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Sonntag, September 11, 2005

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt
(Ein Bericht zum 9. Köln-Marathon)

11.25 Uhr: Bei strömendem Regen warten wir auf Tobi und während mir langsam die ersten Regentropfen hinten in den Kragen laufen, frage ich mich ernsthaft, ob all den Leuten hier das Laufen wirklich Spaß macht. Ich kann es ja nicht glauben. Sehen Tobi mehr zufällig bei Kilometer 4.

12.10 Uhr: Bin schwer beeindruckt von den drei Mädels, die uns gegenüber stehen und nonstop die Meute anfeuern. Ich muß mich voll und ganz auf die Gesichter der Läufer konzentrieren, damit ich Tobi nicht verpasse. Der kriegt bei Kilometer 12 seine erste Banane, die er auch mit geübtem Griff im Vorbeilaufen ergreift. Noch lacht er, trotz durchnäßter Klamotten.

KM 12

12.55 Uhr: Nächste Station ist bei Kilometer 21, direkt hinter dem Axa-Stand mit schwungvoller Musik. Kurz bevor Tobi vorbeiläuft, wird umgeschwenkt auf Höhner und 'Viva Colonia'. Die Menge fängt sofort an, im Takt mitzuklatschen. Hoffentlich achtet Tobi nicht so auf die Musik.

13.30 Uhr: Jetzt heißt es aber sputen, damit wir vor Tobi bei Kilometer 24 vor dem Mediapark ankommen. Eine etwas zähe Ecke, keiner mag klatschen oder die Menge anderweitig anfeuern. Nur ein Labrador ist ob der Menschenmassen völlig aus dem Häuschen und bellt alle kräftig an. Ich bin völlig abgelenkt von einem Läufer mit blutenden Brustwarzen und hätte Tobi daraufhin beinahe übersehen. Langsam werden seine Beine schwer. Meine übrigens auch - vom langen Stehen.

24 KM

So, nun haben wir uns aber eine Currywurst redlich verdient und biegen daher mal kurz in die Antwerpener Straße ab. Im CurryCologne sitzt ein junges Ehepaar mit einem kleinen Baby, das allerdings keinen Spaß am Stillsitzen hat und ganz jämmerlich schreit. Daraufhin verläßt der Vater das Lokal mit dem Säugling auf dem Arm, der sich daraufhin beruhigt, aber prompt wieder zu schreien beginnt, sobald der Vater seine Pommes essen will. Als der Vater das 2. Mal wieder hereinkommt, wirft er uns einen leicht resignierten Blick zu und meint:
Alles nur wegen der Rente...
14.20 Uhr: Nach dem Essen geht es hastig und mit schlechtem Gewissen (wegen der Currywurst) schnurstracks Richtung Kilometer 34, um Tobi bei den letzten besonders harten Kilometern kräftig anzufeuern. Er braucht jetzt unsere ganze Unterstützung. Das scheint mir auch die Currywurst zu rechtfertigen.

KM 34

Bei leichtem Nieselregen machen wir uns anschließend auf den Weg nach Deutz zum Ziel des Marathons. Unterwegs kommen uns jede Menge Läufer entgegen, die den Lauf bereits hinter sich haben. Teilweise breit strahlend, teilweise mit müden Gesichtern haben alle zwei Dinge gemeinsam: eine Medaille um den Hals und einen sonderbar steifen Gang.

15.20 Uhr: Am Ziel angekommen (Daniel und ich) muß ich etwas enttäuscht feststellen, daß die kleinen Leute mal wieder eindeutig im Nachteil sind. Nur mit Mühe kann ich einen guten Platz ergattern, bei dem ich das Ziel überblicken kann. Im ersten Moment wundere ich mich noch, daß außer den Trommeln und dem kölnisch-fröhlichen Moderator kaum jemand zu hören ist, kein Klatschen, kein Rufen, aber dann wird mir klar, daß alle anderen so wie ich nur völlig gebannt auf das Ziel starren, um nur ja den eigenen Star nicht beim Einlauf in die Zielgerade zu verpassen. Und da kommt er auch schon....Tobi, TOBI, TOOOBIIIII!

geschafft!

Endlich geschafft. Wir haben unseren 1. Marathon geschafft!

Fan

Tobi, wir gratulieren natürlich noch einmal ganz herzlich zu Deinem 1. Marathon!

An dieser Stelle möchte ich allerdings auch darauf hinweisen, daß Daniel und ich als Dein Fanclub beim Anfeuern einfach Spitzenleistungen erzielt haben. Wenn Du Dich also doch im Laufe der nächsten Zeit entschließen solltest, Deinen zweiten Marathon zu planen, vielleicht in Rom...oder Paris...New York?....laß es uns wissen, damit wir rechtzeitig planen können und wieder dabei sind. Könnte ansonsten sein, daß wir schon anderweitig verbucht sind. Gerade klingelt wieder das Telefon...

bildbeschreibung



Kommentare:
Hochachtung. Einen Marathon zu laufen..
Hauptsache man kommt ins Ziel. Und 4h für das Erstemal ist doch klasse. Glückwunsch.

Grüssle

 
Ruhm und Ehre gebühren leider nicht dem Schreiber dieses Beitrags.

Aber ein großes Lob fürs Anfeuern habe ich auch bekommen :-)

 
Ich hoffe es war klar das meine Hochachtung Tobi galt. ;)
Aber du hast bestimmt klasse angefeuert.. ;)

 
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