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Freitag, März 19, 2004

Litcologne - eine Kurzfassung:

Wie Daniel schon geschrieben hat, waren wir Mittwoch bei Dominique A. (in dem Zusammenhang möchte ich unbedingt noch einmal auf meine CD-Tipps hinweisen), sehr angenehme Musik, französische Chansons, brilliante Stimme, nur ein paar Lieder waren für meinen Geschmack etwas zu rockig. Interessant fand ich vor allem die Technik, wie er Gesang, Instrument und Computer miteinander kombinierte. Störend fand ich lediglich die zwei Frauen vor uns, die sich offensichtlich schon länger nicht mehr gesehen hatten und während des Konzerts den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen mußten. Wären sie doch besser in ein Café gegangen.

Am Donnerstag fand im Limelight eine gemeinsame Lesung von Nick Hornby und Julie Orringer statt. Während der Moderator - Charlotte Roche fiel krankheitsbedingt leider aus - denkbar schlecht war und eher wie ein spießiger Schulmeister wirkte, gefiel mir die Lesung von Julie Orringer (besonders ihre sehr angenehme Stimme), die aus ihrem Debütroman How to Breathe Underwater eine spannende, aber auch sehr beklemmende Geschichte über zwei Geschwister las, ausgesprochen gut. Und Nick Hornby? Tja, muß wohl sehr gut gewesen sein. Leider konnte ich das nur noch dem lauten Beifall entnehmen, der mich am Ende seiner Lesung aus dem Schlaf riß. Das soll aber nun nicht heißen, daß mir seine Geschichte Otherwise Pandemonium (bisher nur in einer amerikanischen Literaturzeitschrift veröffentlicht) nicht gefallen hätte, keineswegs, sondern daß ich aufgrund unseres Umzugs immer noch an akutem Schlaf- und Energiemangel leide. Sehr schade, daß ausgerechnet diese Lesung darunter leiden mußte.

Heute war nun in der Universitätsklinik eine sehr kurzweilige Lesung von Robert Gernhardt angesagt. In der Bahn schmökerte ich kurz in seinen Prosamen. Schon auf der 2. Seite kamen mir die Tränen vor Lachen, so daß ich das Buch schnell wieder zuklappte. Die Leute um mich herum fingen ja schon an, irritiert zu kucken.

Nach der Lesung konnte man sich beim Meister selber seine mitgebrachten Bücher signieren lassen. Tobi, der alte Schwabe, hatte uns leider nur die Reclamfassung der Prosamen geschenkt (ja genau, die kleinen gelben Bücher, die wir früher immer in der Schule lesen mußten). Leider hinderte das Daniel nicht daran, mich gegen meinen Willen mitten in die Schlange der Wartenden zu schieben. Lieber hätte ich mich dort mit einer leinengebundenen Fassung mit Lederrücken angestellt. Immerhin besitze ich nun ein von Robert Gernhardt persönlich signiertes Reclamheft, mal ehrlich, wer hat sowas noch im Bücherregal stehen?

Morgen abend lauschen wir noch Axel Hacke und danach ist für uns die diesjährige Litcologne leider wieder vorbei. Danach geht es weiter mit Anekdoten zu unserem Umzug.

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