Berlin, BerlinLange Zeit war das Blog doch eher ruhig - aber das hatte seinen Grund:
Zuerst der erste Berlin-Trip im Juli, dann direkt danach Piemont, dann der Kirchentag mit unseren Pilgern und zum Abschluß das letzte Wochenende wieder in Berlin.
Da die beiden Berlin-Ausflüge den Rest so schön einrahmen, beginne ich jetzt mal mit dem ersten Teil einer auf drei Teilen angelegten Serie, dem "Daggi und Daniel - Berlinguide".
Teil 1 beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema - Essen -wo waren wir denn die letzten Male essen in Berlin?
NaanEinfacher Inder, viele Studis. Billiges Essen, optimal für eine schnelle Mahlzeit beim Shoppen. War schon schlechter da, war schon mal besser, immer noch solide, wenn man für wenig Geld etwas Aktzeptables essen will.
KonnopkeJunkfood. Touristisch. Currywurst. Trotzdem lecker, manchmal. Bin aber Quartalscurrywurstesser - wenn in Berlin, dann hier.
AignerLecker. Klassisch lecker. Ich bin hier öfters geschäftlich und finde das Konzept sehr schön: klassische Gerichte in guter Qualität, bodenständige Atmosphäre (im positiven Sinn), fühle mich hier aber fast zu - wie soll ich sagen - jung wäre falsch, zuwenig gesetzt. Dagmar gefällt es auch sehr, das Essen ist immer gut. Das nächste Mal gehen wir aber ins
Alte Zollhaus.
DreiLecker. Definitiv nicht bodenständig, das Publikum ist aber manchmal zu sehr "Mitte/new economy" für mich. Fusionfood ("californischen-panasiatisch"), ist ja gerade modern (siehe Publikum), war aber bisher immer ein "no-brainer": reingehen, bestellen und es schmeckt.
Fischers FritzAuch lecker. Aber steif. Ganz anderes Publikum als im Drei, old economy - very old. Edelrestaurant im Regent, normalerweise kein Thema für uns, aber das Mittagsmenu für 30/40 Euro machte uns dann doch neugierig. Das Fischers Fritz versucht, sich als
bestes Fischrestaurant der Stadt zu etablieren. Das Niveau der Speisen war excellent, der Fisch super, das Ambiente allerdings sehr gediegen. Sehr. So habe ich zum ersten Mal ein Tischkehrblech in Aktion gesehen. Die Vorspeisen waren nicht so unser Ding, die Hauptspeisen sehr gut, die Nachspeisen waren göttlich - Daggi hat nur noch verzückt gestrahlt - sowohl beim Nachspeisen ameuse geule als auch bei der eigentlichen Nachspeise, der Käse war sehr gut sortiert. Dafür sind wir definitiv noch zuwenig gesetzt.
MaultäschleEin Tipp von
restaur.antville: Schwäbisch/türkische Kost in Berlin. Ideal für Exilschwaben (wie uns), die mal wieder Maultaschen oder Linsen essen wollen.
Bio-Linsensuppe beim KanzlerPassend zum Maultäschle haben wir dann im Park des Kanzleramts (
Tag der offenen Tür) 4 Wochen nach dem Besuch im Maultäschle eine Bio-Linsensuppe gegessen. War jetzt keine klassische Linsensuppe, hat uns aber gut geschmeckt und uns für die Rückfahrt gestärkt.
Die nächsten Tage dann die Folgen:
Kunst in Berlin sowie
Aktivitäten in Berlin.
Labels: berlin, Reise
// gebloggt von Daniel @
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