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Montag, Februar 16, 2004

Das MoMA in Berlin...

Auch das erinnert mich an den schon gestern erwähnten Aufenthalt in New York und genauer an einen Besuch im New Yorker MoMA. Während ich mit meinem Vater eine Ausstellung besuchte, erblickten wir eine Lehrerin mit ihrer Schulklasse, die Kinder vielleicht so sechs Jahre alt, ich tippte auf 1. Klasse. Nachdem die Lehrerin den Kleinen ein bißchen über die Exponate und ihre Künstler erzählt und die verschiedenen Formen erklärt hatte, bekam jeder die Aufgabe, sich eines der Bilder auszusuchen und abzumalen.

Hätte ich mehr Ahnung von Kunst, könnte ich an dieser Stelle noch einen kleinen Exkurs ausführen über die Gemälde im MoMA, aber leider erinnere ich mich nicht einmal mehr allzu genau an die Bilder bzw. die ausgestellten Künstler. Ich weiß aber noch, daß sich auf den abzumalenden Bildern lauter verschiedene, ineinander verschachtelte geometrische Figuren befanden. Mit Feuereifer machten sich die Kinder ans Werk. Fast alle saßen dicht beieinander, lachten, schwatzten und waren mit Begeisterung bei der Arbeit. Nur ein kleiner Junge saß ein wenig abseits, ganz still und völlig in seine Arbeit vertieft. Als ihn die Lehrerin nach einer ganzen Weile entdeckte, betrachtete sie sein Werk, schmunzelte und nahm ihn mit zu den anderen Kindern. Neugierig spähte ich um die Ecke, um auszumachen, worüber sie sich so amüsierte und warum der kleine Junge sein Bild nicht weitermalen durfte. An der Wand hing nur ein einziges Bild: Es zeigte einen einzelnen senkrechten Strich auf weißem Hintergrund.

Das war wohl auch für einen Erstklässler zum Abmalen zu einfach.




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