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Sonntag, März 21, 2004

Heute haben wir noch einiges in unserer neuen Wohnung erledigt, Bilder aufgehängt, Lampen montiert etc. Nach hinten bietet die Wohnung freien Blick ins Grüne, da die nächsten Häuser einige hundert Meter entfernt sind. Die Aussicht nach vorne auf das Nachbarhaus gegenüber liefert Stoff für eine umfangreiche Sozialstudie: Vom Selbständigen, der übergewichtigen Singlefrau mittleren Alters bis hin zu skurrilen WG-Bewohnern, die ihren Tee über der Regenrinne abgießen ist alles vorhanden. Mal sehen, welches Programm uns so täglich geboten wird.

Der Umzug ansich lief leider nicht ganz wie geplant, ein paar Schäden waren auch zu vermelden. Der Kondenstrockner lief hinterher nicht mehr (zum Glück ein Garantiefall), der Kühlschrank war defekt und mein Klavier hat auch zwei üble Kratzer erhalten. Nachdem aber doch kein Außenaufzug verwendet werden konnte, war ich bei dem engen Treppenaufgang schon heilfroh, daß überhaupt alles durch die Tür paßte. Der letzte Möbelpacker verließ schließlich gegen 20.30 Uhr unsere Wohnung, eine finanzielle Katastrophe, wie mir ein paar Tage später der Geschäftsführer der Spedition mitteilte. Nun gut, ich hab ja die Menge an Hausrat nicht geschätzt.

Noch während unseres Umzugs stürzte eine unserer neuen Nachbarinnen (um sie kurz zu beschreiben: Typ Talkshowbesucherin) aufgebracht auf Wolfgang und Daniel zu: Der silberne Kinderroller ihres Sohnes sei abhanden gekommen. Die beiden schafften es aber, die Frau mit einem diplomatischen 'Wir haben jetzt ECHT keine Zeit!' abzuwimmeln. Das Thema kam anschließend nie mehr zur Sprache.

Was ist sonst noch passiert? Ich weiß mittlerweile, daß es 70 Euro kostet, wenn man sein Fahrzeug solange im Halteverbot stehen läßt, daß schon der Abschleppwagen unterwegs ist. Und daß die Politessen in unserer Straße ganz fix sind, wenn es darum geht, ein Fahrzeug im Halteverbot abschleppen zu lassen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man sich an einer scheinbar harmlosen Dachschräge den Kopf blutig schlagen kann. Ich habe festgestellt, daß der Seitenspiegel eines Renault Kangoo so groß ist, daß er bei ungünstigem Winkel einen Begrenzungspfosten mit der Fahrertür vollständig bedecken kann. Und daß die Pfosten der Cambiostation am Wiener Platz aus Kunststoff sind, die in Deutz leider nicht. Eine Waschmaschine hält einen halben Waschgang bei 40° ohne Wasser aus. Wenn man anschließend den Wasserhahn der Waschmaschine aufdreht, ohne daß der zugehörige Schlauch montiert ist, kommt soviel Wasser aus dem Hahn, daß man einen Lappen zum Aufwischen braucht. Außerdem habe ich gelesen, daß unsere Speditionsfirma schon den Umzug von Roland Kaiser organisiert hat.

Reicht das?

Pfosten vorher
vorher

Pfosten nachher
nachher




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