Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt

daggi


Aktuell
Archiv
Dagmars Homepage
E-Mail
Impressum

RSS Feed RSS-Feed
Atom-Feed Atom-Feed


Links


Urlaubstipp fürs Piemont


Urlaubstipp für die Provence



Zuletzt gelesen:

Rincewind
Verblendung

Theos Reise
Verdammnis

Amazon Wunschzettel



Creative Commons Lizenzvertrag

Powered By Blogger TM
DAS Blog
GeoURL




Tags
Ameisen
art.fair
Bali
Bangkok
Barcelona
Berlin
Bombay
Dublin
Event
Goa
Indien
Kerala
Litcologne
London
Mumbai
New York
Paris
Piemont
Prag
Reise
Rom
Summerjam
Szenen einer Beziehung

Mittwoch, Mai 25, 2005

Vorsicht giftig

Als Daniel und ich vor gut vier Jahren eine gemeinsame Wohnung bezogen, brachte ich eine vollständige Wohnungseinrichtung mit, Daniel sehr viele Ivarregale, einen Kondenstrockner, eine Lavalampe und eine Stachelpalme.

Die Ivarregale stehen seitdem im Arbeitszimmer, der Kondenstrockner hat mittlerweile das Zeitliche gesegnet, die Lavalampe konnte der strengen Zensur zu Daniels großem Bedauern nicht standhalten und wurde bereits beim Auszug entsorgt.

Blieb noch die Stachelpalme.

Ich hasse Stachelpalmen.

Genauer gesagt hasse ich alle Kakteenpflanzen.

Das hat auch seine Gründe. Als ich noch ein kleines Kind war (etwa 7 Jahre alt) und mal wieder mit der Familie im sonnigen Spanien weilte, hatte ich eine sehr traumatische Begegnung mit einem giftigen Kaktus in meiner Größe. Beim völlig harmlosen Versteckspielen an unserem letzten Urlaubstag wollte ich vorwärts eine kleine Mauer hochklettern, fiel aber leider rückwärts wieder runter. Und zwar mit soviel Schwung, daß ich direkt in dem Kaktus landete, der sich hinter mir befand.

Großes Geschrei von meiner Seite, großer Schreck von Seiten meiner Eltern, als ich - einem Kaktus nun selbst nicht mehr ganz unähnlich - laut heulend um die Ecke kam.

Da der Kaktus giftig und meine gesamte Rückseite über und über mit Stacheln übersät war, blieb meinen Eltern gar nichts anderes übrig, als mich ins nächste Krankenhaus zu bringen. Die aus meiner Perspektive riesige Spritze, die ich dort verpaßt bekam, kostete meinen Vater die letzten Peseten und mich den letzten Nerv.

Nach der Spritze durften mich meine Eltern wieder mitnehmen, allerdings nicht ohne die Ermahnung, sie müßten mich am nächsten Tag wieder bringen, sollte ich in der Nacht Schmerzen bekommen.

Am nächsten Tag wollten wir nach Deutschland zurückfahren. In meiner kindlichen Fantasie sah ich mich schon ganz alleine in einem spanischen Provinzkrankenhaus liegen, von der gesamten Familie verlassen, ohne auch nur ein Wort spanisch sprechen zu können. Damals für mich noch ein sehr gruseliger Gedanke, weshalb ich die gesamte Nacht auf dem Bauch lag, ängstlich darauf bedacht, mich bloß nicht umzudrehen, um am nächsten Tag die Frage meiner Eltern, ob ich irgendwelche Schmerzen gehabt hätte, auch wahrheitsgemäß mit nein beantworten zu können.

Richtig erleichtert war ich allerdings erst, als ich am nächsten Tag mit dem Rest der Familie im Auto saß und Spanien weit hinter mir gelassen hatte.




Link(s) zu diesem Beitrag:

Link erstellen



 

Aktuell
Impressum