Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

daggi


Aktuell
Archiv
Dagmars Homepage
E-Mail
Impressum

RSS Feed RSS-Feed
Atom-Feed Atom-Feed


Links


Urlaubstipp fürs Piemont


Urlaubstipp für die Provence



Zuletzt gelesen:

Rincewind
Verblendung

Theos Reise
Verdammnis

Amazon Wunschzettel



Creative Commons Lizenzvertrag

Powered By Blogger TM
DAS Blog
GeoURL




Tags
Ameisen
art.fair
Bali
Bangkok
Barcelona
Berlin
Bombay
Dublin
Event
Goa
Indien
Kerala
Litcologne
London
Mumbai
New York
Paris
Piemont
Prag
Reise
Rom
Summerjam
Szenen einer Beziehung

Donnerstag, September 01, 2005

Kunstwertke aus Berlin

Nicht nur aufgrund der Langen Nacht der Museen stand unser letztes Wochenende in Berlin ganz im Zeichen von Kunst und Kultur, sondern auch weil unsere Wohnung dringend neuer Farbtupfer bedurfte.

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Okay, das erste Bild, das wir erstanden haben, ist nicht wirklich groß, aber nicht jeder hat Platz (und Geld), um sich einen ausgewachsenen Rubens ins Wohnzimmer zu hängen. Das Kunstkaufhaus bietet für solche Fälle ausgefallene Kunst im Hosentaschenformat.

Kunstkaufhaus Ost

Kunstwert

Auch nicht gerade klassische Gemälde, aber dennoch ansehnliche Kunstwerke fanden wir im Lumas, einer Galerie in Mitte, deren Konzept darin besteht, Fotokunst zu einem erschwinglichen Preis zu verkaufen. Bereits zweimal waren wir um das schließlich erstandene Bild herumgeschlichen, bevor wir endlich zugriffen - wirklich gelernt haben wir aus unseren Erfahrungen auf der Artfair offensichtlich nicht.

Volker Schrank/Kuba

bildbeschreibung
(Bildausschnitt)

Das netteste Erlebnis hatten wir aber bei Evelin, einer jungen Berliner Künstlerin. Evelin waren wir mehr zufällig in ihrem kleinen Atelier in der Lychener Straße (Prenzlauer Berg) über den Weg gelaufen, sie lud uns aber prompt zu ihrer Ausstellung am selben Abend in einem kleinen Café ein. Als Daniel und ich abends in dem Café ankamen, hatte ich den Eindruck, wir waren Evelins einzige 'echte' Gäste, also keine Freunde, Bekannte oder Verwandte. Schade eigentlich. Umso größer war aber ihre Begeisterung, als wir uns schließlich für eines ihrer Bilder entschieden:
Ihr wollt ein Bild kaufen? Wirklich? Das ist ja super. Toll. Super!
Um bei einem unserer nächsten Berlinbesuche wieder bei ihr vorbeischauen zu können, gab sie uns gleich ihre Telefonnummer:
Die Öffnungszeiten sind ganz blöd, ich schreib Euch einfach meine Telefonnumer auf.
...
Oder ist das jetzt blöd?
Bei soviel echter Freude hätte ich am liebsten gleich noch ein weiteres Bild gekauft.

Evelin
bildbeschreibung

Bei der Langen Nacht der Museen waren wir schließlich auch noch, es reichte gerade für einen Blick ins Pergamonmuseum und eine Führung durch die Brücke-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie (letzter Tag).

Aber das hat sich gelohnt!

Labels: ,




Kommentare:
Ist das ein Bild für Kinder?????? Wird damit irgendwie auf die große Wirkungsgeschichte des Sandmännchens in der europäischen Kunstgeschichte angespielt? Bin wohl echt zu doof für Moderne (oder nennt man das "naive") Kunst.

 
Klar, für kleine und für grosse :-)
das bild kommt bei und ins gästezimmer, in die schlafecke, da passt es ideal hin (foto kommt dann noch).

das ist nicht das typische evelin-bild (einfach mal auf die webseite schauen), wir hatten auch überlegt, eins von fucky zu nehmen.

rückfragen zur kunst kann man ihr auch selbst stellen, da gibt es eine mailadresse :-), wir fanden es einfach passend.
Kunstgeschichtlich sicher nicht so wertvoll wie einige andere Bilder, die wir haben (*prust*), passt aber wirklich gut an den platz, war nicht zu teuer.
portät der Künstlerin gibt es bei der taz

 
zitat aus dem taz artikel

"Dafür studierte sie nicht Kunst, sondern die Philosophical-Slacker-Studiengänge Kulturwissenschaft und europäische Ethnologie. Sie hat zwar einmal eine Aufnahmeprüfung an der Kunsthochschule probiert, sich dann aber lieber dem fröhlichen Dilettantentum zugewandt. Wobei ihre Bilder trotz aller Niedlich- und Fröhlichkeit auf den zweiten Blick etwas Gebrochenes aufweisen. Die großen Augen sind oft verstört oder leer. Diese Gebrochenheit ihrer Figuren aber ist unbeabsichtigt: Europäische Comics zum Beispiel findet Evelin zu krank, zu angestrengt auf Innovation bedacht.
"Mein Ideal ist es dagegen, ein schönes Bild zu malen, das man sich gerne aufhängt, das aber auch nicht zu debil ist." Sie will gerade kein Schwierigkeitsmalen, um Pseudoansprüche von ästhetischer Kritik zu erfüllen: "Die Menschen müssen wenigsten schöne Augen haben, sonst kann man da nicht jeden Tag drauf gucken. Ein Mensch sieht sich in jedem Quatsch, selbst in einem Auto: zwei Lichter, Kühler - smiley face. Wenn man dann zwei hübsche Augen auf einem Bild sieht, denkt man: Hey, gut, damit kann ich leben." "


 
einer geht noch:
arte hat auch ein paar zeilen zu evelin geschrieben/sie auf tracks gefeaturet.

 
Kommentar veröffentlichen

Link(s) zu diesem Beitrag:

Link erstellen



 

Aktuell
Impressum