Golfen in Mitte
Bei einem unserer letzten Berlinbesuche - man soll es nicht glauben, wir hatten zu 75% Sonnenschein - entdeckte Daniel mehr zufällig mitten in der Stadt eine
Driving Range.
Gut, ich gebe zu, jeder Vollblutgolfer, der auf Karo und Stil Wert legt, wird sich wahrscheinlich weigern, diese ungepflegte Wiese als Driving Range zu bezeichnen. Aber für Amateure wie Daniel und mich, die erst einmal lernen müssen, den Golfschläger von einem Schlagstock zu unterscheiden, war das schon eine tolle Sache. Ausgesprochen günstig (Schläger und Bälle kann man für wenig Geld ausleihen) und es bestand keinerlei Gefahr, daß wir uns bei unseren ersten traurigen Versuchen blamieren könnten.
Wir waren ja nicht die einzigen hier, die von Golf keine Ahnung hatten.
Leider kann man auf diesem Bild nicht erkennen, daß ich den Golfball wirklich aus dieser Entfernung mit einem Schlag ins Loch getroffen habe. Nur so ganz ohne Technik hat das beim 2. Mal auch nicht mehr geklappt.
Mittlerweile habe ich aber von meinem Bekannten ein Trainingsset mit einem Golfschläger, einem Kunstrasenstück und ein Plastik-Golfball erhalten. Damit positionier ich mich jetzt immer mitten im Wohnzimmer und schlage den Flur entlang fleißig Bälle ab. Fliegt der Ball ins Arbeitszimmer, war der Schlag perfekt. Fliegt er Richtung Bad, WC oder Schlafzimmer, war es eben nix.
Wann wohl unsere
Nachbarin mal vorbeischaut?
// gebloggt von Dagmar @
06:16 |