Tag des offenen DenkmalsAuch wenn Daniel und ich mittlerweile schon fünf Jahre in Köln leben, können wir leider immer noch nicht von uns behaupten, daß wir uns in der Stadt bestens auskennen. Daher kam uns der diesjährige
Tag des offenen Denkmals gerade recht, um Köln mal wieder unter einem anderen Blickwinkel zu erkunden. Diesmal paßte auch der Termin.
So machten wir uns schon am Morgen auf den Weg in die Stadt zur Flora - die erste Führung ging durch das angrenzende Villenviertel, das wir bisher auch nur von weitem zu Gesicht bekommen hatten. Ein herrlicher Spaziergang, der uns wieder neue Details über die Kölner Stadtgeschichte offenbarte. Das schöne Wetter tat sein übriges.
Mit der 2. Führung durch die Synagoge am Rathenauplatz klappte es leider nicht, der Andrang war zu groß und wir hatten es nicht geschafft, uns rechtzeitig vorher anzumelden. Da wir nun schon so fleißig zu Fuß unterwegs waren, ging es direkt weiter Richtung Rhein mit einem kurzen Abstecher zur
Metzgerei Schmitz (Käsekuchen, lecker!) und einem Bummel quer durch die Innenstadt.
Im Historischen Rathaus kamen wir zwar gerade zwischen zwei Führungen an, aber einen Blick konnten wir dennoch hineinwerfen und die alten Gemäuer mit zum Teil üppigen Intarsienarbeiten im Inneren des Rathauses bestaunen.
Zu guter Letzt ging es noch hinab in die nahegelegenen Mikwe, zu der die nette Stadtführerin auch viel zu erzählen wußte.
Mein Fazit: Natürlich hat das tolle Wetter viel dazu beigetragen, aber insgesamt fand ich das Angebot ausgesprochen vielfältig und interessant. Und auch wenn ein Tag bei weitem nicht ausreicht, all die interessanten Programmpunkte wahrzunehmen, ist mein Bild von Köln doch wieder ein wenig bunter geworden.
// gebloggt von Dagmar @
23:35 |