Leben wie Gott in Frankreich im Piemont IIIVon weißen und schwarzen Trüffeln hatten wir schon einiges gehört und wollten daher dem Piemont auch mal während der Trüffelzeit einen Besuch abstatten.* Trüffelsucher sind recht finstere Gestalten, alles secreto, jeder behält für sich, wo er seine Trüffeln gefunden hat.
Weitaus trubeliger geht es auf der bekannten Trüffelmesse in Alba zu, bei der gefühlte tausend Leckereien angeboten werden. Überall kann man probieren, Schokolade, Nüsse, Salami, Käse, Kastanien und Wein - das reine Schlemmerparadies. Irgendwie beneide ich die Italiener schon um diese herrliche Küche.
Natürlich haben wir uns die Trüffeln nicht nur angeschaut, sondern abends bei einem feinen Essen auch selber probiert. Gianni aus dem Casa nel Bosco läutete jeden neuen Gang mit einem geseufzten 'alora' ein und schon wußten wir, daß jetzt gleich wieder etwas ganz Leckeres auf den Tisch kommen würde. Und auch davon haben wir uns selbstverständlich ein Bild gemacht.
Folgende Leckereien gab es an unserem dritten Tag im
Casa nel Bosco in Cassinasco:
Antipasti:
- süßes Gewürzbrot mit Salami und Schinkenspeck
- Rindercarpaccio mit frischen Steinpilzen
- Steinpilzkartoffeltörtchen auf einer Tomatensoße
Primo:
- Tajarin mit Butter und weißen Trüffeln (Daggi - 7 gr) bzw. Kastanientagliatelle mit Speck und Kraut (Daniel)
Secondo:
- Ente mit Kartoffeln und Karotten in Muskatellersoße (Daggi) bzw. Wacholderschmorbraten mit Kartoffeln und Karotten (Daniel)
Dolce:
- Panna Cotta aus Haselnuß (Daniel, zur Hälfte ich, nachdem ich probiert hatte und wieder feststellen mußte, daß Daniel beim Dolce den besseren Riecher hatte) bzw. Pfirsich mit Amaretti gebacken (Daggi)
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* Buchtipp:
Schwarzer TrüffelLabels: Piemont, Reise
// gebloggt von Dagmar @
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