Sachen gibt's
Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause hielt uns ein vielleicht 5 bis 6-jähriger Junge an und erzählte uns eine ziemlich abstruse Geschichte über verstreute Frauenkleidung und einen seltsamen, wilden Mann, der eine Frau verschleppt und umgebracht hätte, gleich um die Ecke in einem kleinen Wäldchen. Während wir noch schwankten zwischen dem Gedanken an unterlassene Hilfeleistung und Schmunzeln über die rege Fantasie des Kleinen kam ein weiterer Kollege hinzu, der sich dann mal kurz in der Lichtung umschaute. Nachdem er nichts Auffälliges entdecken konnte, meinte der Junge noch, sein Vater sei Polizist, dem hätte er auch schon von seiner Entdeckung erzählt, aber der Vater käme einfach nicht. Na, der wußte wohl auch warum. Der hatte wohl Zuhause etwas zuviel von seiner Arbeit erzählt. Oder waren die Erzählungen des kleinen Jungen die Folgen zu ausschweifenden Fernsehkonsums?
Ohne eine Leiche gefunden zu haben oder irgendwelche Indizien, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuteten, setzten wir unseren Weg nach Hause fort.
// gebloggt von Dagmar @
21:41 |