Jamie Lidell im Gloria
Am Montag waren wir im Gloria. Jamie Lidell, Gonzalez, Mocky und Snax luden zu einem kurzweiligen Abend ein und das Resultat war sehr sehens-/hörenswert.
Snax (kannte ich vorher nicht) überaschte mit einer Performance, die - 2 Sekunden Kunstpause- man in England als "interesting" bezeichnen würde. Vollelektronik, er singt zu technoiden Beats funkige Lieder, begleitet sich selber an Orgel und Tambourin. Strange, aber nicht ohne Reiz. Dagmar sah hier aber eindeutig die Comedyanteile im Vordergrund.
Etwas zu lange Umbaupause danach (Konzert fing erst um 21 Uhr an, wir kamen direkt von der Arbeit und sind auch nicht mehr die Jüngsten...), wir wurden mit den folgenden 1.5 h Konzert aber voll entschädigt.
Jamie Lidell (hatte Geburtstag) hat alle Register gezogen. Sei es Funk, Soul, Elektronik, inklusive der in der
Zeit beschriebenen Performance, bei der er einen kompletten Song nur mit seiner Stimme und einem Haufen Loops und Elektronikverfremdungen dieser gestaltet.
Wahnsinnskonzert. Funkgott. Eines der Konzerte des Jahres. Die de:bug hat ihn als
Rampensau bezeichnet. Zurecht. Alle vier. Besonders aber Jamie und Gonzalez am Klavier. Auch, aber nicht nur bei den souligen ruhigen Nummern.
Mal sehen, wie am Samstag
Masha Qrella im Kulturbunker wird. Sicher ganz anders, freue mich aber auch schon drauf. Wenn wir schon dabei sind:
Danja Atari will auch bald touren. Hingebefehl!
// gebloggt von Daniel @
23:00 |