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Samstag, Januar 22, 2005

Das Seebeben und die Spenden

Disclaimer: Zynismus inside

Prima, prima - wir (=Deutschland) halten den Spendenhighscore - damit haben wir ja dann auch getan, was möglich war. Das Fernsehen hat auch alle Augenzeugenberichte und Leichen auf heavy rotation senden können und mit Spendengalen soziales Engagement gezeigt.

Da kann man sich ja endlich wieder den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden. Mosi wird ermordet und beerdigt, Daisy gerettet, Fußball fängt endlich wieder an und Effenberg hat geheiratet - aus den Augen, aus dem Sinn, der Sommerurlaub muss schliesslich auch gebucht werden. Sollte Sonne, Strand und Alk haben, doof nur, dass die da unten nicht so schnell aufräumen - da gehen wir dann dieses Jahr auf die Kanaren oder nach Malle (pun intended).

Tsunami, Opfer, Malaria etc.. jaja, schlimm das alles, aber schliesslich haben alle gespendet und irgendwann muss ja auch mal Schluß sein.

Das die Schäden längerfristige Maßnahmen benötigen, stört da nicht weiter, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Wobei - Sack Reis, super Stichwort: Der Sack Reis könnte helfen. Im Tsunamigebier, aber auch im Kongo, in Nordkorea, Sudan und vielen anderen Krisengebieten.
Könnte

Aber nur dann, wenn die derzeit vorhanden Spendenbereitschaft länger anhält und auch andere Projekte zusätzlich bedacht werden.

5 bis 10 Euro im Monat sollten eigentlich bei keinem ein unstopfbare Loch in den Geldbeutel reissen (mal ein Bier weniger in der Kneipe, einen Blumenstrauss weniger kaufen, mal nicht Essen gehen, das neue Spiel statt neu gebraucht kaufen - am Ende des Jahres kann man das auch noch von der Steuer absetzen), aber damit kann in den Krisenregionen schon viel bewegt werden.

Da die meisten jetzt Spendenerfahrung haben, sollte auch klar sein:
Spenden ist nicht schwer und tut nicht weh, mit Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung (so machen wir das schon seit längerem) ist das auch ein einmaliger Aufwand mit dauerhaften postiven Auswirkungen.

Beim DZI findet man Informationen über das Spendensiegel und Tipps, untern anderem zu vertrauenswürdigen Institutionen.

Ich möchte noch auf ein Interview in der SZ mit dem Sprecher der "Ärzte ohne Grenzen" hinweisen, in dem er unter anderem erklärt, warum seine Organisation keine Spenden für die Seebeben-Opfer mehr annimmt, aber auch darauf verweist, welche Projekte in den durch das Beben getroffenen Gebiete unterstützt werden sollten.
Zum Schluss neben dem Link auf die schon einmal gebloggte Liste von Spendenorganisationen noch das Spendenkonto der Ärzte ohne Grenzen - die sehr gerne zweckungebundene Spenden entgegenehmen und gebrauchen können.

ÄRZTE OHNE GRENZEN
Spendenkonto 97 0 97
Bankleitzahl 380 500 00
Sparkasse Bonn
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