diesem Abend Dienst hatte, stand draußen auf der Straße und unterhielt sich mit einem Bekannten vom Nachbarshotel. Er war ausgesprochen freundlich und sprach sogar deutsch, aber ich ließ es mir nicht nehmen, ihm sämtliche französischen Brocken hinzuwerfen, die mir auf die Schnelle einfielen und irgendwie ins Gespräch paßten. Unser Zimmer lag im 5. Stock - mit Aufzug - und hatte einen dieser winzigen Balkone, wie man sie an den schönen alten Stadtpalästen häufig sehen kann. War schon klar wo ich sitzen würde, wenn wir im Hotel waren - drinnen war ja sowieso kaum Platz. Das Zimmer selbst war alt und winzig, aber irgendwie hatte das Hotel dennoch seinen Charme.

Da es draußen noch so schön und wir noch nicht besonders müde waren, beschlossen wir, lediglich unser Gepäck im Hotel abzustellen und gleich wieder loszuziehen, um einen ersten Eindruck der Stadt zu bekommen.

Mit der Straßenbahn fuhren wir bis zur Haltestelle La Motte Picquet Grenelle und liefen von dort zu Fuß zum bunt beleuchteten Eiffelturm, eigentlich ein eher kitschiges Spektakel, aber dennoch war ich völlig fasziniert vom Anblick des strahlenden Turms, der in Wirklichkeit deutlich größer war als in meiner Vorstellung. Offensichtlich wurden nicht nur Touristen davon angelockt sondern es hatten sich auch einige Pariser auf Decken und mit Speisen und Getränken versorgt in der kleinen Parkanlage vor dem Turm gemütlich gemacht.

Wahnsinnig gerne wäre ich mit dem Fahrstuhl auf den Eiffelturm hinaufgefahren, aber leider war es für eine Auffahrt schon zu spät, so dass wir lediglich unter dem Turm hindurchbummelten, dabei die nervenden Händler mit ihren umherkreisenden Spielflugzeugen und anderem Nippes möglichst ignorierten und an der Seine entlang wieder zurück zur Haltestelle spazierten. Ich war völlig fasziniert von der lebendigen Atmosphäre der Stadt.

Wieder im Hotel angekommen, fiel ich voll mit neuen Eindrücken relativ schnell ins Bett und selbst unsere geräuschvollen Nachbarn, die man durch die dünnen Wände sehr gut hörte, konnten mich nicht vom Schlafen abhalten.

Stattdessen träumte ich von meiner neuen Lieblingsstadt.

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