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Montag, September 05, 2005

Weltjugendtag 2005 in Köln

Wie bereits berichtet, hatten Daniel und ich uns als Gastgeber beim Kölner Weltjugendtag angemeldet. Bis Montagmittag 12.30 Uhr blieb es ein großes Geheimnis für uns, wer denn nun die Woche bei uns übernachten sollte, was aber angeblich nicht an unserer Pfarrgemeinde, sondern am WJT-Organisationsteam gelegen haben soll. Nun, in die Nachbargemeinden wurden vorab Briefe verschickt und die jeweiligen Gäste angekündigt, Dort soll es dafür allerdings vorgekommen sein, daß Brasilianer mit Mexikanern ausgetauscht wurden.

Nun gut, um es nicht noch spannender zu machen, wir bekamen zwei sehr sympathische Amerikanerinnen zu Besuch, Lauren und Jessica, beide Anfang 20, auf Gemeinschaftsduschen und Schlafsäle eingestellt. Stattdessen fanden sie ein bequemes Gästebett mit Badezimmer, Frühstück und Familienanschluß.

bildbeschreibung

Die beiden Mädels, die sich übrigens vor dem Weltjugendtag selber nicht kannten, brachten richtig frischen Wind in unseren ruhigen, aufeinander abgestimmten Tagesablauf und auch wenn Daniel und ich die Sache mit dem Tischgebet ordentlich vermasselten und die Frage, ob wir verheiratet seien, negativ beantworten mußten, hatten wir eine sehr abwechslungsreiche Woche, bekamen sicherlich deutlich mehr vom Weltjugendtag mit, als es sonst der Fall gewesen wäre und alle Vier haben wir die gemeinsamen Tage sehr genossen. Nicht immer lief die Organisation perfekt, aber das tat der Begeisterung der beiden Amerikanerinnen keinen Abbruch und wir bemühten uns wiederum, diese kleinen Unzulänglichkeiten anderweitig wettzumachen. Dafür bekamen wir hinterher schriftlich von den beiden bestätigt, wie gut wir uns als Mom & Dad geschlagen haben.

bildbeschreibung

Der weniger schöne Teil....Lauren und Jessica kommen aus Louisiana, Lauren aus Lafayette, ca. 150 Meilen westlich von New Orleans, und Jessica aus Kenner, das direkt bei New Orleans liegt und zur Zeit überflutet ist. Mit Jessica Kontakt aufzunehmen ist uns leider nicht geglückt, aber durch Lauren wissen wir, daß es ihr gut geht. Was Lauren ansonsten zu erzählen hat, klingt alles andere als beruhigend:

I am also going to say that everything that you hear on the news is true. but as bad as it looks on the news, it is actually worse. most of the refugees that have been rescued are of a lower class status; so to put it bluntly, all hell has broken loose. Even though i live 150 miles from New Orleans, it is not even safe for me. People are desperate, and have guns. it is NOT like a war zone where i live but people from the shelters that Lafayette (where i live) have provided are looting and there have been car jackings. i live by myself and my boyfriend has basically moved in with me because he is worried about my safety.

Dadurch daß wir Lauren und Jessica kennengelernt haben, ist diese Katastrophe in Louisiana für mich irgendwie persönlicher geworden.




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