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Mittwoch, April 05, 2006

Weintrinken ist angetrunkene Erfahrung

Gestern abend fand im Dellbrücker Weinhaus Lorenz der 1. Abend eines Einsteigerseminars für Weinliebhaber statt, zu dem ich mich zusammen mit J. angemeldet hatte.

Meine Einschätzung, woran ich einen guten Wein erkenne, war bisher immer von sehr subjektiven Maßstäben geprägt und beschränkte sich auf ein eindeutiges schmeckt oder schmeckt nicht. Ein italienischer Winzer hatte mir mal eine sehr einprägsame Faustregel erklärt, wie man die Qualität eines Weines feststellen könne. Danach muß ein guter Wein lediglich drei Kriterien erfüllen:
  • Er muß gut riechen,
  • er muß gut schmecken und
  • nach ca. 15 Minuten muß er ein wohliges Gefühl erzeugen.
Bei mir reichen für das wohlige Gefühl insbesondere bei Rotwein meistens schon zwei Schlucke aus. Aber nun wollte ich das Weintrinken die Weinbeurteilung richtig lernen und das war letztendlich auch der Anlaß für dieses Seminar.

Schon beim Betreten des winzigen Weinhauses stieg einem der Duft der üppig gefüllten Wurst- und Käseplatten in die Nase und die bis zur Decke mit Weinflaschen in ganz verschiedenen Farben und Formen gefüllten Regale gaben dem Ganzen das passende Ambiente.

In einer sehr lustigen Truppe von 9 Teilnehmern wurden an diesem ersten Abend vom Wasser mit Glycerin bis zum hochdotierten Wein insgesamt 11 verschiedene Weiß- und anschließend noch 3 Roseweine durchprobiert und untersucht. Schlürfen, schmatzen und spucken war ausdrücklich erlaubt, wobei sich die Teilnehmer doch eher damit zurückhielten.

Zu einigen ausgewählten Grundrebsorten, wie Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Riesling, wurden verschiedene Weine nach ihrem Aussehen, Duft und Geschmack analysiert und die charakteristischen Merkmale der verschiedenen Rebsorten herausgearbeitet. Nebenbei lernten wir Wissenswertes über Weinreben, über die Unterschiede bei der Herstellung von Weiß-, Rose- und Rotwein und zuletzt auch wie übel ein Wein mit Korkenschmecker riecht und schmeckt.

Es war ein ausgesprochen kurzweiliger Abend, auch wenn ich mir dabei anhören mußte, daß mir offensichtlich - neben vielen anderen Genen, die man zum Riechen braucht - das Bananengen fehlt, mit dessen Hilfe ich den ausgeprägten Duft nach grünen Bananen (nicht gelben!) beim Vin de Pays d'Oc hätte erkennen müssen. Auch um den Duft frischen Spargels mit zerlassener Butter zu erkennen, muß ich wohl noch fleißig üben.

Beim nächsten Mal in drei Wochen ist dann der Rotwein an der Reihe. Damit ich mich bei der ebenfalls anstehenden Blindverkostung nicht total blamiere, werde ich also die Zeit bis dahin Wein trinken wie doof. Zum Glück ist Ostern - da habe ich auch genügend Zeit, meinen Dauerrausch auszuschlafen.




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