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Samstag, Juni 09, 2007

Phantomschmerz

Mittlerweile wurden wir schon verschiedentlich gefragt, was wir uns zur Hochzeit wünschen. Nun, was wünscht man sich, wenn man eigentlich schon alles hat so anspruchslos ist wie wir :-) Die typische Aussteuer kommt bei uns nicht mehr in Frage, das 24-teilige Festtagsservice brauchen wir nicht. Ein neues Sofa wäre toll, aber der eine oder andere möchte doch lieber etwas Individuelles schenken, anstatt sich mit einem Geldbetrag an etwas Großem zu beteiligen.

Also zogen Daniel und ich kürzlich abends los, um eine Hochzeitsgeschenkliste zu erstellen. In solchen Dingen ausgesprochen unerfahren ließen wir uns sehr ausführlich von dem freundlichen Mann vom Hochzeitsservice eines großen Kölner Warenhauses beraten.

Wir bekamen von ihm die Aufgabe, alles was wir auf der Geschenkliste haben wollten, in einen Einkaufswagen zu packen, jeweils an der Kasse einscannen zu lassen, die potentiellen Geschenke mit einem Nummernaufkleber zu versehen und anschließend mit Waren und Kassenbons wieder zu ihm zu kommen.

Das klang einfach.

Vorsichtshalber erklärte uns der nette Mann das Prozedere gleich zweimal, aber weil alles so einfach war, hörten wir ihm beide gar nicht mehr richtig zu, sondern waren in Gedanken schon bei all den schönen Dingen, die wir gleich in unseren Einkaufwagen legen würden.

Als der freundliche Berater fertig war, zogen wir los. Aber während wir Ware für Ware in unseren Einkaufswagen legten und uns dabei von Stockwerk zu Stockwerk in einen regelrechten Kaufrausch steigerten, verlor leider nicht nur ich, sondern auch mein sonst so besonnener Daniel die erteilte Aufgabe sehr schnell aus dem Blick.

Das hatte zur Folge, dass wir anschließend zwar guter Dinge und mit vollem Einkaufswagen wieder bei dem Mann vom Geschenkeservice auftauchten, aber weder hatten wir ein einziges der von uns ausgesuchten Teile an einer Kasse einscannen lassen noch hatten wir die uns extra dafür ausgehändigten Etiketten auf die Waren geklebt. Vor lauter Begeisterung hatten wir das völlig vergessen.

Wir kamen uns beide ein bißchen dämlich vor, dass wir eine so leichte Aufgabe so schlecht gemeistert hatten.

Interessant war dabei, wie problemlos wir mit unserem vollbepackten Einkaufswagen ohne zu bezahlen den Einkaufsbereich verlassen konnten. Eigentlich hätten wir jedesmal durch den Fahrstuhl über den Parkplatz direkt zur Tür hinaus gehen können, ohne dass uns jemand aufgehalten hätte. Nur einmal sprang überhaupt das Signal am Eingang an, aber die einzigen, die sich daraufhin erschrocken umdrehten, waren Daniel und ich.

Aber wir hatten ja nicht vor, irgendetwas unbezahlt zu entwenden, wir wollten lediglich eine Geschenkeliste erstellen lassen. Das haben wir zu guter Letzt auch mit Hilfe der sehr geduldigen Mitarbeiter vom Geschenkeservice geschafft.

Und hatten auch noch eine Menge Spaß dabei.

Als wir abends nach Hause kamen, hatte ich aber trotzdem den Eindruck, das irgendetwas nicht ganz in Ordnung ist. Nach kurzem Überlegen kam ich darauf, was mich beschäftigte: Ich hatte zwar offensichtlich eine ausgiebige Einkaufstour hinter mir, aber keine einzige vollbepackte Einkaufstüte mit nach Hause gebracht.

Ein ganz unbekanntes Gefühl.
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Eine weitere Geschenkeliste von Daniel und mir gibt es bei Amazon. Der Geschenkeservice bei besagtem Warenhaus ist übrigens deshalb so cool, weil man die Liste in allen Filialen abrufen und vor Ort einkaufen kann.

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