Ein paar Worte zu Berlin.....
Ueber die Hochzeit hat ja Daniel schon ein wenig geschrieben, aber zur Ergaenzung gibt es noch ein Bild. Nicht den heulenden Daniel, sondern die strahlende Daggi, die den Brautstrauss gefangen hat. Daniel hat da aber auch was missverstanden: Es heiratet derjenige, der den Brautstrauss gefangen hat. Nicht derjenige, der zufaellig gerade der Lebensabschnittsgefaehrte dieser Person ist :-)
In der Woche danach hatte ich ein Seminar am Alexanderplatz. Daniel fuhr am Sonntag wieder nach Hause, waehrend ich zu Hansel und Marion zog (klare Empfehlung an dieser Stelle: Super-Gastgeber). Wegen eines Geschaeftstermins am Montag danach, fuhr Daniel letzten Freitag wieder nach Berlin und so konnten wir noch ein Wochenende zusammen durch die Stadt ziehen. Den Freitagabend nutzten wir ..... natuerlich zuerst zum Shoppen. Heisst es doch immer, Frauen seien kaufsuechtig. Ich hatte die Woche ueber fast kein Geld ausgegeben, aber kaum war Daniel da, schon wurde ich wieder zum Kaufen genoetigt. In einer netten Boutique bei der sehr sympathischen Schweizerin Esther Thomas gab es eine neue Tasche fuer mich (leider hab ich nur eine
Mailadresse bzw. die Wesite des Herstellers, der
Sattlerei Karlen in der Schweiz). Danach gab es noch ein leckeres Abendessen im Restaurant Weyers um die Ecke, waehrend wir bei den Dreharbeiten zu Edel & Stark zuschauten.
Diese nette Geschaeftsstelle der BVG fanden wir in einer U-Bahn-Unterfuehrung in Berlin (ich glaube, es war die Haltestelle Rathaus Steglitz):
Bei Marion und Hansel angekommen, machten wir es uns in ihrem herrlichen Garten bei einem ..... sagen wir mal ueppigen Lagerfeuer gemütlich (und das mitten in Berlin *g*).
Am Samstag waren wir von einem Bekannten zum Fruehstueck eingeladen in
Tim's Canadian Deli. Ein sehr ueppiges Fruehstueck mit Bageln, Eiern, Marmelade, Wurst, Kaese, Honig...., nur ab und zu von ein paar Wespen gestoert, die aber schnell beseitigt waren. Sehr, sehr lecker sahen die ueberaus ueppigen Pancakes aus, die ich leider nicht mehr geschafft habe. Mit dabei war noch eine weitere Bekannte, die zufaellig auch noch aus Stuttgart kam, so dass es gleich genuegend Gespraechsstoff gab. Hinterher machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt und trennten uns dann in den Hackeschen Hoefen, eine Mussadresse fuer uns, wo wir als erstes durch den
Trippen-Shop bummelten. Da hatten wir Frauen beide unseren Spass dran, nur dass ich eindeutig den geduldigeren Einkaufsberater hatte :-)
Am Nachmittag suchten wir noch den Outlet-Store von
Marc O'Polo am Kaiserdamm auf, war dieses Mal leider sehr enttaeuschend, vielleicht war es aber auch nur einfach zu heiss zum Einkaufen. Anschliessend machten wir uns auf zu einem der vom Tagesspiegel veroeffentlichten
Stadtrundgaenge durch Berlin. Unser Weg: Das tuerkische Berlin - Rundgang durch Kreuzberg. War sehr sehenswert mit vielen tuerkischen, aber auch indischen Restaurants, gemuetlichen Cafés und Kneipen, kleinen Boutiquen und tuerkische Kaufhaeuser. Der Rundgang ist auf jeden Fall sehenswert, es empfiehlt sich allerdings, sich die Informationsbroschuere vielleicht schon vorher durchzulesen, damit man nicht staendig wie der Klischee-Touri mit der grossen Karte rumhantiert. Ein kleiner Laden, der uns besonders auffiel, war der von Smyrna Kuruyemis in der Oranienstrasse 27, bei dem wir herrlich leckere Nuesse aller Art kauften (eigentlich als Mitbringsel fuer unsere netten Gastgeber, aber dann mussten wir doch schon vorher naschen). Meine Empfehlung sind die - mit was auch immer - ueberzogenen Erdnuesse, aber am besten man nimmt gleich die gesamte Mischung.
Eigentlich wollten wir abends ins Kino gehen, beschlossen aber, dass wir das auch zuhause machen koennen und machten uns auf den Weg in die Oderberger Str. 49 (Haltestelle Eberswalderstrasse) zum Restaurant Naan, wo wir zu tollen Preisen leckere indische Gerichte verspeisten: eine Linsensuppe, ausserdem fuer mich Aloo Daal (Kartoffeln mit Linsen in Currysosse) und fuer Daniel Chicken Do ....sag mal, ich hab mir das hier aufgeschrieben, kann es selber nicht mehr lesen, soll das jetzt wirklich Praesa heissen? Egal, das war pikantes Huehnerfilet mit Erbsen und Tomaten in einer Zwiebelsosse. Ist aber eigentlich voellig nebensaechlich, denn es sah alles sehr lecker aus. Fuer Neulinge empfiehlt es sich uebrigens, genau zu beobachten, welche der beiden Toiletten die Herren- und welches die Damentoilette ist, da aufgrund zahlreicher Poster und Aufkleber das jeweilige Schild kaum noch zu erkennen ist. Nicht dass es Euch wie der Frau geht, die erst stutzte, um dann zielstrebig in die Herrentoilette zu marschieren :-)
Am Sonntag war noch ein kleines bisschen Familie angesagt, bis ich mich leider schon im fruehen Nachmittag wieder auf den Weg nach Koeln machen musste. Daniel blieb noch ein bisschen und liess sich von Tom aus England zusammen mit Hansel ausfuehrlich zeigen, wie man Krawattenknoten bindet. Bilder dazu organisiere ich noch *G*
Dieses niedliche Strassenschild fand ich gleich um die Ecke. Wer moechte dort nicht wohnen?
Jetzt sind es natuerlich doch mehr als ein paar Worte geworden....
// gebloggt von Dagmar @
22:03 |