If I can make it there - Bericht über New YorkNach fast sechs Jahren saß ich mal wieder länger als zwei Stunden am Stück in einem Flugzeug, gähnend langweilig, zum Essen gab es Spinat (armer Daniel), nebenbei lief ein dämlicher Film (Finding Neverland) und Telefonieren war erlaubt. Leider haben wir aus lauter Sorge vor den hypersensiblen amerikanischen Behörden unsere leckeren Kekse im Flugzeug gelassen, hätten wir wohl gar nicht müssen.
Ankunft in New York am Flughafen abends kurz nach 09.00 Uhr: 'We pledge to cordially greet and welcome you!' - So geschrieben auf einem Schild direkt vor dem Häuschen des immigration officers, der das Schild allerdings von seinem Platz aus wohl nicht lesen konnte. Sonst hätte er uns sicher nicht so einsilbig angeblafft, wohin wir wie lange und aus welchem Grund wollten. Auf Fingerabdrücke und Irisscan verzichtete er allerdings (wie Daniel schon geschrieben hatte) . Offensichtlich war es kurz vor seinem Feierabend, denn als ich mich nach drei Schritten doch etwas irritiert umdrehte, war der Officer schon verschwunden.
Unser Hotel mitten im Koreanischen Viertel war zwar keine Luxusunterkunft, aber für New Yorker Verhältnisse absolut in Ordnung (Preis-Leistung) und die Lage sehr zentral.
Fortsetzung folgt.
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22:51 |