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Freitag, März 24, 2006

Im Land der dichten Denker

Daniel:
Zu guter Letzt gingen wir noch in die gute Stube Kölns, den Gürzenich. Bestuhlung ähnlich der MS Rheinergie, lediglich ohne schwankenden Boden. Obwohl wir sehr zeitig da waren, war der Gürzenich schon fast voll.

ok


Das gilt allerdings nicht für das anabwesende Publikum. Liebe ZahnärzteWelt-Leser: Ist ja schön, daß Euch die Kolumnen von Zippert so gefallen, daß Ihr beschließt, einmal eine Lesung zu besuchen. Eventuell hat Euch das noch keiner gesagt, aber für diejenigen, die mehr als nur einen Künstler hören/sehen möchten, ist es unglaublich störend, wenn Ihr mitten in der Veranstaltung mit lautem Gepolter den Saal verlaßt. Wo bleiben hier die Sekundärtugenden, die ich eigentlich in Eurer Zielgruppe vermute? Oder bringt Ihr diese lediglich Euren Kindern bei, ignoriert sie aber selbst? Gesamtnote für Euch: 6. Kauft Euch das nächste Mal besser ein Hörbuch. Da stört es auch niemanden, wenn Ihr Euch zwischendurch ein Kölsch in der Küche holt.

Daggi:
Ich hatte ehrlich gesagt bis auf Strunk keine rechte Ahnung, was mich bei dieser Lesung erwartet, rechnete aber ganz fest mit einer schrägen Veranstaltung und wurde nicht enttäuscht. Zum Thema Heimat und Deutschland führte Rainer Pause auf fast schon karnevalistische Art durch den Abend. Zuerst hielt Hans Zippert einen bissigen Lichtbildvortrag (So funktioniert Deutschland), der sämtliche deutsche Klischees zusammenfaßte. Thomas Kapielski forderte meine ganze Aufmerksamkeit, belohnte dies aber anschließend mit einem fulminanten Konzert, bei dem er mit dem Oberkreuzberger Nasenflötenorchester ein buntes Potpourri verschiedenster Musikstücke darbot und das, melodischer als von mir erwartet, das Publikum rockte (hier ein Live-Mitschnitt).

Instrumente


Nach einer kurzen Pause las Hans Strunk aus Fleisch ist mein Gemüse vor, wodurch der Text im Vergleich zum Buch noch deutlich lebendiger wurde, insbesondere durch seine Saxophon-Einlage. Da wollte auch das Nasenflötenorchester nicht nachstehen und legte sich zum Schluß nochmal richtig ins Zeug, wobei ich an dem Song Dream a little Dream of me am meisten Spaß hatte. Im Gegensatz zu dem Teil des Publikums, der schon nach Zipperts/Strunks Lesung den Saal verlassen hatte. Abgesehen davon, daß dadurch diejenigen im Publikum gestört werden, die wegen der gesamten Veranstaltung gekommen waren, finde ich es auch den übrigen Künstlern gegenüber ausgesprochen respektlos. Den Spaß an dem Abend habe ich mir dennoch nicht vermiesen lassen.

Party

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