Very British Teil INachdem Daniel schon all die Merkwürdigkeiten aufgezählt hat, die uns in London über die Weg gelaufen sind, bleibt mir noch, ein paar Worte zu den Sehenswürdigkeiten zu schreiben.
Mit über einer Stunde Verspätung kam ich am Freitag gegen Mittag an der Victoria Station an. Das Tempo dort ist atemberaubend und mit dem Kölner Bahnhof keinesfalls zu vergleichen. Ich hatte ständig den Eindruck, ich stehe irgendjemandem im Weg.
Nachdem wir mein Gepäck in unserem B&B abgeliefert hatten und ich mit Entzücken unser Zimmer mit Schrankbad bestaunt hatte, wollte ich natürlich erst einmal die nähere Umgebung erkunden.

Wir schlenderten über den Portobello Market und ich war sofort völlig begeistert von Notting Hill - Kinofilm hin oder her, die Gegend hat einfach unheimlich viel Atmosphäre. Hübsch, aber nicht zu stylish, schräg, aber nicht abgerissen, trubelig, jedoch nicht lärmend.
Sausage & Mash gab es auch. War gar nicht mal so schlecht.
Den Nachmittag zogen wir durch die Londoner Innenstadt: Downing Street, Trafalgar Square, Buckingham Palace, Westminster Hall - das gesamte Programm. Richtig fröhlich ging es abends rund um die Carnaby Street zu. Hier trifft man sich abends zum Trinken in den umliegenden Pubs beziehungsweise davor - die meisten Gäste standen draußen auf der Straße. Hier in der Gegend entdeckten wir auch einige interessante Boutiquen zum Einkaufen, so daß wir den Rest des Tages mit einem Einkaufsbummel verbrachten und abends zu einem recht preisgünstigen leckeren Dinner in der
Masala Zone einkehrten.
Der nächste Tag begann mit herrlichem Sonnenschein und einem eher unbritischen Frühstück, da wir uns statt für Bacon, Eggs und Orangenmarmelade für Müsli und Croissants entschieden - bei der freundlichen Vermieterin hatten wir freie Auswahl statt Standardprogramm. Am Vormittag stand nochmal Shoppen rund um Oxford Street auf dem Programm, außerdem ein ausgiebiger Bummel durch den Hyde Park (mit ausgesprochen neugierigen Eichörnchen - bei einem hatte ich ernsthaft Sorge, es würde mir gleich ans Bein springen, nur um etwas zu Fressen zu kriegen). Neben der Fortbewegung zu Fuß zogen wir das Busfahren der Subway vor, weil wir schon während der Busfahrt einiges von London zu sehen bekamen (vor allem als wir die Logenplätze oben in der 1. Reihe ergattern konnten).
Später spazierten wir durch das Bankenviertel, an St. Pauls Cathedral vorbei und zum Tower und der Tower Bridge. Hier lauschten wir eine Weile einem Konzert auf dem
Mayor Thames Festival auf der anderen Seite der Themse und schauten den letzten Booten des
Great River Race zu (22 Meilen rudern). Abends nahm der eigentlich unter Höhenangst leidende Daniel all seinen Mut zusammen, um mit mir vom
London Eye aus eine grandiose Aussicht auf die Londoner City bei Nacht zu genießen. Abendessen gab es anschließend bei einer der zahlreichen
wagamama-Filialen, durchaus empfehlenswert und für Londoner Verhältnisse auch einigermaßen bezahlbar.

Weitere Bilder:

Hydepark
City-Viertel + Tower
Towerbridge
Great river race
// gebloggt von Dagmar @
23:58 |