Als ich gestern durch den Stadtgarten radelte, fuhr ich an zwei Omas vorbei. Dabei hoerte ich, wie die eine der beiden laut und deutlich zu der anderen sagte: 'Der Kleine von denen ist doch ein Arsch!' - Grossmuetter sind heute auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
Heute war ich echt so ein bisschen neben der Spur, ein richtiger Montag eben. Bei der Arbeit konnte ich mich ja noch einigermassen durchschlagen, aber heute abend ging dann irgendwie alles schief. Als wir mit unserem
Cambio-Kangoo in die Tiefgarage fahren wollten, war ich gerade so im Erzaehlen, dass ich voellig vergass, dass die Parkkarte nicht nur in den Schlitz hineingeschoben werden muss, sondern dass sie auch gleich wieder rauskommt. So sah ich gerade noch, wie sie aus dem Schlitz herauskam und auf den Boden fiel. Natuerlich stand ich so dicht neben dem Automaten, dass ich meine Tuere nicht oeffnen konnte. So musste also Daniel auf der anderen Seite aussteigen, um die Parkkarte wieder aufzuheben. In der Zwischenzeit war dann auch das Tor fast wieder zu.
Da fuer heute einen Grosseinkauf geplant war, hatten wir uns extra gestern die Muehe gemacht, einen Einkaufszettel zu schreiben. Den legte ich genialerweise oben auf die Kiste mit Altpapier, die Daniel nachher in den Altpapiercontainer leerte. Also gingen wir wie gewohnt voellig planlos ohne Einkaufszettel einkaufen. Und haben jetzt wieder Vorraete fuer das naechste halbe Jahr im Keller.
Als wir schliesslich mit vollem Auto wieder zuhause waren, fing Daniel an, die Getraenkekaesten in den Keller zu tragen. Ich wollte in der Zeit das Auto zur Cambio-Station zurueckbringen. Kurz bevor ich losfuhr, fiel mir noch ein, dass ich vielleicht meinen Geldbeutel mitnehmen sollte. So wegen Fuehrerschein und Geld und so, man weiss ja nie, ob man es unterwegs braucht. An die Cambiokarte, die ich benoetige, um den Schluessel wieder zurueck zu geben, dachte ich erst, als ich schon wieder an der Station stand. So trabte ich unverrichteter Dinge wieder zurueck nach Hause, um die Karte zu holen. Dort stand ich dann vor verschlossener Tuer, denn einen Schluessel hatte ich natuerlich nicht dabei und Daniel war im Keller, wo er das Klingeln nicht hoeren konnte. Zum Glueck war Bettina zu Hause und konnte mich reinlassen. Danach machte ich mich mit Daniels Karte - meine ist seit dem Urlaub verschollen - wieder auf den Weg zur Station.
Dort angekommen fiel mir ein: Daniels Karte - Daniels PIN! Immerhin hatte ich ihm vorher wirklich zufaellig ueber die Schulter geschaut, als wir den Wagen abholten, so dass ich aus meinem bildlichen Gedaechtnis noch die Kombination hervorkramen konnte, die er eingegeben hatte. So wurde ich wenigstens den Schluessel los.
Und jetzt bin ich wieder zuhause und harre der Dinge, die da kommen *g*
// gebloggt von Dagmar @
22:08 |