Ein fauler Tag im Siolim HouseMontag, 18. Dezember 2006Wirklich geglaubt hatte ich es vorher ja nicht, aber das
Siolim House* bietet seinen Gästen tatsächlich kostenlosen Internetzugang. Und nicht nur ein schlappes Modem, sondern Breitbandinternet, so dass wir erst einmal ausgiebig mailen konnten. Ansonsten hatten wir diesen letzten Tag in Goa als Relaxtag geplant, den wir daher in erster Linie lesend am
Pool verbrachten.
Vor unserer Reise nach Indien hatte ich sehr häufig den Hinweis erhalten, wir sollten bloß gut auf uns aufpassen, Indien sei gefährlich, dort gibt es wilde Tiere, exotische Krankheiten, keine Hygiene und alle hofften, dass wir wieder gesund nach Hause kommen. Nun gut, bisher hatte ich nicht das Gefühl, mir hätte auf unserer Rundreise wirklich etwas Schlimmes passieren können. Selbst der
Blutegel im Treehouse war ja mehr eklig als gefährlich gewesen.
Als ich mich nun ganz gemütlich im Garten des
Siolim House auf meinen Liegestuhl setzen, diesen aber vorher noch ein Stück weiter nach vorne in die Sonne schieben wollte, klemmte ich mir dabei so heftig die linke Hand ein, dass sie sich in wenigen Sekunden dunkelrot verfärbte und scheußlich wehtat. Das hätte mir in der Tat zuhause genauso passieren können.
Aber davon mal abgesehen hatten wir einen sehr entspannten
Tag am Pool, sonnten uns, lasen oder schwammen ab und zu ein paar Runden durch das kühle Wasser. Daniel vertrieb sich eine Weile die Zeit damit, den
quirligen Haushund unermüdlich mit dem Ball quer durch den großen Garten zu jagen. Irgendwann war der Hund so platt, dass er sich kommentarlos zur Abkühlung in den Pool stürzte. Die Selbstverständlichkeit, mit der er das tat, sagte mir, dass das nicht sein erstes Mal gewesen war...
Abendessen gab es für uns an diesem Tag im Siolim. Dafür wurden für die anwesenden Gäste schön gedeckte Tische im Garten neben dem beleuchteten Pool aufgestellt und in dieser angenehmen Atmosphäre schmeckte uns das 3-Gänge-Menü gleich nochmal so gut.
Einige Fotos sind verlinkt, weitere Fotos zu diesem Tag gibt es bei
Zooomr (ein Klick dort auf die Fotos vergrössert diese).
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* Die Inder sagen übrigens
Schiolim House, wobei man das erste
i fast nicht hören kann.
Labels: Goa, Indien, Reise
// gebloggt von Dagmar @
08:39 |