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Montag, März 07, 2005

Shop till you drop

Daß New York ein Shoppingparadies ist, war mir bei meinem letzten Besuch vor sechs Jahren gar nicht so bewußt geworden, wobei ich nicht glaube, daß es nur an dem sehr günstigen Dollarkurs lag, sondern vor allem daran, daß Daniel einfach der beste Einkaufsberater ist.

Mein Lieblingsbegleiter (außer Daniel) war dabei Macy's International Shopper Savings Card, die man sich als Besucher der Stadt kostenlos im Visitor Center bei Macy's holen konnte. Die Karte gilt bis Ende des Jahres und man kriegt damit immerhin ganze 11% Prozent Rabatt auf die meisten Waren bei Macy's.

Macys Internationel Shopper Savings Card

Leider nicht auf Kosmetik. Die kaufte ich aber nicht nur deshalb bei Bloomingdales, sondern auch weil es dort ein Special Free Gift von Clinique gab (bestehend aus einem Beautycase mit einer Fußcreme, einem Parfum, einer Feuchtigkeitscreme, einer Tagescreme, einem Lipgloss und einem vierfarbigen Lippenstiftset und einer Massagebürste für die Füße), wenn man für mindestens 20$ einkaufte. Da ich für die doppelte Summe shoppte, gab es für mich gleich zwei davon.

Cliniques Free Gift at Bloomingdales

Trotzdem konnte ich der ansonsten freundlichen Verkäuferin nicht nachsehen, daß sie meine Haut als 'a little bit oily' bezeichnete.

Daggis Frage:
Warum sind Kosmetikverkäuferinnen eigentlich immer so unglaublich undiplomatisch?

Daniels Vorschlag für eine diplomatischere Aussage:
Wenn alle Frauen eine Haut hätten wie Sie, hätten wir Amerikaner den Irak nicht angreifen müssen.


Meine erste, größere Shoppingtour begann allerdings bei GAP. Eigentlich wollten Daniel und ich auf das Empire State Building, aber wen wundert es, daß wir beide beim Anblick der ellenlangen Schlange automatisch auf Toilette mußten und beim Anblick der nicht minder langen Schlange vor den Toiletten beschlossen, den Besuch des Empire State Buildings auf einen anderen Tag zu verschieben? Bei GAP wurde mir wieder bewußt, wie herrlich das Einkaufen in Amerika ist und wie sehr ich die Dienstleistungen in diesem Land zu schätzen weiß. Besonders wenn man alleine unterwegs ist, kann es ausgesprochen hilfreich sein, daß einem die Verkäufer die gewünschten Waren in die Umkleidekabine bringen, z. B. wenn die Größe nicht paßt. Dachte ich so bei mir. Bis zu dem Moment, als die Verkäuferin mit lauter Stimme rufend in die Umkleidekabine kam: 'Where is the lady with the 10 ankle?' - Was übersetzt soviel heißt wie: 'Wo ist die kurzgeratene Dame mit Hosengröße 42?' Bei Gap gab es übrigens 15$ Rabatt, wenn man für 75$ kaufte. Dies galt allerdings nicht dreimal, wenn man für insgesamt 225$ einkaufte. Da wir aber dennoch in den Genuß von 45$ Rabatt kommen wollten, mußten wir uns dreimal an der Kasse anstellen.

Der absolute GAU war TOYS'R'US. Empfinde ich diese Kette schon in Deutschland als völlig überdimensioniert, sprengte der Laden am Times Square meine gesamte Vorstellungskraft und ich war schon völlig damit überfordert, nur die Toiletten zu finden. Mittendrin ein Riesenrad für Kinder gibt es hier wahrscheinlich alles, was Kinder brauchen oder zu brauchen meinen. Als ich dort einmal ein paar Minuten auf Daniel wartete, beobachtete ich einen braunen Spielzeughund, der statt einen Salto zu schlagen am Hintern eines schwarzen, bellenden Hundes schnupperte, während ein buntes Schwein grunzend danebenstand, ein kleines Frettchen hinter einem Ball herjagte und mir beinah ein Ufo an den Kopf flog. Barbiepuppen gibt es hier übrigens in Lebensgröße. Also Kinderlebensgröße, aber das ist ja auch schon was. FAO Schwarz faszinierte mich allerdings mehr, da man hier m&ms einzeln nach Farben sortiert kaufen konnte.

Apropos Toiletten. Bei Bergdorf Goodman hat man von den Damentoiletten im 7. Stock aus einen ganz guten Blick auf den Rand des Central Parks und damit auch auf die Gates. Die Herren müssen sich mit dem Fenster gleich nebenan in der Dekoabteilung begnügen. Aber von hier aus kann man schon mal ganz gut aus dem Fenster schauen, da sowieso nur Dinge herumstehen, die man zum einen nicht wirklich braucht und sich zum anderen auch nicht leisten kann.

Unsere letzten Dollar gab ich am John F. Kennedy Airport aus. Daniels großzügiges Angebot, mir ein paar Zeitschriften davon zu kaufen, nahm ich natürlich bereitwillig an. Erst hinterher wurde mir klar, daß da ein durchdachter Plan dahintersteckte: Während ich mich in ca. 1600 Seiten Mode (eine Instyle, eine Vogue, eine Elle) vertiefen sollte, wollte sich Daniel mit seinem neuen Nintendo DS beschäftigen. Ganz ungestört von irgendwelchem Geplapper meinerseits oder gar der Bitte, doch auch mal damit spielen zu dürfen...

1600 Seiten Mode

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