Summerjam 2005 - Tag 1Echte
Summerjam-Stimmung mochte am Freitag mittag nicht aufkommen, bei der Heimfahrt mit dem Fahrrad hat uns ein Regenschauer erwischt. Das konnte uns aber nicht von der Fahrt an den Fühlinger See abhalten, das
Programm war viel zu verlockend und der Regen auch schon wieder abgeflaut.
Überascht waren wir dann vor Ort, so problemlos und schnell sind wir noch nie durch die Kontrollen am Eingang gekommen, mal sehen, ob das heute auch so sein wird.
Dieses Jahr ist mir besonders aufgefallen, dass das Programm einen vor schwere Entscheidungen stellt - gestern war die Wahl z.B. zwischen Dawn Penn und Asian Dub Foundation zu treffen. Klar, das der Veranstalter das machen muss, damit die Menge sich zwischen den Bühnen aufteilt, aber für uns macht es die Planung nicht einfacher.
Am Anfang haben wir uns für
Culcha Candela entschieden. War gut, hat mich an die Auftritte von Seeed vor ein paar Jahren erinnert, die haben sich richtig Mühe gegeben, die Stimmung anzuheizen und hatten ein paar Specials zum 20. Summerjam-Geburtstag vorbereitet.
Danach kam der oben angesprochene Konflikt auf uns zu: lieber zu
Asian Dub Foundation (ADF), die mich mit ihrem Breakbeats begeistern oder die
Dawn Penn, große alte Dame, die mit
(No, no, no), you don´t love me einen Klassiker produziert hat, der mir vor ca 12 Jahren schon als
Ragga-Jungle-Version (Hörprobe bei Amazon, Lied 4) auf allen Parties begegnet ist. Wir haben das dann salomonisch gelöst, zuerst eine Stunde ADF, danach eine Stunde Dawn Penn, die auf der kleinen Bühne mehr Zuhörer hatte als ADF auf der großen.
Beide waren sehr gut, bei ADF hat es kurz geregnet, was die Stimmung aber nicht beeinträchtigte, Dawn Penn hat eine super Show hingelegt.
Danach noch eine weitere schwere Entscheidung -
Seeed oder
Israel Vibration. Auch hier haben wir die Zeit wieder geteilt, zuerst Seeed, danach noch kurz
Israel Vibration und dann war es auch schon 24 Uhr, der erste Tag war zu Ende.
Seeed war nicht schlecht, war aber auch nix Überaschendes mehr, mich freut, dass sie inzwischen als Headliner auftreten, haben sich wirklich "hochgespielt".
Israel Vibration hat mich beeindruckt. Ich kannte zwar die Musik, aber nicht den
Background (haben sich als Kinder in der Polio-Reha kennengelernt), die haben unglaublich auf der Bühne gerockt.
Heute dann Tag 2, mit nicht weniger schweren
Entscheidungen:
Sergent Garcia vs. Barrington Levy
Patrice vs. Amadou & Mariam vs. Yellowman
Black Uhuru vs. Chuck Fender vs David Rodigan/Pow Wow
Mal sehen, ich werde berichten...
Wer nicht nach Köln reisen konnte/wollte, findet auf der
Summerjam-Seite ein paar Livestreams aus dem "Yellow Tent" (
DSL/
Modem, ab 18 Uhr)
Labels: Event, Summerjam
// gebloggt von Daniel @
11:58 |