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Mittwoch, August 11, 2004

Wandertour - Fortsetzung

Bevor das völlig aus meinem Gedächtnis verschwindet, nachfolgend noch der 2. Teil unserer Wandertour.

Nachdem wir am ersten Abend völlig k.o. - traf zumindest auf mich zu - schon vor 21.00 Uhr in unsere Betten (10-Mann-Matratzenlager) fielen, war ich am nächsten Tag doch tatsächlich kurz nach 7.00 Uhr wieder auf den Beinen. Eigentlich eine Uhrzeit, zu der ich nie freiwillig aufstehe. Muß wohl an der gesunden Bergluft gelegen haben.

Frühstück gab es nur bis 8.00 Uhr, zünftige Mahlzeit, anschließend Rucksack packen, rein in die Bergstiefel und schon ging es wieder weiter - aber zunächst mal ganz entspannt bergab :-)

Für einen kleinen Abstecher ließen wir unsere Rucksäcke völlig einsam hinter einem Stein liegen, was mir (klar, ich wohne in Köln) zunächst sehr suspekt war. Das war allerdings ganz schnell vergessen, als ich merkte, wieviel leichter es sich doch ohne Rucksack so läuft. Unsere erste Rast machten wir an einem spiegelklaren Bergsee, der mich stark an den Mirror Lake in Neuseeland erinnerte (wenn ich ehrlich bin, muß man sicher nicht erst bis Neuseeland fliegen, um einen See zu sehen, in dem sich das umliegende Bergmassiv spiegelt, aber ich dachte, diese Bemerkung macht sich hier vielleicht ganz gut *g*).

Albonabach

Danach ging es weiter am Albonabach entlang, später am Rosannafluß, ca. 15 km fast (!) immer nur bergab, worüber ich zunächst schon sehr froh war. Als ich allerdings die zahlreichen Radler sah, die uns entgegenkamen, während wir praktisch als einzige den Weg in die andere Richtung bergab gewählt hatten, war mir das fast ein wenig peinlich. Auf dieser Tour lernte ich auch, daß es Fahrradstrecken mit eingeplanten Schiebe- und sogar Tragepassagen gibt. Und nicht wenige Radler, die tatsächlich solche Touren unternehmen. Ich war sehr beindruckt!

Konstanzer Hütte

Zeitig am Nachmittag erreichten wir die Konstanzer Hütte. Immerhin hatten wir an diesem Tag so ca. 600 Höhenmeter zurückgelegt, vielleicht läßt das ja irgendjemanden vor Ehrfurcht erstarren (ist ja jetzt mal egal, daß wir sie runterliefen statt rauf). Wir verdrückten erst einmal eine ordentliche Portion Apfelstrudel und während Daniel den Nachmittag zum gemütlichen Chillen nutzte, machte der Rest noch einen Spaziergang ums Haus (bitte beachten: Das bedeutet etwas anderes als im platten Köln einmal um den Block zu laufen).

Seit diesem Abend auf der Konstanzer Hütte weiß ich übrigens, wie lecker Spätzle mit Kraut schmecken, daß man durchaus auch nach einem anstrengenden Tag auf eine Dusche verzichten kann, wenn das Wasser nur kalt ist, daß sich 5 Retriever auch in einem eiskalten Bergbach sauwohl fühlen, ich weiß, wie 5 gestandene Männer nach einer Tagestour mit dem Rad nach Schweiß riechen können und daß EIN frisch Geduschter in einem 10-Mann-Lager mit NEUN ungeduschten Personen wirklich nicht auffällt.

Und an diesem Tag haben wir nur noch ein Murmeltier gesehen.

Eindrücke von der Bergtour

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