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Donnerstag, April 07, 2005

Crosscultural Workshop - New York Knicks versus VFL Gummersbach

Ein weiteres Highlight in New York war mein 1. Besuch eines Basketballspiels, der sollte dafür aber gleich im Madison Square Garden stattfinden: New York Knicks gegen Philadelphias Seventy Sixers. Nun habe ich ja wirklich kaum Ahnung von Basketball, meine Kenntnisse beschränken sich auf ein paar Stunden Sportunterricht während meiner Schulzeit, aber ein Spiel im Fernsehen zu verfolgen ist mit der Atmosphäre im Madison Square Garden nicht zu vergleichen. Für mich als Laien war völlig klar, daß an diesem Abend die Knicks gewinnen müßten, schließlich waren die Karten mein Geburtstagsgeschenk für Daniel, da wollte ich ihm schon etwas Besonderes bieten. Daniel machte mich darauf aufmerksam, daß die New Yorker in der letzten Zeit von etwa 25 Spielen vielleicht drei gewonnen hätten. Davon ließ ich mich allerdings nicht beeindrucken. Nach einem lahmen Anfang legten die Knicks gegen Ende richtig zu und konnten - wie von mir vorausgesagt - kurz vor Schluß das Spiel trotz Allen Iverson doch noch für sich entscheiden, sicher auch aufgrund der Anfeuerungsrufe des eingefleischten, kleinen Knicksfan direkt hinter uns. Gewettet hatte ich leider nicht. Neu war für mich, daß ein Großteil der Besucher erst zur Halbzeit auftauchte und viele kurz vor Schluß, als das Spiel entschieden war, ihre Sachen zusammenpackten. Das erinnerte mich tatsächlich an Theaterbesuche in Deutschland: Besser ein bißchen früher gehen, damit man an der Garderobe nicht so lange warten muß und auch schnell mit dem Auto aus dem Parkplatz kommt. Aber anscheinend sehen die New Yorker so ein Spiel eher als Gelegenheit, sich mit Freunden zu treffen, Neuigkeiten auszutauschen und zu quatschen. Das krieg ich in einer Bar doch für deutlich weniger Geld!

handball

Trotzdem konnte ich die Bemerkung eines Bekannten, daß die Stimmung bei solchen Sportevents in Amerika doch relativ ruhig sei, erst richtig nachvollziehen, als ich gestern das Halbfinalhinspiel im EHF-Europapokal des VFL Gummersbach gegen den SC Mageburg sah - wieder eine Premiere für mich. Umringt von lauter grölenden VFL-Fans traute ich mich kaum, für den SC Magdeburg zu klatschen, wo ich doch gehofft hatte, daß er gewinnen würde. Aber trotz des lautstarken Gegröles und Pfeifens seitens der VFL-Fans war auch die deutlich kleinere Anzahl Magdeburger Fans stellenweise gut zu hören, verstärkt durch Trommeln, Tröten und Trillerpfeifen. Der Lärm in der Halle war jedenfalls ohrenbetäubend, so daß ich fast schon bedauerte, kein Oropax dabei zu haben. Und immer wieder Viva Colonia - muß man Kölner sein, um ständig in erneute Begeisterungsstürme beim Klang dieses Lieds auszubrechen? Das war schon deutlich anders als im Madison Square Garden. In der Kölnarena kam keiner der Besucher auf die Idee, sich in den letzten Minuten des Spiels noch angeregt mit dem Sitznachbarn zu unterhalten oder mit seinem Blackberry rumzuspielen. Alle Zuschauer hatten nur Augen für das Spiel und sicher hat keiner der über 11.000 Besucher die Halle schon vor Spielende verlassen. Demjenigen wäre sonst auch der Siegtreffer in den letzten Sekunden vor Abpfiff entgangen. Ich wollte mir das natürlich nicht entgehen lassen.

Sportfan hin oder her: Für mich waren beide Spiele ein Erlebnis!




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