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Sonntag, September 19, 2004

Mein Patenkind Katharina hatte mich für dieses Wochenende zu ihrer Einschulung eingeladen, eine Einladung, die ich natürlich unmöglich ausschlagen konnte. Bei meinem letzten Besuch hatte mir die Kleine sogar versprochen, ich dürfe dafür oben in ihrem Stockbett schlafen.

Leider nur mündlich hatte ich mich mit ihr geeinigt, daß sie mich um 8.00 Uhr wecken kann (ein fairer Kompromiß zwischen 10.00 Uhr - mein Vorschlag - und 6.00 Uhr - ihr Vorschlag).

Von den getroffenen Vereinbarungen wurde allerdings keine einzige eingehalten. Das Stockbett entpuppte sich bei näherer Betrachtung als Hochbett; ein unteres Bett gab es gar nicht. Katharina hatte die Idee, daß wir zu zweit in ihrem Bett schlafen könnten, ein Vorschlag, der von mir sofort verworfen wurde.

Dies hinderte meine Nichte jedoch nicht daran, am heiligen Sonntag nachts um 5.30 Uhr klammheimlich in mein Bett zu kriechen. Wahrscheinlich wäre alles halbwegs gutgegangen, hätte ich nicht mein rechtes Auge zur Hälfte geöffnet und die - zugegeben nicht besonders originelle - Frage gestellt: 'Katharina, bist Du das?' Aus Sicht des Kindes war ich damit eindeutig wach und gesprächsbereit. Auch wenn sie die meiste Zeit selber redete und sich mit einem gelegentlichen, zustimmenden 'hmmmm' von mir begnügte, war an Schlaf natürlich nicht mehr zu denken. Ich hab nicht alles behalten, was sie mir erzählte, konnte vielfach auch den Sinn der Worte nicht erfassen, was allerdings nicht daran lag, daß Katharina unzusammenhängend vor sich hinfaselte, sondern daran, daß sich mein Gehirn standhaft weigerte, wach zu werden.

Ein paar Highlights habe ich aber dennoch behalten:

1.
Katharina: Der Nasenbär in der Wilhelma legt sich immer in die Blumenbeete.
Daggi: ???

2.
Katharina (erleichtert): Daggi, hab ich ein Glück gehabt, ich hatte schon befürchtet, in meiner Schultüte sei nur Schrott.
Daggi (zustimmend): Hmmmm.

3.
Katharina: Daggi, Du bist gerade meine Allerbeste...
Daggi (freudig): Hmmm!
Daggi (denkt): Gut, die kleine Einschränkung 'gerade' kann ich schon akzeptieren, ich halte mich ja schon sehr lange ganz weit oben in ihrer Hitliste.
Katharina (fährt fort): ...hier im Haus.
Daggi (schluckt): Hmmm.
Katharina (schweigt).
Daggi (zögernd): ....aber sicher doch nach Mama und Papa?!
Katharina (zustimmend): Hmmm!
Daggi (noch zögernder): ...und vermutlich auch nach Deinen zwei kleinen Brüdern...?
Katharina (zustimmend): Hmmm!
Daggi (denkt): Immerhin....dann bleibt ja noch der Hund!

Nach dem Hund habe ich nicht mehr gefragt. Ich hatte ein wenig Angst vor der Antwort...





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