Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

daggi


Aktuell
Archiv
Dagmars Homepage
E-Mail
Impressum

RSS Feed RSS-Feed
Atom-Feed Atom-Feed


Links


Urlaubstipp fürs Piemont


Urlaubstipp für die Provence



Zuletzt gelesen:

Rincewind
Verblendung

Theos Reise
Verdammnis

Amazon Wunschzettel



Creative Commons Lizenzvertrag

Powered By Blogger TM
DAS Blog
GeoURL




Tags
Ameisen
art.fair
Bali
Bangkok
Barcelona
Berlin
Bombay
Dublin
Event
Goa
Indien
Kerala
Litcologne
London
Mumbai
New York
Paris
Piemont
Prag
Reise
Rom
Summerjam
Szenen einer Beziehung

Montag, April 02, 2007

Abschied von der Villa, aber noch nicht von Goa
Sonntag, 17. Dezember 2006

Heute hieß es Abschied nehmen von Rinoo und der Villa Rivercat, aber bevor wir endgültig abfuhren, wollten wir noch einmal auf der Terrasse lunchen, da es wieder Garnelen gab. Bis zum Essen lagen wir faul auf der Terrasse, während uns Rinoo noch so einiges erzählte, auch von seiner Zeit in Finnland, von seiner Firma, seiner Tochter und dass er selber 'moody and lazy' sei. Man kann also trotzdem zu Geld kommen :-)



Nach dem Essen fuhren wir mit dem Taxi nach Siolim zum Siolim House, einem liebevoll restaurierten Hotel im alten portugiesischen Stil. Unser Zimmer war ein Traum, wunderschön und sehr groß mit einem tollen Bad, in dem 6 Treppenstufen zur Toilette hinaufführten wie zu einem Thron. Gegessen wurde immer draußen im grünen Innenhof, daneben befand sich ein Swimmingpool und zwei große Hunde gab es ebenfalls. Alles war ganz anders als bei Rinoo, aber uns gefiel es auch hier wirklich ausgezeichnet.



Nachmittags unternahmen wir einen kurzen Ausflug nach Alt Goa. Daniel war im Vorjahr schon mal dort gewesen und wollte mir die Stadt bzw. ihre Sehenswürdigkeiten zeigen.

bildbeschreibung

Alt Goa war beeindruckend, der gesamte Kirchenkomplex gehört zum Weltkulturerbe. Die alten, sehr gut erhaltenen portugiesischen Kirchen muteten mit ihrem Prunk und Protz zwischen all den Palmen und dem Dschungel drumherum sehr seltsam an. So bot uns Alt Goa ein völlig anderes Bild als wir es bisher von Indien bekommen hatten.

bildbeschreibung

An allen Ecken konnten wir erkennen, was der Monsun den Sommer über mit den Gebäuden anrichtet. Die Beschriftung vor den Kirchen waren bei Daniel Besuch im Vorjahr alle noch gut lesbar gewesen, während man jetzt nur noch Rudimente erkennen konnte. Diese wurden nun in akribischer Handarbeit wieder neu aufgemalt. Auch Rinoo hatte uns erzählt, dass er sein Haus jedes Jahr aufs Neue streichen muß.

Eigentlich wollten wir anschließend noch einen Abstecher nach Panjim unternehmen, hatten dabei aber vergessen, dass ja Sonntag war und die Geschäfte nicht offen hatten. Der Taxifahrer machte uns netterweise rechtzeitig darauf aufmerksam und so vertagten wir den Ausflug nach Panjim auf unseren Abflugtag nach Mumbai.

bildbeschreibung

Nun brauchten wir aber einen neuen Plan fürs Abendessen. Uns fiel wieder ein, was Rinoo zu Daniel gesagt hatte: 'Show your darling the Nilaya House' und genau das tat Daniel dann auch. Übernachten kann man im Nilaya als Normalverdiener leider wirklich nicht, die Zimmer kosten ca. 400 $ pro Nacht, aber ein Pineapple Juice und ein Abendessen bei schönem Sonnenuntergang war drin, also beschlossen wir, den Abend im Nilaya zu essen. Ein Taxi brachte uns den Berg hinauf zu diesem außergewöhnlichen Hotel mit seiner grandiosen Aussicht auf die Stadt und das Meer. Daniel hatte letztes Jahr schon einen Nachmittag hier verbracht. Diesmal kamen wir gerade noch rechtzeitig an, um einen wunderschönen Sonnenuntergang von oben zu betrachten. Die Atmosphäre war atemberaubend: Man hörte nur leise die Geräusche der Stadt, alles schien ganz weit weg zu sein, in der Ferne leuchtete das Meer, auf dem noch ein paar große Schiffe unterwegs waren und währenddessen ging am Horizont langsam die glutrote Sonne unter. Postkartenkitsch, aber trotzdem wunderschön. Ich freute mich schon unheimlich auf das Abendessen, zumal der Kellner bereits die Gänge angekündigt hatte: Blue Cheese Tortellini, Prawns with Couscous und icecream with strawberries. Obwohl ich das indische Essen wirklich jeden Tag genossen hatte und wirklich nur einmal etwas serviert bekam, was mir nur mäßig schmeckte, bin ich einfach ein absoluter Pastafan und freute mich daher nach der langen Abstinenz ganz besonders über die Tortellini. Das Essen war sehr, sehr lecker und mir gefiel dieses schöne Hotel ausgesprochen gut. Es war keineswegs protzig, sondern alles sehr geschmackvoll und ich konnte mir gut vorstellen, dass man hier mit dem nötigen Kleingeld ein paar erholsame Tage verbringen kann. Die Bungalows der Gäste waren gar nicht zu sehen, sondern völlig im Dschungel versteckt. Auch hier gab es Tiere, die sich aber ganz anders verhielten als Rinoos Zoo. Die Katze bettelte zwar auch, aber auf eine sehr vornehme, zurückhaltende Art und die beiden Rottweiler waren definitiv nicht zum Streicheln aufgelegt. Zum Essen hatte ich einen Rotwein, den ich zunächst geschmacklich überhaupt nicht einordnen konnte. Er schmeckte völlig anders als jeder Rotwein, den ich bisher getrunken hatte, deutlich herber und überhaupt nicht beerig. Auf meine Frage, was für ein Wein das sei, antwortete der Kellner nur 'Goawine'.

bildbeschreibung

Einige Fotos sind verlinkt, weitere Fotos zu diesem Tag gibt es bei Zooomr (auf den folgenden Seite weitere, ein Klick dort auf die Fotos vergrössert diese).

Labels: , ,





Link(s) zu diesem Beitrag:

Link erstellen



 

Aktuell
Impressum